KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1915-1916
- Issue
- Heft 10 (März 1916)
- Date
- 1916-03-01
- Page
- Seite 592 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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geht es G. s. D. noch sehr gut. Hoffen wir auf baldiges Wiedersehen. Beste Grütze Dein tr. Bbr. J.Boehl (Bav.) Lieber Mainzer! Bon einer kleinen K. C.-Zusammenkunft senden herzliche Grütze Bogel Croner (Lic.-Sprev.) W. Lehmann (Frib.) Herzlichen Grutz Dein Hugo Hermanns (Lie.) Max Jarecki (Bav.) Fritz Heymann (Lie.) 19. 4. 16. Lieber Alex! Eine gemeinsame Feier des heutigen Festes führte mich mit mehreren K. C. ern zusammen. Es geht uns allen gut. Es grützt Dich herzlichst Dein Kurt Ettinghausen. Albert Jkenberg (Lie.) Ernst Seelmann (Lie.) Hans Rosenthal (Lie., Saxo-Bav.) Ostersonntag 1916. Lieber Kurt! Bon dem ersten K. C. Zusammensein in L.sendet Dir herzliche Grütze Dein Kurt Löwenthal (Lie.) Hirschfeld (Saxo-Bav. Ghib.) Hans Katzenstein (Lie.) Natzler (Lic.) Leo Levy (Bad.) Eisenmann (Lic.) Dr. Cramer <Bad.) Dr. Cäsar Hirsch (Lic.) Walter Marx (Rheno-Sil.) (Uebrige Unterschriften unleserlich). Lieber Alexander! Bon einenr erhebenden Sederabend in M. . . ., dem 700 jüdische Soldaten beiwohnten, sendet Dir herzliche Grütze Dein Karl Löwenstein. Es war wirklich eine Freude, eine so grotze Zahl von Glaubensbrüdern zusammenzusehen. Sonderling Hermann Aronsohn (Lic., Thur.) Jakob Sender (Rh. Sil.) Werner Gutmann (Biadr -Darmstadt) Leo Oppenheim (Lic.) 18. April 1916. Sehr geehrter Herr Kartellbruder l Bon einem denkwürdigen Sederabend in den A. . . . den ich mit meinem Bb. Bürmenthal zusammen verbrachte, sendet Ihnen kartellbrüderliche Grütze Ihr Fritz Mendershausen (Lic.) Lieber Alex! Ja, man mutz schon in die A. . . ., reisen, um einen K. C.er zu treffen. Und wenn man gleichzeitig Mendershausens Geburtstag feiern kann, so wirds noch schöner. Biele Grütze Dein Alfred Blumenthal (Rh. Sil.) . . . ., den 1. Mai 1916. Werter Herr Kartellbruder! Heute erhielt ich einen an meinen Kb. Lahnstein gesandten Brief mit dem Vermerk: »Auf dem Felde der Ehre gefallen" zurück. Es hat mich tief erschüttert, daß wir diesen allezeit frohen und für seinen Verband begeisterten K. C. er haben verlieren müssen. In Rußland lag sein Regiment neben dem meinrgen im Schützengraben und glücklicherweise erfuhr ich seine Adresse. Wir kamen einander schnell näher durch die gemeinsamen Jntereflen und ich verlebte angenehme und angeregte Stunden in seinem Unterstände. Ich sah, wie geachtet und beliebt er bei seinen Vorgesetzten und Untergebenen war. Und sein höchster Stotz war K. C. er zu sein. Wir sandten gemeinsame Grütze an die Blätter und hofften auf frohe tüchtige Arbeit im Frieden für unfern K. C.. Wie schade, dah ihn dieser Krieg nun auch dahingerafft hat. Als ich heute aus der Stellung kam, war der Brief da, den ich mit einer bösen Vorahnung abgeschickt hatte. Man wird hart gegen das Sterben, wenn man so mitten drin sitzt, aber es geht einem doch nah, wenn solch lieber treuer Kamerad fällt. Mit den besten Grützen bin ich Ihr Walter Kronheim. Hauptversammlung des Mademischen Hilfsbundes. Am Sonnabend, dem 25.3.1916, wurde im Reichstagsge. bäude eineArbeitsausschutz-Sitzungund daran anschlietzend die Hauptversammlung des Akademischen Hilfsbundes abgehalten. Alle Hochschulen Deutschlands, alle studentischen Verbände, viele akademische Berufsverbände haben sich im Hilfsbund zusammengefunden und unterstützen seine Bestrebungen, die in Berufsberatung, Stellen, vermitttung, Bäder- und Anstaltsfürsorge und Studienbeihilfe für kriegsbeschädigte Mademiker bestehen. Die Zentrale des Hilfsbundes befindet sich in Berlin (SW. 11, Abgeordnetenhaus)- sie wird durch die bestehenden 31 Ortsausschüsse in Hochschul- und anderen Städten aufs tatkräftigste unterstützt. Weitere Gründung von etwa 25 Ortsausschüssen steht nahe bevor. Ein erfreuliches Bild über die Entwicklung des Bundes gab der vorliegende Geschäftsbericht, den Herr Reichstagsabgeordneter vr. Böttger, der Borsttzende des Bundes, durch bemerkenswerte Angaben über die Fürsorgetättgkett und über die geleistete prakttsche Arbeit gänzte. Biele hunderte von Kriegsbeschädigten, die im Kampfe um ihr weiteres Fortkommen aufrieben, > in nachhaltender und wirksamer Weise unterstützt worden. Manchem Kriegsbeschädigten wurde ein neuer Lebensunterhatt verschafft, vielen wurde durch Ratschläge Erleichterung für ihren ferneren Lebensweg zuteil. Im Felde Erkrankte wurden durch die Bäder, und Anstaltsfürsorge des Roten Kreuzes, deren akademischen Zweig der Akademische Hilfsbund bildet, durch Vermittlung von HauSlehrerftellen auf dem Lande und durch private Wohlfahrt geheilt. Zahlreiche Dankschreiben lagen der Versammlung zur Emficht vor. Auch über die Einnahmen, die einige Hunderttausende überschritten haben, konnte der Vorsitzende einen durchaus befriedigenden Bericht geben. Eine Einnahme, die für die großen Aufgaben der Zukunft allerdings nicht ausreichen wird, die aber immerhin als eine kräftige Grundlage bezeichnet werden mutz. Es mutz noch bedacht werden, datz die Ortsausschüsse ebenfalls reiche Einkünfte haben, fodaß die Gesamtnnttel des Hilfsbundes zur Zeit auf etwa eine halbe Million zu schätzen find.