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KC-Blätter · 1931-10-01 · Heft 10 (Oktober 1931) · p. Seite 168

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1931
Issue
Heft 10 (Oktober 1931)
Date
1931-10-01
Page
Seite 168 (sequence 10)
Language
German
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168 K. L.-Blatter Nachr.-Heft nicht teilnehmen konnten. Um so mehr sollten sie sich bewußt werben, daß ihre Angriffe sich vielleicht gegen jüdische Mitbürger richten, die für das Vaterland gekämpft und geblutet haben, deren Angehörige für es gefallen sind, die für diese Opfer von denen beschimpft und mißhandelt werben, für bereu Freiheit sie gekämpft, geblutet, Gatten, Vater und Brüder hingegeben haben. Die Zahl der deutschen Juden, die für das Vaterland gefallen sind, entspricht prozentual der der gefallenen Christen. Die Hakenkreuzpartei kann und darf die Verantwortung für jene Vorgänge nicht abwälzen. Der soeben gegen 34 Teilnehmer geführte Prozeß bewies eindeutig die Teilnehmerschaft nicht nur verhetzter Mitglieder, sondern auch maßgebender Funktionäre der Berliner Gauleitung und S.A.- Führung der Hitlerpartei an den von langer Hand vorbereiteten und systematisch durchgeführten Krawallen, wie auch das Berliner Hitlerorgan, der „Angriff", seit Wochen durch eine maßlos gesteigerte Iudenhetze seine Leser systematisch aufpeitschte. Wer in der unsagbar schweren Zeit, die wir durchleben, die Wahrung des Bürgerfriedens als vaterländische Pflicht empfindet, wer die ungeheure Gefahr erkennt, die die Gefährdung unseres Ansehens in der Welt in sich birgt, — der muß den Mut aufbringen, der antisemitischen Gesinnung und Betätigung überall rücksichtslos entgegenzutreten. Dies fordern wir von der Regierung und ihren Organen, dies fordern wir von jedem verantwortungsbewußten Mitbürger. l)r. Bernhard Amedick, Studienrat, Dortmund. — Pater August J. Arand, St. Augustin. — Dr. Gertrud Bäumer, M. d. R., Ministerialrat, Berlin. — D. Dr. h. c. Otto Baumgarten, Universitätsprofessor, Geh. Konsistorialrat, Kiel. — August Bleier, Pfarrer, Charlottenburg. — Willi Braubach, Rechtsanwalt, Berlin. — Carl Delius, Oberpostrat, Berlin. — Lic. theol. Albert Esenwein, Stadtpfarrer, Stuttgart. — Emil Felden, Pastor primarius, Bremen. — Anton Fendrich, Schriftsteller, Zähringen. — Dr. Hermann Fischer, M. d. R., Rechtsanwalt und Notar, Berlin. — Johannes Fischer, M. d. L., Schriftsteller, Stuttgart. — Dr. Max Gehrke, Justizrat, Frankfurt a. M. — Josef Gentil, Rechtsanwalt, Mannheim. — Dr. Göring, Amtsgerichtsrat, Hofgeismar. — Dr. Walter Goetz, Universitätsprofessor, Geheimrat, Leipzig. — Dr.-Ing. e. h. Georg Gothein, Reichsminister a. D., Charlottenburg. — Robert Grimm, Pfarrer, Frankfurt a. M. — Dr. Günther Grzimek, M. d. L., Rechtsanwalt, Berlin. — Dr. von Harnack, Regierungspräsident, Merseburg,. — Gustav Hartmann, M. d. L., Vorsitzender des Deutschen Gewerkvereins, Berlin. — Robert Haußmann, Rechtsanwalt, Stuttgart. — Dr. Martin Hobohm, Upiversitätsprofessor, Reichsarchivrat, Berlin. — Friedrich Ide, Pfarrer, Klein-Almerode b. Witzenhausen. — Dr. theol. Carl Maria Kaufmann, Professor, Frankfurt a. M. — Hans Kellner, Rechtsanwalt, Dresden. — Dr. Walter Kinkel, Universitätsprofessor, Gießen. — Auguste Kirchhoff, Bremen.. — Dr. Eberhard König, Universitätsprofessor, Geh. Konsistoriairat, Bonn. — Max Kosler, Dresden. — Karl Kuriert, Pastor, Hamburg. — Dr. Wilhelm Külz, M. d. R., Oberbürgermeister, Reichsminister a. D., Dresden. — Eduard Lamparter, Stadtpfarrer a. D., Stuttgart. — Mauritz, Pfarrer, Bremen. — Lic. theol. E. Moering, Direktor, Breslau. — Dr. Michael Müller-Claudius, Studienrat, Berlin. — Eduard Obmann, Verwaltungsdirektor, Mainz. — Pohlmann, Regierungspräsident a. D., Freiburg. — Dr. h. c. Heinrich Reh, Justizrat, Darmstadt. — Franz Rödel, Kaplan, München-Pasing. — Ronneburg, Landrat, Staatsminister a. D., Franzburg. — Schiller, Baurat a. D., Danzig-Oliva. — Schmieder, Oberbürgermeister a. D., Freiburg. — Paul Freiherr von Schoenaich, Generalmajor a. D., Reinfeld (Holstein). — Dr. Lothar Schücking, Rechtsanwalt u. Notar, Dortmund. — Dr. v. Schulze- Gävernitz, Universitätsprofessor, Freiburg. — Georg Schümer, Professor, Magdeburg. — Dr. Ernst Siehr, Oberpräsident, Königsberg. — D. Dr. W. Staerk, Universitätsprofessor, Jena.— Dr. Wilhelm Struve, Arzt, Kiel. — Dr. Albert Südekum, Staats minister a. D., Berlin. — Dr. h. c. J. Tews, Berlin. — Martin Treu, Bürgermeister, Nürnberg. — Hans Tribukait, Pfarrer, Dortmund. — Dr. Hans Trumpier, Universitätsprofessor, Handelskammersyndikus, Frankfurt a. M. —

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