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KC-Blätter · 1916-05-01 · Heft 11 (Mai 1916) · p. Seite 648

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Journal
KC-Blätter
Volume
1915-1916
Issue
Heft 11 (Mai 1916)
Date
1916-05-01
Page
Seite 648 (sequence 26)
Language
German
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648 fallenen für einen wesentlich späteren Zeitpunkt angegeben ist, als die Zahl der im Heeresdienst Stehenden. — Vom „V. C. der Turnerschäften" hatten bis 1. Dezember 1915 460 Mitglieder den Heldentod gefunden) am 1. September 1915, also 3 Monate früher, standen vom V. (£. 3959 Mitglieder im Feldesonach waren bis zum 1. Dezember 1915 weniger als 11,62% der Kriegsteilnehmer gefallen, denn auch hier ist die Zahl der Gefallenen für einen wesentlich späteren Zeitpunkt angegeben als die Zahl der Kriegsteilnehmer. — Der „W e in h eim er S. C" zählte im September 1915 172 Tote auf 2907 im Felde stehende Angehörige, sonach 5,91 Gefallene auf 100 Kriegsteilnehmer.— Der „A. L. C. auf der Marksburg" hatte MitteSom mer-Semester 1915 41 Gefallene auf 655 Mitglieder, somit damals 6,26 Tote auf 100 Kriegsteilnehmer. — Der „Weimarer C. C. der Sängerschaften" hatte Ende des Sommer-SemesterS 1915 1417 Mitglieder im Felde stehen, von denen 104, fcmit 7,34 auf 100 gefallen waren. — Vom „SonderShäufer- Verdand" standen am 1. August 1915 3359 Mitglieder im Felde, 331 Mitglieder waren gefallen, sonach 9,85 von 100 Kriegsteilnehmern. — Der „K. C." hatte Ende Oktober 1915 801 Mitglieder im Heeresdienste, von denen 631 im Felde standen, bezw. gestanden halten. Von diesen waren bis Ende Oktober 45 gefallen, von denen damals 42 in die Ehrentafel ausgenommen, 3 aber, deren Tod damals schon seststand, mit Rücksicht aus die Familien noch nicht aufgeführt waren und auch heute auS gleichen Gründen noch nicht ausgeführt werden. (Dergl. September- Oktober-Nummer der K. E.»Blütter, S. 467.) Sonach hatte der K.-C. bis 30. Oktober 1915 7,13°.', seiner Kriegsteilnehmer verloren. — Der „Wingolf-Bund" hatte bis Ende des Sommer-SemesterS 1500 Mitglieder tm Felde stehen, von denen 266 den Heldentod gesunden hatten, somit mit 15,06 Gefallenen aus 100 Kriegsteilnehmer prozentualiter die höchsten Verluste. — Der „KB. der katholischen Studenten-Vereine" batte Anfang deS Winter-Semesters 3731 Mitglieder im Felde stehen, von denen 220, somit 5,89 von 100 Kriegsteilnehmern gefallen waren. — Von dem „Deutschen Wissenschaftler-Verband" standen Über 15)00 Aktive und Inaktive und über 1500 alte Herren, insgesamt also llber 3000 Mitglieder im Felde, von denen über 370, somit etwa 9% gefallen waren. — Der „Weimarer (5. V. der neu philologischen Verbind ungen" batte aus 1020 Kriegsteilnehmer über 90 Gefallene, somit etwa 9 Gefallene auf 100 Kriegsteilnehmer. — Die „Deutsche christliche Sludenten-Bereinigung" hatte auf 2500 Kriegsteilnehmer 157 Gefallene, somit 6,28 aus 100 Kriegsteilnehmer. Wenn wir zwischen den so berechneten prozentuellen Verlustzahlen Vergleiche im Sinne der „Wingolfs-Blätter" anstellen wollen, müssen wir die für die verschiedenen Verbände errechneten Zahlen umrechnen für den 30. Oktober, weil für diesen Tag genau und für die Oefsent, lichkeit kontrollierbar die Zahl der im Felde gewesenen und der gefallenen K. C.er feststeht. Selbstverständlich kommt eine genaue Umrechnung hier nicht in Frage. Immerhin wird man bei Berücksichtigung deS Zeitpunktes, für den die verschiedenen Verbände die Zahl ihrer Gefallenen und die Zahl ihrer Kriegsteilnehmer angegeben hatten, sagen dürfen, dag zur selben Zeit, da der K. C. 7,13 °/o seiner Mitglieder im Kampfe fürS Vaterland verloren hatte, der S. C. über 8 % (weniger als 8,38 %), die deutschen Landsmannschaften unter 9 % (weniger als 9,36 %)/ der V. C. der Turnerschaften 10-11^/, (weniger als 11,62 °/o)/ der Weinheimer S. C. über 6 % (mehr als 5,91 %), der A. L. C. auf der Marksburg 7 % (mehr als 6,26 %), der Weimarer C. C. etwa 8 %/ (mehr als 7,34 %) der SonderShSuser-Berband über 10»/, (mehr als 9,85 %), der K. B. der katholischen Studentenvereine 5,89 %, der Weimarer C. B. über 9 % und die Deutsche christliche Studentenvereiniguna 6,28 % ihrer Kriegsteilnehmer hatten fallen sehen. Daß sich die prozentuellen Zahlen der einzelnen Verbände feit der Zusammenstellung in der „Breslauer Hochschul-Rundfchau" nicht wesentlich verändert haben und daß ich deshalb ebensogut für den Vergleich einen späteren Zeitpunkt hätte wählen können, ersehe ich nachträglich auS der „Frankfurter UniversttätSzeituna" vom 28. Juni 1916. Danach hat die „Deutsche Burschenschaft", die bis 1. November 1915 938 Mitglieder durch den Heldentod verloren hatte, bis 15. März 1916 1006 Mitglieder dem Baterlande geopfert. Der „B. E." hatte bis 15. Mai 191v 495 Mitglieder durch den Heldentod verloren (bis 1. Dezember 1915 460), der „Weinheimer S. E." bei nunmehr 3335 Mitgliedern 337 ibis September 1915 bei 3907 Mitgliedern 172), der „Rudolstädter S.C.", der laut „Breslauer Hochschul-Rundfchau" bii Dezember 1915 89 Angehörige durch den! Heldentod verloren hatte, hat fetzt bei 1937 j Kriegsteilnehmern 103, somit 5,34'/» ver-! io Yen und zwar ein halv Jahr nach dem; Zeitpunkt, zu weichem der K. E. 7,13% | seiner Kriegsteilnehmer dem Baterlande geopfert hatte. ' ES ergibt sich also, daß eine aanze Reihe rein christlicher und rein „arischer"

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