KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 2-3 (Februar 1931)
- Date
- 1931-02-01
- Page
- Seite 38 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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88 K. C.-Blatter Nachr.-Hest des Bundesvorsitzenden wurde Arnold Stein, Berlin, gewählt. Der übrige (engere) Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Walter Callmann, Max Eisenkraemer, Albert Grünpeter, Direktor Siegmund Hirsch, Dr. S. London, R.--Ä. Dr. Kurt Jacob, Jakob Ledermann, R.-A. Bruno Kleyff, Prof. Dr. Paul Rosenstein. Studentische Wahlen. Die Wahlen zur Bonner Studentenvertretung hatten folgendes Ergebnis: Ring Katholischer Korporationen 21 Sitze (bisher 18), Bonner Waffenring 9 (15), Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 15 (5), Rationaler Hochschulblock 5 (0), Katholische Freistudenten 8 (4), Katholische Theologen 4 (4), Vereinigte Fachschaften 4 (2), Republikanischer Block 4 (0), Deutsche Burschenschafter 4 (0), Gemeinschaftsliste nationaler Studentinnen 1 (0), Deutsch-christliche Studentengruppe 3 (4). An der Universität Hamburg erhielten bei den Studentenwahlen der „Widerstandsblock deutscher Studenten" (Korporationen) 3, die Sozialistische Studentengruppe 3, die Nationalsozialisten 5 Sitze und die Finkenschaft 1 Sitz. Der alte Asta setzte sich aus 9 Mitgliedern des Rechtsblcckes (Nationalsozialisten, Korporationen, Finkenschaft, Christlich- Nationale), 2 Sozialisten und 1 Vertreter der Demokraten zusammen. Ein großer Teil der fortschrittlichen Studenten hatte sich unter Führung des demokratischen Studentenbundes entschlossen, Wahlenthaltung zu üben. Die Wahlen zum Asta der Technischen Hochschule Braunschweig vom 6. Februar hatten folgendes Ergebnis: Liste 1: Liste der Korporationen 313 Stimmen 8 Sitze (1929/30:8), Liste 2: Nationalsozialistischer Deutsch. Studentenbund 378 Stimmen 9 Sitze (5), Liste 3: Sozialistische Studentengruppe 117 Stimmen 3 Sitze (2). Die Wahlen zum Asta der Technischen Hochschule Karlsruhe vom 6. Februar hatten folgendes Ergebnis: Liste 1: Arbeitsgemeinschaft katholischer Korporationen 143 Stimmen 4 Sitze (1930: 4), Liste 2: Freistudentische Liste 128 Stimmen 4 Sitze (5), Liste 3: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 447 Stimmen 12 Sitze (3), Liste 4: Großdeutsche Liste 195 Stimmen 5 Sitze (0). Die Wahlbeteiligung betrug 76 Prozent. Die Wahlen zur Kammer der Technischen Hochschule Darmstadt vom 5. Februar hatten folgendes Ergebnis: Liste 1: Deutsche Freistudenten 326 Stimmen 6 Sitze, Liste 2: Mainzer Studierende 115 Stimmen 2 Sitze, Liste 3: Deutsche Arbeitsgemeinschaft 590 Stimmen 11 Sitze, Liste 4: Freiheitliche Studenten 145 Stimmen 3 Sitze, Liste 5: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 997 Stimmen 18 Sitze. Die Wahlbeteiligung betrug 78 Prozent. Die Wahlen zum Asta in Gießen hatten folgendes Ergebnis: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 715 Stimmen 14 Sitze (im Vorjahr 9), Großdeutsche Studenten 461 Stimmen 8 Sitze (13), Liste der Republikaner 136 Stimmen 3 Sitze (4). Gesamt abgegebene Stimmen 1357. Die Wahlbeteiligung betrug 80 Prozent gegen 62 Prozent im Vorjahre. Bei der kürzlich stattgefundenen Wahl zum Asta der Universität Greifswald wurden folgende Stimmen abgegeben: Liste 1: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 730 Stimmen 9 Sitze, Liste 2: Korporationsgemeinschaft 395 Stimmen 5 Sitze, Liste 3: Finkenschaft 85 Stimmen 1 Sitz. Die Wahlbeteiligung betrug 63,7 Prozent. Die Wahl zur Kammer der Montanistischen Hochschule Leoben vom 6. Februar hatte folgendes Ergebnis: Liste 1: Leobner Burschenbund der Wehrhaften Korporationen 9 Sitze, Liste 2: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 3 Sitze. Bei der letzten Wahl 1930 kandidierte nur der Burschenbund, der alle 12 Mandate besetzte. Die Wahlbeteiligung betrug 80 Prozent. Die Wahl zur Kammer der Deutschen Studentenschaft der Universität Wien vom 5.-8. Februar hatte folgendes Ergebnis: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 2278 Stimmen 15 Sitze (1930: 2), Völkische Front 1751 Stimmen 11 Sitze (19), Katholisch-Deutsche Hochschülerschaft 2163 Stimmen 14 Sitze (15). Die Wahlbeteiligung betrug 85 Prozent. Die Wahl zur Kammer der Deutschen Studentenschaft der Technischen