Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 742 (9.3.1938)
- Date
- 1938-03-09
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Sr. 742. — 'Wien, Mittwoch, den 9. März 193S. Soll« 3 Metaxas sichert Gleichberechtigung zu Saloniki, 7. März. (JTA.) Der griechische Ministerpräsident General Metaxas ist auf seiner Rundfahrt durch Griechenland in Orestiade eingetroffen, von wo aus er seine Reise über Thrazien antritt. Der Ministerpräsident wurde von allen Teilen der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Auf eine Begrüßungsansprache des Oberrabbiners von D i d i m o t i h o n, der in Begleitung des gesamten Gemeinderates dem Minister- Eräsidenten bei seiner Durchfahrt durch die tadt entgegengekommen war. erwiderte Metaxas: Ihre Worte haben mich tief gerührt. Ich möchte bei dieser Gelegenheit wieder zum_ Ausdruck bringen, daß ich große Sympathie für die griechische Judenheit empfinde, weil ich stete feststellen konnte, daß die Juden sich ehrlich in den nationalen Rahmen einfügen. Seien Sie überzeugt, daß! — so lange ich lebe — die Juden Griechenlands sich derselben Rechte erfreuen werden wie die anderen Söhne Griechenlande. Kein Abessinien- Projekt Italiens Der offizielle Sprecher des italienischen j Propagandaministeriums hat die Nachrichten, i wonach Italien den Juden kolonisatorische j Möglichkeiten in Abessinien anhieten wolle.! dementiert. Er bezeichnet« diese Nachi richten als „p hantastis c h“. Wie dev i JTA.-Vertreter erfährt, hat das italienische I Außenministerium dem polnischen G esandten, der sieh für Einwanderungsmöglichkeiten von Juden in Abessinien interessiert habe, auf Befragen eine ähnliche Antwort erteilt. Die den offiziellen italienischen Kolonialkreisen nahestehende Zeitschrift „Azione Coloniale“ veröffentlicht in großer Aufmachung einen ..Jüdisches Heim und italienische Kolonien“ betitelten Artikel, in welchem entschieden gegen die Gerüchte betreffend einen Plan jüdischer Kolonisation in Abessinien Stellung genommen und ausgeführt wird: ..Einige französische Blätter haben die offizielle italienische Note (betreffend Errichtung eines souveränen Judenstaates, aber nicht in Palästina. Die Red.) in einer. Weise kommentiert, die nicht der Wirklichkeit entspricht. Es ist n i c h t r i c h t i g, daß Italien beabsichtigte, in einem Punkt seines Kolonialbesitzes ein jüdisches nationales Heim zu schaffen, am dort die in aller Welt ver-! streuten Juden zu konzentrieren.“ Unter Berufung auf die in kolonialen Angelegenheiten zuständige ..Azione Coloniale“ erklärt die „Gazzettadel Popolo“ in Mailand, daß die Überlassung äthiopischer Gebiete für eine jüdisehe Siedlung nicht in Betracht komme. Es sei auch nicht verständlich, weshalb gerade Italien zur territorialen Lösung der Weltjudenfrage die Hand bieten sollte. Jüdischer Bildhauer nimmt d’Annunzios Totenmaske ab Mailand, 7. März. (JTA.) Der jüdische Bildhauer Arrigo M i n e r b i erhielt den Auftrag, dem verstorbenen italienischen Dichter” Gabriele d’Annunzio die Totenmaske abzunehmen. Arrigo Minerbi war | Im Jahre 1909 saß d’Annunzio dem bej Jahren die Dinge gewandelt, und < ein naher Freund d’Annunzios und besuchte kannten jüdischen Bildhauer Heinrich G 1 ieigentlich w” ihn häufig in seiner Villa „Vittoriale“ am e e n s t e i n. Die Büste befindet, sich in der Gardasee. [ Geburtsstadt d’Annunzios. ist „Osservatore Romanou: Antisemitismus - die Bestie im Menschen In einem ..Das Geheimnis des Volkes Israel“ betitelten Artikel bespricht das offizielle Organ des Vatikans „Osservatore Romano" am 7. März das in Frankreich erschienene Buch ,,Les J u i f s“, welches eine Reihe bedeutender Aufsätze von hervorragenden christlichen Persönlichkeiten, wie J. Maritain, J. Bonsirven und Paul Claudel, enthält, und schreibt: „Nur zwei Haltungen sind möglich: d i e christliche oderdle antisemitische. Eine schließt die andere Entweder Krieg, der auf Haß und Gewalt gestützt wird und in welchem sieh der „animaüs homo“, die menschliche Bestie, in ihrer ganzen Niedrigkeit erweist, oder eine Haltung des Mitgefühls und des „spiritualis homo“, des geistigen Menschen, mit dem Ziel, die Welt und das Volk Israel zu retten. Es ist schwer“, schließt- .Osservatore Romano1, dem Ungeheuerlichen, das in , der Beschimpfung der jüdischen Rasse liegt, :: i Ausdruck zu geben.“ Die tscfaechojüdische Assimilation Von unserem Prager B-Berichterstatter Aus der Feder Feroutkas ist ein wai-1 rung dieser Gruppe. Die Politik der „Tscheterer Artikel in der „Pfitomooet“ erschienen,| chojuden“ ist absolut kein Novum: lang, der sieh wiederum mit dem jüdischen Pro-1 lang vor dem Krieg gab es in der deutsch- Wem beschäftigt. Daß er dies tut, ist schon 1 böhmischen Provinz jene " ’ ’ Inhalt. Entwedi es existiert eine jüdische Frage auch Tschechoslowakei, dann muß man ihr irgendwie auseinandersetzen — versucht Peroutka in einer durchaui nd ehrlichen Art und Weise - Deutschen sich mit; erbitterte Gegr und das; Zionismus, ein liberales Zeitalter da: in-1 nützt hatten, um in den Wirtschaft; ■: Rnlturorganisationen der dein Zionisten dies mittrauriger Genugtuung konetatieren. Im tschechischen Raum hingegen ist eine Aesimilationswrlle hereingebrochen, die keine Grenzen kennt, wedermenschliehe noch geistige. Und hier handelt es eich um andere Gegner: die Zeit, to der wir leben, geht ja auch an den soziologischen Ausirucksformen nicht vorbei: Eine beispiellose Gehässigkeit, Denunziationen, versteckter, unehrlicher Kampf gegen alles nur irgendwie Jüdischbetonte ist angebrochen, der Formen angenommen hat, die sogar denOberstenRatder tschechoslowakischen Kultusgemeinden veranlaßt haben, eben jetzt einen Apppell an die gesamte Judensetaafi der Republik zu richten, ln welchem auf die Gefährlichkeit dieser Methoden hingewiesen wird. Auf der glücklichen Insel der Republik kämpft ein Teil dieses Judentums einen giftigen, brudermörderischen Kampf — es begann mit einem großangelegten Angriff auf die Autonomie der Kultusgemeinden und wendet sich jetzt auf unterirdischen Wegen gegen alles, was nicht hundertzehnprozentig tschechisch ist. Die Situation im tschechoslowakischen Judentum ist für Außenstehende einfach unverständlich: lu den deutschen Randgebieten der Republik verliert das Judentum von Tag zu Tag mehr an wirtschaftlichem Gruppe der j Boden — das geht ganz demokratisch jedurch Majorisierung vor sich — im tscheaischcr Konfession, die,' ehischen Rai junge, untseheeliiscber und slowakischer Menschen in die Höhe und wird dabei ganz natürlicherweise von Partei und Staat weitgehendst unterstützt — und bedeutende Rollo zu überim Osten der Republik gibt es unzählige ehmen. Wir erinnern, uns noch au alle die Gruppen und Griippchen orthodoxer, reu« urnverbände, Wandervögel, Theatervertionärer Kreise, die am jüdischen ine, Lesekhi-be uni Wirtechaftsorganfeatio- Elend satt werden und die es schon en, in denen diese jüdische Generation — zuwege gebracht haben, dashebräisch« nrchaus ehrlich in ihrer Überzeugung und Gymnasium in Mukaöevo mit Wltansclifimmg —, ganz obenauf schwamm; dem Bann zu belegen. Das Schauspiel, nd für den kleinbürgerlichen Zionismus nur das jetzt in den Kronlfindern anhebt, und ipott oder offene Gegnerschaft, übrig batte.1 der Kampf, der nur einen Besiegten finden Nun — im heutigen Deutschböhmen, wird, nämlich das Judentum selbst, haben DeiitsehmUlircn und Deiifsebscbletrien (in der. in der jüdischen Geschichte schon 80 viele Slowakei braucht, man das Wörtchen ‘ traurige Analogien gehabt, daß es müßig „deutsch“ nur durch „ungarisch“ zu er-. und leider hoffnungslos erscheint, auf diese setzen), haben sieh «eit den ’ ' ' eie existiert vorläufig noch nicht — und da1 behauptet der Autor gleichzeitig und ver-! gleicht, die Situation der Juden mitdem; Manne, der, von einem Tiger angefallen, sich j gegen ihn nicht, wehrt, weil er behauptet, im j Hecht zu sein. Der Inhalt des neuen Pe-i routka-Artikels ist eigentlich ein kleines, j etwas verärgertes Rückzugsgefecht vor der; Unzahl von Gegnern aus allen möglichen j jüdischen und nichtjüdieohen Lagern: Man wird den Eindruck nicht los, daß hier ein sauberer und anständiger Mensch und Schriftsteller in ein Wespennestgestochen hat, ohne sich vorher zu schützen. Interessant istjedenfalls sein Standpunkt der tschechisch-jüdischen Assimilation gegenüber, daß nämlich jener Teil der hiesigen Juden, die am deutschen Kulturgut, und vor allem Der tschechoslowakische Zionismus hat an der deutschen Sprache fustgehalten, nicht nicht leicht: zur Schwere der allgemeinen gezwungen werden soll, ins tschechische! Situation, zur drückenden Lage der Welt- Lager zu übersiedHn. weil dadurch der von j judenheit gesellt sich noch die Trägheit der Peroutka aufgestellto Grundsatz d e s j Herzen, die Apathie eines großen Teiles der höchstzulässigen Prozent-! jüdischen .1 ugeud und der vergiftete Kampf «atzet der jüdischen Bevölkerung im'jüdischer Gegner. In Prag, da« heute beitsehechisehen Raum angegriffen wird. Ins! nahe 40.000 Juden zählt, gibt, es rund 1800 Populäre übersetzt, heißt, da«, daß die Pra-j Schekf-lzahJer — in den Dörfern Karpatoger Juden weiter deutsch bleiben, sprechen j rußlands sind die Juden zum Spielball der und denken soll« n — eie fallen dann unter! politischen Parteien geworden. Noch vor triff der deutschen Minorität und j drei, vier Jahren gab es in Karpatorußiand eine große kommunistische Bewegung — es war dis Zeit dor großen Biro-Biclschan-Propaganda. Es ißt heute sehr still geworden um die Apostel der Erlösung Diese Ansicht ist wohl der schwerste durch den Kommuninmus und die 0 r t h o- Schlag gegen die Politik der techecho-jiidi-; d o x i e führt ihre Wähler geschlossen — scheu Assimilanten, deren Aktivität in den'ohne sic zu befragen — in die Lager der letzten Monaten einen Umfang angenommen j tschechischen Parteien. Die Enttäuschung hat. der im absolut umgekehrten Verhältnis.1 greift um sich wie eine ansteckende Kranksteht zur Anständigkeit in der Waffenfüb-1 heit: der Zionismus hat den großen letzten fünf I Ge» Lichte huizuweken. In den Dörfern Karpatorußlands drücken nicht auf den „Sättigungspunkt“. Die Politik der Tschecltojuden Fehiräfte begangen, dieses unverte Reservoir jüdischer rein palästinazentriseh zu enansen; nun, da. die Zertifikate auf sich warten lassen, erlahmt die Schwungkraft der zionistischen Gefolgschaft. Die jüdische Gasse ist von der Not verbraucht und untergraben und der Revisionismus, der wie alles Radikale hier im ersten Anlauf fruchtbaren Boden fand, mußte ebenso versiegen, wie jede andere rein messianische Bewegung, der sich Zehntausend« ohne jede kritische Einstellung anschließen in einer Landschaft, in, der die Not des Heute nur ertragen werden kann, wenn eine Hoffnung auf ein besseres Morgen geboten wird. Uk> tschechojüdische Assimila tionsbewe- We r f a 111 t, weder i e n s, sie l originell und sie wird, wie alle bisherigen Assimilationstendenzen nicht an unserem, sondern am Widerstande der anderen zer- Andre Mercier: Wandel der Psyche Ich bin Maler. Meine Freunde nennen mich Künstler. Was ist das? Ein Beruf? Ein Handwerk, in dem man es durch Fleiß und Geduld zur Virtuosität gebrächt hat? Nein. Niemals. Kunst ist Sendung, Kunstwerk heiliger Dienst. Was will der Maler? Den Inhalt der Seele erfassen und mitteilen. Eine schwere Aufgabe. Wenn ich bedenke, daß jeder Mensch Masken trägt, oft durchs ganze Leben, notgedrungen durch Zeit- und Umstände, gehetzt und gejagt von Sorgen und Pflichten — das geht so weit, daß er selbst die Masken schließlich für die echte natürliche Fasson hält und sich nicht bewußt wird, eine Komödie zu spielen. Wenn ich daran denke, erkenne ich, wie schwer die Aufgabe ist, die Masken zu entfernen. Um die Seele zu verstehen, bedarf es Kenntnis ihrer Ideale, ihrer Wünsche und Sorgen, der Kultur, der Vergangenheit, der Zukunft, mit einem Worte: des Gesamtgeisteslebens der Persönlichkeit Der Maier will in dem Menschen den Ausdruck seiner Kultur und seiner Ideale darstellen. Epochen des Umbruches - Erez Israel Wenn die Zeit ruhiger sein wird, dann wird allgemach die Erkenntnis an Raum gewinnen, daß die Renaissance des jüdischen Volkes im heiligen Lande die wunderbarste, erhabenste Erscheinung der Geschichte der neueren Zeit ist. Einer jener so seltenen Punkte, an dem ein Wandel sich vollzogen, an dem die Fessel der Volksseele, die aufgezwungenen Masken in ein Meer von Galuthtränen ertränkt wurden, um der freien natürlichen Entfaltung der Seele im Lande der Propheten den Platz zu überlassen. Ich muß sagen: das ist der historische Punkt, die jüdische Gestalt festzuhalten. Der jüdische Mensch kehrt aus der Verbannung zurück. Er ist fest, entschlossen, alles Unnatürliche von sich zu werfen, alles Unjüdische der Galuth abzuleo-en und den verschütteten jüdischen Funken auflodern zu lassen — der höchste ethische Punkt einer Gemeinschaft, der Punkt, ihre wahre Natur zu packen und mit dem Schwung des Künstlers in ewige Formen zu zwingen! Ein Volk erlebt nieht jedes Jahrzehnt Umbrüche und Wandlungen fundamentalster Natur. Diese sind sehr selten. Oft nur einmalig. Jetzt gilt es, die Gelegenheit zu nützen und dem neuen jüdischen Gemeinschaftsleben in Erez Israel eine bleibende, aber durchaus natürliche, echtjiidische Gestalt zu verleihen. Ich habe letztens volle sechs Monate in Erez Israel verbracht. In voller Arbeit, in ernsten Studien. Vorher habe ich sechs Monate die Wohnorte der Juden in der Galuth durchwandert. Polen, Rumänien, Rußland, Deutschland und so fort,. Ich kann Zeugenschaft ablegen von dem Wandel im jüdischen Menschen. Ich sah das jüdische Dorf in Polen und den Kontrast der jüdischen Siedlung in Erez Israel. Ich sah den Händler auf der Nalewke und den Gemüselief ©rauten, der Tel-Aviv versorgte. Ich sah den Jescliiwahbacbur in Litauen und den Studenten an der Hebräischen Universität Ich sah die jüdische Frau in Lemberg auf dem Markt und ich sah die jüdische Frau in Nahaial auf dem Felde. Ich sab den Chassid in Beiz und ich sah den religiösen Chaluz, wie er in der Mittagspause in der einen Hand ein Stück Brot, in der anderen den Jeremias hielt Ich sah noch und noch. Genug für ein Leben. Ich habe mich vollgetrunken an dieser Quelle und werde daran gelabt, solange noch Körper innewohnen. meinem Eine interessante Beobachtung ist die, daß wir — da« Volk der Zahlen, der großen Zahlen, der Bankiers, sagen unsere Feinde, der armen Groschen für hartes, trockenes Brot, wissen wir — daß wir keinen Sinn für Zahlen haben, fast möchte ich sagen, daß wir nicht zählen können. Natürlich in der Not, in Gefahr, in der Aufregung. In der Diaspora, im polnischen, rumänischen, russischen Dorf können zehn, jawohl zehn Kerle ein Blutbad anrichten, einen Pogrom inszenieren. Sind wir Feiglinge?, Nein. Irn Weltkrieg haben wir es bewiesen. Aber wir können nicht richtig einschätzen. Wir sehen in der Galuth statt der lebendigen zehn Kerle, hundert. Die, zehn Huligane sind, militärisch gesehen, keine Gefahr, wir könnten sie durch zehn der Unsrigen’ a-ufwiegen und abhalten, wir aber sehen in ihnen hundert, und mehr und strecken die Waffen, verkriechen uns in Kellern, lassen uns ohne Gegenwehr abschlachten. In der Galuth. Wir überschätzen den Feind, unterschätzen uns. Ander« in Erez Israel. Wenn unsere Chaluzim in den Moschawoth mit Arabern, von denen sie überfallen werden, fertig werden, so_ ist das in neunzig von hundert Fällen kein Wunder, keine Heldentat, sondern — eben der Ausdruck des tiefen Wandels, der sich im jüdischen Menschen in der Heimat vollzogen: er unterschätzt nicht, seine Kraft, er übertreibt nieht die Macht des Gegners, überfallen uns Araber — dann zählen wir me, eins, zwei, drei, vier, und zählen uns. Vergleichen die Zahl, die Munition, die stärkeren Nerven, und bleiben Sieger. Ich möchte da sagen, wir lernen Maßhalten. Der Zionismus ist heute schon so weit gediehen, daß er den Chaluz nicht mehr als! Märtyrer der Mitwelt präsentieren muß, um bei ihr Eindruck zu erwecken. Der : Chaluz, richtiger, der neue Mensch in Erez