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Der Israelit · 1903-03-26 · Heft 24 (26.3.1903) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 24 (26.3.1903)
Date
1903-03-26
Page
– (sequence 18)
Language
German
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sähe in unseren Editionen nach: icxcb icxco, ebenso Pag. 12 xcirön /i ein langes Stück aus Jeruschalmi, ebenso auch auf S. 14 ganze Satze cfs. den Kommentar. S. 52 die langen Zusätze 12 ich cs ,min nrxc "ex 12, 12jV s'coy. S. 64 f">xn rm ivix xin 1x122-2, S. 63 ums ibxsn 11m lange Stelle aus Jeruschalmi, S. 77 .ibxc 'V2i, an dieser Stelle ist Theodors Kommentar besonders ausführlich und lehrreich. Als Beweis, wie durch Wiedergabe des richtigen Textes Schwierigkeiten verschwinden, notire ich Folgendes: Kap. 1,2 liest man in den Ausgaben (auch der Wilnaer) DIIBX D'filSf YBX23 J2 2V1N' "1 DL>2 sCS '21 1LX X2X 12 X"N .1 Ck-2 ND1' 'CI '5CC NVcb 12^.1 cbisi irpm» NC 1CS. Die gesperrt gedruckten Worte ciiyx CBiL sind hier befremdend. In der Parallelstelle Jeruschalmi Megillah I (die Namen sind nicht dieselben) fehlen sie in der That, da heißt es nur ybjmo ’^cc ni-rH ndba darauf folgt dann. . . . . i'BLc ine CBiLi *]^ i:pmp ne. Im Babli Megillah 2,6 heißt es C'BIS l'BJMB UNS 12 S"n 1 XC’Il’Xl N'CI' *110X1 cncx und von dort sind die Worte fälschlich in den Midrasch gekommen! In der Theodor'schen Ausgabe fehlen sie mit Recht, während in unseren Ausgaben zwei divergirende Meinungen neben einander stehen. Wer mit einiger Aufmerksamleit die erste Parascha des Bereschit Rabba liest, muß bemerken, daß in Betreff der Anordnung der Proömien in dieser Parafcha große Verwirrung herrscht. Der Verfasser des bzvn nx und Herausgeber d'es Raschi zugeschriebenen Kommentars kannte eine andere wichtige Anordnung,' als die der Ausgaben, wie er in der Vorrede angibt, ciicn abnr>2 inx no b am bi 'viN ui'x?e> wbi 11C2 C'IIDC C5X1 C2B11C cnc cicxc NirpC2 .11.1 121 '1-1 11D2 T J12TD' .1212 'NXÄ2 DU 15122. Die richtige Reihefolge findet man in Theodors Ausgabe.- Man lese feiUen Kommentar Pag. 2,6 nach. — Das Proöm über Psalm 31, 19 12 cs»2 x:m n .nee xiep ist in unseren Ausgaben korrumpirt, während es in der ed. Theodor in größerer Uebereinstimmung mit Jeruschalmi Chagiga II 77 e. ganz korrekt ist. Man sehe Theodors Kommentar. In der sehr schwierigen Stelle I 10 ed. Wilna hat Theodors Ausgabe erhebliche wichtige Abweichungen. Man sehe über diese Stelle den -juxri xma batd in der ed. Wilna und 'Ji2i xnp'DB ed. Fredman fol. 109 a Note fp und xip und Theodors Kommentar Pag. 8. Es ist sicherlich nicht ohne Interesse, daß man in Theodors Ausgabe Worten und Wendungen begegnet, die in den bisherigen Ausgaben sich' nicht vorsinden. Das im Jeruschalmi den Erzählungen häufig vorangesetzte xaVi (cfs. Kohut Aruch III 70) fehlt in unseren Ausgaben, bei Theodor findet es sich Pag. 18 und, wie im Kommentar angegeben, ist noch an einigen Stellen. In Parascha II 4 pag. 17 findet man die allerdings sehr schwierigen, aber dennoch wohl ursprünglichen Worte *1. i"xp xb statt deren die ed. Wilna 'N".i. ^c ' wohl nur Conjectur sind, V 4 (pag. 34) das Wort itmrt statt c:wn in den Ausgaben. Siehe Theodors Kommentar pag. 4. — Der Kommentar selbst ist mit außerordentlichem Fleiße und großer Kenntniß alter und neuerer einschlägerer Litteratur gearbeitet. Manche Note gibt eine ganze Litteratur über das behandelte Thema (Pag. 68 über x^'a sr) oder ist eine Abhandlung über einen Gegenstand (Pag. 76 über nfac) Pag. 40 Chronologisches. Der aufmerksame Leser, oder richtiger gesagt, wer mit Aufmerksamkeit Theodors Kommentar studirt, wird vielfach wichtige Aufschlüsse finden. ' Zum Schluffe möchte ich noch auf Folgendes auf-, merksam machen. In seinen Gottesdienstlichen Vorträgen, pag. 174, sagt Zunz: „Der Midrasch zur Genesis, welcher nach den Anfangsworten bei den alten Bereschit de rabbi Oschaja oder Bereschit de Rabbi Osch'aja Rabba, größtentheils aber Bereschit Rabba genannt wird, besteht gegenwärtig cfs. und Pag. 176. Ursprünglich gehörte die Bezeichnung „Rabba" dem Namen des Hoschaja an. Diese an sich nicht gerade wahrscheinliche Annahme, man habe Midrüfch zu Bereschit nach den Anfangsworten Bereschit Rabba genannt, und dabei gerade den Hauptüamen, Hoschaja, weggelassen, wird durch Theodors Ausgabe widerlegt. Das Wort X21 fehlt nach ''jwix 'i in der vorzüglichen Handschrift und es ist nicht anzunehmen, daß ein so zuverlässiger Schreiber das Wort am. Anfänge weggelassen habe! Eine neue Erklärung gibt Theodor als Vermuthung in seinem Aufsätze Monatsschrift 38. P. 518. . — Mögen zahlreiche Subskriptionen dem eifrigen, opferfreudigen und gelehrten Herausgeber den Beweis liefern bxie" fo7X xd '2', daß auch, in unserer Zeit Interesse für die jüdische Litteratur in weiten Kreisen vorhanden ist, und möge er die Mittel erlangen, das Werk in kürzester Zeit ganz erscheinen zu lassen. — Es soll in acht Lieferungen, von fünf Bogen, zum Preise, von 3 Mark pro Lieferung erscheinen, und ist vom Herausgeber, Herr Rabbiner Dr. Theodor in Bojanowo (Posen), direkt zu beziehen. Druck und Ausstattung der ersten Lieferung sind vorzüglich. .—b—h. ZsiLurrgsnschrichLerr urrd Eorrefporrvenzer». Deutschland. > Berlin, 20. März. Der „Deutsch-Israelitische Gemeindebund" (Berlin W., Steglitzerstr. 86) hat'folgenden „Normalvertrag bei der Anstellung von Lehrern und Kantoren" aufgestellt: ' »Zwischen der jüdischen Gemeinde zu £ (vertreten durch P. P.) und dem Kultusbeamten N. N., wird unter'

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