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Der israelitische Volkslehrer · 1859-11-01 · Heft 11 (November 1859) · page 25

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 11 (November 1859)
Date
1859-11-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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Ueber das Buch der Schöpfung. man Alles, d. b. nicht nur Pflanzen und Metalle, sondern sogar lebende Wesen künstlich erzeugen könne, wenn man nur die dazu nöthigen Stoffe besitzt und die Behandlung derselben versteht. Gutami theilt auch eine von ihm vorgeschriebene Operation mit, in Folge deren ein monströses Thier er. zeugt worden sein soll. — Der alte Zauberer Ankebuta hat in seiner Schrift über künstliche Erzeugungen behauptet, daß er sogar einen Menschen erschaffen bätle, und er gibt auch in seinem Buche an, auf welche Weise er dieses zu Stande gebracht habe. Ankebuta gestand aber, daß der von ihm geschaffene Mensch ein sprach- und vermmftloses Wesen war, daß er nur in seiner äußern Gestalt einem Menschen ähnlich war und auch nichts genoß, sondern nur die Augen auf- und zumachte. Diese und noch viele andere Fragmente beweisen, daß es in Babylonien sehr viele Schriften gegeben habe, welche von den künstlichen Erzeugungen von Pflanzen, Metallen und lebenden Wesen handelten und höchst wahrscheinlich ist das talmudische 8. ^esira ein solches babylonisches Machwerk. Auch aus einer andern, viel jüngern (etwa 100 Jahre nach der gew. Zeitrechn.) nabathäischen Schrift, die ebenfalls von Wahschijah ins Arabische übersetzt ist, theilt Chwolson einige Fragmente mit, die sicherlich der talmudschen Genethiologie zum Vorbilde dienten. Es ist dies „das Buch des Babyloniers Tenkeluscha-el-Gugani über die Bilder der Grade der Sphären und über das, was sie auf die Umstände der in denselben Geborenen hinzeigen (und Ch. zweifelt nicht, daß dies das Werk sei, welches Maimon ^2.1 ni^v in heb. Übersetzung nennt (Nor. 3, 29). Wenn es nun in diesem Buche heißt: der beim Aufgange dieses oder jenes Grades Geborene wird ein Kaufmann sein, oder: er wird ein esketisches Leben führen u. dgl., so erinnert dies an die Talnmvisten, die sich ebenfalls mit der Deutung der Stellung de? Gestirne in der Geburtsstunde beschäftigten. Der Heros dieser Irrlehre war R. ^0s»ua den I^ev?, de^en Deutungen sonderbarerweise aus seinem Buche, mit den Worten .-^O^-nd Sadd. 156 zitirt werden. Wir müssen sogar bekennen, daß die alten heidnischen Babylonier, wie Janbuschad und Gutami (vgl. auch 8trabo 16, 1, 6, von Ch. zitirt), die nack Ehw. den Einfluß der Gestirne auf diese Welt gänAch leugneten, unsre monotheistischen Talmudlehrer übertreffen, von denen Einige nur die Israeliten diesem Einflüsse entziehen wollten. Wir zweifeln nicht , daß Chwolson, dem die rabbini-

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