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Der junge Jude · 1929-08-01 · Heft 3 (August 1929) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der junge Jude
Volume
2 (1929-1930)
Issue
Heft 3 (August 1929)
Date
1929-08-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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schied zeigt nur, daß es möglich ist, die Entwicklung unter mehr oder weniger umfassenden Gesichtspunkten zu betrachten. Daraus folgt: es ist theoretisch möglich, die Epochen der Privatproduktion und der kommenden ßozialistischen Gesellschaft zu einer Einheit zusammenzufassen (ebenso wie die Epschen des ind. u. des kap, Privateigentums als Epoche des „Privateigentums" zusammengefaßt und der Epoche des Kollektiveigentums gegenübergestellt werden können). Diese „Einheit" würde dann als „Epoche des Eigentums" bezeichnet werden müssen, und es müßte theoretisch denkbar sein, wenn es auch vorläufig noch — infolge unserer beschränkten Erfahrung — schwer vorstellbar ist, daß dieser Epoche eine „Epoche des Nicht-Eigentums" gegenübertritt. Setzt man diese Verallgemeinerung fort, so kommt man schließlich dazu, daß die „Negation" zur Thesis nicht mehr eine sozial-ökonomische, sondern eine irgendwie anders geartete Antithesis hervorbringt. Als dritten Hauptsatz der Dialektik bezeichnet Th. den „Satz des Umschlagens der Qualität in die Quantität und des Umschlagens der Quantität in die Qualität. Der Satz besagt, daß die bloße Vermehrung eines Dinges oder von Dingen eine Veränderung der Qualität, der Eigenschaft hervorbringt und umgekehrt, daß die qualitative Veränderung eine Veränderung der Quantität zur Folge hat." (S. 127). Aus Raumgründen kann auf diesen Teil der Ausführungen nicht mehr eingegangen werden. Es sei deshalb nur das Resultat der Kritik angedeutet: . .; | jij; Quantität und Qualität sind abhängig von der Energie-Intensität und müssen in dieser ihrer Abhängigkeit in jedem einzelnen Fall gezeigt werden. Hier zeigt sich wiederum die allge« meine methodische Bedeutung der Dialektik, die nicht auf ein einziges Anwendungsgebiet (die Historie) beschränkt werden kann. C. F. Zur gefl. Beachtung! Dieser Nummer liegt eine Zahlkarte für unser Postscheckonto Dr. Georg Lubinski Berlin 117048 Wien 137992 Prag 501582 bei zwecks Ueberweisung der fälligen Abonnemertsgebühren für das zweite Halbjahr des zweiten Jahrgangs des Jungen Juden. Angesichts der schweren finanziellen Verpflichtungen, die auf unserer Zeitschrilt lasten, bitton wir dringend um sofortige Ueberweisung des Abonnementsbeitrages. 79

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