Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 729 (7.2.1938)
- Date
- 1938-02-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Salta i Nr. 729. — Wien, Montag, den 7. Februar 1988, ond in Nachlat Jizehak, etwa 10 Meilen von Jerusalem entfernt., stationiert. Er lat Mitglied der R e v 1 * i o n i s t i * c h e n fälliger: B indatt n Mmiklehrei. Klavier Sechter Miwie Bttrsleu ni'ien. Far di« blinden rer, Korbond ßeeaelsr bitten wir am Arbeit Hlifsvireili der iSdiscbei Blinden Die Berliner Sensation Di« Ereignisse in Deutschland. die von so vioir-n Rätseln umgeben sind, haben in der ganzen Weit Sensation erregt Wahrscheiniich war die PeraonenatHwaobslung auf diese Wirkung »bgestellt. Di« Diktatur muß immer darauf bedacht sein, von sieb reden zu machen und die« in Akten, die das Wesen der Sache gar nietet berühren. Daß Herr Neurath zwei Tage nach seinem so festlich begangenen Geburtstag abberufen ■wird, daß plötzlich die Gesandten in Wien, Tokio und Rom verschwinden, daß General Blomberg. General Fritsch und noch zwölf andere Generäle — darunter Leeb, der den Novemberputscb in München n jedergeschlageiD hat —■ in die Pension abwandern, daß Ribhcntrop, der bei der Halifax- Bespreebung in dem Hintergrund geschoben worden war, mit. einem Male Außenminister wird — da« mag die vielen Gesprächszirkel, di« ja im Dritten Reich den Reichstag ersetzen, lebhaft, beeehäftigeo. Das System ist nicht betroffen. Der Kurs hat sich nicht geändert, denn er kann sich nicht Indern. Der Nationalsozialismus ist, wag er ist, und so schwer und bitter es heute manchem Führer um« Hera Ist — er muß dem Weg weiter gehen. Er und mit ihm das deutsche Volk und die Weit ringsum. Sic hat das Syst« kommen g&seben, «« ist ihm nicht Weg getreten, als ein Vertrat nach dem anderen aufgehoben wurde. Sie bat. die Nürnberger Gesetze nicht gehindert, sie «ich. untergeordnet »k das Dritte Reich Rheinland marschierte, sie hat da« noch viel mehr zur Kenntnis genommen und sich seufzend daran gemacht selbst zu rüsten und zu rüsten, bis auch ihre Wirtschaft es zu fühlen bekam. Wer A sagt muß B sagen und dann das ganze .Alphabet herunterlciern. Alle Staaten verstärk«® Armee, Flotte und Luftwaffe, und so traurig dies für die Demokratie und die Friedlichkeit sein mag — m di«1 ui Rüstungen Englands, Frankreichs und dar Vereinigten Staaten liegt heute einzig und allein die Sicherung des Friedens. Man mag «ich in Deuteobland noch so groß und so gewaltig Vorkommen — die EnRchcdwgen wird Berlin nicht all«» treffen. Sie liegen in London und Washington. Gewiß ist, daß sich der inner« Zustand der Wirtschaft dos Dritten Reiches verschlimmern wird. Der Reallohn des deutschen Arbeiten* ist bereit« unter das Niveau vorn Jänner 1933 gesunken, die gewaltigen Rüstungen mit Ihrer Scbeinkonjtmktmr zehren alle Vorräte an Erzen auf und nchmen sie der produktiven Produktion. Devisen sind nur mehr für die Anslanelsprooaganda. da. Wie die Währung auseieht, das pfeifen die Spatzen auf dem Dach. Die Generäle habe® vor dieser Entwicklung gewarnt und sie bekamen wie Neurath und wie Schacht den schlichten Abschied. Der Nstionalsozlalfennw ist, so seltsam dies scheinen mag. d»m Zwang der Logik unterworfen. Di« Kräfte im deutschen Volk, die ihm widerstrebe®, die, Armee und die Schwerindustrie, die meide also, die ihm Reich und Volk geliefert haben, smd in stärkster Sorge Aber sie wiesen noch nicht, daß sie zwi sehen die Räder einer unbarmherzigen Maselrne geraten werden, die sie zermalmt. Und dem Bolschewismus erst recht den Wer bereitet. Es heißt «n den Betrachtungen französischer und englischer Blätter, daß die antiee’-'Hsc-h* Richtung gesleat habe. War dies nö‘i”? War sic je ernstlich in Fnt<re ge- Ktc-ilt? Eine Woche vorher ist. auf Geheiß des Führer« und Reidhakanzlers das Verbot de« ..Stürmer“ rückgängig gemacht worden. Gleichzeitig war dekretiert worden, daß es den weiblichen deutschblwigen Angestellten verboten wird, für den Dienstseber MiJ’h zu holen oder seine Kinder spazieren zu fuhren. Dann wo-den die Eta- und Aus-1 Teisehesttminnogen für Juden noch weiter verschärft. Da*, stad nur einige werde« Details. Und damit sich niemand über die Kv'-hi- 2,. «Usch« — e* gibt such solche —, bat die neu: <«igebildet« Reichsre-Ac-ong eine Verordnung beraosgesreben. die für jfldiscee Familien den Ansnrnch auf die jü^Brcnnäß’guae bei Emk<aaa»en*teuer und Lohnsteuer aufbebt... Nationalsozialistische Moral Spitzel und Erpresser Vor dem Züricher Bezirksgericht hatte «Ich am 4. da der 39jährige Rudolf Meier, aus angesehener Familie ßtammemi und Mitglied der „Eeap“ (Eidgenössische «ozklistiscbe Arbeiterpartei — eine Abart der deutschen nationalsozialietüchen Parte.), wegen Wirts haftsepkmaer«, verwachten Verrats von Geachäftsgebeimnieeea Schweizer Firmen an Deutschland usw„ zu verantworten. fallsdatum tisw. Br versuchte, bei jüdischen Kunden, von denen er annahm, daß sie hi Deutschland die Versicherungssumme nicht versteuern, Erpressungen zu verübe®, anderseits aber auch, sie zu den unseren, um Prämien der amtlichen Steilen zu erhalten. Mit Hilfe eines Karl Fori er, eines vor wenigen Wochen in der Schweiz eingebürgerten Deutschen, trat er Seine Verteidigung läuft darauf hinaus,1 anch es Sri ihm nur daran geiegen, „Juden suj ndt den deutschen amtlichen Stehen schädigen“, j in Verbindung und verhandelte mit diesen Die Anklageschrift berichtet, Meier habe aber gjft Höhe der Anzeigeprämie. Zu die- ‘ Anshilfssteli- *-! ~ " ’ l Das ganze Vermögen dem Keren Ka|emeth Ein in Europa lebender Zionist hat an’äßiich »einer goldenen Hochzeit sein ganzes Vermögen im Betrage von zweitausend Pfund dem Jüdischen Nationalfonds gespendet im Oktob? einer Loben* vctku In* -un gsgesei ir-chaf t Zürich erhalten, wo <n Adressen zu schreiben und die Registratur in Ordnung zu bringen hatte. Dabei kamen ihm Regiatxaturkarten in die Hände, die den roten Ver- I merk trugen: „Unter keinen U miständen Post oder Korrespondenz nach Doutsohland k e n.*‘ 70 Semester — ZMV Giskala Am 7. Februar begeht der Alt-Herrenverband der ZMV Giskak gemeinsam mit seiner Akth-ita die Feier der 85. Wiederkehr des Gründungstages der Korporation, deren Höhepunkt ein Kommers mit anschließendem Ball bilden wird. In weitesten jüdischen Kr*-!,! " ' ’ sehen ... ,‘t Reken nach I Öffentlichkeit begegnet das Stiftungsfest der Deutschland. Die betreffenden Versicherten j Giskala dem größten Interesse, jubiliert ja wurden in Angst, und Sorge versetzt. Da: doch die älteste und erste ZMV. \ oll Stolz, aber Meier im Kaffeehaus damit renom-1 und Genugtuung können alle Mitglieder der mierte, er werde binnen kurzem eine halbe j Verbindung, deren viele zu den bedeutenden Million Schweizer Franken verdienen, j Schrittmachern der jüdisch-nationalen Stu- ' wurde sein Treiben bekannt j dentenbew-gung gehören, auf die Geschichte Der Staateanwalt beantragte gegen Meier der Giskala zurückblicken. vollendeter Wirtechaftsepionage, versuchter Wirtschaftsspionage und da« Er- Mrier schrieb Ms in alle Details 15 Ws'preasungsversuche sechs Monate Gefängnis ‘ solcher Karten ab mit Namen! unbedingt. Gegen Forler wurde eine klei- Strafe beantragt. Das Urteil wird sicherter, Versicherungssumme, Ver-Iepäter gefällt werden. Ara 7. Februar 1908 von einem Kreise junger, für die jüdische Sache begeisterter Studenten gegründet, stand di« Giskala in ihrem ersten Arbeitejahre in ständigem Kon- Theodor Herz!, dem eigentlichen Der Antisemitismus in Italien Das Organ der österreichischen Bund*, regierung, die „Wiener Zeitung“, schrei in einem Brie! aus R o ra Uber die a n t semitische Propaganda und b merkt: ,,Dkt italienische Nation eebü nach wie * che vö!: heutigeren Beweis dafür geben, als daß sich auch Mussolini bis in die letzte Zeit gegen den Antisemitismus ausgesprochen hat. Was hat also die« Pro pagaada für einen Sinn? Unter den Führern des Risorgimento und der Irvedenta war di« Zah! der Juden nicht gering, wahrend des Weltkrieges haben aie alle ihre Pflicht getan, der Faschisten«* hatte von seinen ersten Anfängen an viele Juden in «einen Reihen, Der Umschwung heute kann nnr ans einer anderen Richtung, von außen also, bewirkt worden sein, in der Tat ist dieser italienteche Antisem' tistmis von heute nichts andere« als rin Mittel Im Anreger der Gründung. Ihm, dem unvergeßlichen Führer, war es vor allem darum zu tun, die jüdische Mittelsehuljugend zu erfassen im Geiste nationalen Judentums und sellstaufopfernder Disziplin. Der Rahmen der Verbindung war die glücklichste Wahl und dazu geeignet, fange jüdische Studenten zu Kämpfern za erziehen, sie vorzubereiten, dereinst auf verantwortungsvollen Posten an der jüdischen Front zu stehen In einem Briefe an seinen Neffen, den Gründungssenior der Giskala, Paul Diamant (heute Dr. Paul Diamant), versichert Hera! die selbstverständlich rieht er die Sympathien junge Aktivitas seiner Sympathie und gibt und Rumänien, <jeir. Wunsche Ausdruck, sein Sohn Hans an. Aber mindestens ebenso wicht g ist | ,nj}ge ,jen Weg in die Reihen der jungen er für die italienische Koionlalpolil Gkka'aner finden tib, die unmittelbar nach der Nieder-j D H(;ld Johannes von Giskala. der der werfung der Senussen in L-byen klam- , Namen gib war ihr freundlich wurde um die Freundschaft Svmbo! „lld ^es ihr’ die Ziele: der ararisch« Könige warb und d.e Uucrbittlich-r Kampf gegen Assimilation und Mohammedaner m Äthiopien gegen die übe.fremdlmg und! ulemchütterüche, Treue Pa’ästinäidee! außenpolittechen Kampf, und zwar ein solches, das nach vielen Selten verwendbar ist. Selbstverständlich verstärkt er die Tragfähigkeit der Achse nach Berlin, koptischen Abessinier ausspielt Die proarabisebe Politik hätte aber d» prqjftdisob« Politik früherer Jahre nicht verdrängt, wenn nicht die ganze italienische Politik beberochte. Von ihm iss. der entscheidende Asetoß zur aatisemiti.-chen Politik auegegangen.“ polnisdben SporIverbänden spreche z Schwerer antijiidisdier Exzeß in Rumänien Bukarest, 6. Februar. (JTA.) In der in der Moldauprovinz gelegenen Stadt Moinesti kam es anläßlich einer Versammlung der Nationalchriste» zu schweren an tijüdischen Ausschreitungen. Mehrere imndert Bauern aus der Umgebung überfielen Juden in den Straßen und schlugen sie Mutig. Sämtliche jüdische Geschäftsläden und Häuser wurden zerstört. Ute Änte-yiemen Bukarest, 5. Februar. (JTA.) Die Bnkarester Sektion der rumänischen medizäniechen Gesellschaft, der führenden berafsärztlicteen Köipenschaft, hat beschlossen, b i dfgungd " ‘! ‘ ‘ J - Der romänisohe JuetismSnfcter hat 157 neue Richter ernannt, die die Gerichtshöfe bei der Überprüfung der Staatsbürgerschaften zu unterstützen haben werden. unterrichten, ist dahin i abreändert worden, daß rumänische Staats- Der Chefdirektor das Zentralen Staat-1angehönge deutscher Herkunft aiteiicteen Rates für physische Auebillung und j nähme weise solchen Unterricht werden er- SDort in Polen, General 0 i s zy n a- [ teilen dürfen. W i 1 c z y n o k I, hat ein Zirkular erlassen, in welchem mitgeteilt wird, daß der Arierparagraph ans den Statuten alieT Sportverbände in Polen, die bisher Juden aus ihren Mitgliedsiisten auegeeehloesen haben, fallen zu iaesen ist. In dem Zirkular heißt ea. die Ausschließung polnischer Bürger, Angehürtger nationaier Minderheiten, aus Sportver bänden sfrile eine Verletzung der sportlichen Regeln und des Sportgeisteg dar und widerspreche den Prinzipien des Zentralen Staatlichen Rates für körperliche Erziehung. „GhettO'BSnke“ für MSnche In München Bei der in der Vorwoche abgebaltenen wurde auch darauf hingowieeen, daß mau Jen deutschen Studenten „nicht zumute» könne“, neben Mönchen und Nonnen zu sitzen. Der Rektor möge die Selbsthilfe der Studenten zur Kenntnis nehmen, weiche die Unerwünschten, genau wie die Jaden, von ihren Platzen verdrängen wurden. Sabatello verurteilt _r einem Gericht in Rom fand der Prozeß gegen den hocteangesebenen Erntetmanu gedächte V< kritlker und früheren Direktor der Kunstj des abgelaufenen Ja ____ _ . „__i Kampfe für die zionistische Bewegung und der Einhaltung der betont studentisch-wehrhaften Linie der Couleur war nur Erfolg gegönnt durch die innige Bund-»Brüderlichkeit, die stets in der Giskala herrschte. Im Kriege hatte die Verbindung 85 Mitglieder, von denen sechs als Freiwillige au! dem Felde der Ehre gefallen sind. Ihrer und der anderer. Toten der Verbindung soll gerade am Tage des Jubiläums in ehrfürchtiger Erinnerung gedacht werden. Wo immer es galt zu arbeiten, unablässig zu werben und dem Namen Jude Ehre zu machen, in Versammlungen, Diskussionen, auf den Fechtböden, stets waren Giskaienser zu finden. Zahlreiche Bundesbrüder sind in den jüdischen Institutionen tätig So sind im Präsidium de« Rinra der Alt-Herrenverbände zionistischer Verbindungen, im zionistii chen Landesverband, im Bund jüdischer Frontsoldaten usw., Angehörige der Korporation. Abseits und abhold jeglicher Parteipolitik, hat die junge, heute feiernde Aktivitas e* sich zur Aufgabe gemacht, zu wirken und zu kämpfen für die Einheit der jüdischen Jugend In einer Zeit politischer Zerrissenheit ist diere Aufgabe doppelt schön, ja ist zu einer Sendung geworden. Möge Erfolr das Streben krönen.” Die Zukunft der Giskala aber möge, der Vergangenheit gleich, glanzvoll und glücklich sein. Das ist der aufrichtige Wunsch all derer, die ihre Farben tragen. Arthur Weidenfeld, Band jüdiseber Frontsoldaten Am 29. Jän.wr fand hier die außerordentlich stark besuchte Generalversammlung des Bunde« Jüdischer Frontsoldaten österreiohs statt. Busdesführer Hauptmann a. D. D von Fried- ' ’ ' vorerst der toten Mitglieder , -- - Jahres und erstattete sodann gaierie Rom« „Gaüeria di Roma“, Doktor: den Rechenschaftsbericht. Nach Annahme einer Dario Sabatelio, statt, der den! dureherritendeB Statutenänderung wurde zu ~ * ‘ »den Wahlen geschritten Zum Bunuosführer ZeituB » Jl Te ver e“ ge-1unter allgemeiner Zu-timmung neuerlich Eröffnung 'dm Herbst-Kunstdw bisherige Buadeefübrer Siegmund En ebüge r bi ft Lizenzen ,11 Tevere“ ge-j legectlich der Eröffnung dee Herbst-Kunstsuou in Anweeenheit der Vertreter der italienischen. Kuostwelt wegen einer Pöbelei gezüchtigt hat Nach der Rade des Vorsitzenden der it&lien iseben Kurustgoseliscteaften hatte der Kritiker von ,J] Tevere“ plötzlich auegerufen: ,,Ee lebe die italienieohe Kunst! Nieox.T, „ der mit der jüdischen Kunst!“ Dr. Saban n’ de r tel!o' der Jude ist hatte sich zu dem Rufer °a >umgewandt, und ihm ree11** ,lnfI Unk* . . .. _f«!d als Bundcsftih rerst <'ü vertrete-, zu Beisitzern der Exekutive die Herren Arthur K oh n and Dr. Josef Berger jua. In «einer Antritterede betonte Hauptmann von Friedmann unter allgemeiner Zustimmung, die unbedingte Lojalität der österreichischen Jadenschaft gegenüber dem Vaterland und der Regierung. Bei diesen Worten kam es zu einer - r * */ - - .„Ohrfeigen venetst spontanen Kundgebung für Bun iesitanzier Ausübung des Arzteborufes nur an rein-, - Dr. Schuschnigg Auch im kommenden Jahr» blütige Rumänen auezugebsn. | Da» Gericht verurteilte Dr. Sabatello za wird Bundesfühm HauptmAnn von Fried mann. Die jüngste Bestimmung dee Unterricht»-; einer Geldstrafe von 200 Lire und 1000 Lire i als Präsident des Weltverbandes Jadische* minktere, wonach Lehrern, die ethnisch nicht, Gerichtskosten. Froatktapferorganisatiotte» fungieren. .. _ __,_Edler vi. Friedmann gewählt, der somit bereite seit fünf Jahren an der Spitze des Bandes stehL In die Bundesexekutive wurden gewählt: Dr. Ing. Wechsle! (Graz), Direktor Gli