Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 736 (23.2.1938)
- Date
- 1938-02-23
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nt. 736- — Wien, Mittwoch, 23. Februar 1938. DIE STIMME Seit« 5 Das Leichtere und das Schwerere Im allgemeinen geht man gewiß nicht fehl, wenn man den Berufsantisemitismus, das heißt die gewerbsmäßig ausgeübte Kunst, für alles Übel auf der Welt die Juden verantwortlich zu machen, für ein leichtes Brot hält. Erst vor kurzem hat eine katholische Autorität ein beachtenswertes Gutachten über dieses traurige Handwerk in die Formel gekleidet, daß der Antisemitismus j anstatt die Probleme des Tages zu lösen, die Aufmerksamkeit der Menschen von diesen Problemen bloß ablenke. Ha es zweifellos leiohter ist, sich um die großen Fragen der Zeit zu drücken, anstatt sich mit ihnen auseinanderzusetzen, ist damit auch die große Anziehungskraft des Antisemitismus erklärt- Als jüngst gewisse Wiener Elemente, ausfereonnet dem Wiener Bürgermeister chmitz, die Absicht nachsagten, für jüdische Flüchtlinge aus Rumänien 800 städtische Wohnungen zur Verfügung zu stellen, hat sogar die „Reichspost“ nicht umhin können, den Antisemitismus als die Weltanschauung jener, die nicht alle werden, zu brandmarken, was nicht nur eine sachverständige Desavouierung der Demagogie, sondern auch eine sehr wertvolle Preisgabe eines Geheimnisses aus der eigenen Werkstatt bedeutete. Aber nicht immer ist die Sache so leicht, wie sie aussieht So seufzte letzthin das „Wiener Montagblatt“: „Es mag wenig aufregend erscheinen, daß zum Beispiel unter den 44 Schmiedemeistern Wiens nur 11 Juden aufscheinen.“ Es zeugt für die Berufstüchtigkeit dieses Antisemitenblattes, daß es trotz der scheinbaren Ungunst der Zahlenstatistik doch noch einen Anlaß findet, sich über die Juden aufzuregen: „Offenbar sagt ihnen dieser mit schwerster körperlicher Arbeit verbundene Beruf ebenso wenig zu -wie das Zimmermeistergewerbe, das unter 178 Wiener Vertretern nur einen einzigen Juden aufzuweisen hat» Genau so liegen die Dinge im Bauhilfsgewerbe, in dem unter 280 bodenständigen Vertretern nur ein Nichtbodenständiger sich befindet. Unter 1339 Wiener Gärtnern gibt es nur 13 Juden und ganz ähnlich ist es bei den Schlossern, Dachdeckern, Pflasterern. Das ist eben nichts für sie.“ Nachdem sich das Blatt solcherart über die mangelhafte Verjudung des Zimmermanns- und des Bauhilfsgewerbes, der Gärtner, Schlosser, Dachdecker und Pflasterer sittlich entrüstet hat, wendet es mit nicht geringerer moralischer Empörung sein forschendes Auge auf die viel stärkere „Überfremdung“ jener Gebiete gewerblicher Betätigung, „die keine schwere oder gar gefährliche persönliche Arbeit erfordern“. Und da konstatiert es: 32% Juden im graphischen Gewerbe, 34% im photographischen, 45% in der Modenbranche, 50% ön Lebens- und Genußmittelgeschäft, bei der Strick- und Wirkwarenerzeugung sogar 60%. Es zeigt sich, wie man sieht, eine besondere Vorliebe der Juden für solche Branchen, die, teils im physischen, teils im geistigen Sinne, Geschmack erfordern. Weder der Wiener Küche, noch der Wiener Mode scheint die sogenannte „Überfremdung“ geschadet i zu haben, denn gerade diese Zweige des! Wiener Gewerbes genießen Weltruf, während die fast judenreinen Betriebe der Wiener Dachdecker und Pflasterer zum Ruhme ihrer Vaterstadt nicht so viel beitragen konnten. | Aber diese Tatsache läßt das „Wiener Mon-1 tagblatt“ kalt, dafür erhitzt es sich bei der j Feststellung: „Ein förmliches Monopol j haben sich die in der Wiener Gesamtbevölkerung mit nur 9% Vertretenen und am gesamten Gewerbestand mit 20% Beteiligten, Berat, ungs- und Vermittlung&gewerbe | geschaffen, das mit sage und schreibe1 iebzig Prozent in ihrer Hand konzentriert;t.“ Nun, guter Rat ist bekanntlich teuer, aber offenbar preiswerter als schlechter Rat, der wohlfeil ist» Auf dieser Erkenntnis der Bevölkerung beruht wahrscheinlich das jüdische „Monopol“ im Beratungsgewerbe. Das „Wiener Montagblatt“ findet die von ihm gelieferten Zahlen „nicht bloß zum Nachdenken anregend, sondern schon alarmierend“. Da« ist vom gewerblichen Standpunkt eines Antisemitenblattes begreiflich. Denn beim bloßen Nachdenken über dieses j statistische Material muß jeder Unbefangene ‘ a einem für die Juden höchst s rinne ihelbaften Urteil kommen. Nur ganz ■enig Denkfäbige werden den Standpunkt des Blattes teilen, daß Aas Entwerfen von Strickmustern und Modemodellen eine leichtere Arbeit ist als da« fachgemäße Legen Pflastersteinen und Dachziegeln. Das ■ner Montagblatt“ wird offenbar von dem fragwürdigen Wert seiner eigenen geistigen Arbeit dazu verleitet, nur die körperliche Anstrengung überhaupt als Arbeit gelten zu lassen, gleich jenem Mädchen vom Lande, das in der Stadt einen Posten als Hausgehilfin gefunden bat und, auf Urlaub heimatlichen Dorfe, auf die Frage, was ihr Dienstherr arbeite, zur Antwort: gibt: „Der arbeitet gar nicht«. Er sitzt den ganzen Tag beim" Schreibtisch und schreibt.“ Was aber bei dem Mädchen vom Lande als naturnahe Naivität entzückt, erkennt man bei einer Großstadtzeitung als demagogische Pose. Das Blatt will in Ausübung seines Gewerbes — unt jeden Preis hetzen und darum findet es zum Nachdenken anregende Zahlen, deren nüchterne Sprache den Juden ein Loblied singt, alarmierend. Um das Nachdenken drückt es sich — das Alarmieren ist leichter und weniger gefährlich. Dr. H. Sp. | sind, die Generation der Alten und der Po- und danken ihnen für die uns zuteil gewordene Behandlung:. Intervention des Erzbischofs von Canterbury Dw Erzbischof von Canterhury bat, wie die Jüdische Telegraphenagentur a«e autoritativer Quelle erfährt, in der letztem i Zeit, direkt und indirekt bei den verantworti Sichen Autoritäten in Rumänien über das ■ frögwwarti^e und z-ukütilug'e Schicksal der Juden de« Lande« angefragt Der; Erzbischof wird der Judenfrage in Rumänien auch weiterhin seine ganze Aufmerksamkeit i schenken und bei jeder «ich nur bietem-ien; Gelegenheit in Aktion treten. noth Argentinien r.VfTN’" Die neue rumSnische Verfassung: Gleichberechtigung der Minderheiten Bukarest, 22. Februar. Die neu© berufsständieebe Verfassung Rumäniens enthält den folgenden Passus: Alle Rumänen ohne Unterschied ihrer Herkunft und ihrer Religion tragen die gleichen Pflicht«» und genießen die gleichen Rechte vor dem Gesetz. Die Ausübung aller Religionen im Rahmen der Bestimmungen über die öffentliche Ordnung und die Staatssicherheit ist frei. Die Verfassung garantiert auch den au! rumänischem Staatsgebiet seit Jahrhunderten ansässigen Minderheiten ihre Rechte, welcher Rasse sie angehören1 mögen. Nur Rumänen oder naturalisierte Rumänen können in Rumänien ländliches Eigentum erwerben und besitzen. Fremde haben nur das Recht auf den Gegenwert solchen Eigentums. Codreanu löst die Eiserne Garde auf Bukarest, 22. Februar. Der Brief Celea Codreanu s, in welche,m er die Auflösung seiner Partei „Alles fürs Vaterland“ („Eiserne Garde“) mitteilt,, wird in den Mittagsblättern ausführlich wiedergegeben. Der offene Brief ist an alle Legionäre, Journalisten, Behörden und die gesamte rumänische Öffentlichkeit gerichtet. Die Erklärung lautet: Die Partei „Alles fürs Vaterland“ hat mit dem 21. Februar aufgehört zu existieren. Die Führungj der Partei ist zu der Ansicht gelangt, daß! die weitere Aufrechterhaltung der Partei j keinen Sinn mehr habe. Alle Partei-j mitglieder, die durch ihren Eid an die Partei: gebunden waren und alle öffentlichen Bearai ten, die sich der Partei angeschlossen j hatten, werden von allen Bindungen entj hoben und gewinnen ihre volle Handlungsj freiheit zurtick. Sämtliche Parteifunktionäre legen ihre Ämter nieder. Die verschiedenen j Bezirks- und Ortsgruppen werden aufgelöst. I Die Parteiräumlichkeiten werden geschlos- \ Die Stunde unseres Sieges ist noch nicht da, fährt, Codreanu fort, die Stunde gehört heute noch der Generation der Alton. Wenn diese Alten glaube-n, daß sie richtig handeln, dann haben wir keinen Grund, ihnen eine Lektion zu erteilen. Codreanu fordert schließlich d.i© Jugend auf, eich in ihrem Beruf auszubildeu und die Zeit zur Vorbereitung für die Zukunft zu benützen. Er selbst begebe sich in einem Monat nach Rom. Und jetzt, so schließt der Brief, in der Stunde unserer Auflösung, begrüßen wir, die rumänische Jugend, die wir im Geiste der Legionen herangewaohsen Brief aus Kopenhagen Der dänische Bauer interessiert sich für Zionismus Bei den nordischen Völkern hat der Nationalsozialismus wenig Glück. Wenn aber auch die na ti onaisoz ia 1 ist i s ,’h e Partei in Dänemark keinen Boden gewinnen konnte — bei den Wahlen im Herbst 1935 brachte sie 16.000 Stimmen auf eo hat eie es doch erreicht, eine Diskussion über die „Jndcnfrag e“ zu provozieren. Da die nur 6000 Mitglieder zählende jüdieche Gemeinde Dänemark«, die nebenbei kein einzig» Reichstagsmitgliod, keinen bekannten Bankmann u.sw. in ihren Reihen hat, eine zu geringe Angriffsfläche bot, versuchten die Nationalsozialisten vor allem durch aus deutschen Zeitungen abgeschriebenen Talmudzitaten, durch Zitate aw den „Protokollen der Weisen von Zion“ und ähnli :hcr Wissenschaft die nüchtern denkende dänische Bevölkerung für den Antisemitismus zu werben. Doch ähnelt da« Organ „Stonnen“ nicht nur im Namen dem großen Vetter aus Nürnberg, Zionistische Vorträge an Volkshochschulen Die jüdische Gemeinde lehnte es von Anfang an ab, selbst den Abwehrkampf zu organisieren; cs sei die Sache der Dänen seihst, die dem dänischen Volke unwürdige Haßpropag&nda zu entkräften. , Man hatte auch da« Fiasko vor Augen, da* ider Central-Verein in Deutschj 1 a n d, der keine Kosten für die Bekämpfung dos Antieemitiemue gescheut hatte, er- I leiden mußte. Tatsächlich setzte, besonders | von geistlicher Seite, Aufkläruaggjarboit ein; »stellte si’h aber in Anbetracht der Methode der nationalsozialistischen Pro- 1 paganda bald heraus, daß man der Mitwlr- I kung eines gründlichen Kenners des Tal- [ müde nicht entbehren könne. I Im Sommer 1935 lud der Direktor einer Karpatenrußland Von Mendel Karger-Jerusalem Prosperity Zu den vielen Informationen, die man mir in Palästina über Karpatenrußland gab, kam noch eine hinzu, daß jetzt sehr viele, die als Chaluzim nach Palästina kamen (und natürlich statt in einem Kibbuz zu gehen, in Tel- Aviv oder Haifa blieben), jetzt nach Hause zurückkehren, wo es Prosperity gebe. In Karpatenrußland wußte man zwar sehr •wenig von dieser Prosperity, mir gelang es aber doch, die Prosperity zu finden, und zwar gab es in diesem Jahr in T a c o v o eine äußerst gute Apfelernte wie schon seit 50 Jahren nicht. Die Juden haben daraus eine Prosperity-Stimmung gemacht und wer kann ihnen heute nachweisen, daß die Ernte im nächsten Jahr schlechter sein wird? Armut Von der Armut in Karpatenrnßland werden ja Wunder erzählt und obzwar man sonst ja nicht neugierig ist, Armut zu sehen, gibt es doch sehr viele Touristen, die hinfahren, um die Armut kennenzulernen. Wenn man die Armut in Polen kennt oder in Bessarabien, dann bekommt man nichts Neues zu sehen. Die Armut in Karpatenrußland ist nicht größer als in Bessarabien und es gibt verhältnismäßig mehr reiche Juden als in so mancher Gegend Polens und bestimmt Bessarabiens, nur mit dem einzigen Unterschied: Während Armut in Polen eine Schande ist, ist sie in Karpatenrußland eine Tugend, fast eine Weltanschauung, die J»nn auf die reichen Juden mancher Provinz in der Republik in der Form übertragen wird, daß Me glauben, ihrer Pflicht gegenüber dem Judentum genüge zu tun, wenn sie ihre abgelegten Kleider für ihre notleidenden Brüder in Karpatenrußland spenden. Geistiges Wunder Eine wahre Erholung ist es, wenn man nach Mukacevo kommt. Dort ist die zioj nistische Atmosphäre beinahe „paiästinenj siseh“. Sogar die Mehrsprachigkeit der i Straßenschilder, tschechisch, ungarisch, 1 russisch, erinnert an die palästinensischen I Straßenschilder, die auch dreisprachig sind! und man orientiert sich nicht so schnell, daß j man nicht in Palästina ist, wenn man vor; sich das schöne Gymnasium sieht mit der: großen hebräischen Aufschrift „Gimnasiah 1 Iwrith“ und dies ist mehr zu bestaunen als die viel gepriesene Armut in Podkarpatka; Rues. Das hebräische Gymnasium und die hebräische Volksschule, beide mit Hebräisch als lebender Unterrichts- und Umgangssprache, das ist ein geistiges Wunder, geschaffen mit ungeheurem chaluzischem Aufwand und Energie durch Dr. Cbajlm Kugel und seinem ergebenen Mitarbeiterstab. Typhus und Gymnasium Der verstorbene Munkacer Rabbi, der sich zur Aufgabe gemacht, das hebräische Gymnasium auszurotten, hat jeden Tag Dr. Kugel samt Familie und alle Zionisten verflucht» Als dies nichts half und eines Tages eine TYphusepidemie ausbracb, erklärte der fromme Rabbi in einer Ansprache im Beth Hamidrasch, daß die Ursache der Epidemie das Hebräische Gymnasium sei. Gott strafe die Juden dafür, daß sie ein solch unheiliges, ketzerisches, zionistisches Lehrinstitut in Mukacevo errichtet hätten. Als darauf der führende Zionist Dr. S t e r n b a c b, der zugleich der Hausarzt des Wunderrabbi war, in einem Zeitungsartikel schrieb, die Ursache einer Typhusepidemie seien Bazillen und nicht das Hehräische Gymnasium, verbot der Rabbi als Strafe Dr. Sternbach sein Hau* und forderte die Chassidim auf, sich von Dr. Sternbach nicht mehr behandeln zu lassen. Dieser Boykott hatte einen großen Prozeß zur Folge, der mit der Bestrafung des Rabbi endete. Sabbathtreue im Gymnasium Dr. Sternbach ist ein gesetzestreuer Jude, der in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums de*. Hebräischer: Gymnasiums mit unerbittlicher Strenge darauf achtet, daß alle rituellen Vorschriften erfüllt werden, sowohl von den Schülern des Gymnasiums, wie von den Lehrern. So zum Beispiel wurde die Entlassung eines Lehrers ausgesprochen, der außerhalb der Stadt am Sabbath einen Autobus benützt hatte. Die Lehrer essen ausnahmslos mit, Kopfbedeckung. An einem Sabbath sah ein Lehrer einen Schüler am hellichten Tage auf einem Fahrrad und wurde von dem Schüler mit Schalom gegrüßt Es war aber trotzdem nicht möglich, diesen Schüler aus dem Gymnasium wegen Verletzung des Sabbath zu entlassen, da gerade dieser am Sabbath fahren darf. Er ist nämlich der einzige christliche Schüler des Gymnasiums. Der christliche Schüler Dieser Schüler ist rein arisch, was ihn nicht, hindert, die hebräische Sprache vorzüglich zu beherrschen und in Frieden und Eintracht mit seinen jüdischen Mitschülern zu leben. Sein Vater nimmt an allen Sitzungen der Elternversammlung teil, ist um den Ausbau des Gymnasiums besorgt und hat sogar bei einer Elternversammlung beamtragt, daß die Versammlungssprache nicht ungarisch, .sondern hebräisch oder jiddisoh sein «olle. Als in der Kiasso während der Stunde die Schüler unvermutet die Aufgabe bekamen, eine Schularbeit über den KKL. zu schrieb der christliche Schüler: „Die Juden sind das einzige Volk, das kein Land besitzt. Der KKL. bat es sich zur Aufgabe gemacht, den Boden für das jüdische Volk als unveräußerliches Eigentum käuflich zu erwerben. Wir alle wollen den Juden helfen, daß sie ihren Boden und ihr Land zurückbekommen. Daher müssen wir alle den KKL. unterstützen.“ Und er tut es auch, er bringt jede Woche seine Spende für die KKL.-Büchse. Cholerachassene Wenn in einer Stadt eine Epidemie ausbrach, wurden, um die bösen Geister und die Epidemie aus der Stadt zu vertreiben, zwei arme Waisenkinder verheiratet» Die Stadt gab die Mitgift und die Ausstattung und die Hochzeit fand auf dem Friedhof zwischen den Gräbern statt» Dies galt als da« einzige Mittel, um die Epidemie zu bekämpfen und diese Hochzeit nannte man „Cholerachassene“. Wer da glaubt, daß dieser Brauch ausgestorben ist, konnte sich in Mukacevo vom Gegenteil überzeugen. Kürzlich fand eine solche Hochzeit unter lebhafter Beteiligung statt und als ich mich nach dem Grunde erkundigte, da es doch gar keine Epidemie gab, antwortete man mir: Erstens ist es doch sicher klüger, die | Cbaesene vor der Epidemie zu machen, da-! mit die Epidemie nicht kommt und wenn sie doch kommt, so schadet es bestimmt nicht, wenn zwei arme Waisen sich auf solch« Weise glücklich verheiraten.