KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 9 (1.6.1912)
- Date
- 1912-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Interne Beilage der K. C.-Blätter Die hier veröffentlichten Mitteilungen stehen unter dem Kregel des Korwentsgehermntffes. 1. 3,„H 1912. Geschäftsbericht des Verlages und der Redaktion der K. G.-Klätter. Seit dem letzteil Berichte haben sich die Geschäfte des Berlages und der Redaktion der K. C.-Blätter, insbesondere die Zahl der täglichen Eingänge, ständig vermehrt, sodaß die Arbeitslast von dem Unterzeichneten nicht mehr allein geleistet werden konnte. Im Einverständnis mit dem Geschäftsführenden Ausschuß winde daher eine Redaktions-Sekretärin engagiert, die die Expedition der Zeitung und die tägliche Post erledigt. Durch diese Maßnahme erfuhr die Redaktion eine große Entlastung, die um so notwendiger war, als die freie Zeit des Unterzeichneten durch seinen Uebertritt in den Kaufmannsstand und die damit verbundenen Reisen äußerst beschränkt ist. Der Umfang der Zeitung sowie die Höhe der Auflage ist in den letzten Monaten unverändert geblieben. Rur hat die Zahl der Abonnenten im Vergleich zu den Vormonaten erfreulicherweise zugenommen; sie beträgt zur Zeit HO. Die Redaktioustätigkeit wird erheblich erschwert durch die schon früher mehrfach gerügte Nachlässigkeit mancher Verbandsbrüder. Es ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, wenn die Redaktion, die täglich oft :H) und mehr Briefe versendet, eine Antwort erwartet. Insbesondere ist es auffällig, daß Verbandsbrüder, die sich zur Ueberuahme von Artikeln bereit erklärt haben, die Briefe der Redaktion, in denen sie an Erfüllung ihres Versprechens erinnert werden, einfach ignorieren. Ich habe drei, ja vier Briefe geschrieben, ohne Beachtung zu finden. Ein solches Verhalten einiger Verbandsbrüder ist scharf zu tadeln, da es geeignet ist, die Arbeitsfreudigkeit der Redaktion zu dämpfen und ihr die im Interesse des K. C. übernommene Arbeit zur Last machen. Wenn ein Verbandsbruder einen übernommenen Aufsatz nicht liefern kann, so möge er es ruhig Mitteilen, er wird dann in Ruhe gelassen und die Redaktion kann den Aufsatz anderweitig vergeben und sich dementsprechend eiurichten. Eine weitere häufig beobachtete Schwierigkeit für die Redaktion liegt darin, daß Aufsätze für einen bestimmten Zeitpunkt fest zugesagt werden und dann doch ausbleiben. Natürlich können Fälle eintreten, daß ein Aufsatz nicht fertig wird. In solchen Füllen bitte ich um frSHMrge Mitteilung. Wieder andere Verbandsbrüder lassen Aufforderungen zur Mitarbeit unberücksichtigt und nötigen dadurch die Redaktion zu wiederholten Anfragen anstatt mitzuteilen: „Ich bin zur Zeit durch berufliche Inanspruchnahme zu sehr beschäftigt, ich werde während der Sommer-Ferien den Aufsatz schreiben usw." Dann weiß die Redaktion wenigstens, woran sie ist. Dann ist noch zu erwähnen, daß die Redaktion sich unmöglich an alle Verbandsdrüder, die als Mitarbeiter der Zeitung in Betracht kommen, wenden kann. Ein großer Teil ist der Redaktion auch unbekannt. Alle Verbandsbrüder werden daher wiederholt gebeten, sich freiwillig an die Redaktion zu wenden und mit ihr über ein Thema zu korrespondieren. Das Adreßbuch 1912 hat nicht allerwärts Zustimmung gefunden. Richtig ist, daß eS zahlreiche Druckfehler und Unrichtigkeiten enthält. Die Schuld an letzteren tragen aber nicht dieBundesbruder, die in fleißiger Arbeit das Adreßbuch zusammengestellt haben, sondern zur Hauptsache einige Verbindungen und A. H -Verbände, die ihre Personallisten teilweise in außerordentlich flüchtiger Weise zusammengeftellt haben. Auf diese Weife sind Namen von längst ausgeschiedenen Mitgliedern wieder in d^e Kartothek und so in das Adreßbuch gekommen, andere sind nicht aufgeführt worden, obwohl st.' dein K. C nach wie vor angehören. Es ist daher nicht gerecht, de ln Verlage der K. C.- Blätter die Schuld daran zuzufchreiben, daß das Adreßbuch nicht so ausgefallen ist, wie eS hätte ausfallen müssen. Aus diesem Grunde müssen auch einige Schreiben von Verbandsbrüdern, die an Stelle einer vielleicht berechtigten Kritik in ihren Briefen einen nicht berechtigten scharfen Ton gegen den Verlag auwenden, zurückgewiesen werden. lieber das Anwalts - Zlerzeichnls wird an anderer Stelle berichtet. Die Kaffenverhäktniffe der Zeitung sind normale. Die Mehrausgaben der letzten Zeit werden durch die freiwilligen Spenden der K. C.er gedeckt. Bisher hat die Rubrik „Glückwunsch-Ablösung". die von verschiedenen Seiten als unsinnig und wertlos bezeichnet wurde, einen Erfolg gebracht und ihren Wert über Erwarten gut bewiesen. Es wäre im Interesse der Zeitung zu