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Ben Chananja · 1863-06-04 · 23 (4.6.1863) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
23 (4.6.1863)
Date
1863-06-04
Page
– (sequence 10)
Language
German
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397 398 ©ז. Urlunten zu intrr)>rrtirrn versteht. In fc«, dort erwähnten Otfunk« frfSrt nämlich Karl IV , daß dir Bürger voo Warmmit den dortigen Juden «huu und lassen mögen, wa« fi, wollen und daß fie sie bestrafen und ihnen Dußgrldrr auferlegru könnten, wanach dem damaligen Sprachgebrauche durch ״brechen und büßen" au-gedrück» wird. Herr Gr., der den Ausdruck ״brechen" mißverstehe und ihn für gleichbedeutend mit zer» brechen, vernichten hält, mußte auch für büßen -in entsprechende« Wort finden und so entstand ״beißen" dafür. Di, Bürger zu W. sollten also mit ihren Juden brechen und beißen! Hisum tevestis amicl. Do« falsche Gitat: diplomafa Aleatia bat übrigen- Herr Gr. seinem Grwähr-manne Schoab S. 68. Anmerk. 1 nachgeschrirben und muß e« dafür heißen: Moriz Appendir dooumentornm S. 187. Diese Dcw.ise werden hoffentlich hinreichcn. Herrn Grätz'S Unzuverlässigkeit ,nr Genüge darzulbun und wenn ich noch darauf ausmerliam machr. wie wenig erschöpfend er einerstilS da« vvihandenr Material benutzt hat. indem er beispielsweise über dir von Zunz (zur Geschichte 428 ff.) so ausführlich behandelten fünf alten edlen Faniilien in Toledo eniwever gar keine oder nur sehr niagcrc Mitbcilungen macht und zur Eharaklerisirnng Ascheris (S. 272 Anm. 2) ans eine sekundäre Stelle binweist, während ihm die primäre vorlag, welche über den Streik Ascher« mit N. Israel in Toledo so viele« Licht verbreitet und wir wenig er anderseilseine Einbildung. Alles besser machen zu können, als Andere *11 ״iiierdücken i»> Stand war. indem er enicht rinuial über sich z» gewinne» vermochte. (S. 4l>0) die Ucbersetzung einer Kinah von Zunz ob ne Vrrnnstalilingrn abdrucken zu lassen: so glaube ich, für sämmtliche. an tei» in Rede stehenden GcschichlSwcrke gerügte Mängel ausreichende Belege bcigrbracht zu haben. Möge nun Herr Dr. Grätz diese durch ,eine neueste Arbeit prcvocirten Bemerkungen berücksichtigen und in sei«!um Interesse wie in dem der Wissenschaft eine» andern Weg einschlagen; dann werde ich mit Vergnügen eine solche Wendniig zum Bessern, wie ich diehier schon in Rücksicht au׳ sei» Benehmen gegen Zunz geiba», öffentlich anerkennen. Verharrt er jedoch noch feriicr auf seinem disbertge» Wege, so werte ich auch in Zukunft mit aller Eulschicdenhell cnlgegeutrrlkn und vor der Oeffcntlichkcit rin Verfahre» bloßstellen. welche-, wen» ihm nicht mit allem Ernste begegnet wurde, der jütischen Wissenschaft znr Schmach und zur Schande gereichen müßlr. Hannover, im April 1863. Neuestes. Ii. Lzogcdin, 2. Juni. DaS traurige Ente eine« Mitgliedes der hiesige» Gemeinte ließ eine Geldsamminng zu Gunsten der Himerbliebciieu als dringlich erscheine». Der Gemeindevorstand Herr Samuel Bambrrger und Herr Simc» Ausländer untcrzogrn sich bereitwillig der Aussühiung diesefs0»11»cn Werke-. Es verdient hervorgeboben zu werden, daß nahe an die Hälfte der geianimellcn beträchtlichen Snmine von Ehnsten gespendet wurde. Heil der' Stadt Sjezedi». in welcher die Brüderlichkeit ihren Wohnsitz anfgeschlagen hat! — Lzegrdin» 3. Juni. Dir Töchter des verblichenen Pester Großhändler« Abraham LevinSky. — Fr. Marie Lichtrnberg und Fr. Eharlottr Weiß, — haben sämmtliche von ihrem Ba'er hinterlaffene Weißwäschr dem hiesigen israelitischen Spiialr gespendet. Gotte« Segrn ruhe aus den frommen Spenderinnen! Sikl«s» 3t. Mai. Unser Rabbiner Rotb hat am 2. Tchabuoltagr eine treffliche Denkrede über Dr Gabr. Riesser gehalten. Bemerk,mge«. Hrn. P—« in G. Di« Dril. wird gesetzt; dir Bern. rrschrint nächsten«. Hrn. L—< in B. Der Brief wird erscheinen. Hrn Dr. St. in H. Der Wunsch kam zu spät! Inserate. Konkurs 3-3 auf dir am I. August 1863 in Erledigung kommend, Stellt rinr« Srzirhrr« im Prager israelitischen Knabenwaisrnhause. Mit dieser Stelle ist nebst der freien ganzen Station rin Jahre«.- gebalt von 300 fl. ö. W. verbunden. Die Instruktion, welche in der Kanzlei der EultnSgemeindr-Repräscntanz eingrsehen werde» kan», verpflichtet den Erzieher, die Schnlgrgcnstänte mit den Zöglinae» zu wiederholen, die Beschäftigung derselben anzuordnen »nt z» leiten und ihr Betragen nnanSgesetzt zu überwachen, jedoch steht ihm die Zeit, zu welcher sich dieselben an Schultagen in der Volks-und Tbalmut-Thoraschulc besinden. zur ausschließlichen Verfügung. Die Bewerber müssen ledigen Stande« sei» und haben ihre Gesuche, belegt mit den Nachweisen über rhren sittlichen und religiöse», Lebenswandel, ibrc geiinuc Kenmniß der hebräische» Sprache, die mit gutem Erslge zurückgelegte Prüsuiig der BolkSschullthrer bi« spätesten«!Ul. Juni 1803 bei der Prager ii'r. EiiltuSgenieinkc-Rtpräsentaiiz cinziibringr». Von drr Prager ifr. Cll!t11sgrmki!ldr-Krpräskllta>1). Prag, am 15. Mai I8<'>3. Der Vorstand: (S r 11 ft W e h l i, Präsc«. Don der Redaktion Le« ״Be» Ebauauja" kann bezogen werden: (^ine biographische Skizze Df. Mit. Bksondcrer Abdruck a»S dem ״Ben (shananja." 10 Druckbogen. Preis 1 fl. 50 kr. ö. W. Bei A. Taloinon in Tilsit oder Stettin erscheint eine nene Thalmu-ausigalie in Groß-Oktav, welche alle bisherige Ausgabe» in diesem Formate an Reichthum de« gelieferte» Material« und an Schönheit der AuSstattniig übertrifft. Traktat Bercchoth und Zubehör ist bereit« versendet. Preis de« ganzen Werke«: 30 fl. ö. W. Die einzelne Lieferung kostet l fl. 70 kr., dir letzte l fl. 10 kr. Im Laufe von nngesähr zwei Jahren wird das Werk vollendet sein. Soeben erschien von Arvtt Vvbl, Lehrer in Tamüsi, eine liclmiifcltc JijmtdMre in drei Theilen: 1. Wegweiser in den Elementar-Negclu der hebräischen Sprache für die unterste Elaffr. 2. Wegweiser in den Elemrntar-Regeln der hebräischen Spracht, für die mittlere Elaffr. 3. Cprachbuch für die oberste Elaffr- Druck von Sigmund Burger in Gzegrdin.

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