KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1914-1915
- Issue
- Heft 4 (März 1915)
- Date
- 1915-03-01
- Page
- Seite 359 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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369 Verbands-Nachrichten Kuratorium der K. C.-Blätter. Als Vertreter der durch den Krieg an der Ausübung ihres Amtes behinderten Kuratoren Or. Alfred Alsberg und vr. Ernst Hochschild wurden vom Geschäftsfüürenden Ausschutz in das Kuratorium der K. C.-Blätter die Berbandsbrüder Rabbiner vr. Lazarus-Frankfurt a.M.und Rechtsanwalt Dr. Fritz Rahmer-Berlin gewühlt. Nutzer ihnen gehört dem Kuratorium als ältester Kurator noch vr. Mainzer an. A. H. B. Thuringia. Die Beiträge der besonders großen Zahl von Bundesbrüdern, die im Felde stehen, fehlen der Verbandskasse, welche auch fast sämtliche Ausgaben der Verbindung tragen mutz, derart, daß die notwendigen Ausgaben nicht mehr gedeckt werden können. Ich bitte daher dieBundesorüder dringend,Tellzahlungen an mich zu senden, trotzdem sie keine Rechnung erhalten haben. vr. jur. Ernst Rosenthal, Breslau 13, Friebestratze 4. Thuringia. Wir eröffneten das Sommersemester am 15. Aprrl mit einem Konvent. Dix Aktivitas besteht, nachdem sich A. H. Moses-Licariae in dankenswerter Weise aktiv gemeldet hatte, aus 4 Burschen und 3 Füchsen. Die interimistische Verteilung der Chargen ist folgende: Ernst Kaiser x, F. W., K. W., Max Aber x x, Ludwig Begach x x x, S. W., Moses F.-M. f. C. u. T., Marttn Gotthilf Z. W., E. R. E. R. Kaiser,Moses,Frost,Perl, Aber,Begach. In die Verbindung traten neu ein stuck. meci. Fritz Groß und stuck, meck. Rudolf Prister. Weitere Keilfüchse sind in Aussicht. Bavaria. Die zweite Hälfte unseres ersten Kriegssemesters verlief wie der Beginn: Fechtboden, gesellige und wisienschastliche Abende wechselten miteinander ab, und auch außerhalb der Offizia waren die Bundesbrüder fast ständig vereinigt. Noch ein Krasier meldete sich aktiv, stuck, meck. Ernst Springer aus Hatzloch in der Pfalz, so daß wir in diesem Semester insgesamt 5 krasse Füchse gewannen, von denen bereits 3 im Felde stehen. Rezipiert wurden dieBranderHosmann und Markan. Der letztere befindet sich seit Anfang Februar wieder bei seinem Ersatztruppenteil in Mannheim. Zum Schluß des Semesters konnten wir auch endlich unseren lange geplanten Vorsatz ausführen und unseren im Felde befindlichen Bundesbrüdern eine kleine Liebesgabensendung machen. Die zahlreichen Dankschreiben beweisen uns, daß wir unseren Zweck erreicht und unseren tapferen Bundesbrüdern, die vor dem Feinde stehen, eine kleine Freude bereitet haben. Denen, die sich besonders an der geschmackvollen Verpackung und dem „geschmackvollen" Inhalt erfreut haben, sei noch mimeteilt, daß unsere Bundesfchwester Fräulein Eugenie Mainzer den Einkauf und die mühevolle Verpackung besorgt hat. Am 37. Februar endete das Semester mit einem Schlutzkonvent. Wir glauben trotz der erschwerten Verhältnisse das Semester als gelungen ansprechen zu dürfen. Unsere Keilerfolge waren befriedigend; was dem Semester an feucht-fröhlichem studentischen Treiben abging, suchten wir durch gründliche Ausbildung unserer Mitglieder in der Tendenz an den zahlreichen wrsienschaftlichen Abenden zu ersetzen, jedoch tat auch der Fechtboden und der enge Zusammenschluß der Bundesbrüder das Seinige, um den alten Korporationsgekst zu erhalten und ihn in die Herren unserer jüngsten Mitglieder zu pflanzen. Unter diesen Gesichtspunkten werden wir auch am 31. April unser neues Semester beginnen. Da zum Semesterschlutz wieder einige Bundesbrüder Heidelberg verließen und in den Dienst des Vaterlandes traten, so werden voraussichtlich im nächsten Semester nur zwei akttve Burschen, Adler und Hofmann, und der Jnakttve Kleeberg in Heidelberg weilenletzterer ist Examenssemester. Außerdem kommen voraussichtlich 3 Brander wieder, und es sind einige Krasie zu erwarten (zwei haben bereits das Eintrittsgesuch gestellt). Es wurde a. B. Kleeberg und Speyer inakttviert, ebenso Netz sich Simons wieder inakttvieren. Die Ferienvertretung liegt in Händen des i. a. B. Albert Simons, Assistenzarzt am Vereinslazarett Mannheim-Neckarau. Alle Verbindungssachen sind an diese Adresse zu richten. Die Kassenangelegenheiten verwaltet a. B. I. Adler, Stuttgart, Sophienstr. 316. Sprevia. Infolge der Zeitumstände war die Zahl der Aktiven während des Semesters nicht gleichbleibend. Unsere Rechen lichteten sich immer mehr durch Eintritt ins Heer. K. Zlotnttzki, F. Beer, E. Grünwald und I. Perl wurden bei chrer zweiten freiwilligen Meldung noch angenommen, während die übrigen Aktiven sich nicht nochmals melden konnten, da sie bereits ausgehoben waren, und nun warten müssen bis man sie ruft. Auch einige A. H. A. H. teilten uns mit, daß sie ausgemustert worden sind. A. H. Dipl.-Jng. Hoffmann zu den Eisenbahnern, A. H. Assessor Nothmann zur Infanterie. Leider hat sich die Zahl der fürs Vaterland gefallenen Bundesorüder auf 7 erhöht. Im zweiten Teil des Semesters verloren wir unsere l. Bbr. Bbr. A. H. vr. M. Cohn und i. a. B. Carl Frankenbach. A. H. Cohn fand den Tod bei der Winterschlacht in Masuren, während i. a. B. Frankenbach uns durch eine tückische Krankheit, die er sich im Dienste zugezogen, entrissen wurde. An anderer Stelle wird ihrer gedacht werden. Neu ausgenommen in die Verbindung wurde stuck, iur. Eugen Pinner, der im Felde von unserem Fuchsen E. Jcilchenfeld gekeilt, sich bei seiner wegen Krankheit erfolgten Rückkehr aktiv meldete. In die Oeffentlichkeit traten wir im Laufe des Semesters nur einmal, und zwar aus Anlaß der Bismarckhuldigung. Wir waren, so wie viele angesehene Berliner Korporattonen, durch 3 Chargierte vertreten. Der Verbindungsbetrieb ist intern und ruhig. Unsere größte Aufmerksamkeit wenden wir der Keilarbeit zu, die in der jetzigen Zeit doppelt schwierig ist, da fast alle Abiturienten sofort ins Heer eintreten. Der Schlutzkonvent dieses Semesters fand am 35. Februar statt. Inaktiviert wurden: Harry Salinger, unser leider inzwischen verschiedener Karl Frankenbach, ferner Max Lissner, Hermann Lissner. Die Wahlen für die F. C. ergaben: Max Lissner F. C. X F. Blumenthal F. C. x x N. Lewin F. C. x x x. Kronenberg wurde zum Schriftwart für die Kriegspost bestimmt. Die Semesterschlußkneipe, die still und würdig verlief, fand am 37. Februar statt. Das neue Semester werden wir mit einem Antrittskonvent um 8h. c. t. am 19. April auf unserer Kneipe eröffnen. Sprevra. (3. Bericht.) Das Sommersemester begann am 19. April mit einem Antrittskonvent. Die interimistischen Wahlen ergaben: Max Lissner x, 1. F.-W., R. Herz x x, 3. F.-W., N. Lewin x x x, 1. S.-W.,