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KC-Blätter · 1918-01-01 · Heft 20 (Januar 1918) · p. Seite 993

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1918
Issue
Heft 20 (Januar 1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 993 (sequence 15)
Language
German
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'/ Die- Aussichten für das kommende Sommer-Semester sind allerü Anschein nach sehr schlecht! Ein a. B. aus der jetzigen Korona wird höchstwahrscheinlich.allein in Bonn sein, dg unsere gesamte Aktivitas. aus dem vorigen Semester bis aufeinen auö Soldaten bestand. Wir hoffen, dan.die l K.':°V.'-Ä! V., die Mitglieder irgendwie entbehren können, diese für das S. S. 18 zu uns beurlauben werden, damit uns nicht wertvolles Keilmäterkal verloren geht. . . ... Möge es unserer t'. Bonner Verbindung, die so lange unter recht schwierigen Verhältnissen ihren Betrieb aufrechierhälten hat, auch vergönnt sein, eine den Kriegsverhältnissen entsprechend zahlreiche Aktivitas im S. S"18 bei sich zu sehen. — Im vergangenen Semester besuchten uns verschiedentlich Kör. Kbr. und Bbr Bbr. äuS dem Felde und der Heimat. Der Briefoerkehr mit unseren im Felde stehenden Bbr. Bbr. ist teilweise sehr rege.: Wir wünschen ihnen auch fernerhin alle» Gute und sind der Zuversicht, daß sie nach hoffentlich baldigem Frieden gesund zu uns zurückkehren mögen! . Biadrina-Darmstadt. Seit dem Erscheinen des letzten Berbindungsberichtes in den K. C.-Blättern sind — abgesehen davon, dütz Benni Cahn sein Diplom- Hauptstaatsexamen bestand — sonstige nennenswerte Ereignisse in der Verbindung nicht eingetreten.. Aus diesem Grunde erübrigt es sich auch, weitere Mitteilungen diesmal hier zu veröffentlichen. Ein kurzer Ueberblick über das Wintersemester 17/18 wird in dem nächsten K. C..Hest zur Veröffentlichung gelangen. Alle vorübergehend hier anwesenden Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr. möchten wir auch an dieser Stelle bitten, uns mit ihrem Besuche zu erfreuen. Für alle Nachrichten unserer Bbr. Bbr. aus dem Felde und der Heimat, die wir in der letzten Zeit erhalten haben, danken wir vielmals. Nähere Auskunft in allen Berbindungsangelegenheiien erteilt Oberarzt Dr. Ernst Hahn (Bav.,Biad. D.) Darmstadt, Heidelbergerstr. 15, Tel. 1089. Fribnrgia. Die Hoffnungen, die wir auf das Wintersemester setzten, haben sich in vollem Maße erfüllt. Der Berbindungsbetrieb war ein recht reger. Besondere Erwähnung verdient eine Damenkneipe, die wir im Dezember im Kreise unserer l. Bundesschwestern und Verkehrsdamen veranstalteten. Unter den ungefähr 60 Personen befanden sich zu unserer großen Freude unsere Bundesbrüder Leutnant Walter Lehmann, Bernhard Ginsburg und Sally Dawidowek, die gerade auf Urlaub hier weiltem Die Kneipe nahm einen sehr gemütlichen Verlauf. Während des Semesters konnten wir außerdem unsere Bundesbrüder A. H. Dr. Walter Levy, A. H. Martin Rosenthal, A. H. Wollenberg, A. H. Ohnstein, i. ä. B. Kurt Laser und die Kbr. Kbr.. Kurt Jtzig und Dr. Stern bei uns begrüßen. Unser Bbr. Albert Dingmann hat uns leider verlaßen müffen, um seinen militärischen Pflichten nachzukommen. Kurt Laser wurde philistriert. Aktiv meldete sich bei uns der Sohn unseres A. H. Prof. i>r. Theodor Cohn, Hans Magnus Cohn. Von unseren: Bundesbrüdern im Felde hatten wir bis jetzt immer gute Nachrichten. Unser Stiftungsfest beabsichtigen wir in größerem Stile zu veranstalten und hoffen, hierzu auch viele Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr aus der Provinz bei un» zu Wen. Saxo-Bavaria. Auch im zweiten Eeile des Semesters hat die Saxo-Bavaria in beschränktem Maße den Betrieb aufrecht erhalten. Die Offizien mußten, da der größere Teil der Aktiven beim Militär ist, von Fall zu Fall festgesetzt werden. Wir kamen aber allwöchentlich zu Konventen und Bierabenden zusammenauch wurden Fuchsenstunden abgehalten. Auf einer größeren Veranstaltung, der auch einige Gäste beiwohnten, hatten wir die Freude, zehn Saxo-Bavaren versammelt zu sehen. Zwei weitere Kellerfolge sind zu verzeichnen. Reu traten in die Verbindung ein -»ruck, iur: et van, Gerhard Brum mer aus Halle a. S., Alte Promenade 19/20, undätud. med. Wllly Pleß au» Friedland, in Mecklenburg, am Markt 19. Für das vergangene Semester können wir demnach auf fünf Füchse blicken, eine für Leipziger Verhältnisse ganz stattliche Anzahl. Wir batten die Freude, verschiedene Bundesbrüder während der Berichtszeit bei uns zu sehen. Auf der Durchreise besuchten un» Hans Gulymann und David. Mit den Hallenser Füchsen kamen Lewinsohn und Kbdr. Jakoby (Bav.) herüber. Die Bundesbrüder in Halle, zu denen sich noch Walter Blank (Sprev.) gesellte, kamen gleichfalls für fich öfters zusammen. Den Fuchsenunterricht in Halle erteilte Lewinsohn. Wir schloffen das Semester mit einem Konvent am 3«. Januar. Das neue Semester wird am 39. April 1918 8 Uhr ». t. mit einem Konvent und darauffolgenden Bierabend im „Thüringer Hof" eröffnet. Wir werden un» herzlich freuen, wenn Kartellbrüder tat nächsten Semester sich das schöne Leipzig als Studienort wählen, damit da» Bestehen der Verbindung weiterhin gesichert ist. A.H.V. Badenia-Karlsruhe. Alle Nachrichten sind an den Vorsitzenden Dr.-Jng. Emil Hene, Staßfurt, Schulzenplatz 1 zu richten. K. C.-Stmmntisch Frankfurt a. M. Wir begannen unser W.-S. mit einer stattlichen Aktivitas, die sich, wie schon im vorigen Bericht mitgeteilt, durch fünf Äktivmeldungen noch vergrößerte. In der Mitte des Semesters konnten wir einen sechsten Fuchs in dem stuä. iur. Ernst Wolff aus Wiesbaden begrüßen. Trotz der großen Inanspruchnahme der Bbr, Bbr. durch den Militärdienst war es uns doch möglich, den Berbindungsbetrieb stramm durchzuführen. Regelmäßige Konvente, Dirkussidnsabende und kleinere Kneipen versammelten die Bbr. Bbr. wöchenüich, aber auch gemeinsame Ausflüge und gemütliche Zusammenkünfte sorgten für den engeren Anschluß der einzelnen Mitglieder untereinander. Zu Unserer großen Freude konnten wir wiederholt Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr., die vom Felde auf Urlaub waren, in unserer Mitte begrüßen. Im Laufe des Semesters wurden Einzig, Feibusch, Marx, Goldschmidt, Rothschild, Schlesinger und Schönthal rezipiert. Auch die größeren Kneipen mit den A.H. A H. und ihren DameN nahmen ihren gemütlichen feuchtfröhlichenBerlauf. Da» Semester schließt Anfang Februar. Wir hoffen, daß das nächste Semester einen ebenso harmonischen Verlauf nehmen wird.

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