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Der Israelit · 1903-03-26 · Heft 24 (26.3.1903) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 24 (26.3.1903)
Date
1903-03-26
Page
– (sequence 17)
Language
German
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I j k - 1-. I . r i fi; i , i ] i t.? i s t. Ll. - 44. Jahrgang.; 99 Lttterarischer Bericht als eüäs an eien et xräeieüx bezeichneie Handschrift «wna'n»«» *S) bs VUV2P ppiioi sjnx »Ql wxi3 «me mnb V iÄ {rüVa.cnmo L"v"!22 poa pra \w '*2 nran* ’juw m nnas envei rrsrnvv ’SA’nu TBöipö .äui p^i2 rr ivipno ixixpno Seitdem Salomon Buber im Jahre 1868 die Pesikta kritisch edirt hat, ist auf dem. Gebiete der Midraschforfchung viel geäEtet worden. Buber selbst, der Unermüdliche, hat sich durch seine Ausgaben des «Omi ,2iv *jmr ,2Ä npb etc. unsterbliche Verdienste erworben. Seinem Beispiele folgten Friedman, S. A. Wertheimer, Grünhut u. A. Sehr verwunderlich ist es, daß während der nun schon ein Menschenalter dauernden Blüthezeit der Midrascheditionen, Niemand an die Bearbeitung desjenigen Mdraschwerkes herangetreten ist, welches das bekannteste, gelesenfie, mehr als irgend ein anderes gedruckt und komMentirt wurde, ich meine das so hochbedeutfame Bereschit Rabba. Daß' eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Ausgabe erscheinen möge, ist ein lange gehegter Wunsch aller Fachgelehrten und Freunde der Midrasch-Litteratur; kein Kundiger verhehlt es sich, daß auch nach der in v i e l e n Beziehungen werthvollen Wilnaer Ausgabe das Bedürfniß nach einer neuen, kritischen, auf Handschriften beruhenden Edition vorhanden ist, und man hat es sicherlich mit Freude begrüßt, daß endlich auch diesem wichtigen Werke unserer heil. Litteratur ein Annehmer erstanden ist in der Person eines Mannes, der sich seit etwa einem Vierteljahrhundert mit Midraschforschung beschäftigt und wichtige, höchst lehrreiche Abhandlungen auf diesem Gebiete veröffentlicht hat, die genügend zeigen, in welch' hohem. Maße derselbe befähigt ist, unserer Litteratur den wichtigen Dienst zu leisten, sie mit einer guten Ausgabe des Midrasch Bereschit Rabba zu bereichern. Herr Dr. I. Theodor, z. Z. Rabb. in Bojanowo. hat diese Aufgabe, welche er sich gestellt hat, mit bewunderungswürdiger Ausdauer und Opferfreudigkeit vollbracht. Im Jahre 1890 hat er eine Studienreise nach London, Oxford und Paris unternommen, um an Ort und Stelle die Midrasch - Handschriften untersuchen zu können, und hat auch sonst alle, oft sehr schwer zu erlangendenHilfsmittel sich zu verschaffen gewußt, die zur kritis ch e n Ausgabe und Komme n t i x u n g — auch einen Kommentar rrorv jm» hat Dr. Theodor verfaßt — des Bereschit Rabba, besten erstes Heft uns nunmehr vorliegt, nöthig waren. Grundlage der Ausgabe bildet die schon von Luzatto des Britlsh MuseumAdd 27,169, der kritische Apparat wird geschöpft aus den Handschriften der, National- Vibliothek in Paris, Vätikan^in Rom, Bodliana in Oxford, cod. Münchens cod. irbbn ■. Pins im, Besitze des Herrn Epstein in.MemhandschM in einem Exemplar der Midrasch V. R. Venedig. 1667, in der Breslauer Seminar-Bibliothek, ferner dem /wich- , ,, tigen, den Namen Raschi tragenden Kommentar . zu B. R. in seiner handschriftlichen Gestalt, Citaten im Äruch, Excerpten im Jalkui Schimeoni (nach ed. P. Saloniki 1626/27 und 1621), Jalkut Machiri (Editio- .. nen und Handschriften), und endlich Varianten der den Handschriften noch näher stehendened. pr, des Midrasch Konstantinopel 1612. Im Stellennachweise wird möglichste'Vollständigkeit erstrebt, sowohl betreffs Nr Quellen, als. der Parallelen, Entlehnungen in sp'äteren Midraschim und. Excerpten in. den Jalkutsammlungen. Außer dem umfangreichen, kritischen Apparate bietet Theodor auch einen Kommentar unter dem Namen - - mn* ’Hn» in dem zahlreiche, in den Schriften älterer ' ' Autoren vörkommende, Citate zur Vergleichung.heran- - gezogen werden, die zum Theil noch höheren Alters und . von noch größerer- Bedeutung für die richtige Auffassung des Textes sind,, als Ne Lesearten der Hanoschriften. Theodor bestrebt sich, den Mdrasch aus dem . Midrasch selbst, seinen Quellen und Parallelstellen im . Jeruschalmi und anderen Midraschim zu erklären sicherlich die wissenschaftlich richtigste Erklärungsweise. . Die griechischen Fremdwörter sind in Fußnoten beigesetzt, — _ ... Wenn wir nunmehr die uns. vorliegende erste Lie- ' ferung, 80 Seiten groß, 4°, näher in's Auge fassen, so müssen wir zunächst die fast m a s o r e t i sch treue. Bearbeitung des Textes rühmend hervorheben; auch scheinbar ganz unbedeutende Varianten werden verzeichnet, und wo das nöthig und wichtig ist,, auch auf' deren Bedeutung im Kommentar hingewiesen: Erst durch Theodors Ausgabe werden wir den nahezu ur- . sprünglichen Text des Bereschit Rabba. vor. Augen , haben, und wird sich zeigen, daß die Behauptung Zunzens, (Gottesd. Vortr. 177):. „In den ersten 96 Kapiteln, welche zu den elf ersten Wochenabschnitt'en der Genesis > gehören, finden sich bis auf sechs Stellen Und einige in den Text gerathene Glossen, keine Spuren späterer Züthat", sich als durchaus unberechtigt erweist. Man sehe Parafchat I, 6 ed. Wilna, die.Worte 'Pp . w " sinp'cs2 121 nix die in. Theodors. Text. Pag.' 4 fehlen, ebenso 1,11 ed. Mlna, die Worte, i'xv '221 n:x2 - . worüber Rapoport u. A. speziell geschrieben haben, sind in Theodors Text nicht vorhanden, P. .1.0 cfA Kommentar pag. 4. Pag. 11 weist Theodor mehrere Zeilen Zü- -

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