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KC-Blätter · 1914-01-01 · Heft 4 (1.1.1914) · page 29

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Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 4 (1.1.1914)
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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Interne Beilage der K.C. Blätter Tie hier veröffentlichten Mitteilungen Zeilen als Souveutsgeheimnis. 1. Januar 1914. Redattionsmitteilungen. Tie Mitarbeit der Verbandsbrüder läßt außerordentlich zu wünschen übrig. Meine wiederholten Bitten um regere Unterstützung sind säst erfolglos geblieben. Aber auch diejenigen, die sich zur Uebernahme von Artikeln bereit erklärt hauen, haben mich später sehr oft wieder im! Stich gelasien oder sind erst llach zahllosen Mahnj briesen ihrem Versprechen nachgekommenzu-! weilen erhalte ich aus meine Briefe überhaupt; keine Antwort. Daß durch ein derartiges Verhalten der Verbandsbrüder meine Arbeitslust nicht gerade gesteigert wird, ist klar. Schlimmer ist, daß es mir durch die Mehrarbeit, die mir infolge der mangelnden Unterstützung und der Interesselosigkeit der Berbandsbrüder zugemutet wird, üir die Dauer unmöglich gemacht wird, neben der wachsenden Berufstätigkeit die K.C.-Blätter weiler zu führen. Ich richte daher an die Verbandsbrüder die dringende Bitte, viel intensiver als bisher an den K. C.-Blättern mitzuarbeiten. Infolge der geringen Zahl von Beiträgen durch Berbandsbrüder bin ich mehr, als es wünschenswert ist, genötigt, Außenstehende zur Mitarbeit an den K.C.-Blättern heranzuziehcn. Wenn cs sich auch durchweg um sehr wertvolle Mitarbeiter handelt, so bedeutet die Heranzrehung Außenstehender, die nicht von jeher mit unserer Tendenz verwachsen sind, abgesehen von der Kostspieligkeit, doch einen sehr erheblichen Mißstand. Denn die Fortentwicklung unserer Tendenz durch die K. C.-Blätter kommt hierbei >a kurz. Zugleich verliert auch unsere Zeitlchrijt dadurch allzujehr ihren studentischen Charakter. Deshalb ist eine wesentlich größere Teilnähme der Berbandsbrüder an der Zettschrlfl >un..ibchrlich. Ganz besonders benötige tch Artikel rein studentischen Inhalts. Gerade diese Artikel bedürfen melstenS weniger Borkenntntfse. GS ist für die Berbandsbrüder, insbesondere für dle jüngeren, ein letchieS, aus dcil zahlreichen studentljchrn Zettlchristen Anregungen »n ,IüUe zu erhalten. Ich btu aertte bereit, Uber ein geeignetes Thema zu kvrrrfpondieren. Die tm Iedruar und März rrschctnendell Hejte 'ollen als Ketlhejre erscheinen. Daher ist es unbedingt notwendig, hierfür Artikel zu erhalten, welche ganz besonders auf den Keil- >weck hinzielen und unsere Ziele und Ideale den jungen Keilsüchsen verständlich machen. Das isi im Augenblick daS Wichtigste; ich bitte deshalb um baldige Zusendung derartiger Aufsätze. Karl Löwenstein. Intensivere Neilarbeit. Die lvichtigste Periode der Keilarbeit ist angebrochen. Das Wintersemester bringt uns immer nur wenige Wüchse; wenn lvir nicht im Sommersemester einen gclvailigen Zuwachs erhalten, gehen wir zurück. Trotzdem sind die Vorarbeiten in diesem Jahre noch gänzlich unzureichend. Die Zahl der Kelladressen, an welche K.C.-Blätter gesandt werden, ist gciinger als un Vorjahre. Nach Großberlin wird die Zeitschrift nur an etwa Keilsüchse gesandt, obgleich Hunderte in Frage kommen. Nach ftraiifjuit und selbst nach Posen gehen mehr. Aber auch zahlreiche andere Großgemeinden fehlen gänzlich oder sind unzureichend vertreten, so Breslau j!j, Beuthen, Coin j!), Caffei, Dortmund (!), Dresden, Düsieldorf, Barmen, Clberfeid, Karlsruhe(?t, Kattowitz, Mannheim iü, München (!j Nürnberg usw. CS handelt sich meist um Städte, an denen «ehr viele K. Cer wohnen, eillige sind sogar Sitze von Verbindungen! Wenn dort so schlecht gearbeitet wird, kann man sich über die vielfach urizureichenden Keilerfoige nicht wundern. Wollen ,vir nicht gegenüber anderen Verbänden inS Hintertreffen geraten, dann muß daS Versälnnte sofort nachgeholt werden. Gin jeder kaim fjicr utit ivirken, vom jüilgsten Fuchs bis zum ältesten alten Herrn, für jeden ist aber die Mirardelt auch eine unbedingte Pflicht, denn es gilt, für unfern Nachwuchs, f ur denZ-ortdestand nnferer Idee zu arbeiten. ^eyt tst es noch Zeit, noch kann vieles geschehen, nützt darum die wetii gen Monate bis zum Semesterbegtnn, damit alle Ketkfüchie anfs beste vorgekeilt die Uiltversltät beziehe»,.

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