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KC-Blätter · 1918-01-01 · Heft 20 (Januar 1918) · p. Seite 992

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1918
Issue
Heft 20 (Januar 1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 992 (sequence 14)
Language
German
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99t Von einer l. K. B. ,/Sicaria" wurde zu uns a B. Dielix Lahn beurlaubt, so daß wir jetzt einschließlich der im Heeresdienst befindlichen zehn Aktive zählen: Die Offizien fanden wie im ersten Halbfemester statt und erfreuten sich, eines zahlreichen Besuchs. Wir schließen das Semester Donnerstag, den 31. Januar 1918, mit einem Dämmerschoppen im Augustiner und eröffnen das Sommersemester Montag, den 15. April 191^ mit einem Konvent 8h.c.t. auf bet Kneipe. Wahrend der Serien finden folgende offizielleGelegenheiten im Augustiner statt: Donnerstag Bierabend und Sonntag Frühschoppen. Im übrigen können Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr., die sich aus der Durchreise in Breslau aufhalten, näheres Schillerstratze 15 hpr. r. erfahren. Bavaria. Der BerbindungSbetrieb während des zweiten Halbsemesters verlief, ebenso wie im ersten, in dem durch die Zeit gebotenen Rahmen. In die Verbindung wurde neu ausgenommen Herr stuci. iur. E. Weil aus Karlsruhe, z. Zt. im Heeresdienst. Rezipiert wurden die Brander Moffe, Hirsch und Schwarzer. Inaktiviert wurden Dr. Dessauer und Blüth, ersterer zugleich philistriert. Wir schlossen das Wintersemester am 16. Januar. Die Wahl der F.C. hatte folgendes Ergebnis: F. C. X i. a. B. Willy Lömenthal S W. f F. C. X X i. a. B. Albert Simon» K W. F. C. X X X a. B. Bernhard Hirsch. Das Sommersemester eröffnen wir am 35. April lh.c.t. mit Mittagessen im Perkeo. Die Aussichten für das nächste Semester sind, wenn nicht neue Einziehungen dazwischen kommen, als günstig zu bezeichnen. Sprevia. Was der Anfang des Semesters uns versprochen, hat der weitere Verlauf im großen und ganzen auch gehalten. Zwar war es unvermeidlich, daß der Krieg uns wieder einen Teil unserer Bundesbrüder entführte, doch war die Zahl der Aktiven immer noch eine recht stattliche. Auch in der Chargen-Verteilung wurden noch' einige Neubesetzungen nötig, so daß die Chargen jetzt folgendermaßen besetzt sind: Hirschberg x S. W. Eisenstädt x x ManSbacher x X X S. W. Krämer K. W. Z. W. Dr. Goldichmidt F. M. s. T. f. C.- Jm Verlaufe des Semesters wurden rezipiert die Füchse: Krämer, Aberle, Friede und Goldstein. Der Verbindungsbetrieb war im zweiten Teil des Semesters recht rege und in Anbetracht der Kriegszeit auch sehr erfolgreich zu nennen. Besonderer Wert wurde auch jetzt wieder aufs Fechten gelegt. Unsere Füchse fochten jeden Tag Säbel und versprechen alle, recht tüchtige Fechter zu werden. Selbst diejenigen, die am Tage durch Militär- oder Hilfsdienst verhindert waren, den Fechtboden zu besuchen, nahmen abends noch am Contraboden teil, der jede« Montag und Sonnabend auf der Kneipe stattfand. Jeden Montag war A. C. und B. C.und ev. daran anschließend doch offizielles.Lokal. Häufig hatten wir die Freude, hier auf Urlaub weilende oder durchreisende Bundes. und Kartellbrüder bei uns zu begrüßen. Sie alle drückten ihre freudige Ueberraschung über den regen Betrieb, der bei uns herrsche, aus. Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat findet im Weihenstephan an der Potsdamer Brücke ein Zusammensein des Landesverbands Brandenburger K. Cer statt. Besonders sollen diese Zusammenkünfte den Gedankenaustausch zwischen den jüngeren Bundesbrüdern und unseren l. i. a.B i. a. B. und A H. A.H. bienen; ist doch nur auf diese Weise ein näheres Kennenlernen möglich, da die im Beruf stehenden A. H. A. H. kaum Zeit finden,«sonstige - offizielle Gelegenheiten häufiger zu besuchen. In besonderer Erinnerung aber stehen bei uns die wöchenttichen Kneipen am Sonnabend. Echte, wahre Bundesbrüderschaft, sonnigen, den bitteren Ernst der gegenwärtigen Zeit vergessenden Humor brachten uns diese . Kneipen. Wiederholt hatten wir hierbei Gelegenheit, Angehörige unserer BundeSbrüder zu begrüßen; sie alle versicherten unS, so schöne Stunden lange nicht erlebt zu haben. In die Oeffentlichkeit traten wir einmal, bei der Beerdigung unseres lieben, auf dem Felde der Ehre gefallenen und hierher übergeführten Bundesbruder» Segall, dem drei Chargierte in Wichs sowie die ganze Aktivitas das letzte Geleite gaben Außerdem waren wir zur Geburtstagsfeier des Kaisers in der Universität durch drei Chargierte vertreten. Noch am Ende des Semesters war un» ein neuer Keilerfolg beschieden, da sich Herr «tuä. wed. Hans Frankenstein aus Görlitz und 8tad. iur. vt cam. Brummer bei uns aktiv meldeten. Unsere Verbindung kann also mit dem Verlauf des W. S'. 1917/18 und dem Erfolge der Arbeit in Anbetracht des Krieges recht wohl zufrieden sein. Wir hoffen, daß auch das nächste Semester dem vergangenen nicht nachstehen wird. Licaria. Das zweite Halbsemester nahm einen äußerst günstigen Verlauf. Der stramme Semesterbetrieb wurde in gleichem Maße wie bisher aufrecht erhalten. Alle 14 Tage fanden gut besuchte Kneipen statt; ebenso war die Teilnahme an den andern Offizien, wie Fechtboden, wiffenschastlichen und Spielabenden eine erfreuliche. Die Verbindung erhielt Zuzug aus dem Felde: a. B. Walter Weil wurde studienhalber hierher beurlaubt und a.B. Richard Bachmann wurde nach seiner Genesung in ein hiesiges Lazarett versetzt. In die Verbindung trat stud. iur. Theo Oberzimmer aus München, z.Zt. im Felde, ein. Die Brander Mendel und Josephsohn wurden rezipiert. Während dieses Halbsemesters durften wir die A. H. A. H. Emil Weil, Markus Mayer, Ludwig KaumÜeimer, tans Librowicz und Otto Jungmann, ferner dte Kbr. br. Rosenberg und Grünthal bei uns begrüßen. Die Keilaussichten für das kommende Semester sind unbestimmt; jedoch wird sich, ein stattlicher Kreis von Aktiven hier einfinden. . Die zahlreichen Beförderungen und Ordensverleihungen sind aus dem statistischen Teil ersichtlich. Wir sind den Bbr. Bbr. für die zahlreichen Nachrichten aus dem Felde dankbar und hoffen, daß sie un» weiter über ihr Geschick auf dem Laufenden halten werden. Die F. C. setzt sich zusammen auS: A H. Aronthal x, K W. Josephsohn x X, S. W. Schmidt X X X, Z.W. Den Münchner A. H. A. H , die auch jetzt wieder die Verbindung mit Rat und Tat unterstützten, sei nochmals an dieser Stelle unser Dank ausgesprochen. Das Sommersemester beginnt am 15. April 1918 abends 8d.c.t. mit einem Konvent auf der 5kneipe. Rheno-Silefia. Im Verlaufe des Winter-SemesterS 17/18 wurden Erich Stern, Ignatz Teiber und stud. med. Baum inaktiviert. Nach bestandener .Prüfung wurde der Brander Marx rezipiert; der Brander Spier wurde kriegsrezipiert. Wir schloffen daS Semester mit Konvent und anschließendem. gemütlichen Dämmerschoppen bei Ruland nitz. Die F. C. setzt sich wie folgt zusammen: Holländer X, XXX i. a. B. Hoffman« x x

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