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KC-Blätter · 1916-11-01 · Heft 14 (November 1916) · p. Seite 763

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Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 14 (November 1916)
Date
1916-11-01
Page
Seite 763 (sequence 13)
Language
German
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768” dankbare Anerkennung zollen für diesen Feldgottesdienst, der unS eine Erquickung war wie ein Trunk aus kristall. klarer Quelle. Eine unvergeßliche Erinnerung! Laß bald einmal von Dir hören von Frkst. und Deiner Tätigkeit ufw. Sei vielmals und heimlichst gegrüßt von Deinem treu ergebenen Freunde Alfred Levi _ (Rheno-Silesiae). 17. April 1916. Lieber Mainzer! Mehrere K. C. er, die sich anläßlich der Feier des... Res.-A.-K.SederabendS Dich h ' gedenken Deiner und grüßen Landsturmrekr. Marxheimer. (Bav.) Ernst Eisenberg. (Biadr.) Recht herzliche Grüße Theo RooS. (Lic.) 12.6.1916. Lieber Herr Kartellbruder! Drei K.C. er trafen sich beim Gottesdienste im Felde und grüßen alle Freunde und Bekannte im K. C. aufs herzlichste mit dem Wunsche auf baldiges Wiedersehen Ernst MM«. (Sie.) Lieber Mainzer! Ich stehe tief in Deiner Schuld. Vielleicht bald mehr! Herzlichst Dein Levmann. Besten Gruß Georg Fischer (Rhen.-Silestae. 14. Juni 1916. Lieber Bundesbruder! Soeben lese ich im Berliner Tageblatt, daß mein lieber Freund Karl WeiSkopf bei dem Untergang S. M. S. Wiesbaden den Heldentod gefunden hat. Gleich in den ersten Kriegs« tagen fanden wir, die wirunS schon alS Füchse kannten, unS im Marinelazarett B.... wieder. Seine eiserne Energie, sein Fleiß, seine Gewissenhaftigkeit als Mensch und Arzt und seine beruflichen Erfolge haben ihm, dem einzigen jüdischen Marinearzt, eine besondere Stellung ge'chaffen. So kam es, daß ihn seine Vorgesetzten vor allen anderen lobend hervorhoben. Ebenso geschätzt und beliebt war er in den Kreisen Hamburger K. C. er. Als ich im Januar 1915 ins Feld ging, da war eS ihm gar nicht recht, daß er nicht auch hinauskonnte. ES wurde ihm schwer gemacht, denn seine Vorgesetzten wollten seine große Arbeitskraft nicht missen. Endlich am Ende vorigen Jahres erfüllte sich sein Wunsch. Glückstrahlend brachte er mir die Botschaft, als ich gerade daheim war. Seine Briefe, die er mir ins Feld schickte, waren begeistert. Bor mir liegt eine Karte mit einem Bild von S. M. S. Wiesbaden, die mit den Worten beginnt: „So fahre ich durch die Gegend. Höchstens die „Möve" kann es besser, dann aber kommen wir mit unferm Gardekreuzer!" Und nun ruht er auf dem Meeresgrund. So hat der gewaltige Krieg wieder ein Opfer aus unfern Reihen gefordert. Der Besten einer als Mensch, Freund, K. C. er und Soldat ist heimgegangen. Ehre seinem Andenken! Sei vielmals gegrüßt in tr. Bundesbrüderlichkeit von _ Deinem Plonsker. 5.7.1916. Lieber Max! Mer K-C er findheute hier, zusammengekommen, um die. weiteren strategischen Maßnahmen vor B.... zu besprechen. Wir haben Beschlüsse gefaßt, die demnächst zur Einnahme von B.-führen werden. Daraufhin eine Sttstung zu Gunsten der K.C.-Kaffe. Dein Siegfried Rosenthal. Hocherfreut, K.C.er als liebe Gäste bei mir zu sehen, sendet beste Grüße Vr. SchSnenberg. Auch von mir viele Grütze Dein Max Schoenholz. Kartellbrüderliche Grütze Walter Kronheim. (Lic.) 1.7.1916. Sehr geehrterHerr Kartellbruder! Man lese im Heeresbericht vom 28.6.1916 und findet unter der Heeresgruppe Leopold von Bayern einen kleinen Erfolg gegen den Herrn RuSki. Melleicht werden Sie erstaunt seinwenn man ihnen als strategische, artilleristische Leiter dieses mit Recht so berühmten Treffens drei wackere K.Cer nennen wird. Dieselben haben sich nun hier versammelt, um ihrem lieben Bb. Katzenstein als Vorgesetzten ihre militärische Ehrenbezeugung darzubringen, indem sie chm seinen von liebender Hand geschickten Kognak austrinken, obwohl es eigentlich mehr sein könnte. Prost Ihr Max Simon (Lie.) Die besten Grüße vom Njemenstrand Ihr Kichenstein (Sic.) Kartellbrüderliche Grüße - - Ihr Max Lißner (Lic. Sprev.) Mein lieber Keddo! Wie freute ich mich mit Deinem Brief. Endlich nach langer Zell. Nun hörst Du wohl auch die Musik, von der ich Dir so lange geflötet. Eigentlich führt man hier ein ideal steriles Leben. Wäx nicht Dein Fall! Und überdies halb alkoholfrei, leider von Zeit zu Zeit auch nikotinfrei...! Na, also durchaus steril. Durch Keddofine, die mir so pünklich immer bas Nötige sende, bleibe ich auf dem Laufenden über alle Bundes- U 'd Kartellbrüder. Hoffentlich geht eS allen noch aut. Sleib gesund und nimm für alles, was ich Dir danke, einen treuen Händedruck von Deinem sterilen Sims. 23. 2. 16. Mein lieber Stift! Ich bin Gott sei Dank gesund, alles übrige hoffentlich einmal mündlich. Ich bin nur froh, daß ich von meinen Angehörigen aute Nachrichten habe. - Wir erhallen hier monatlich 5V Rubel, 30-35 R davon kostet bas Essen und zwar wohnen wir 166 Offiziere in einer Schule, ca. 26-30 in jedem Zimmer. Nächstens mehr. So eine Karte ist immer zu kurz. Schreibe bald. Herzlichst grüßt Dich Dein alter ■ _ Singer (Lie.) Lieber Mainzer! Vom K. C.Abend in H.... beste „Eisenbahner-Grüße senden Saus Reruak. (Sprev. Biadr.) artwig Orenstein. (Bad. Karlsruhe.) Metz, 18. 4. 16. Lieber Mainzer! Eine Anzahl K. C. er, die sich anläßlich der Peffachfestes hier getroffen haben, senden Dir herzliche Grüße Dein Siegfried Rosenthal. (Bad.) Ergebenste Grütze I. Mer. (Lie. Rh -Sil.) Ergebene Grüße M. Weinberg. (Lic., RH.-SU.) Ergbst. Gruß Curt Ehrlich. (Lic.) Samt«. (Lic.) Herzl Gruß Dein Zuck«. 31. 5. 16. Sehr geehrter Herr Karteübruder! Das erste Mal habe ich das Vergnügen, einen Bundesbruder bei mir im Felde zu haben. Schleitzner ist heute früh 4 Uhr aufgebrochen und mittags bei mir gelandet. Bei Ruhe nach Tisch gedenken wir aller lieben Bundes¬ und Kartellbrüder und besonders auch der K. C.-Blätter. Mit bundesbrüderlichem Gruß Ihr Sttauch (Sprev.) Schleitzner (Sprev). . Sehr geehrter Herr Kartellbr.! Auch im kgl. fächs. Res.-ArmeÄorps haben sich drei K. C. er zusammengefunden und senden Ihnen herzlichste Grüße Ihr Scherbe! (Thur.).

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