KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 2 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- Seite 9 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2268830-2268996-9971342--4128-3523988- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Vertrauliche Beilage der K. C.« Blätter 9 leistet haben. Auch werde die Aktivitas geschwächt. Er bittet, es beim bisherigen Zustand zu belassen. P. S. Meyer wendet sich gegen den ungesunden Oppositionsgeist. Man müsse soviel Disziplin haben, um auch in der zweiten Verbindung genügend Mitarbeiten zu können. Der Antrag Neo-Friburgia hebe die einzelne Verbindung heraus und schädige den K. L.-Geist. Berlak ist der Ansicht, daß der Antrag formelle Mängel anfweise und sachlich unklar sei. Der Sinn des Antrages sei die Gewährung eines Treurabattes für den, der bei derselben Verbindung bleibe. Der Wechsel der Verbindung sei oft vom Willen der Eltern abhängig. Die Gegensätzlichkeit zwischen manchen Verbindungen werde abgeschwächt, wenn die Bundesbrüder ein Semester den Betrieb bei anderen Verbindungen mitmachen. Stern bittet, an die kleinen Verbindungen zu denken, die auf Zuzug der vierten Semester angewiesen seien. In den Zeiten der Not solle man die Zahl der Mitkämpfer nicht ohne Grund schwächen. Feibelmann erläutert an Hand von Beispielen, daß in manchen Verbindungen nur e i n Bursch und zehn Füchse vorhanden sein würden, wenn der Antrag bereits vor einem Jahre durchgegangen wäre. Weißmann wendet sich gegen Berlak. Das System des Herumreisens innerhalb des K. C. sei ein Fehler. Der K. C. habe nichts von unlustigen vierten Semestern. Die Treuprämie für die Mitwirkung an der Geschlossenheit der einzelnen Korporationen liege im Gesamtinteresse des K. C. Außerdem heiße es nicht, daß die Inaktivierung erfolgen müsse, sondern erfolgen könne. Man solle den Antrag dahin ergänzen, daß auch die Inaktiven heran gezogen werden können. Jedenfalls sei es kein Zufall, daß der Antrag von einer Sommeruniversität komme. Pinkus bittet um Ablehnung des Antrages, da man kaum in vier Semestern genug getan habe. Auch müßten sonst die kleinen Verbindungen zumachen. Auerbach betont das Recht der Verbindungen, Inaktivierungsgesuche abzulehnen. Der Antrag wird mit 37 Stimmen gegen 9 Stimmen abgelehnt. 3. Ledh erstattet den Kassenbericht und verliest die Gewinn- und Berlustrechnung für das Sommerfemester 1939. RM. RM. K.C.-Blätter.6 080,4b Alte Beiträge. 2 836,88 K. C.-Kaffenverwaltung . . . 319;84 Laufende Beiträge ..... 5 866,20 K. C.-Büro.1 592,56 Anzeigen. 509,34 Lamburger Tagung..... 1433,90 Diverse Einnahmen. 1550,85 Vermögenszuwachs.... 395,96 _ _ __ 10 262,77 _____ 10 262.77 Auf Wunsch von Mainzer gibt er Erläuterungen zu den einzelnen Zahlen. Sr bemängelt die vielfach ausgetretenen übermäßigen Anforderungen einzelner^ K. C.-Verbände an die K. C.-Kasse. Holländer weist ebenfalls auf diesen Gesichtspunkt hin. Es sei unbillig, allzuviel von der K. C.-Kasse zu verlangen. Beanstandungen werden nicht erhoben. 4. Dringlichkeitsantrag des A. HB. Badenia betr. Deltragserhebung durch dir Landesverbände (S. 105). Mainzer begründet den Antrag. Er schildert die Verhältnisse im einzelnen und weist darauf hin, daß Austritte zu gewärtigen seien, wenn die Belastungen der Alten Herren durch die Landesverbände über einen mäßigen Beitrag hinausgingen. Krombach wendet sich gegen die Dringlichkeit. Im übrigen verweist er auf die Schutzbestimmungen in 8 16 a des K. C.-Statuts.