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KC-Blätter · 1917-08-01 · Heft 18 (August 1917) · p. Seite 914

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Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 18 (August 1917)
Date
1917-08-01
Page
Seite 914 (sequence 16)
Language
German
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914 betrieb in Betracht ko,„menben Bundesbrüder mivb j immer kleiner. Die % C. seht sich zusammen ans: Moses x, Schindler x x, Krebs xxx. DaS Wintersemester beginnt' an, 4. Oktober mit einen». B. C. Bavaria. Zum ersten Mal im Kriege mar es uns wieder vergönnt, unser Stiftungsfest feierlich zu begehen. Aus diesem Anlaß konnten mir eine große Anzahl von Kartell- und Vundesbrüdern, zun, Teil mit ihren Gattinnen begrützen. Auch sonst war der Betrieb zu Schluß des Semesters dank unsrer stattlichen Aktivenzahl ein recht reger. In, Laufe des Semesters wurden die Brander Rast und Sonder rezipiert. Esberg und Hanff bestanden ihr Physikumersterer ist bereits zum Unterarzt befördert wordeni.a.B. Alfred Heymann wurde philistriert. Während der Ferien trat stud. iur. Paul Flin- Acr in die Verbindung ein. Die Aussichten für das Wintersemester sind wieder sehr günstig. Das Se,nester beginnt am l. Oktober h.c.t. mit einem Mittagessen im „Perkeo". Sprevia. Die Verbindung hatte im vergangenen Senrester mit noch größeren Schwierigkeiten zu kämpfen, als in den voraufgegangenen Kriegssemestern. Die Aküvitas war leider recht schwachzwar war es uns im Anfang des Semesters gelungen, mehrere Füchse zu gelvinnen, doch wurden alle bis auf einen nach kurzer Zeit einberusen. Die ortsanwesenden älteren Bundesnnd .Kartellbrüder waren infolge der Kriegsverhältnisse dienstlich und beruflich meist so stark in Anspruch genommen, daß sie nicht so oft, wie es die schwache Aktivitas notwendig machte, bei der Verbindung erscheinen konnten. Dafür hatten wir vielfach die Freude, hierher beurlaubte oder zur. Front durchreisende K. C.er bei uns begrützen 7,1, können. Kneipen waren unter den gegenwärtigen Verhältnissen unmöglich. Es gelang uns jedoch mehrmals, gemütliche Bowlenabende zu veranstalten. Am Donnerstag abend trafen wir uns meist in, Kindl am Kurfürstendamm, selbstverständlich vergaßen wir auch nicht, Wannsee und Treptow zu besuchen. Von den regelmäßigen Offizien seien der Montagskonvent und der tägliche Mittagsfechtboden erwähnt. Gegen Schluß des Semesters veranstalteten wir noch einen besonders interessanten Tendenzabend, an dem über einige jüngst erschienene Broschüren referiert wurde. Die erste Feriencharge übernahm A. H. vr. Graetz. Alle nach Berlin kommenden KCer bitten wir, unsere Offizien und auch die Adressen der Berliner Bundesbrüder telephonisch (Norden 3468) auf der Kneipe erfragen zu wollen. Das Wintersemester 1917/18 wird am Montag, den 1. Oktober 1917, um 6l/al, im Restaurant Tücher, Bahnhof Friedrichstraße, mit einem Dämmerschoppen eröffnet. An^Ueßend Eröffnungskonvent auf der Kneipe 8li c.t., Licaria. Das Sommersemester endete am 34. Juli. Die F.C. besteht aus: A. H. Aronthal F. C. x K. W. i. a. B. Mendelsohn I. W. i. a. B. Katzenstein Z. W. Während der Ferren hatten wir die Freude, zahlreiche Kor. Kbr. und Bbr. Bbr. zu begrüßen. Das W. S. beginnt am.1. Oktober. Die Keilausflchten sind gut. Ghibellinra. Still wie es begonnen hatte, ist das Semester zu Ende gegangen. Aktiv meldete sich stud. med. Hermann Lewinsky aus Hildesheim, der aber leider nicht am Orte verweilen kann. Am Schluß hatten wir die Freude, unsere lb. Bbr. Bbr. Bar, 1 j Stein und Wolssoyu begrüßen zu dürfen, die zu! Examenszwecken hierher beurlaubt sind. Zum Ferien Vertreter wurde stud. med. Paul Katzenstein ernannt. Wir bitten nochmals eindringlichst, daß alle Bbr Bbr., deren Adresse sich seit Erscheinen des letzten Kriegsteilueümerverzeichnisses geändert hat, uns diese Aenderung baldmöglichst Mitteilen. Für das kommende Wintersemester sind die Aus. sichte», wieder sehr trübe. Mit Bestimmtheit wird nur Bbr. Max Haymann hier sein. Wir richten daher an alle Kartell- und Bundesbrüder, die es irgendwie einrichten können, die dringende Bitte, im nächsten Semester hierher zu konimen. Wegen der Fliegergefahr braucht sich wirklich niemand abhalten zu lassen. Wir eröffnen das Wintersemester am 29. September mit einem Zusammensein im Kaffee Kops. Rheno-Silesia. Das vergangene Semester hat die Hoffnungen, die wir zu Beginn gehegt haben, voll erfüllt. Unter denkbar ungünstigen Verhältnissen er öffnet, — es mußten sich sogar A. H. A. H. reaktivieren lassen — entwickelte sich der innere Betrieb durch die vom Felde beurlaubten Bbr. Bbr. und durch die Neuaufnahme krasser Füchse in alter Frische. Tendenz und Comment wurden in althergebrachter Weise gepflegt - auch der Fechtbetrieb wurde nicht vernachlässigt. Zn Ausflügen und Offizien, deren Gipfelpunkt das Stiftungsfest war, fanden sich die Bbr. Bbr. zusammen. So wäre das Bild des Semesters annähernd friedensgemätz und ungetrübt gewesen, hätte nicht der Heldentod unseres lb. A.H. Altmann tiefe Schatten geworfen. Am 25. Juli fiel er im Westen fürs Vaterland. Wir schlossen das Semester am 1. August mit einem Abendoffizium auf dem Hanse. „A.H.V. und Verbindung Viadrina-D." Wen», wir heute an unsere Bundes- und Kartellbrüder auf den, Wege der K.C.-Blätter diese Zeilen gelangen lassen, so mögen sie dazu dienen, euch allen, die ihr draußen im Feld oder in der Heimat den Kampf für Deutschlands Ehre und Recht führt, einen Ueberblick zu geben über das, was wir Viadrinen hier im vergangenen Sommersemester 1917 geleistet haben. Es ist natürlich mit Schwierigkeiten verknüpft, in diesen Kriegszeiten einen einigermaßen geordneten und offiziellen Verbindungsbetrieb zu führen, da die militärischen Veryälmisse, in denen wir uns fast alle befinden, uns oft nicht die notwendige Zeit dazu geben. So ist eben an den guten Willen und die Arbeitsfreudigkeit für unsere Sache bei jedem einzelnen hiesigen K. C.er ein hohes Matz von Anforderungen gestellt worden, denen aber gerne in Hinblick auf die Weiterentivicklung des K. C.-Gedankens genügt worden ist. Die Kriegszeiten machen jeder Verbindung ihre Existenz schwer, besonders hier in Darmstadt, wo wir nicht in der glücklichen Lage sind wie anderwärts, über eine größere Zahl von ortsanwesenden K. C.ern zu verfügen. Trotz alledem ist es uns im vergangenen Sommersemester gelungen, mit Zustimmung des A. H. V.-Borstandes emen „internen offiziellen Verbindungsbetrieb" einzurichten, wie wir es ja schon in einem früheren Berichte erwähnt haben. Grundlegend für uns war hierbei die Erziehung und Heranbildung der von uns in den vergangenen Sen,estern gewonnenen Füchse sowie die Tatsache, daß durch Einrichtung eines Berbindungsbetriebes der Zusammenschluß der hiesigen Kb. Kb. und Bb. Bb. ein engerer und strafferer würde. Vier Burschen und drei Füchse waren unsere hiesige Aktivitas. Es waren: Erstchargierter und F. M. l)r. Hahn, Zweitchargierter und F.W. vr. Lewin, Drittchargierter und 1. S. W. Benni Sahn.

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