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Die Stimme · 1938-03-09 · Heft 742 (9.3.1938) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 742 (9.3.1938)
Date
1938-03-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 742. — Wien, Mittwoch, den 9. März 1938. Dil STIMME Seit« 5 Jüdische Einheitsfront in Mexiko Mexiko City, 7. März. (JTA.'i Auf einer über Initiative der „Bne Brith“ einberufenen Konferenz der jüdischen Führer Mexikos wurde beschlossen, zur Bekämpfung des Antisemitismus in Mexiko einen Verband sämtlicherjüdisoherlnstitution e n zu schaffen. Alle, die Gesamtheit der Juden in Mexiko betreffenden Fragen, insbesondere auf dem Gebiete der Bekämpfung des Antisemitismus, werden künftighin ausschließlich von dem Verband behandelt werden Der neue Palästina-Tonfilm Eine fesselnde Filmreportage stellt der neue palästinensische Tonfilm „Werdende Weit — eine Palästina-Revue“ dar. Was aber den Reiz dieser Folge von Bildern des ununterbrochen fortschreitenden Aufbaues von Erez Israel erhöht, was diesen Film den ähnlichen bisher gezeigten aaszeichnet, das ist die glückliche Mischung von Tatsachenbericht und Spielhandlung. Die beiden vom Tel-Aviver Theater Mata.te gespielten parodistkchen Szenen „Ausnahmszustand'1 und „Tosc&nmi-Begeistennig" sind von solcher Plastik, daß der Humor der Situation und der Gesten auch demjenigen, der nicht hebräisch versteht, begreiflich wird und Lachen abzwingt. Bildtechnisch und inhaltlich gelungen ist auch das von Golland gesungene Zwischenspiel, das dem modernen Verkehr in Tei-Aviv gilt Aus dem Tatsachenbericht seien am Herzerfreuendsten die Bilder hervorgehoben, die den Bau des Tel-Aviver Hafens, die Heranbildung’ jüdischer Matrosen, die Gründung neuer Siedlungen und einen Besuch Jugendlicher bei den heißen Quellen am jenseitigen Ufer des Toten Meeres veranschaulichen. Die schönste Wirkung de« Film ist jedoch die durch ihnneu gefestigte Gewißheit, daß der Jischuw unverdrossen weiter arbeitet und daß sein mutiger Eifer herrliche Blüten treibt, e. r. IIIM fy&%JUoU%LscU& itkt Wie aus einigen Zuschriften ersichtlich ist, glaubten manche Leser, daß nur hebräiecho Schriften graphologisch untersucht werden, sollen. Es -sei daher--ausdrücklich festgestellt, daß selbstverständlich alle anderen. Schriftkategorien ebenso zugelassen sind. Die Einsender werden gebeten, Briefe von mindestens SO Zeilen einzusenden; womöglich sollen zwei verschiedene Briefe aus verschiedenen Zeiten zur Verfügung gestellt werden. Es wird auch gebeten. Angaben über Alter und Geschlecht, auch über das bei den Briefen mir Verwendung gelangte Federnmaterial hinzuzufügen. Nachstehend Charakterskizzen von Einsendern: Unter „Raubfi“. Das Schriftbild zeigt, einen maßvollen, klaren Charakter, ein ruhiges Naturell, das aber mit einer angeborenen sanguinischen Anlage im steten Kampf liegt: dies äußert sich darin, daß die Sdn-eiberin gegen ihre leichte Beeinflußbarkeit, und Eindrucksfähigkeit Widerstand leisten möchte. Die Weichheit des Charakters, das Wohlwollen, das die Schriftzüge aufweisen, leben im Widerstreit mit Anwandlungen von Eigensinn und Hartnäckigkeit, woraus einige Launenhaftigkeit resultiert, die sich durch ungleiche« Verhalten gegenüber den Mitmenschen zeigen wird. Der ausgezeichnete Geschmack wird aber Schärfen zu verhindern wissen, so daß sieh der Widerspruchsgeist meist in Form von witziger Opposition melden' wird. Liebenswürdigkeit, verbunden mit gutem Geschmack, werden der Schreiberin gewiß allgemein große Beliebtheit sichern, zumal sie es in hohem Maße verstehen dürfte, sich elegant zu kleiden; freilich besteht gerade darin die Gefahr, sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Unter „England“. Undurchdringlichkeit kennzeichnet in erster Linie diese Schrift. Ein unklares Wesen, Nervosität und deren Fotgen: Oberflächlichkeit und Flüchtigkeit, dürften Erscheinungen der Übergangsjahre sein. Die Frucht von allzu nachgiebiger Erziehung. .Die Folgen davon sind ein ständiger depressiver Gemütszustand, der sich durch allzuviel Grübeln nicht verbessern kann. Der übermäßig große Hang zur Bequemlichkeit, die Breitspurigkeit und Selbstüberheblichkeit entspringen durchwegs einer. stark ausgeprägten Unzufriedenheit, deren Grund auch im Triebhaften zu suchen sein dürfte. Diese latente Unzufriedenheit will sich aber nicht zu erkennen geben, da die Schreiberin lieber anderen die Schuld an ihrem vermeintlichen Mißgeschick in die Schuhe schieben möchte. Eine. vollkommene Milieuänderung, die Schaffung eines eigenen verpflichtenden Wirkungskreise« kann ©inen vollständigen Umschwung im Wesen der Schreibarij mit sieb bringen. Die^vorfaandene Energie bürgt .für den Erfolg. Nichts wäre schlechter, als zu glauben, dm Kräfte würden nieht ausreichen. Notwendig ist aber die Erweckung des sozialen Geistes und die energische Bekämpfung von Trägheitsanwandhingen,. . Ernst Winkler, Dichtung und Wahrheit Polnische Politiker über Juden Von unserem nach den Oststaaten entsandten Sonderberichterstatter' ) .Da? Judenproblem steht auch in,Polen zur sowie im Hinblick auf die Judcnfragft Diskussion und ich hatte in Watschgu Ge- Interessanterweise waren die beiden Bro legenheit, darüber verschiedene -Unterschüren in englischer Sprache abgefaßt. reiungen zu führen. Im Außenministerium in j Warschau sagte mir ein Ministerialrat, der | Antisemitismus in Polen sei vor allem auf die Überpopulation Polens im allgemeinen I In dem im vorigen Aufsatz zitierten offl- und der Juden im besonderen zurückzu-' ziellen statistischen Jahrbuch pro 1937 führen. Weiters sei der politische Haß auch (Maly Rocznik Statystyczny) wird fest- , gewissermaßen dadurch legitimiert, daß viele gestellt, daß die Repatriierungsaktion inu der Juden nicht bodenständig seien, son-; Jahre 1925 aufhörte uni nicht wieder er-, dem in den letzten 14 Jahren aus Rußland' atme« wurde. Der' Ministerialrat behauptete j kamen. . j jedoch mir gegenüber, daß in den letzten j Es bandelt eich um polnische Staat»-',14 Jahr“ dTe Jure> jedoch de facto in den! Bürger, die aus Rußland, .wo sie nicht Mei- Sfnh'oAi J,*T£ die ff' bei wollten oder konnten, nach Polen : 60P-0(W -durchgeführt wurde. Jetzt konnten j iurückkehrten. Die statistisch erfaßte. An-—6*0' ungewolltem Emigranten nach Poicn | zahl dieser Heimkekrej: wird In den offizlel-! f u* .Kl!ÖIwid heremkommem da die j len Belegen mit etwas mehr als '600.000 pollen-russische Grenze - so groß sie i angegeben. Leider geben dies« Statistiken;!?«* ist--«ehr bewacht und zum größten nicht den Prozentsatz der repatriierten Tei! ni,tDrahtverbain Antisemitismus non der Kirchenkanzel Beide erklärten, sie fühlten sieh aW Christo» nicht angenehm berührt, daß ich gerade dieses sehr unangenehme Thema anschneide, Sie wüßten, jeder anständige Christ müßte .sich dagegen wenden, daß die Kanzel der katholischen Kirche zur politischen Tribüne würde, doch sei der Antisemitismus in den letzten Jahren so durchgreifend gewesen, daß er eben selbst die Kanzel ergriffen habe. Aber man . müsse. Juden auf, so daß es den Antisemiten ma^ jederzeit freisteht, zu erzählen, daß von den 600.000 repatriierten Russo-Poien mehr als die Hälfte kommunistische Juden sind. Dann riet mir der Ministerialrat, sich einmal die polnischen Zeitungen anzusehen. Ic-h könnte dort die Kommunkstenproze»<’ lesen und genau den überaus großen Pro-'! <ate der Juden auf der Anklagebank; über fcetisteUen. Die Polen, so behauptete der: Bewe Ministerialrat, «eien au und für eich höchs tolerant. Vornehmlich der gebildete Pole wisse, daß es ein polnischer König war, der die Juden, als sie von der «panischen Inquisition verfolgt wurden, einlud, nach Polen zu kommen und sich dort niederzulassen. Au« diesem Grunde unterstützten auch die Polen jede organisierte Emigration der Juden, vor allem jene nach Palästina. Wasnun die von der Auslandspresse falsch aufgelegte Madagaskar-Frage betreffe, so-sei zu sagen, daß durch die schon geschilderte Überpopulation nicht allein des jüdischen, sondern auch des anders,glaub umgeben ist, martchaue.h mit „Spanischen Reitern“. Bezüglich der Kommunistenprozesse ist zu sagen, daß hauptsächlich jene Prozesse von der sehr antisemitisch geleiteten Gerichtssaalkorrespondenz der Publikation zujteiührt werden, die eine Anzahl von jüdischen Deliquenten haben. Doch wird in.einem späteren Aufsatz auch mannten ,,kommunistischen“ Polen noch zu sprecht pole n Kolor Daß der Pole und vornehmlich der gebildete Pole -tolerant sei, laase ich gelten, zumal mir auch verschiedene Gesinnungwgeiio.-M-i) ausdrücklich«!; mul innerlich tiefst überzeugt ■erklärten, daß der Pole an und für sich nicht antisemitisch sei, daß aber, seitdem „die Mark roiltvder Antisemitismus in Polen zu.einem guten Geschäft wurde. Christliche Demokraten nehmen Stellung Am Abend sprach ich mit dein Chefredakdaß der katholische Prima* Poleos, der Kardinal-Ersb' schol Hlond, stets in unzähligen Hirtenbriefen und Ukasen gegen den katholischen Antisemitismus und besonders jenen von der Kanzel aus gewettert hätte, wie auch gegen jede Haßbewegung eines polnischen Volksteiles gegen den anderen. Hlond nennt das „die Aesimilicrung der polnischen Kultur an den Barharismus, dio Polens nicht würdig sei“. Denn jeder Teil der polnischen Volksteile hätte zur Befreiung Polens sein Schärflein beigetragen, jedem gebührt daher unangetastete persönliche Freiheit, Diese müeee der Staat, daher auch da« Volk, gewährleisten. Ich halte hier versucht, die Meinungen der ..Offiziellen“ ungeändert ’bokannt-zugeben._ In den nächsten Artikeln werde ich die Stimmung und das Leben in der polnischen Provinz darzustelian versuchen. Brüder luden! „A n d n ch< r Konfe Pole denken. Und da kam e Kolonien in den Besitzungen befreun- biaa-teu zu gründen. Daß Polen''vielleicht zuerst an seine am meisten bedriingte® «Mitbürger, die Juden, bei,den-Vorhand*, hingen gedacht habe, sei .natürlichnicht ab- ■zustreiten. Antisemitismus, offiziell gesehen Dann kam die Rode auf den Antisemitisu«. Der Ministerialrat meinte, vor allem der Handel der Juden — wenn sie .auch in den verschiedenen Zeitläuften gewiß für Po-' n allen Handelszweigen Hervorragendes geleistet hätten — errege im Volk Neid .und m diesem Zusammenhang vielleicht auch Judenhaß. Aber es sei auch ein anderer Ansporn für den Antisemitismus - vorhanden. -Ring* um Polen schlage der Judenhaß —- .ange.facht von höchsten Stellen wilde Flammen, ja, man könnte fast sagen, r der Judenhaß heute in Europa modern worden sei und bei manchen sei der Ai semitisantifi — das lasse sich nicht vorj in, „;\B schweigen -- auch ein Geschäft. Die polgar -m, ,.Wäri nischa Regierung-Hieße die antisemitischen Zeitungen aber getan so schreiben, wie etwa lie sozialistische Fraktion in ihrem jRobot-nik" (Der Arbeiter) auch gegenüber der Regierung, und den kapitalistischen Volksgenossen sich kein Blatt vor den Mund nehme. Sie mache das aus einer Art Liberalismus; auch die jüdische Presse habe jedwede Pressefreiheit. Keineswegs lasse die Regierung aber Ausschreitungen irgendwelcher Art gegen eine der polnischen Volksgruppen zu. Das sei in der Verfassung verankert und'werde rücksichtslos auch gehandbabt. ' . - ,'_.if meine Einwendungen' zu.diesem Punkt, bat mich der -Mmisteriatbeamte, doch-auch da einmal gerade die antisemitischen-Zeitungen, wie " „Alarm“, ...ABC“ nnd andere :anzusehem. Ich würde dort stete lesen können, daß die .obersten. Gerichte Polens,.,die „gerechten“ antisemitischen Urteile der Erstg-erichte verwerfen und milde, Strafen verhängten. Er, der Ministerialrat, stehe auf dem Standpunkt, daß die ganz« Judenfrage in kürzester Zeit aufgehört haben werde, in Polen ein Problem zm sein. Denn der Antisemitismus müsse sich in den benachbarten Staaten «bestens beruhigen und England werde einseben müssen, daß di« Lösung der Judenfrage auch für England von Nutzen sein werde. Dann drückte mir der Ministerialrat zwei Broschüren ■ in die Hand, die ich mir durchtesen sollte, damit ich sehen könne, wie ehrlich und ernst die polnische Regierung sieh1 hemühe, diesen Problemen an den Leib zu rücken. Die beiden Broschüren behandelten die Übervölkerung Polensira allgemeinen Umfrage. Die Jude ehe. -AustiiUtöteu., — h litte»; eie das jBirc '* ssimilätiön gezeigt. Ja, wenn (HeSatbö- 'Bächen ..Konservativen..wüßten. daß Eie" Juden sich nunmehr assimilieren würden, sie würden in der Jmlenfrage eine ganz andere Stellung beziehen. . Einer der wichtigsten Männer unter den katholischen Konservativen erklärte mir, er sei heute* überzeugt, daß auch ein bestens 'organisierter .Pogrom absolut die Judenfrage, nicht lösen werde können.. Denn die Juden, die wirklichbtaateschüdlioh"-seien, seien; nicht in d«n Ghettos .und- Jüdenvierteln zu1 finden, sondern ausschließlich in den teuer.-1 sten Cafes, wo sie mit ihren'aufgoputzten, | .aufgedonnerten, geschminkten und recht; j protzig und auffallend gekleideten' Frauen I sitzen. Dies trage zur Empörung des Volkes i mehr bei. als eine hetzerische 'Artikelserie „Wam'zawiski Kurier“ oder •Ski Dziemnk-Narodowy“. Die Juden könnten viel zur .Beruhigung der Gemüter beitragen, wenn sie ihren Frauen di« auffallende Kleidung, die geschminkten Gesichter und die grell-rot lackierten Fingernägel abgewöhnen möchten. Sie könnten dann auch die Frauen mehr zur Arbeit anhalten. Das wäre eine ■ bessere Verwendung für das schwer verdiente Geld als der Kauf teurer Pelze und , Toiletten. Eine andere Lösung, als die Auswanderung nach Palästina oder einem anderen Lande sei absolut'nicht; in-nähere Betrachtung gezogen worden. Es sei daher der Regierung vorzuwerfen,.daß eie im Völkerbund sitz«, ohne :auf England eine Pressjon' in diesem Sinne an »üben zu wollen. Die Pogröm- «tifnmung der letzten Zeit sei genau so wenig polnisch, wie etwa die Organisierung des Judenboykotte. Beide Elemente Beien nach Polen'importiert worden. Außerdem sei leider der Großteil der polnischen Juden nicht richtig arbeitsam. Sie machten noch ün- Dio oberste Gewalt, vom Willen der Nation in unsere Hände gelegt, damit das Vaterland befreit werden könne, gibt uns die Kraft und das Recht, alle Landsleute zur gemeinsamen Arbeit aufzurufen... Auch an Eur Juden, appelliere der Natioiialregi schied zwischen Konfessionen kennt und. obwohl inan in polnischen Ländern., nicht mehr fragen wird ,Jude oder. Christ?*, denn die Bezeichnung ,Pole‘ genügt, so wundert. Euch trotzdem nicht, daß wir uns an Euch gesondert, wenden. Wir tun es nicht,, um Euch von den anderen zn Bcimiden, sondern um Euch unsere Vaterlandsliebe, Brüder i wir. Obwohl der Beschluß rung keinen Unteroße br rliche Liebe und i ne“ Nr. 741 vom 7. März 1988, Willen zu beweisen. Wir bedauern nur, daß wir unsere Worte noch nicht durch di« Tat bekräftigen können, denn unser gemeinsamer Feind, der bisher Herr eines großen Landesteiles geblieben ist, hemmt das Inkrafttreten der Grundsätze der Nationalregierung und tut alles, wa* in seiner Macht liegt, um den Haß unter den Kindern des Vaterlandes zu schüren, um alle leichter knechten zu können.“ Dieser schöne Aufruf wurde im Jahre 1863 erlassen, da die Polen in den Juden Mitkämpfer gegen diu Brutalitäten des Zarismus suchten. Das Hunger-Meeting der Hakoah Am 9, und 10. April veranstaltet der Schwimmklub Hakoah ein großes Meeting unter der Mitwirkung der besten Schwimmer und Schwimmerinnen Österreichs, Ungarn« und der Tschechoslowakei. Dem Meeting wird durch die Teilnahme des dänischen Schwimropbänomcns, der jugendlichen Raguhild H vager, die Willy den Duden, Ria Mastenbroek und andere holländische Schwimmeisteriimen entthront hat und einen Rekord nach dem anderen aufstelit — ihre Bestleistungen Bind besser als die Höchstleistungen vieler männlicher Meiätnrschwimmer Europas — der Stempel aufgedrückt. Infolgedessen gibt sich bereits jetzt ein großes Interesse für <üe Veranstaltung kund. Mit Rücksicht darauf nimmt das .Sekretariat des Sciiwiminklufe Hakoah, I., Wiesingerstraße 1.1, Telephon R 25-0-10, Vormerkungen auf Sitzplätze und .Stehplätze zu S 1.40 «cbon jetzt entgegen. ein merklicher Teil der Juden, insbesondere die in den letzten 20 Jahren am Rußland repatriierten Teil«, nicht nur politisch nicht verläßlich, sondern renitent, hartnäckig,, unassimilierbar. Jeder Pole wisse, daß es auch Ausnahmen gibt, bei denen man es vergißt, daß man es mit Juden zu tun habe. Fettgehalten muß noch werden, daß der Abgeordnete und auch der Chefredakteur deskatholischen Blattes sich einerseits als die Repräsentanten der polnischen Demokratie wirklich fühlten, anderseits fast keinen Entwand meinerseits bezüglich , der Judenfrage in Polen gelten ließen. Eine Verkürzung der Fahrzeit Wien— Luhaöovice um zirka 2 Stunden wird in heurigen Saison dadurch erzielt, daß 15. Mai bis 15. September zu den Wii Schnellzügen eine rasche Triebwagenvei düng ab und nach State MSsto—Velehrad geführt wird: Wien-Ost ab 10.15 Uhr, Luh vice an 13.56 Uhr; ab Luhaöovice 16.07 an Wien-Ost 20.25 Uhr. Austritte ans dem Judentum. In uns Ausgabe vom 26. Februar war unter den i getretenen ein Herr Kurt Kraus, ledig 29. Jänner 1910 in Wien, X., Landgutgasse angeführt Wir werden um di® Feststellung j-sucht, daß Herr Redakteur Kurt F. Kr i'Wira, V, Franzensgaswe 12, mit dem Dem ten weder identisch noch verwandt ist.

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