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Die Stimme · 1938-02-18 · Heft 734 (18.2.1938) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 734 (18.2.1938)
Date
1938-02-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Hr. m T Wien, Freitag, IS. Februar 1988. wärtigeu Situation. Die Regierung Schuschnigg, sagte er, bat die Erklärung abgegeben, daß die Verfassung vom Mai 1934 unverändert bleibt, wodurch die Gleichberechtigung aller Staatsbürger verbürgt Ist Wir wollen mit allen guten Staatebürgern darauf hinarbeiten, daß der Regierung die Durchsetzung dieses ihre« Programme« möglich gemacht wird. Wir wissen eines: Wir sind nicht einsam, wir sind nicht verlassen. Die Welt weiß, was ein freies, selbständiges Österreich für Kultur und Gesittung in der ganzen Welt bedeutet. Es gibt nur eines: sich geschlossen hinter den Bundeskanzler zu stellen und alles zu tun, was in dieser schweren Zeit getan werden muß, um ein freie«, selbständiges Österreich zu erhalten (stürmischer Beifall). In dieser Situation, fuhr der Redner fort, ist ec mehr denn je notwendig, die Reihen der zionistlechen Organisation zu verstärken. Eine mächtige Organisation wird am besten die Interessen des Judentums vertreten können. Die Jüdische Jugenderziehung Kultusvarsteher Dr. K 1 abe r, der hierauf das Wort ergriff, sprach über die erhöhten Leistungen der Kultuegemeinde auf dem Gebiet des Schulwesens und Uber die Notwendigkeit, die breiten Massen der jüdischen Bevölkerung Wiens über das jüdische Schulwesen aufzuklären. Er erörterte sodann die Erziehung der jungen Menschen im Jugendbund, sowie die Ausbildung von Jugendführern und behandelte die Möglichkeiten, die durch die Schaffung des Dach verbände« Jungvolk für die jüdische Jugend gegeben sind. Dr. Klaber betonte, wie notwendig es sei, das Verständnis der Bevölkerung für diese Sache wachzurufen und wandte sich in diesem Zusammenhang gegen dio Angriffe, welche die Union gegen ihn gerichtet hat. Es ist unverständlich, erklärte er, daß in der heutigen Zeit Juden nicht begreifen können, daß wir es für selbstverständlich finden, die Erziehung unserer Kinder selber in die Hand zn nehmen. Es ist doch besser, wenn wir sie alle beisammen haben, als wenn sie einzeln verstreut in Umgebungen hineingestellt werden, in denen sie sich leioht vereinsamt fühlen können._ Wb bitten für unsere alten and arbeitsunfähigen BflildM «nt Spenden. Für die blinden Mnsiklehrei. Klavierstimmer, Korbnnd Sesselflechter sowie Bürstenmacher bitten wir om Arbeit. Rllfsvereln der IBsMesi Wien. 11 _ Kemhnndtstraöe 18 ratest»» «-»-TI Sestseartstesa-Keate «> * UZZIS Butenko macht f antisemitische Propaganda Rom, 17. Februar. (JTA.) Der vor kurzem unter so sensationellen Umständen aus Bukarest verschwundene sowjetrussische Geschäftsträger Butenko ist, wie «ich jetzt herausstellt, nicht etwa entfahrt, worden, sondern er ist aus freien Stücken aus Bukarest entflohen und hat in Italien ein Asy! gefunden. In einem dem „GiornaJe dTtalin“ gegebenen Interview erklärte er, er sei deshalb geflohen, weil er von Agenten seiner eigenen Regierung beobachtet wurde, nachdem festgestellt worden war, daß er seinerzeit mit den Armeen Deninkins und Wrangeis in Südrußland Verbindung gehabt hat. Bekanntlich hat die Armee Deninkins zur Zeit der russischen Bürgerkriege blutige Judenpogrome gemacht und viele tausende Juden abgeschlachtet. Von daher scheint Butenko auch seinen Antisemitismus zu haben. In seinem Interview stellt er die Zustände in Rußland unter dem Zarismus als paradiesisch hin, wogegen die Versprechungen, die der Bolschewismus den Arbeitern und Bauern gemacht hat, niemals eingehalten worden sind, n» „ms den Joden eine Bf'üfg^oisiekiasse geschaffen Diese Behauptung Butenkos kann als eine der plumpsten Lügen bezeichnet werden. In Wirklichkeit hat der Bolschewismus mit dem jüdischen Mittelstand in Rußland — eine jüdische Bourgeoisie gab es unter dem Zarismus bekanntlich nicht — so gründlich aufgeräumt, daß er vollkommen von der Bfldßäcbe verschwunden ist. Der Anteil der Juden an der Sowjetbeamtenschaft übersteigt — wie statistisch wiederholt nachgewiesen wurde — nicht den jüdischen Anteil an der Gesamthevöikerung. Wie Stalin unter seinen engeren jüdischen Mitarbeitern aufgeräumt hat, ist ebenfalls zur Genüge bekannt. Unter den obersten Leitern Sowjetrußiands gibt es kaum noch einige wenige Juden. Zionistischer Veranstaltungsholender Samstag, 19. Februar: Bez.: WIZO, L, Hotei Imperial, 9 Uhr abends. GeseH»chaftsabtnd. Bez.: WIZO. Schottenring 25, K6 Uhr abends, Onegg Sabbath. 2. Bez.: Histadruth Iwrith. Cafe Zentral, Taboostraße 8, 8 Uhr abends: Vortrag Doktor Schichter. HU Uhr abends, Festsaal des Cafe Zentral: Empfang zu Ehren der Habimah. Alle Hebräiscij sprechenden werden herzlichst eingeladeii 2. Bez.: WIZO, Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags, Onegg Sabbath für Kinder, geleitet von 'Frau Rache! A»chkenasy. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwer- Straße I, M9 Ubr abends: Gesellschaf?sabend mit reichhaltigem Programm: Mit wirkend: Prof. Joachim Stuczewsky, Fräulein Herta Kramm, Frl. Henryks Gold, Evi Bodo, Ch. Kerker, Josef Baar, Jugendchor, Conference: Di. Pia Klein. 2. Bez.: Jungsektion, II., Praterstraße 18, 8 Uhr abends: Vereins- und Vortragsabend, Temperament der allzu Eifrigen wohltätig abzukühlen. In 38 Wahlbezirke war Jerusalem eingeteitt. und in jedem bot sich ein anderes Bild. In der „City- und in den modernen Wohnvierteln herrschten Verhältnisse, die stark an das Wahitreiben erinnerten, das uns aus Europa bekannt ist. Besonders rührig waren die Revisionisten. Sie hatten in der Nacht Klebe- und Malkolonnen ausgesandt, die satirische Zettel klebten und die Häuserwände mit riesigen „Gimmel"* (G.), dem Buchstaben ihrer Liste, „schmückten“. Aber auch die Arbeiterliste „Alef“ hatte Transparente auf den Häusern angebracht, und Autos mit ihren Plakaten fuhren durch die Straßen. In den orientalischen Vierteln aber, wo ta alten, kleinen Synagogen gewählt wird, wurde ich an einen Wahltag, den ich vor Jahren auf dem Lande in der Sommerfrische erlebte, erinnert. Neugierig steht die Jugend um das Wahllokälchen herum und macht sich einen besonderen Spaß daraus. Zettel zu verteilen. Aber auch gereifte Männer betätigen sich in dieser Art. Einer, entflammt für seine Liste „Gimmel“ (Revisionisten), denkt sieh allerlei anpreisende Wörter ans, die mit diesem Buchstaben beginnen: ..Gibo-im“ (Hellen!, „Gedolim“ (Größen) ruft er mit gewaltiger Stimme, aber sein Kol'ege von der Gegenpartei fällt ihn nicht minder stimiwbecabt schlagfertig ins Wort: „Ganavim“ (Diebe), „Gaslanim“ (Mörder) ... Eine Weile währt das liebliche Duett. Ein alter, würdiger Sefarde zieht mich zur Seite und empfiehlt mir seine, die «ef&rdische, Liste zu wählen. Verwundert über sein Ansinnen, erkläre ich dem Alten, daß ich doch kein Sefarde »ei, sondern von den „Olej Germanjah“. _ „Da« macht nichts“, erwidert er triumphierend, „aber dafür stehen auf unserer Liste nur Leute die Sabbat halten!“ Das ist ein Argument Ach, ee gibt so viele, schwerwiegende Argumente für jede Liste, daß man den bekannten Reim Qual auf Wahl (dessen sich der moderne Lyriker möglichst enthalten soll), so recht äks naturgewachsen empfindet Und was die Kandidaten der Parteien anlangt, „— das sind sie alle: ehrenwerte Männer“, und meiner ernsten Pflicht bewußt, trete ich an die Wahlurne. Der Ausdruck paßt nicht ganz. In dem stark orientalischen Außenbezirk Romemah, in den mich die teuren Mieten zentralerer Gegenden versprengt haben, behilft man sich mit zwei kunstvoll bemalten Petroleumkanistern, in die die Wahlzettei geworfen werden. Vor dem Wahllokal — einem alterssebwarzen Betb-Ramidrasck —, treffe ich die Spitzenkandidaten der beiden feindlichen Listen. Sie machen einen Rundgang durch alle Wahllokale, nnd ausgerechnet in dem Augenblick, da ich von der Wahlurne komme, müssen sie — ’eder vor; einer anderen Seite kommend —. sich vor meinem „Wahllokal“ begegnen. Zwei fragende Blicke treffen mich — denn beide Kandidaten sind gute Bekannte von mir. „Wie schön das Wetter doch ist — gerade recht für einen Wahltag“, grüße ich verbindlich lächelnd nach beiden Seiten, nnd ungefragt zieh’ ich von dannen, stolz zwar in dem Bewußtsein, meiner Pflicht genügt zu haben, aber doch von dem Zweifel befallen, ob ich unter all den Ehrenwerten dem Ehrenwertesten meine lautlose Stimme gegeben habe. 2. Bei.: Sektion Zwtsehenbrüeken, Restaurant Moser, XX„ Dresdnerstraße 51, H9 Uhr abends: Geselischaftsabend im Rahmen des Werbemonats, mit reichhaltigen» künstlerischen Programm. Es wirken unter anderen mit: Evi Schächter, Baby Pola, Fritz Baum, Armin Drachsler und B. Kofiy. Regiebeätrag» Sonntag, 26. Februar: 1, Bez.: Sektion L, Bauernmarkt 8, K5 Uhr nachmittags: Akademie mit Tanz. Regiebeitrag inklusive Garderobe S 1 2. Bez : Jungsektion, II., Praterstraße 13, 5 Uhr: G-eseHschaf trabend. Ee wirken prominente jüdische Künstler mit 6. Bez.: Sektion und WIZO Vl/VII, Schottenfeldgasee 22. 5-Uhr-Tee. Regiebeitrag inklusive Konsumation S 1. 15. Bez : Juagsektion XII/XV, Hietzingerbof, Hietzinger Hauptstraße 22: 5-Uhr-Tee. Montag, 21. Februar: 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, Hl Uhr abends, Redakteur Bruno Heilig: „Der jüdische Weltkongreß.“ 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends. Referat: „KolonisatioMfrageo-“ 2. Bez.: Sektion und WIZO-Prater, Stuwerstraße 1. K9 Uhr abends, Dr. Bernhardt S am e t: .Vermeintliche und eingebildete Herzkranke.“ 4. Ber.: Sektion und WIZO IV/V, Hausla.bgasee 2. K-8 Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO-Mitgiieder. 549 Uhr abends: Zusammenkunft der Ausschußmitglieder zwecks Besprechung der laufenden Angelegenheiten. Erscheinen Pflicht. _Bez.: Sektion und WI7.0-Meidling, 549 Uhr abends, Cafe Mariensäle, XTV,, Sechsbauserstraße 52, Prof. Dr. B. Mnrmelstein: 16. Bez: JungsekWon XII/XV, Herklotzg. 21, 8 Uhr abends: Diskuseionsabend. Referent: Dr. Heinz K o h n. 20. Bez.: Jüdischer EUernverein, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends. Dir. Dr. Viktor Kellner: .Jüdische Erziehun g.“ Gäste willkommen. Dienstag, 22. Februar: 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam.!., Jordangasse7, 8 Uhr abends: Referat Frauenbewegung. 2. Bez.. WIZO Prater, Stuwarsträße 1, H9 Uhr abends, Bai der Stadt Wien, Doktor Jakob Ehrlich: „Die gegenwärtige Lage der Juden,“ £ Bez.: WIZO II., Schottenring 25, 8 Uhr abends: Vortrag Dr lennenhaus. 3. Bez.: Sektion und WIZO HL. Löwengasee 39, 549 Uhr abend®, Cafe Residenz, Dr. Salomon Wolf- „Die Zukunft des Z i o n i 8 m u s.“ Gäste willkommen. Jüdischer Almanach für das Jüdische Kind Vor ein-ge- Zeit erschien im Verlag der Prager „Selbetwebr“, redigiert von Felix Welt sch, der jüdische Aimanach auf das Jahr 5698. Er ist vollständig den Problemen und der Umwelt des jüdischen Kindes gewidmet. Bialik, Max Brod, Schmariahn Lewin, Oskar Baum erzählen anregend und stimmmissvoll Kindheit®- und Jugenderlebnisee. Palästinensische Kinder treten mit ihren Gedanken und ihren Redensarten vor unser geistiges Auge. Die überaus zahlreichen und interessanten Bilder, die dieses Buch sclimfikken, sind ungemein treffend und vervollständigen den guten Eindruck dieser iiterarisohpädagoginchejt Arbeit. Ein ausführliches Kalendarium mit Angabe einer sehr großen Anzahl von Gedenktagen aus der jüdischen Geschieht« erhöhen den Wert de« Almanach«. L. M. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Marc Aurel -Straße 5, Tel. ü 29-1-29. Postsparkassenkonto A 100 208 Büchsenteening Im Dezember 1937. 1. Bezirk. Olga Schiffer 2.—; David Roihbkim 2.05; Ganzmann, Epstein & Co. 2.—; Dr, Oskar Teller 417; Martha Reich 4.50; Dr. Leo Löwensohn 10.59; Salo Weibel 2.—; Heinz Kohn 3.30: Ernst Schwarz 2.40; Dr. Josef Weidenfeld 2.75; Dr. Leo Duldig 2.95; Dr. Phtlbus Schärf 5.38; H. Deutsch 7.—; Dr. Deszö Weiß 8,—; Seitenstettentempel 18.40; Bella Löwy 5.50; Josef Horowitz 11.90. 2. Bezirk. Getduecbek 2.—; Chaim Schwarz 2.70; Jeleu Israel 8.50; Stoctauuw 7.20; Fanny Meilen 2.79; Woif Breger 3.—; Fischl Hirsch 2.40; Max Rauchbach 2.80; Dr. Heinrich Gottlieb 8.—; Prokurist Adolf Schrötter 5.—; Ghana Kampf 4.80; Max Zuckermatm 3.46; Herseh Aschkenasi 6.40; Emanuel Mencel 2.—; Sari Schwarz 2,—; Menascbe Jam 2.46; Max Tieeer 2.69; Menaeche Baron 2.—; Gedalje Müller 4.20; Berta Dann 2.84. 3. Bezirk: Rosa Kaufmann 2.—; Fr. Schlanger 2.—; Gerda Bermann 2.20; Isak Lifechitz 8.—; Ella Rothenberg 2.—, Jenny Hölze! 2.—; Baruch Brenig 2.—; Ing. S. Menaese 6.—; Daisv Baruch 2.58; Hans Weingerg 7.98, Klara Marmorek 8.06; Dr. Marek Scherlag 5.53; Elisabeth Neufeld 2.—; Dr. Ignaz Eisenstein 3.05; Leopold Oser 2.—; Ernst Rosenberg 2.—; Aron Dembo 2.—; Alfred Haim 2.30; Direktor: Friedrich Grübe! 26.72; Dr. Ilona Kellner 4.40; Dr. Gusti Rosenthal 5.20; Moritz Zweeker 2.—■; Friedrich Rath 2.—; Dr. Fritz, Borgia« 6.63; Samuel Fried 2.—; Frau Hofrat Sabine Schärf 2.87; Leopold Kraemer 7.05; Dr. Kurt Eppler 2.—; Ignaz Kerpen (CafC Maendel) 81.—; Buchsbaum 2.—; Joeef Hand) 2.—; David Nebenzahl 2—; Dr. Job. WaUner 8.80; Oskar Schwarz 8.20; Dr. RooaKe Friediand 2.—; Der VereUi Jüdisch» Volk», bibllo.he < „SION“ in Wien, spricht hiermit seinem Aus-chußmitglied Herrn Efroim »eie© anläßlich der Ablebens seiner Mutter tiefstgerührtes Beiieid aus. Leopold Rausnitz 3.50; Franz Kaposi 3DO; Moses Marguliee 6.—; Josef Weitzmann 2.—; Dr. B. Bernstein 2.—; Leib Bogad 2.—; Doktor Bogad 2.—; Fleix Rosenberger 3.—,, 4. Bezirk. Jakob Feuer 2.10; Heinrich Off«- * berger' 2.—. 5. Bezirk. EKas Apfelgrün 3.50. 6. Bezirk. Marcel Rath 8.60. 7. Bezirk. Ctementine Goldstein 2.10; Richtigstellung: Im vorigen Ausweis irrtümlich M. Disianeky statt M. Lissiansky 14.10. 8. Bezirk; Josef Eltes 2.—; Mina Engel 2.—; Martin Korn me hl 2.—; Josefine Kreindlor 2.71; Erwin Hacker 5.—. 9. Bezirk. Carl Stößler 8.—; Liebermann 2.51; More? Freudmann 2—; Ludwig Orostein 5.20: Dir. Malva Opiatka 4-50: Doktor Käthe Spitzer 4.35; Bernhard Kühnei 3.—• Ing. Leo Steiner 2.38; Naftafi Berdach 5.—; Bemeh Zieme!« 2.—; Lothar Provisor 2.—; Dr. Leo Brumberger 4.50; Dr. Berta Holzberger 4.50; Hanna Abranowicz 2 73 Heinrich Triger 2.—; Blanka Federn-Lippschütz 3.—; Fritz Busserl 5.60, 10. Bezirk. Alfred Gottesfeld 2.10; A-ois Schwarz 2.50; Pr. Manfred Diamant 10.—. 12. Bez.rk. Rosa Goldschmied 2.20; Frau Ruza Steiner 2.—; Dr. Siegfried und Hann» foeer 2.—; Dr. Richard Pokorny 2.—; Ing. Berta Bauer 17.90. 13. Bezirk. Elli Dantzig 6.41; Dr. Emil Winter 2.—; Dr. Heinrich Böhmer 2.74; Ludwgi Klausner 2.—; Dr. Rosl Fleischer 2.20; Ida Spitz 3.28; Ing. Theodor Deutsch 11.45; Marie Wachetein 3.—; Ing. Rudolf und Lilly Goklberg 4.10; Elsa Bauer 8.—. 16. Bezirk. Dr. Max Paschkes 8.—; Sato Saphier 2.—; Dr. Julius Becker 4.—; Doktor Rosl Kuhin 8.—. 17. Bezirk. A. Glücks mann & Söhne S.—; Franziska Silberschatz 3.50; Dr. Erich Stamm 2.50; Dora Rubel 2.—; Israel Piper 2.—. 18. Bezirk. Dr. Adalbert Eisinger 2.30; Elise Hauser 3.22; Emanuel Enge! 4.81; Dr. Adolf I-arsen 4 63: Frau Dr. Kurzweil 10.—; Doktor Fritz Werthehner 3.10; Klara Wertheimer 2.70; Dr. Hermann Ebner 5.—; Dr. Markus Lion 6.—; Kommerzialrat Alfred Eisler 2.—. 19. Bezirk. Ignaz Thumin 2.—; Gustav Tausaig 14.04. 20. Bezirk. Alex und Regine Pokorny 2,03; Antonie Brenner 3.44; Prof. Hensch Haber 8 50; Rosa Brombergcr 7.50; Juda Löw 2.—; Dora Wagner 2.—. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Das ehrwürdige Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß die Weinhandlung (Palästina-Wein«) der Firma Gustav Wild er, IV., Rainetgaase 31, nicht mehr unter seiner Aufsicht steht. Liefernngsvergebung. Seiten« der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Herstellung von Fundamenten für Grabsteine und Grabsteineinfaissungen aus Beton, respektive armiertem Beton samt dem erforderlichen Erdaushub für die Zeit vom 1. Mai 1938 bis 80 April 1939 auf dem Zentralfriedhof, I. Tor, nnd Neuen Friedhof, IV. Tor, Wien, Xi., Simmeringer Hauptstraße, zur Vergebung. Jone Firmen, die zur OfTüilstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bi® längstens Montag, den 7. März 1938 dem Technischen Amt der Israelitischen Kultusgameinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2. IV Stock, bei welchem auch während der Amtsstund« (Samstage ausgenommen! alle näheren Auskünfte erteilt ' werden, schriftlich bekanntzngeben. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Finnen zwecks Heranziehung zur Offerteteilung behält sich der Vorstand der Israelitischen Kultuagemeinde Wien nach eigenem Ermessen vor. Austritte. Adolf Zerkowitz, Beamter, geh. 4. H 1877 in Budapest. XIX., Arbeubachg. 21, Louise Maria Stein, geh. Pilpel geh. 11. rv. 1906 in Wien, verheiratet: Grete VVertheim, geh. Kohn. geh. 24. XIL 1892 in Wien. Verkäuferin, gor. getrennt, XX., Raffaelgasse 1; Marianne Fürst, seb. 28. XI. 1909 in Wien. Private, ledig. XX., Nordbahnstraße 10: Robert Frank, geb. 27. VI. 1916 in Wien, ledig, XH1., Rauchfangkehrergasse 46; Otto Klein, geb. 2. IV. 1886 in Wien, verheiratet. XIU., Hietaiaver Hauptstraße 20; Julie Klein, geh 6. V. 1893 in Wien, verheiratet, XHI-, Hietzinger Hauptstraße 20; Dr. Siegmund Retter, geb. 16. IX. 1892 in Bojan, verheiratet. XIII., Picrrongasee 7; Renata Fernandez-Diaz, geb. Kauffmann, geb. 25. V. 1904 in Wien, ve-rheiratet; Elia Kreisler, geh. 1. I, 1884 in Wien, led'ig; Dr. Hubert Welnschel, Rechtsanwalt, geb 13. XI. 1902 in Zinnawoda, ledäg, I, Rathausptraße 8: Melanie Kleinberg, Tänzerin, ledig, geb. 8. III. 1907 in PrzemvBl, I.. Singerstraße 13: Elfriede Spitzer, geb. Friedmann. geb. 13 HL 1883 in Bukarest, verwitwet,!L, Czerwngasse 4; Enrise Brenner, Handelsangestellte. ledig, geh. 2 VI. 1917 ln Wien, H„ Mumbgaase 2: Grete Fischer, geh. 13. VU3. 1898 in Mähriseb-Krumau, ledig, XVH , Bhmnengasse 29. A2C

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