KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 9 (1.6.1912)
- Date
- 1912-06-01
- Page
- Seite 2 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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wünschen, daß die freiwilligen Zahlungen in Zukunft ebenso reich wie bisher in die K. C.-Kasse fließen wurden. Insbesondere wird erwartet, daß die A n walte, wie es schon von verschiedenen Seiten geschehen ist, eine Ablösung für das Anwalts- Verzeichnis einsenden. Bei dieser Gelegenheit sei nochmals darauf hingcwiesen, daß Zahlungen zur Rubrik „Glückwunsch-Ablösung" nur an die Redaktion, nicht an die Kasscrverwaltung zu senden sind. Wenn die Beträge fälschlich an die Knsseuvcrwaltung gesandt werden, ist jedesmal eine doppelte Buchung und eine Korrespondenz zwischen Kasse und Redaktion erforderlich, die doch vermieden werden könnte. Pie E.rpedition der Zeitung hatte in den Monaten März und April glänzend funktioniert. ES waren nur je 2 —2 Zeitungen nachznsenden. Im Monat Mai sind etwa 50 Zeitungen alü unbestellbar znrückgekommen. Diese kamen fast ausnahmslos von Berbandsbrüdern, und zwar den jüngsten Semestern, die ihre Wohnung bei Beginn des neuen Semesters wechselten, aber der Redaktion keine Rachricht zukommen ließen. Das Schönste ist, daß verschiedene dieser Verbandsbrüder sich noch über den ungeregelten Betrieb in der Redaktion beschwerten. Gewöhnen Sie sich, meine jungen Verbandsbandsbrüder, erst selbst an Ordnung und Sie werden sich über Unordnung in der Redaktion nicht zu beschweren haben! Die Arbeiten der Expedition, die sehr langweilig und zeitraubend sind, sollten von der Verbandsbrüdern nicht unnötig erschwert werden. Die Verbands nach richten der Verbindungen in dem öffentlichen Hefte und der Internen Beilage, die j e d e n M o n a t erscheinen, haben sich erfreulich entwickelt, die Berichte sind inhaltlich wie stilistisch reichhaltiger geworden. Heute möchte ich nur einige formelle Wünsche wiederholen: Die Berichte der Zeitung und der Beilage sind streng zu trennen. In den öffentlichen Berichten nur das, was allgemeines Interesse hat, alles andere in die Beilage. Dabei sind Wiederholungen zu vermeiden. Die Berichte erbitte ich auf Aktenbogen, einseitig beschrieben. Briefbogen wolle man nicht benutzen. Die Berichte sollen druckfähig sein, müssen daher gut leserlich geschrieben sein. Die 91. H. V. 91. H. V. machen von der Gelegenheit, Berichte in der Beilage zu veröffentlichen. fast gar keinen Gebrauch. Das ist bedauerlich. Die Leser der Beilage ittleressieren sich auch für das, was in den 9l. H. V. 91 H. V. vorgeht. Warum werden die Tagesordnungen und Einladungen zu den Generalversammlungen der A. H. V. A. H. V. in der Zeitung nicht inseriert, wie eö in anderen Verbänden üblich ist? Es ist mir zu Ohren gekommen, daß die Diskretion der Verbandsbrüder, die für die Interne Beilage in jeder Rümmer im Kopfe der Beilage erbeten wird, von verschiedenen Seiten nicht gewahrt wird. Die Geheimhaltung der Beilage ist aber unerläßlich. Ich bin zu meinem Bedauern gezwungen, in Zukunft jeden Fall einer solchen Indiskretion zwecks ehrenrätlicher Verfolgung zur 9lnzeige zu bringen. Die Hälfte aller Zusendungen an mich erfolgt an meine frühere Adresse. statt an die wiederholt mitgeteilte Adresse Dolksgartenstraße 12. Durch die falsche Adressierung entstehen Verzögerungen, die besonders kurz vor Schluß des Monats sehr peinlich sind. 9luch kommt es noch vor, daß Briefe für den Verlag oder die Redaktion an die K. C.- Kasse oder gar an die Druckerei gesandt werden. Dadurch entstehen alle Male Verzögerungen. Die Inki-Aitmrrrer wird voraussichtlich mit Rücksicht auf den am 20. Juni stattsindenden großen Rheinansflug 'chon am 20. Juni erscheinen und zwar mit Rücksicht auf die voraussichtlich Mitte Juli beginnende Commerreise des Redakteurs voraus« sichtlich als D o p p e l n u m m e r in einem voraussichtlichem Umfang von 86 Seiten. Die Berichte für diese stummer müssen daher rechtzeitig eingesandt werden, desgl. die Inserate kür die Schtußkneipen »sw. Zum Schluß seien alle Merbandsörüder zu eifriger Mitarbeit nochmals aufgefordert. Helfe jeder mit. daß unser Organ den Vergleich mit allen studentischen Blättern aushalten kann, sorge ein jeder, daß durch unser Organ unsere Tendenz eine Vertiefung und Verbreitung erhält, arbeite ein jeder mit, daß unser Blatt ein Blatt aller St. Cer für alle K. C er wird, zum stützen unserer Blätter, zum Nutzen des ganzen K. E.! Dr. A. * * * Schiedsgerichtsordnung für den K. f .*> I. Anrufung des Schiedsgerichts. $ 1. Der Geschäflsführende Ausschuß (G. A.) ist Schiedsgericht bei allen Streitigkeiten von St. C- Verbindungen resp. Alten Herren-Verbänden in erster Instanz. Bemfungsinstanz ist der K. E.-Tag. 8 2. Das Schiedsgericht tritt auf Antrag auch nur einer Partei in Tätigkeit. Die gegnerische Partei hat sich auf die Erledigung der Streitigkeit durch das Schiedsgericht einzulassen. 8 3. Die 9lnrufung des K. C.-Tages in Streitigkeiten ist nur als zweite Instanz möglich. *) Nach den Beschlüssen des G. A.