KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1913-1914
- Issue
- Heft 10 (1.7.1914)
- Date
- 1914-07-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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Trotzdem aber wird selbst die größte Opscrwilligkeit der Frankfurter 5lartellbrüder, von denen immerhin nur ein kleiner Teil erhebliche Opfer zu bringen in der Lage ist, kaum imstande sein, die großen materiellen Anforderungen, die an die neue Verbindung gestellt werden, allein zu erfülle», zumal nach den bedeutenden Opfern, die die Frankfurter K. C.-Fcier den hiesigen ü. C.-crn auserlegt hat. Darum ergeht an die vermögenden alten Herren die dringende Bitte, zur Schaffung eines Griinduttgssonds erhebliche Beiträge an den Unterfertigten einzusenden. Das; wir unsererseits das Interesse für den K. E., welches gerade durch die K. C.-Feier in der Frankfurter jüdischen Bürgerschaft erweckt wurde, zn sruktifizicren bemüht sein werden, ist selbstverständlich. Es liegt uns fern und es wäre ein schwerer Fehler, wenn wir auch nur daran dächten, die jungen Füchse, die in den letzten Semestern in so erfreulich großer Zahl im M. C. aktiv geworden sind, ihren Berbinduitgcn zu entziehen, denn es ist prinzipiell verfehlt und schadet der Entwicklung des K. E., tvenn junge Füchse die Verbindung, bei der sie zuerst aktiv waren, vor 3, ja 4 Semestern verlaßen. Aber die Erfahrung zeigt, daß immer eine beträchtliche Anzahl auch der jüngsten K.E.-er die Universität nach 1,2 oder 6 Sernestern wechseln müssen, ans welchen (Äriinden es auch sei. An diese insbesondere geht der dringende Nus, diesmal ihre Schritte nach Frankfurt zn lenken, denn sie haben dort (Gelegenheit, unserer Idee in einer Weise zu dienen, zu der sich nach den» Fall deS .Hamburger und Dresdner Univerfitätoprvjekto gewiß auf Jahrzehnte hinaus nur diese eilte (Gelegenheit bietet. Wer die Frankfurter .K.E. Feier »niterlebt hat, »vird die (Vervistheit »nit svrtgenv»n»neu haben, daß in Frankfurt trotz aller Schivierigkeiten, die gerade hier von jeher sich uns entgegenstellten, ein günstiger Boden für den K.E. ist, und der t^lanz jener Feier, von der heute noch in den führende» .Preisen der jüdische»» t^e»»»ei»»de »nit Stolz und Begeistenmg gesprochen »vird, darf jeden» jungen K. (5.»er die Ueberzeugmrg geben, daß in der alten Kaisetchadt nm Main unter der Mitwirkung arbeitssrendiger alter Herren a»»s den verschiedensten K. E.-Verbindunge»» sich ein »»»»»erlich »n»d äußerlich befriedigendes K.E. Ber» bitlduttgsleben entlvickelu lvird, lvenu lmsere .K.E.» F,»get»d es nur will. l)r. Max Mainzer, Badeniae, Spreviae E. M., Franksurt a. M., A'eckarstraße 5. Zum zwanzigsten Stiftungsfest der Sprevia. 16. bis 19. Oktober 1914. Am 22. Oktober dieses Jahres jährt sich zu»»» 20 hm Male der Tag, an dem die Sprevia von begeisterten Anhängern des 5k. C.-Gedankens als Hochburg jüdischen Selbstbewußtseins und deutschvaterländischen E»»»psinden3 in Berlin, der größten Universitätsstadt des Deutschen Neiches, inS Leben gerttfen wurde. Ztvanzig Jahre sind seitden» dahi»»- vierzig Semester, eine kurze und doch e Spanne Zeit ernster Arbeit und köstlicher Erfolge. Rnr »ver die hiesigen Verhältnisse genauer ke»»nt,kann verstehen, »nit welchen Schwierigkeiten die Sprevia gerade hier in Berlin zu kämpfen gehabt hat. Der Kampf ist siegreich ge»vesen. .Kräftiger denn je steht die Verbindung »nit ihre»»» über 100 Mitglieder zählenden Alten» Herrenbunde und einer stattlichen Aktivitas »md J»»aktivit»»s da und rüstet sich in ivürdiger Weise ihr 20. Stiftungsfest zu feiern. Braucht es da eigentlich noch der Worte, die Bundesbrüder eindringlich anfzusordern, nn diese»»» Ehrentage derVerbindung persönlich teilz»n»eh,nel»'? Muß es lticht jede»»» Spreven Ehrenpflicht sein, diese»»» Feste beizuwohnen. Diesen» Feste, a»» den» sich die ältesten und jüngsten Spreven zu ge» »neil»sa»»»en Tun verei»»iger» »»»»d sich der Erfolge erfreuen sollen, die sie selbst in schlverer Arbeit err»»ngcn haben. Wieviel Erinnerungen an feuchtfröhliche Stunden, alte Freundschaften »u»d liebe Bundesbrüder, die inan feit der Aktivität vielleicht nicht »»»ehr gesehen hat, werden da lebendig! Welche Bilder a»»s der eigenen Studentenzeit tauchen da auf und wecken in den Alte»» den Wunsch, lvieder ei»»»»»al j»»»»g z»i sein »nit den Jungen! Das zwanzlgste Stiftungsfest bietet hierzu reichlich (Gelegenheit. Zu einer Zeit, zu der es ei»»e»n jeden »nöglich ist, teilz»»»»eh»nen, »vird es an vier Tagen (10. bis 19. Otvberj in glanzvoller Weise gefeiert werden. An einen Begrüßm»gsabend fchließen sich großer Festkv»n»nerS, Festessen, Ball »is»v. an »ind versprechen gleichst»»»» als Auftakt der Saison hoch anregende Unterhaltung »»»»d Festlichkeiten, die der Verbindung gesellschaftlich »md propagandistisch von enor»nen Vorteil sei»» dürsten. Es ist »vohl selbstverständlich, daß »vir von allen Kartellbrttderr», so»veit sie eS möglich »nachen könne»», er»varte»i, daß sie an liiifevut Ehnnseste teilneh»nen und »»»»sre Festlichkeiten z»» den» »nachen helfe»», »vas sie in erster Reihe »nit sei»» sollen, z»t eiiicv ge»valtlgen Kundgebung des m, E. Die Stlst»»ngssest'.Kvn»»ttlsslott. « « »