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Der Israelit · 1903-03-19 · Heft 22 (19.3.1903) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 22 (19.3.1903)
Date
1903-03-19
Page
– (sequence 8)
Language
German
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gleitet, liegt's an der Göttlichkeit des Inhalts, woran liegt es nur?* „Wahrscheinlich wirken alle die von Ihnen hervor- ^ehobenen Momente zusammen, und noch einige andere mit, aber wir wollen die theuere Zeit jetzt nicht damit verbringen. Jemehr wir die Weisheit der jüdischen Weisen anstaunen, um so mehr sollten wir uns verbunden fühlen, ihr zu folgen. Das wollen wir auch in unserem Falle thun. — Also, wegen der Auffindung Ihrer ersten Pflegeeltern brauchen Sie nicht besorgt zu sein, falls dieselben noch leben. Und wenn dieselben nicht mehr leben sollten, so werden wir ohne Mühe deren Kinder auffinden, denen Sie dann Ihre Dankesschuld mit reichen Zinsen abtragen können.* „Der Gedanke ist doch unerträglich schrecklich," bemerkte Abraham, „daß die guten Menschen ein Opfer ihrer Bravheit und speziell der Wohlthat geworden sein sollen, die sie gerade mir erwiesen haben. Wie glauben Sie, das es möglich wäre, eine Spur von ihnen aufzufinden?" „Das ist nicht schwer. In ihrer hilflosen Lage waren sie ohne Zweifel genöthigt, die jüdische Wohlthätigkeit der großen Gemeinden in Anspruch zu nehmen; dort müssen wir die Spur aufsuchen, und werden sie auch ganz gewiß leicht finden und verfolgen können. Lassen Sie nur erst einmal Ihre Hochzeit und Ihre Hochzeitsreise vorüber sein. Die erstere ist also auf heute über vierzehn Tage festgesetzt, nehmen wir noch eine vierwöchentliche Hochzeitsreise hinzu, so dürfen wir annehmen, daß Sie in ca zwei Monaten wieder im normalen Gleise sein werden. Inzwischen will ich auch nicht unthäkig sein; ich habe noch Beziehungen nach Kolomea, die will ich. zu Hilfe nehmen. Wenn Sie auch auf Ihrer Hochzeitsreise den Gegenstand nicht ganz aus den Augen verlieren, so können Sie vielleicht auch nach dieser Richtung hin in Deutschland, das Sie ja jedenfalls besuchen, bei den jüdischen Armenvereinen Informationen einziehen. Dort wird der Name eines jeden unterstützten Armen eingetragen. Aber ich verspreche mir nicht viel davon, da Ihre Pflichten als junger Ehemann vollkommen Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden.* (Fortsetz, folgt.) WsWiIcs^Dii7r7MUkls in M?] 1 * Ö 1 ' v 2 - J 3 V D a i n Unter den Einsendern der richtigen Losungen ivnrde geloost und erhielt der Gewinner Herr Baruch Friedner, Schwabach. Drei Flaschen Champagner (Nvs ’r? Itra) gratis und franco zugesandt. Hebräischer Briefwechsel. An dem hebräischen Briefwechsel wollen sich Folgende betheiligen. die sich unter sich gesl. verständigen wollen: Simon Frey—Duna-Szerdahely <llng.). Kela Bamberger—Bad-Kissingen. Maxstcaße 5. Lehrer S. C"blenz—Frankfurt a. M.. Ostendstraße 58, Josef Altmann—Breslau. Paradiesstraße 5. Moritz Hanau—Frankfurt a.3Jl„ Theobaldstraße 25, Franz Friedmann—Sopran, Theatergasse 10. Majorovics Jgnacz—Preßburg. Kossuth L. Pl. 20. Karl Sinai. Religionslehrer—Szaszregen. Hermann Qrtner—Legenue- Mihalyi (Ung.). Präparand I. Meyer. Z. Zt. im isr. Institut Schwabach. Rabb.-Cand. Samuel Feldmann—Nagyvarad (Ung.). H. U. Kader—Hnnsahr (ZipseM. Lehrer Salomo» Roßhäudler— Chrzanow. Stern Jeremias—Pöstyen (Ung.). A. Tandesar— Zabrze. Der „JSraelit* erscheint ySchentlleh zweimal, Montags und donnerstags, jedesmal in mindestens zwei Bogen. Preis pro Vierteljahr bei der Post 3 Mark ohne Bestellgeld. Ausland entsprechend höher. Man abonnirt ganzjahrlich, halbjährlich oder vierteljährlich. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen au. — Dev Buchhandel verkehrt durch V. % Steinacker, Vewzig, Rotzplatzjb. — Inserate 25 Pfennig die viergespaltene Nonpareillezeile oder deren Raum. Preis der Zelle im Reclametheil 75 Pfennig. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder 16 Kronen österr., für's Ausland 16 Mark, au die Expedition franco einsenden. Postzeitungsliste 3932. Telephon 1015. Stellesuchende und sonstige Interessenten können auf Wunsch die jeden Dienstag und Freitag erscheinende „Kleine AuSgade deS Israelis vier Wochen lang gratis und franco erhalten. Wünscht man den Empfang der „Kleinen Ausgabe" längere Zeit, so kann man sich für 25 Pfennige daS Vierteljahr, indeß ausschließlich bei der Post auf dieselbe unter Nr. 3933 aSonniren. Auf Wunsch stunden wir die Zahlung deS JnserttonSbetragS au außer Stelle Befindliche bis nach Erlangung einer solchen. Jlnhrrlt (HruptblLilr: Ico ' “ " ‘ . -. . , Zu Paraschat Parah. — Ze-tungtznaLrichten u. Corresoondenzen: Deutschland: Berlin. Czarnikau. Beuthen. Ellen..Straubing. Oesterreich: Wren. Ungarn: Eperies.Rußland: Petersburg. — Feuilleton: Der Findling (Fortsetzung). — Aullosuna des nvv Mv-RäthseK in Nr. 19. Anhalt der ersten BeUage-' Zeitungsnachrichten und Corresoondenzen.- Deutschland: Königsberg. Berlin. Fürth Oesterreich: Brünn. Kolomea. Italien-. Neapel. — Personalien: Gleiwitz. — Vermischtes. Anhalt dir »weiten Beilage: Hammurabigesetz Thora und Talmud.— Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland- AuS Bayern. - Belletristisch« Beilage^ Das Monopol. Berantwortliche Redaktion: OScar Leh mann ln Mainz — Expedition deS ^Israelit*. Schottstraße Nr. L Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wicth'sche Holduchdruckeret Actien-Gesellschaft in Mainz. Hie-zir drei Beilage«.

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