KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 2 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- Seite 24 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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24 Vertrauliche Beilage der K. C.-Blätter Denn dieser ist in. Berlin und kann nicht so schnell mobil gemacht werden wie die A. H. Der Vermehr mit Behörden durch junge Studenten ist nicht praktisch durchführbar. Und da wir uns heute nicht aus rein akademische Mittelbe-- schrän.en können, sondern bei Verlegungen unserer Rechte Univerntäts- und Staatsbehörden in Anspruch nehmen müssen, so ist dies eine Aufgabe, für die Al en Herren, die in bürgerlichen Leben stehen und mit den Behörden ganz anders reden können. Deshalb liegt der Hauvtkampf nach außen im Rahmen der A H. V. — Wenn wir eine Resolution in die Welt gehen lassen, müssen wir dafür sorgen, daß sie verstanden und wirksam wird.' Die A ademiker wissen, was mii .,dkumeru8 ^1au8U8" gemeint ist. Wenn es aber nicht nur die große Masse des deutschen, sondern des Weltpublit'ums verstehen soll, kommen wir mit dieser schiagwortartigen Bezeichnung nicht weiter. Wir müssen sagen, was gemeint ist, daß unsere verfassungsmäßigen Rechte anerkannt werden sollen. — Wenn wir den Pessimismus sehen, der sich wegen der politischen Lage Deutschlands in weiten Kreisen der Vevöl erung jüdischen Glaubens eingenistet hat. die alle sagrn:^ wir können dcch nichts andern, stehen wir vor einer wesentlichen Aufgabe für den K. C. und vor altem für dir A H. V. Wir müssen dafür sorgen, daß unseren jüdischen Mi bürge n, vor altem auch unseren Frauen, das Rückgrat gestützt wird. Ich habe mich früher dagegen gewendet, Vorträge vor einem rein jüdischen Publikum zu Hallen, welches ja Bescheid weiß. Heute ist es aber wieder am Platze, vor diesem Publi um zu zeigen, daß der K.E. den Mut nicht der-« lorcn hat und gerade jetzt für seine Rechte kämvfen muß. Wir werden dann auch auf unseren Nachwuchs Einfluß gewinnen, denn Eltern, die pessimistisch sied, werden sagen, einer Organisation, die einen nach ihrer Meinung nutzlosen Kamvf führt, braucht ihr euch nicht anzuschließen. Auerbach: Aus den Gegen- und Insatz-Anträgen und aus der K. C.-Tagsstimmung heraus entnehme ich zu meiner Freude, daß der K. C.-Tag bis aus Einzllh i.en in seiner Majorität den G A.-Antrag billigt. Der G. A.- Antrag st l t keine Reform dar, sondern erstrebt eine Wiederherstellung des al en Zustandes mit den jetzt in Frage kommenden Mitteln. — Die Hauptauf-abe des Verbandes war seit jeher die Erziehung seiner Mitglieder zu sc'bstbcwußten und wehrhaften Männern. Ansere jungen Mitglieder müssen cc stia und körperlich in die Lage versetzt werden, mit Selbstvertrauen und Optimismus an ihre Aufgabe h wanzutreten. Dies hat Ihnen am Anfang seiner Anskührungen S cm in klarer Weise auseinandergesetzt. Leider mußte er cls Reg ent des Antrages in seinem zweiten Teil aus zuviel Einzelheiten cingeben. Die Bcstorechung dieser Einzelheiten bringt einen Mißakkord in die Debatte hinein. Es kommt heute nur darauf an, daß die große Linie verstanden und beschlossen wird als Abschluß des ein Jahr lang vorbereiteten Arbcitsprogramms. Lassen Sie Ihre kleinlichen Einzelheiten im Hintergründe, überlassen Sie dies Kommissionen: nehmen Sie aus diesem w'ch.wen K. E.-Tage den G. A.-Antrag an. und Sie werden dem K. C., den; K C.-Gedan'en und insbesondere der K. C.-Iugend einen außerordentlichen Dienst erweisen. S. Wertheimer (Saarbrücken): Man müßte ein schlechter K.E.er sein, wenn man die Ausführungen Holländers nicht von Anfang bis Ende unterstreichen welkte We:ni_ ich zu diesen Ausführungen das Wort nehme, dann deshalb, um einige Sätze hervorzuheben, die mir etwas zu sehr in Parenthese gm iaklcn s.nd und deshalb mißverstanden werden könnten. Die Freudigkeit bei ^npc:^ will er nicht unterbinden. Ich habe mit einigen mir gleichgesinnten Brüdern gesucht, mir den Kontakt mit der Ak ivitas zu schaffen, den Stern so wichtig nennt. Ich habe das freudige Gefühl gehabt, daß gerade unsere inngüen Aktiven sehr gut geeignet sind, den geistigen Kanrps zu verbinden, mr: einer s-hr willigen A tivitas. Das ist für die Zukunft des K.E. und für w'ne Gegenwart etwas, was gar nicht freudig genug begrüßt werden kann. La sen Sie die Bnndesbrüder, die ihre K. C.-Freudigkeit in Aeußerlickm lenen beweisen wollen, lassen Sie ihnen Svielraum. Lassen Sie insbcwnders auch denjenigen, die gerne durch Fechten ihre Verbandsfreudigkeit b> wcnen wollen. Gelegenheit dazu. Wenn über die Anträge debattiert wird,