KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 2 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- Seite 10 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Vertrauliche Beilage der K. C.-Blätter Mainzer setzt sich für die Bejahung der Dringlichkeit ein. § ißa sei z. B. in Berlin schwer durchzuführen, weil dort zuviel Alte Herren wohn-« Haft seien. . Die Dringlichkeit des Antrages wird mit 33:10 Strmmen bei 2 Enthaltungen bejaht. Josef Hirsch spricht sachlich gegen den Antrag, dessen Tendenz aus ungutem K. E.-Geist geboren sei. Mainzer befürchtet, daß bei Ablehnung des Antrages Beiträge über das notwendige Matz hinaus erhoben werden. Holländer spricht zu dem Begriff „Regie", der recht weitdeutig sei, und wirft die Frage auf, ob z. B. die Kosten des Berliner K.C.-Heims darunter fallen. Kann bittet um Ablehnung des Antrages. Man solle die Rechte der Landesverbände erweitern, könne aber das Vertrauen in sie setzen» daß sie Beiträge nicht höher als notwendig festsetzen. Weißmann betont, daß die Alten Herren dazu da seien, die jungen Korporationen zu stützen. Das sei die Hauptsache. Deshalb dürfe nicht mehr als notwendig für die gesellschaftlichen Veranstaltungen der Alten Herren ausgegeben werden. Man solle in einer Resolution noch einmal unterstreichen, daß auf diesen Hauptzweck des K. C. und auf die wirtschaftliche Situation der Alten Herren Rücksicht zu nehmen sei. Die Tendenz des Antrages solle in einer Resolution niedergelegt werden. Krombach befürchtet bei Annahme des Antrages das Umsichgreifen großer Disziplinlosigkeit. Der Antrag sei praktisch undurchführbar und widerspreche dem K. C.-Geist. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird mit Mehrheit angenomrnen. Der Antrag wird mit 26 gegen 15 Stimmen, bei 5 Enthaltungen, abgelehnt. Holländer weist darauf hin, daß der Gesichtspunkt der Sparsamkeit in den Vordergrund gestellt werden müsse. Die Ausführungen Weißmanns werde wohl jeder billigen. Die Verbindungen müssen unterstützt werden, ebenso die Bedürftigen innerhalb der Verbindungen. Insofern müsse der Geist des Antrages als berechtigt anerkannt werden. 5. Es folgt nunmehr Geschäftsbericht und Referat erstattet von Dr. Ludwig Holländer, Vorsitzendem des Geschäftsführenden Ausschußes: Liebe Kartell- und Bundesbrüder! Bevor ich zu meinen Ausführungen das Wort ergreife, will ich der Toten des K. C. gedenken. Verstorben sind seit dem K. C.-Tag in Königsberg folgende Kartell- und Bundesbrüder: Dr. Max Ehrenfried (Viadr.-B.) R.-A. Manfred Ganz (Sprev.) stud. Walter Goldmann (Lic.) Dipl.-Ing. Georg Gossels (Suev.) Prakt. Arzt Dr. Alfred Glaser (Thur.) Dr. meck. Max Gutmann (Bad.-H.) R.-A. Dr. Ludwig Haas (Bad.-H., Frib.-Ghib.) stuck, weck. Heinz Hirschfeld (Sprev.) Kurt E. Katz (Reo-Frib.) Prof. Dr. Carl Lew in (Bad.-H.) Dr. med. Hans Rosenbaum (Bav.) San.-Rat Dr. Max Sklarek (Bad.-H.) Dr. 3ul. Sp rinz (Viadr.-B.) Tierarzt Dr. Emil Vogel (Sprev.) Dr. Hugo Wallersteiner (Lic.)