Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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im Bunde mit der Vernunft. 5 lassest! denn der Gottesfürchtige kommt wohlbehalten durch sie alle!" (Pred. 7, 18.) — Religion im Bunde mit der Vernunft, sie schafft wahres Heil, sie begründet wahres Menschenglück, sie fördert unsere zeitliche und ewige Wohlfahrt, denn: sie erwärmt unser Herz, waffnet unseren Geist, erheitert unser Angesicht und erhebt den ganzen Menschen! wie es heißt: O'^S M „Sonne und Schild ist der Ewige, Gott; Anmuth und Ehre verleihet der Ewige. ,^?N? D Nie versagt er das Heil denen, die da wandeln in Frömmigkeit." :O'YNZ O'^N7 2w (Ps. 84,12.) Lasset uns mit Gott diese vier Punkte, womit der heilige Sänger die wahre und reine Gottesreligion auszeichnet, nämlich: „Sonne", „Schild", „Anmuth", „Ehre", näher betrachten, damit in dieser Gottgeheiligten Stunde das herrliche Gut einer vernünftigen Religiosität in seiner Klarheit und seinem hohen Werthe uns strahlend erscheine! 1. Religion im Bunde mit der Vernunft gewährt Heil und Segen, denn sie erwärmt unser Herz. Das Erste, was in unserem Terwerse der heilige Sänger zum Ruhme der Religion ausspricht, heißt: OyO '2 der Ewige, Gott ist eine Sonne. — Wie wohlthuend, erwärmend, erweckend wirkt die liebe Sonne; so wirkt kein Licht und Feuer aus Menschenhand! Und so erwärmend wirkt wahre Religiosität! sie ist ein Strahl, der von oben kommt. Begegnet dir "Ms Unglück, wie kalt läßt dich jeder Trost aus Menschenmund; wie erwärmt dich dagegen der Trost, der vom Himmel stammt, gleich einem Strahle der Sonne, „die Genesung auf ihren Flügeln trägt!" —„Die durch's Thränenthal ziehen, schaffen sich's zur Quelle um!" — Und wenn du Glück und Freude