KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1914-1915
- Issue
- Heft 4 (März 1915)
- Date
- 1915-03-01
- Page
- Seite 360 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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360 F. M. f. T. i. a. B. Fritz Goldschmidt, F. M. f. C. i. a. B. Alf. Salinger, K. W. i. a. B. Alf. Salinger, §. W. Leop. Blum, S. W. 2. 5k. W. .Cronenberg, E.-R. E.-R. Max Lissner, n urt Manasse, F. Blumenthal, Cronenberg, i. a. B. Fritz Goldschmidt, i. a. B. Alf, Salinger. Die Zahl der Aktiven beträgt 15; von ihnen wurden 3 krasse Füchse auf dem Konvent ausgenommen: stucl. meck. Leopold Bonnin aus Charlottenburg, Ansbacherftratze 56, stuä.iur. Max Brummer aus Berlin-Friedenau, Beckerstraßei, stucl.meä.Hans Wohlgemut aus Kattowitz. Das Austrittsgesuch des Fuchsen 8tuä. meä. F. Neuhaus wurde genehmigt Wir beurlaubten den a. B. Donn nach Würzburg, a. B. F. Stern nach Göttingen. I. a. B. Max Lissner liefe sich reaktivieren. Dem Kassenwart ist es infolge der freundlichen Unterstützungen der Berliner Kb. Kb. und A. H. A. H. gelungen, einen beträchtlichen Teil unserer Schulden abzutragen. Auch an dieser Stelle sei ihnen allen nochmals gedankt. Licaria. Das zweite Halbsemester begann am 11. Januar 1915. Die offiziellen Gelegenheiten waren dieselben wie im ersten Halbsemester. Sie wurden sehr oft von den noch in München anwesenden A. H. A. H. und Kbr. Kbr. besucht. Mehrere Vorträge wurden gehalten. Das Semester schloß aut 1. März. Der Semesterbeginn ist auf den 20. April gesetzt. Inaktiviert wurden: Friede, Ernst Schindler, Leiber. Ausgetreten sind: Sender (Rh -S.), Zlotnitzki (Spr.). Die F. C. setzt sich zusammen aus: Aronchal X, K.-W., Mendeljohn x x, S.-W., W. Cohen I x x x, Z -W. Ferienzusammenkünfte finden jeden Dienstag und Donnerstag 21». c. t. und Samstag 8l/ah s. t. im „Cafe Odeon" statt. Bis jetzt stehen 200 Licaren — d. i. 80°/, — im Dienste des Vaterlandes, 36 von ihnen haben das Eiserne Kreuz erhalten. Mehrere sind durch andere Orden ausgezeichnet. Eine vollständige Liste von Kriegsadresien ist den Bbr. Bbr. und l. K. B. l. K. V. zugegangen. Wiederum wurde uns ein lieber Bündesbruder durch den Tod entrisien. A. H. Di*. Arthur Glaser, Gerichtsassessor, starb bei einer zweiten Drüsenoperation infolge Herzschwäche. Licaria. (2. Bericht) Wireröffneten heute, am 20 April, das zweite Kriegssemester mit 9 aktiven Burschen (darunter einer beim Militär) und 2 Brandern (darunter einer beirn Militär). Die interimistischen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Gustav Lazarus x, F. M. f. T., F. W., Theo Roos xx, S. W., Georg Klein xxx, K. W., i. a. B. Fritz Aronthal, F. M. f. C., Richard Nathan, Z. W. E. N. E. R.: Lazarus, Mendelsohn, Nathan, Klein, Bachmann, Aronthal. Wir haben Aussicht, einige Füchse zu bekornmen, da Keiladreffen vorliegen. Ghibellinia. Auf dem Schlutzkonvent rvurden inaktiviert: Fritz Hirschfeld, Walter Marcus. Ferner wtrrden rezipiert unsere unter Waffen stehenden Brander Herbert Zimmt und Erich SchaMein. Die Jerienvertretung übernahm Walter Marcus, Essen- Ruhr, Dorotheenstratze 27. Das Semester hatte einen recht befriedigenden und harnwnischen Verlauf. Treue und Freundschaft hat unr die wenigen Bundesbrüder, die der Krieg in der Musenstadt zurücklietz, ein inniges Band geschlungen. So schloffen wir das Semester am 25. März mit einem gemütlichen Abend im Rappen. Das Sommersemester beginnt am 20. April 1915 6 h. c. t. mit einem Dännnerschoppen im Cafe Kopf. Wir hoffen, daß einige Kb. Kb. und Bdbr. Bdbr., die nicht durch den Waffendienst daran gehindert sind, nach Freiburg kommen, damit die Korporation in der Lage bleibt, den internen Betrieb aufrecht zu erhalten. Den Heldentod starb unser a. B. Alfred Cohn. Ferner wurde uns unser l. a. B. Carl Frankenbach durch den Tod entriffen. Rheno-Silesia. Wir eröffneten das Semester am 18. Oktober mit 15 Aktiven. Diese verhältnisnrätzig große Zahl ergab sich daher, daß viele K. C. er aus Rheinland und Westfalen, die auf Einberufung warteten, das in nächster Nähe liegende Bonn als Studienort wählten. Es war von vornherein klar, daß uns nach und nach fast alle Aktive entzogen würden. So wurden denn auch hintereinander eingezogen die Bbr. Bbr. Salmon, Lukas, Simons, Sternefeld. Außerdem meldeten sich als Kriegsfreiwillige Wallerstein, Wolff und nach Schluß des Semesters noch Levi, Blumenthal, Hoffmann, Leiber. Wir beurlaubten mit Semesterschluß Steril zu einer l. K. V. Ghibellinia und Baum, der im kommenden Semester eine Universität nicht bezieht, nach Hause. Im Laufe des Semesters wurden auch die beiden hier noch weilenden Inaktiven Blank und Nathan zum Heere einberufen, ebenso die Kartellbrüder Kadden und Löwenthal. Bon den noch vorhandenen 3 Aktiven warten 2 auf ihre Einberufung, die täglich erfolgen kann. Philistriert wurden: August, Hertz. Inaktiviert wurden: Sender, Simons. Rezipiert wurden: Baum, .Blumenthal, Jakobsohn, Kaufmann, Lukas, Salmon, Stern. Die Zahl der nicht dem Heere angehörenden Verbindnngsmitglieder wird im kommenden Semester äußerst gering sein. Wir sehen uns daher, so leid es uns tut, genötigt, von den nicht inl Felde stehenden Heeresangehörigen die Zahlung der Beiträge zu verlangen. Da die Ausgaben der Verbindung dieselben geblieben sind, können wir unter keinen Umständen daraus verzichten. Wir richten daher an alle in Garnisonen stehenden Bundesbrüder, vor allem auch an die in Krankenhäusern und Garnisonlazareiten tätigen Feld- Unterärzte, Krankenwärter usw. das dringende Ersuchen, für die pünktliche Entrichtung ihres Beitrages zu sorgen. Rheno-Silesia. (2. Bericht.) Das zweite Kriegssemester begann am 19. April, nachmittags um 5 h.c.t., mit einem gemütlichen Dämmerschoppen. Blumenthal, Leiber, Alfr. Levi sind während der Ferien ins Heer eingetreten, sodatz unsere Aktivitas nunmehr noch aus 6 Bbr. Bbr. besteht. Bon einer l. K. V. „Ghibellinia" wurde uns der Brandfuchs Stein überwiesen Die interirnistischen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Kaufmann X, F.M. f T., B. i. A-, Stern X X, F M. f. C., Sacobsohn xxx, K.W., F.W., aum S.W., Stein Z.W., E. R. E. R.: Kaufmann, Hoffmann, Sender, Stern, Jacobsohn, Baum. Wir hoffen, daß das Sommersemester trotz der ernsten Zeit einen gemütlichen Verlauf nehmen wird.