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Die Stimme · 1938-02-23 · Heft 736 (23.2.1938) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 736 (23.2.1938)
Date
1938-02-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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2 Kr. 786. — Wien, Mittwoch, 28. Fetamr 1988. Ein glücklicher Tag Tatsachen und Ziffern: Die Wirtschaft Palästinas in der Zeit d»-r allgemeinen Depression urn-l internationalen Unruhe werden die .Juden allzu leicht dazu verleitet, zu schwarz zu sehen. Bezüglich Palästinas ist die Pro- 8!»rit,y-Stiiumung schon lange verflogen und viele Juden glauben, daß ihre Brüder und Kchw«htern in Palästina nichts anderes tun, n'ö daß sie auf Nachrichten über neue Terror- Volke so. daß »ine Grupp-"* von 400.000 V( Iksgtuitr-src einen so zähen, opferreichen und tapferen Kampf Hir die Zukunft der Kat en fuhrt wie unsere Volksgenossen in Palästina, es ginge eine Wolle von Begeisterung durch die Massen, die Opferspenden Oie Jewish Agency für (Oe Industrie fei'cns ler Jewish Agency wurde ea Inuit titr technische Instruktion auf dem!!'!<■•»* der Industrie geschaffen. Die Auf-! Well Produktion in Palästina e Ind: gleicht Frodul Hinsicht der Aufgabe der Kami- 2D5ö Toi schreiben i Bei irden f. würde Wer spricht von dem Heldenmut d.-r Milnner und Frauen, die, in einer Hand die Kelle, in der anderen die Waffe, »eit vielen Monn- Wer singt das Lied von den todesmutigen Chauffeuren, die kaltblütig durch das Land fahren und so die Anfrechterbaknnjr des Verkehrs mit dem Einsatz ihres L»bens er-?w i-oiW Wrr f ni t ai de lUi^r fha'ti punkten, die n*nen jüdischen Bi Produkt; die tagsüber auf den Folder nachts mit dem Gewebt im Ansehla Riodlu wirtschaftlichen Versuchsstation Landwirtschaft Das Institut wird in erster Reihe _ auf dem Gebiete der technischen In-1 strukUoD der Industrie wirken, ihr durch Rationalisierung und Standardisierung derj Prodiiknnn heilen, Bezugsquellen für ent-, spreche: de Rohstoffe suchen, sich darum. Schäden in dem vorhandenen ' iparat abzustellun. sic-b mit der; /iuswani von Projekten für die Schaffung I neuer Unternehmungen befasset, und auf' Verlangen der in Betracht Kommenden, seine! Meinung über Unternehmungen äußern, j und Kolonisationsinstitute * heute ' auf der; Tagesordnung stebt. j Ferner wurde seitens der Jewish Agency! gemeinsam mit der Industriebank und dem 1 Industrielle ' ' sn 19,3! bis 1935 betrug i Rohwolle in Palästina . lui Jal:re 1936 betrug der Exi 147 To; * Re ersten acht Monaten 1937 366 Tonnen. Der Import wo Wo'Jfaden und Wollw;,reu nach Palästina ne trägt jährlich einige hunderttausend Pfund. Die vor einigen Woeber; i,i Baba gegrünt’ ’ schaft“ davor die* ,iüdh< , Held. i Er« undj Fördcr; die I export.; i alle! Arbeit id Enta ckiimp - Inst s Indus t hat i Me Alifali 1937 e 1937 siud 10.SS5 Personen nach r:u.ändert, einschließlich 588 up die Erlaubnis erhielten, dnnir:.;- ze 1 leiben. Im Jahre 1936 beah! der Einwanderer 26.988. ,ic!. 8316 Personen, die als Faminge von Bewohnern Palästinas Arbeite KuUuebt der W1ZO-Revue, die WIZO wieder ein Arbeitsfeld — die Schulung dieser Mädchen für die Bestellung ihres Anwesen«. Die bestehende Fiecberkwnzah ist mir ein Vorposten für -viele andere. Trotz lokaler Fischerei betrug der Import von frischen und getrockneten Fischen im Jahre 1935 nicht weniger als 4850 Tonnen im Werte von 173.000 Pfund. Die Nachfrage steigt ständig: daher die Gewißheit, daß das Fischereigewerbe hierzulande eine Zukunft hat. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten für die jüdische Frau, bei der Entstehung einer jüdischen Handelsmarine mitzutun. Auf unseren jüdischen Schiffen ist die Stewardeß ein tüchtiger Pionier. Sie ist für gewöhnlich eine Krankenschwester und findet ihre Arbeit sehr interessant, obgleich ihr noch nicht d i e Stellung eingeKumt worden ist, die sie glaubt bftaasprachen zu können. Aber das wird sich wohl von selbst ordnen, sobald es mehr Schiffe geben wird. Im Hafen von Tel-Aviv traf ich zehn glückliche Mädels, die in den Bootswerften arbtif o. Sie be-eiteu den Hanf, der zwischen Ke einzelnen Bretter gefüllt, wird, am das f ci wasserdicht zu machen. Auch das Streicher; der Boote wird vielfach von den Mädchen besorgt Die Sebulon-Schifahrtagesellschaft bat in AuebMungezentren in Tel-Aviv j Hai: uch n dttrfer sind, sondere daß wir zu ihn» daß unsere Gedanken Tag u ihnen sind? Gerade jetzt ist wieder eit kommen, der jeden Jude! machen muß. 4m 23. Februar i I gesell :rde, Moment geaufltorchen irö im Hafen1 iruhrn Institute nich! ins Ausland verschickt“wer deu konnten. werden heuis versm-JsweT in kleinen Quantitäten in einzelne Lände versandt, j Die Allgemeine Hypothekenbank der Allgemeinen Ud, tein.-r Grüi |.:’7 fu Hu t-.-rjw .apita! der Bank, einsehlie.ßl pitals. betragt 49.000 Pfu Jüdische Investitionen 1937; Im Jahre 1937 betrugen die jüdischen Investitionen in Palästina 5 849,000 Pfund. ‘ Hajes.- Das Aktie!; Oktober 1937 2,224.470 Pfund. In der Sitzung des Verwalt die keine Ahrmm fahr: hatten, das erste jüdische Passagier-! schiff, die „Har Zion“, landen. Drei jüdische' Flugzeuge werden dabei über dem Hafen kreisen, der nu Schmuck der neuen jüdi neben Sehiffidlaggc prangt,, Sir Arthur Wauehopf. der uns soviel Unrecht getan hat, wird mit einem goldenen Schlüssel den Landungssteg Offnen und im ganzen Lande wird Jubel und Freude Imi den Juden horr- Erbö setzen, sein Seherfleiu heizutragen, um kapitals auf 50.000 Pfund, eine „Alipth“-Aktie zu erwerben, um den j ein.- Dividende Bestand und den Aufbau des Hafens zu Aktien und sichern, ia den die Juden Palästinas über 200.000 Pfund investiert haben und de 1000 Juden Arbeit gibt. Das ist ein glücklicher Tag für Ere Israel und ein glücklicher Tag für alle volks l»ewußten Juden; denn Juden haben hier he wiesen, was sie leisten können Inmittei von Krise. Mord und Terror eine konstruktive Tat! So antworte t das jüdische Volk dem arabischen Terror. Die arabischen Hafenarbeiter von Jaffa, die arbeitslos geworden sind, mögen sieh bei ihren Führern bedanken. Schon im Jahre 1937 wurden Im Hafen von Tel-Aviv 124.801 Tonnen Waren ,, reladea, häefür 130.000 Pfund ili' , ..„a i ir Ult 1921] r des Ke: >ank 1; i Pfund. .■ Hypo- Mädchengruppen, die in Körperkultur, Rudern, Segeln und erster Hilfe unterwiesen werden. Dieses Training macht die Madel-v-n leistungsfähig, gesund nnd stark und gibt ihnen mehr Lebenskühnhelt. Albs ist noch am Anfang, aber wir hof- 'on. daß es rasch vorwärts gehen wird. So rat sieh ja auch unser Hafen unerwartet ra<H-h entwickelt, auf den wir bereite -tolz Ende Der Außer-hande! Palästinas ln den Mona!» n Jünn 1937 I Der Jüdische Bodenbesitz Abtei- , -ri Palästinas an ob England : 2,649.274 Pfund, der Import aus England i 2.-'25.979 Pfund; der Export nach Hollaaa T 244 046 Pfund, der Impnit. aus Holland' 1 197.84« Pfund; der Export nach Norwegen; < 68.526 Pfund, der Import aus diesem Lande i 24.764 Pfund; der Export, nach Algier 26.943,1 P'nnd, der Import aus Al.gier 6,91.3 Pfund: 1 allerlei ous Eres Israel Bei einer Sitzung des Jisehuw-Komllaes ’-s Wand L<umi, in den» alle Gruppen versten sind, wurde outeeteüt, daß die Jewish. zeriey und der Waad Leumi mit der Be- < rang in Verhandiungcn stehen, um Unter* ützung bei der Flüssigmachung von roßen Summer: zur A n s f it h rn n g f f e u 11 i e. h e r Arbeiten zu erlangen, n die Arbei 1 « ioaigke it zu verrift* -m. Ferner wird über Projekte zur Bett mg von Landwirtschaft und Industrie Dm; and betrug Löhne ItezaUt, und 1445 Mann arbei durohschrdttlich täglich im Hafen 55 Leichterboote sind beschäftigt. Hiei wieder einmal das jü.lisdv; Volk seine konstruktive Talkraft unter Beweis gestellt, obwohl es auch hier nur eine kleine Minderheit des Volkes war, die Unmögliches möglich machte. Dabei hatten wir kein» Regierungshüfe. Auch hier war die Jewish Agency sozusagen unsere Regierung und der Keren Hajessod. der 13,000 Pfund besteuerte, Wegbereiter wie übt " ” " imung uetrug | 2.418.:' .... der jüdische Bodenbesitz in Palästina Betrag von l.yffnOOO Pfund Kapitalb Ende November 1937: 1,424.878 Dunam. ven Ein-venderern »ns Deutschland, wovon rund 400 000 Dunam dem Keren durch die ..Haawara“ transferiert wurde. Kajemeth Leisrael gehören. In den Monaten Jänner—.November 1 ieg tter jüdische Bixlcnbesitz durch KJ Hand «ni 27.352 Dunam. 403 Tour Abdul KaderTamma m, der am 16. d, i den britischen Pekko versuchte, wurde Haifa zum Tode vor- Die Produkte des Teten Meeres Der Export der Produkte des Teeei -, lizaioffizier Grant, ii i vom Milif Jrgericht! urteilt. 116.942 des Jahres 1930 gingen' sandt wurden. Im Jahre 1036 stieg der Exjüdischer» Besitz iibor. für' pon auf 478 Tonnen, im Jahre W37 auf 000 e »in i’reis von 09.507 Pfund gezahlt , Tonnen im Werte von 45 000 Pfund "fde. Der Export vo-i Pottrscbe betrug 1935 Gemfiseban! 18 m Trumen i.u Werte v:m 80.23b Pfund, rv buk u a - r, u< *' j, J® J^re 1986 19 798 Tonnen im Werte von Du; fläche de« m Palästina von Jud»r. mit. 132 857 Pfu-ul uni im li'-re 1937 98000 •müsc bebauten Bfdens beträgt beute; Tonnen im Werte von 165 000 Pft'nd ' 'üOO^puium, gegenüber 2öte> Dunami Der Wert nee Exports «amtlicher Pro- - . ■ (jig potashbetwut n Arabern : FL che imifaßt t Hiü des K : und v i Tel-J rtolz auf ‘ ionistische Weiter ganze jüdische Volk kar i der Geschichte aller Vbucer einzig. .de Werk, den Hafen von Tel-Aviv,! : noch wurde unter solchen Bedlnj 1 Wer n Hafen gen; jüdischen M: ■ b . der Fonds jiio i-’inam. 1 gegrünr » Jahre 5697 verkaufte die ,.Tnuva“, »md ni i Tonnen Gemüse, gegenüber 62:M) Tonzweiten im Jahr» 5696, Die aratesche Wittscfiaft, Waren ein. rte für den jüdis -hei; Markt in den; 90% der Brominmenge wurde nac! ’c neim Monaten de« Jai» es 1937 40.000' Sand exportiert, der Rest nach Belgif neu Gemüse, gegenüber 20.000 Tonnen.1 Hoilari 1. , Hajessod Pfund wie den leitenden Mäm der Exekutive und den Bür: die dieses grandiose Werk ermöglichten. Wir wollen Omen allen unseren Dank beweisen durch verstärkte Arbeit für die Fonds und die Organisation. Der neue Hafen von Tel-Aviv erfüllt uns mit neuer Zuversicht. Am Jisraol chai. Das jüdisch» Volk lebt. Allen Schwierigkeiten des Tages zum Trotz werden hunclerttuusonde Juden in Tel-Aviv landen und einer neuen, schweren und entbehrungsreichen. aber glücklichen Zukunft da* T<; jiidise Frtrhei n T<T IA, Ganisiusgasss 8—10, Jüdische Fischerfraaen und Stewardessen Bei der Entstehung von Rschersiedlungen ■ in Erez Israel helfen auch jüdische Mädchen « u mät Die erste jüdisohe Fischerkwuzah an >• ri«U*rcwhr!Wieii *<ier P^^^ensischen Mittelmaerkffste hat 1 Verantwortlicher j K’c‘1 der Hsifabucht niedergelassen, nennt r, Wien, U Marc! drei Küstendschereiboote ihr eigen und Ä. G , 'Vien, I hofft, sich zu einem großen Fischerdorf zuwaohsen. In allen Ländern haben die Fischer neben hreu eigentlichen Erwerb auch ein Stück Boden, aus dem sie ihr schmales Einkommen ergänzen können. Während der Fischer mF See ist, besorgt seine Frau das kleine Anvosen, meist mit Gemüse- und Obstgarten, Wenn die. Boote zurüekkthren. helfen die Frauen beim Flicken der Netze u. a. Die “iseberfrauen sind ihren Männern ebenso unentbehrliche Helferinnen, wie es die Bauersfrauen den ihren sind Hier hätte, so i schreibt Henriette Diamond (Tel-Aviv) In | Wie berichtet wurde am 18. d. ein Offizier der britieoben LuJlmacbt, Schwadron- . führer _R- E. Alderson in der Nähe von 1 A t h! i t erschossen. Alderson, Beine Frau und eine Freundin Fr!. Newman, fuhren in | einen von einem jüdischen Chauffeur ge- : lenkten Taxi auf der Straße zwischen Haifa und Jaffa, als sie in der Nähe von Athlit von einem Araber in einer gestohlenen Ghafnruniform ansroh.-Jtea wurden. Ais das Auto hielt wurden Schüsse aus nächster Nähe aus dem Hinterhalt auf die Insassen abrert-beu, die Alderson sofort töteten. Frl. Newman wurde durch fünf Schüsse schwor verwundet Frau Alderson erhielt leichte Verletzungen und der jüdische Chauffeur S c h I > m o Maocabi eine schwöre Beinwunde. Die gesamte Umgegend wird von Polizeitruppen mit Hilfe v-on Flugzeneon durohsuebt. Man vermutet, daß die Mitglieder der Bande ihre Gewehre nach dem Überfall versteckte;! und dann ruhig in ihre verschiedenen Dörfer zurückkehrten. Polizeihunde wurdor auf die Sour der Bande gesetzt, die zu dem Dorf lksita führten. Die Behörden beschlagnahmten dort 800 Ziegen und Schafe, die dem Dorf gehören und das Dorf wurde von Militär umzingelt. Ein Araber, der einen Fluchtversuch machte, wurde nirdetee- Verein für jüdische Geschichte und Literatur. In der am 44 Februar etattgef’mdeuen Generalversammlung wurde folgender Ausschuß gewählt. Obmann; Rektor Prof. Dr. Samuel Krauß. Obmannstellvertreter: Rabh. Doktor Moses Rosenroann, Obermedizinalrat Doktor Heinrich Haas». Vorstandsmitglied«: Kommerzialrat Theodor Ehrenstein, Dozent Dr Isidor Fisoher, Vjzekonsul Dir. Joab Friedmaua, Hofrat Dr. Siegmund Fuchs, Haus Heller, Alfred May, Dr Ernst Pins, Sandor Wolf. Ate neue Vorstandsmitglieder wurden aufgenommen: Prof. Dr. Karl Kupfer und Dr. Jossa loxowit».

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