KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1915-1916
- Issue
- Heft 10 (März 1916)
- Date
- 1916-03-01
- Page
- Seite 590 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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590 mit Kollegs reichlich ausgesüllt, doch haben wir sehr anregende Dozenten, und dann sieht man schließlich nach vielen Monaten wieder einmal eine Großstadt, wenn auch nur auf dem Weg von einem Kolleg zum anderen. Mit kartellbrüderlichen Grützen Ihr Heinz Goldschmidt. (Sprev.) - Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Bon einem gemütlichen Zusammensein mit meinem Kartellbruder sende ich Ihnen ergebene Grüße. Ihr Paul Oppenheim. (Lic.) . . ., 24. 3. 16. Lieber Mainzer! Herzlichen Dank für die Zusendung der K. C.-Blätter, mit denen ich mich sehr gefreut habe. Wir sitzen hier an einer recht windigen Ecke. Trotz der vielen anwesenden Truppen, — ich selbst befinde mich zur Zeit bei einem fremden Korps — ist es mir bisher noch nicht gelungen, K. C.er ausfindig zu machen. Bei uns ist augenblicklich etwas Ruhe eingetreten) nur die Artillerie betätigt sich dauernd sehr lebhaft. Die Franzosen wehren sich hartnäckig, find gut ausgerüstet, durch das schwere deutsche Feuer jedoch zum Teil seelisch vollkommen gebrochen. $d) sprach viele, die froh waren, „daß für sie der Krreg jetzt aus sei". Sehr interessant sind die Fliegerkämpfe. Bor einigen Tagen wurden innerhalb einer halben Stunde durch deutsche Kampfeindecker zwei Franzosen heruntergeholt, die brennend abstürzten. Mit kartellbrüderlichen Grützen! Erich Guckenheimer. (Ghib.) Meine Lieben! Herzliche Grüße aus dem heiligen Rußland der Panjes und Läuse, aus dem einzigen dauernd trocknen Unterstand zwischen Schlamm und nassem Kies, angesichts des sumpfigen Gebietes der Sch. . ., jenseits der ein nicht gerade sehr zahmer Gegner sitzt und uns mit seinen Liebesgaben überschüttet. Der Winter ist zum Glück im Abzug, und es scheint auch auf rusiischen Gefilden der Frühling sich fühlbar machen zu wollen, ergo halten wir gerne mit. Höhlen — Räuberleben wie dazumal in Frankreich, doch dort cum, hier sine sine! Herzliche Grüße Euer Berthold Guthmann. 31. 3. 16. Lieber Mainzer! Auch hier haben sich mehrere K. C.er zum ersten K. C. Abend gemütlich zusammengefunden. Wir werden uns zu diesem löblichen Tun nun regelmäßig einfinden. Ich trinke auf Dein Wohl, auf das Wohl der K. C.er und, ivenn das Bier so gut bleibt, auf noch viel mehr. Kartellbrüder, lichen Gruß Dein Heimansohn. (Biadr. Br.) Lieber Mainzer! Wie du siehst, habe ich auch Zeit gefunden, dem K. C. Abend in W. . . beizuwvhnen. Leider sind eine ganze Anzahl Bundesbrüder, die ich gerne hier gesehen hätte, infolge der lebhaften Tätigkeit an der Frönt verhindert, zu kommen. Zum zweiten K. C. Abend haben aber die meisten versprochen, zu kommen. Herzliche Grüße Dein Max Jarecki (Bav.) Lieber Mainzer! Trotz achtstündiger Bahnfahrt bin ich auch gekommen. Biele Grüße Dein Dobrin. 23. 1. 1916. Lieber Mainzer! Seit dem 19. September befinde ich inich in Kriegsgefangenschaft Seit Anfang November hatte iöh Glück rm Unglück und bin seit dieser Zeit Provisor in der „Zernskaja-Apotheke« in W. . . Ich kann mich also in meinem Berufe betätigen, komme nicht viel zum Grübeln und habe es über. Haupt dadurch sehr gut. Ich kann mich in der Stadt vollkommen frei bewegen und wohne in der Apotheke. Gute warme Kleidung, Stiefel etc. habe ich auch erhalten, sodaß mir nichts fehlt, Ich würde mich freuen, wenn ich von Dir, oder von einem der Kartellbrüder mal etwas höre und grüße Dich und Deine liebe Familie bestens Dein Arthur Hirsch. Lieber Mainzer! Cramer und ich haben heute einen netten Ausflug nach L. . . gemacht. Herzliche Grüße Dein Cäsar Hirsch. Lieber Mainzer! Wenn Du wüßtest, wie schön es ist, den „Waffenschmied" vom Stuttgarter Hoftheater in L. . . zu hören, Du kämst umgehend hierher. _ Dein Max Cramer. Frühlingsanfang an der. Lieber Mainzer! Nachdem ich vorige Woche einen K. C -Besuchsritt gemacht habe zu den beiden Alsbergs, Löb und meinen» Bruder, kam heute K. C -Besuch in meinen Unterstand. Herzliche K. C.-Grütze Paul Jaeoby (Rh.-Sil.) Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Nach langem Suchen bin ich einmal wieder bei einem K. C.er gelandet. Ich laffe es mir in dem pompösen Unterstand des Kartellbruders Jaeoby wohl sein. Mit kartellbriiderlichem Gruß Felix Cahn (Lic.) Lieber Herr Kartellbruder! Zun» Gottesdienst am Kaisers.Geburtstage hüben sich einige K.C.er getroffen und senden Ihnen herzlichste Grüße. Ihr S. Wertheimer lLic.). Kartellbrüderliche Grüße Jungmann (Lic.). Herzlichen Dank für Empfang der K. C..Blätter. Eine geistige Nahrung tut in diesem öden Einerlei sehr wohl. Kartellbrüderliche Grüße Wachsner (Frib.). Herrlich, einmal wieder mit K. C.ern zusammen zu sein. Kartellbrüderliche Grütze Ernst Scheyer $ic.). Lieber Alexander! Groß ist immer nreine Freude, wenn mir die Feldpost die K. C.-Blätter bringt. Halte ich die in der Hand, dann laffe ich draußen den französischen Winter toben. Meine Gedanken sind dann nicht bei»» Franzmann, der einige Meter von uns entfernt liegt, sind nicht hier im feuchten Unterstand. Meine Gedanken weilen in meinem geliebten München, bei meinen Bundesbrüdern, mit denen ich die schönsten Jahre verleben durfte. Und das Herz wird mir leicht und schwer zugleich. Herzlichst grüßt Dich _ Dein Ernst Winter. Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Bon einem wunderbaren Flug über den Wölken aus 1600 Meter Höhe über . . . allen K. C.ern herzlichste Grüße. Fritz Nelki (Sprev.>. Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Sier gehen Fuchs und Wolf zur Ruh, ier ist die Welt mit Brettern zu, Und glaubt nrün sich auch ganz verlaffen, In Schnee und Eis, im Sumpf, im Nassen, Man findet doch des Glückes Pfad Schaut dies K. C.-Triumvirat! Ihr Heinrich Katz (Lic.), Max Liffner (Lic.-Sprev ), Karl Katzenstein (Lic.). 16. 2. 1916. Lieber Alter Herr! Ich habe heute die K. C.-Blätter erhalten mit Deiner Zuschrift darauf und will Dir umgehend antworten. Ich habe natürlich sehr wohl gewußt, daß Caruso bei der . . . Schwadron gewesen ist. Ich war mit ihm in T. . . bei den Jägern im November zusammen, er rückte dann einige