Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 23 (4.6.1863)
- Date
- 1863-06-04
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Wettarge zum ״Ben Ehmrmrja״ Nr. 28, ^otlr, diestlbrn S. 44 Nr 136 (foH heißen 137) nur, wril tr nicht wußte, wa« der Ausdruck Privduch zu Rothenburg bedeut,. S. 399, wo Grätz von norddeutschen Städte», in denen di, Juden 1349 Der. sokgungen erlitten, nur Hannover ,1, nennen weiß, obgleich ich bereits im Jahrbuche für di, Geschichte der Inden I. 215 nnd in Frankel« Monattchrisl 16kl. 126 auch Osnabrück, Minden, kübeck und knnedurg als solche nachgewiesrn hatte, verweist er auf dir von mir mitgetheille Inschrift in der hiesigen Markilirche und tadelt die Deutung der Wörter torezuens et hel>raeos. Ich bedauere recht sehr, daß der Direktor Geo> tefenr. dem ich bei derselben gefolgt bin, nicht mehr am Leben ist, uni Herrn Gr. für die ibnl mit mir gewordene Belehrung Dank sagen;11 können. Allein Gr, bat gar nicht verstanden, woraus es bei der ürklärniig der Inschrift ankau,. laß nämlich tir nicht, w,< srüher geschehen, lür das hebräische אזר gehalten werde; ob aber lorczueu» vertreibend ober folternd heißen sollte, war dabei gleichgültig. UebrigenS spricht für fcit erste Bedeutung der Ilmstaiid, daß. wie ich in dem gedachten Jahrbuche S. 177 n»d in Frankels Monatschrift 1861. 128 »achgewiesen habe, sich bis zum Jahre 1371 von Juden in Hannover nicht die ge-! ringste Spur mehr sindel, — L. 424 erwähnt er bei eine״, Hilaie aus , len, Schebet Jehnda. len ir lonst immer nur als cd. Hannover be! zeichnet, meinen Namen auslrucklich. um laran die Benierlniig zu!1111« * Vü'ii, laß darin Ne Giiilniuug zum Mekor Ohajim sehlerhaf, abgedruckt! ie> und hierniit noch »ick, znsricdeii, wiederholt er dieselbe Beiiierlung S, 428 'Jlmn. 1 »ochiuals. Anstatt mir aber diese angeblichcii Fehler uach;uweisru, gibt er in den wenigen Zeilen, die er ans jener Uinlfi־ tuilg ansührt, nur eine» neuen Beleg für seine Ungenanigkcir; die Den- Iniig von '12שר של באילי aber als Bezeichnung für den Prinzen von Wales ist einfach ein Plagiat a»S Ka»icr!i»g'S Lephardi», Anm. 63 ■ nur lie Wiedergabe von וילא ריאנני lurch Billaticgo ist zwar leicht, aber schwerlich richtig nnd tarnni habe ich mit Zuiii (i»nag, Poesie 43) den Namen lieber unübcrsctzt gelassen, da ich kein solcher Freund von Willi,irlichleiie» bin, wie Herr Grätz. Nach den bisher beigebrachte» Belegen lürsie der Dilel, de» ich gegen las Geätz'schc Geschichiswcrl oben ausgesprochen, »ach niiincin D.-sürhalien in allen seine» Thcilcn zwar schon hinlänglich begrüntet lein; allein uni die gerügte» Mängel noch eiiilcuchtendcr zu »lachen, will ich noch tZinigeS von teiii, was mir!» der lueze» Zeit bei nun!! siüchligen Durchblicken desselben bisher ausgesallc». zur Sprache bringen, und rs wird daun auch dein blödesten '.luge klar werde״, wie zuverlässig Herr Gr. als Hinoriler ist. S. 30, wo von der Mainzer-Synode ge» iprochr» wird, komnirn, abgesehen davon, laß die Beschlüsse derselben nicht vollständig wicdcrgrbr» sind, mehrere Uiigeiiauigleitcn vor. So ist. daselbst nnd S. 485 von rincr Münzsä 1 sch n ng di, Rede, worunter inan etwas ganz Anderes versteht, als worum es sich dort handelt. Dir damalige Bercrdiiuug bezog sich ans das Beschneiden der Münzen, ans das durch nun! Germanismus anSgedeückte גילוח מעוח, welcher Ausdruck sich nur bei den deutsche» Juden sindel, während die span,- ,che» dafür richtiger קציצח oder זיוף הכ<וח sagen. Herr Gr. sagt ferner: ״Wer sich den Aiiortnnugen der Synode nicht fügte, oder den Bau» nicht achtete, sollte leu> weltlichen Arme überliefert werden." DoS ist offenbar falsch. Nach dem Originale muß eS vielmehr heißen: Wer jene Anordnunge» nicht achtet, sollte mit dem Bau», der drei Gemeinde» belegt werde» לא□ ישהה בכרת היש ימים יריהככוגו כוחר למכיר לכלך או לשלט'( d. h. und wen» « Ul seiner Austehuung salio in dem Banne) ,ine» Monat lang verharret, loll es gestattet sei», lein Vermögen den! Herrscher ausjiiliesern, da es. wie Herr Gr. aus NGA des Joses Kolo» Nr. 168 und 169 hätte lernen köntirii. ei» bekaniitrS Gesetz war, daß, wer 30!age im Bauur , verblieb, sein Vermögen an Le» FiSru« vrrlvr. tßtn, ähnkichr Ungr»!' nauigkeit findet sich S. 198. wo Herr Gr. unter Berufung ans Ditz« mer« Regesten den Kaiser Rudolph zum Schuldner de« Amschel Oppen» ' heimer macht. Böhmer sagt ober nichtweiter al«. .Nebrigen« habe» j die Wetzlarer jenen dreißigsten (Pfenn. von ihrem Vermögen) aus Aura» j 16,11 de- Grafen (!berhard v. Katzenestenbogen an den Juden Amschel j Oppenheimer im nächsten August (1285) wirklich ״,lrichtet laut Nrlniide im Stadtarchive zu Wetzlar." Wo steht hier, daß Oppenheimer Rn» dolph« Gläubiger war? Oder stützt sich Heer Gr. wiedernm ans seine ^onjeetur in Bezieh,mg auf die bl!gebrachte Stelle audem RGA. des R. (Zhajim Or Sarua? Was man von Herrn Geätz'S (sonjeelurru zu halte» hat. möge״ folgende Beispiele daeihnn. S. 120 wird über dir Judtnvrrsclgung in Frauksuri im Jahre 1241 berichtet. In der Anm. 3 conjrctnrirt er. daß man in den Frankfurter Annalen der Pertz 9 Kal. Junit statt Jnlii emc»l>re» uiiiffe, Nun steh» aber bei Pertz richtig Juiiii, Allein unser sich »ur a» primäre Onelle» haltender Hi» storikcr hat da- (5ilat nicht ans Pertz selbst, sonder» a»S dem Abdrucke in der hebräische» Bibliograph,, 1860, 50 entnommen, wo al« Druck« fehler Jnlii steht. Hätte er Böhmer s FoiueS gründlich studirt und sie nicht bloß, wo ich sie angeführt, ansgeschricben, so würde er. wir ich bereits i» ,»cineii Regesten S. 7 Nr. 38 »achgewinen, gefniiden haben, daß auch dort kl, 402 junii wiewohl mit dem Dnicktebler Xk statt IX steh», — S. 122 Anm, wird in dem Resp. des R, Meir <« מענצא כעגגץ verbessert. Nun steht aber an der bctreff-iidk.i Stelle )■'33)72 und wäre auch כי<3צא. falls dies stünde, richtig, da Mencze und Meiitze für Mainz schon früh im Gebrauche sind cf Pertz M. G, leg. 11, 477. — S- 101 wird über die Versolgniig in Weißr»b״rg berichtet, der Grniid für dieselbe, den Herr Gr. ans Bölimer's Fontes, wie auS Anssrff'S Anzeiger hätte erfahren köuue», aber verschwiegen. Der 13.!ammns 1270 wird fälschlich als der 23. Juni angegeben, da e« brr 4. Juli war und i» der Aniuerluiig ist »»richtig Dienstag statt Freilag eonjcclunrt, indem damals der 13. tammns, wie das Memordnch an» gib», aus Freitag siel. Die Blntszcucu in Pforzheim sanden. wir Herr Gr. hier selbst angibl, erst zwischen 1211 mit 1255 stall; S, 122 setzt er sie aber ohne Weiteres in das Jahr 1241 (wie es statt 1241 heißen soll). Falsche Daten finden fich überhaupt »lehrsacy ,״ eem Buche. So , B- S. 269, wo der 12. Ab. 1298 24. Juli gesetzt wud. während es 22. Juli heiße» inüßlc. tcriier S, 387 Am», 2 wo fern tertia :inte fest 111u St. TI10111:1e 1349 nicht der 16. Januar, toiitern der iS. Dezeiuber ist. Daselbst Anm, 3 ist MathiaS-Abend mit Malthäns-Abend verwechselt, letzterer wäre auch nicht der 21., sonlern der 20. Septemder; Mathias Abend aber ist der 23. Februar. 15« fand demnach dir Bcrbrennnug in Zürich nicht 1318, soudir» 1319 statt, wi, Diillinger bei Schutt richtig auaibt und wie auch an« de,»leiben Hl. 226 zu eijchkn war. — S. 394 Am», ist der Sonntag Indira 1349 falsch all der 22. März angegebe», dies war aber der Sonntag Lätare, während jeuer aus den 29. März fiel. Andere ans Flüchtigkeit gemacht, saliche Angaben finde» sich häufig. So steht z. B. S. 198 Papst Kiemen« IV. wo eS Papst Jnnocen« IV. heißen sollte, trsahreu wir S. 269. laß Mortechai bei, Hillel eiu lateinisch,« (!) Lammelweek augrlegt Hab,. ist in der Anm. S. 39«! 12,000 statt 6000 angegeben, weicht Zahl aber schon von Schwab für übertrieben gehalteii wird, wa- Herr Gr. in der (!11, zu bemerken vergessen hat und wird S. 393 ohne irgend einen Beleg Worms die älteste Gemeind, Deutschlandgenannt, währmb S. 398 RegniSburg die älttste Gemeinde Südtteuischlandheißt; Herrn Grätz'S geographische Keunluiffe inüffen demnach sehr w,i» reiche». du er Worm« als in Nordtruischland gelegen anzunehmen scheint. S 393 lietert aber auch zugleich den Beweis, wie trefflich Her,