Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 724 (26.1.1938)
- Date
- 1938-01-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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JTt. Wi. — Wien, Mittwoch, 96. Jänner 19SS. Satt« 3 auf religiösem Gebiete geleistet hat, den Boden, worauf, historisch betrachtet, das Christentum allein erwachsen konnte, und es ist vollkommen richtig, wenn man gesagt hat, der Jude, weit entfernt ein Gegner des Christentums zu sein, sei ein unvollendeter Christ.“ _ Und an einer anderen Stelle heißt es in einem geschichtlichen Rückblick: „Mit dem steigenden Glanze der Hierarchie während dem Mittelalter wird der Staat zum orthodoxen christlichen Staat: in dem Juden, ähnlich wie in dem Ketzer, vergißt man den Menschen. Eret die neue Zeit, das sogenannte Jahrhundert der Aufklärung, führte zu den einfachen und natürlichen Ideen' wieder zurück, und heutzutage ist die öffentliche Meinung aller Länder und aller Klassen wiederum in der Hauptsache so gut wie einig.-“ Der Bericht schließt mit diesen Worten: „Mit der Publikation des Gesetzes ist die Emanzipation der Israeliten im badischen Lande vollendet. Das von Großherzog Karl Friedrich begonnene Werk der Humanität findet seinen Abschluß unter Großherzog Friedrichs Regierung, ähnlich wie bei den Domen des Mittelalters die Vollendung des I Werkes von dem Begründer den Enkeln überlassen blieb.“ äöe«r Oneni VH. Das ReicJ) Ibn Sauds Von Joseph Schur (Tel-Aviv) Kind!“ Dabei haperte es hinsichtlich dieser Echtheit nicht bloß wegen der mangelnden arischen Großmutter, sondern auch wegen der Herkunft Pioks aus dem damals zu Ungarn gehören den Burgenland. Der Schöpfer des hohen Liedes der Wiener Bodenständigkeit war ein „Zugereister“! Aber außer ein paar mißgünstigen Dummköpfen hat das hier nie jemand als künstlerischen Widerspruch empfunden — der beete Beweis, daß Ktas kulturbewußte Volk von Wien den politischen Begriff der Bodenständigkeit immer nur als dae gewertet hat, als was ihn jetzt das Kanzlerblatt „Sturm über Österreich“ entlarvte: als Mythos ... Aber die in einem tieferen Sinne als „artfremde“ Kunstbeobachter Blamierten wurden auch durch diese Erfahrung nicht klug. Mußte die „Reiobspost“ schon im Falle Pick die Waffen strecken und nicht nur dem Vater, der das „Fiakerlied“ schuf, sondern auch dem jüngst verstorbenem Sohne, einem Sammler von Wiener Kuriositäten, heiße Liebe zur Vaterstadt Wien naohrü/hmen, so führt das „Wiener Montagblatt“ seinen Kampf gegen die „Überfremdung“ des Wiener Kunstlebens unbeirrt fort und berichtete letzthin: „Zu jenen, die an dieser Überfremdung Anteil haben, gehört auch ein in Wien tätiger Musiker, der den klangvollen Hamen Molsche Leib Strizower führt.“ Diesem klangvollen Namen wollte Strizower in „Leo“ ändern, fest aber bei allen österreichischen Instanzen mit diesem Ansuchen abgeblitzk Darob großer Triumph des ..Wiener Montagblattes“! Das ist nicht recht verständlich. Von bewußt jüdischer Seite ist. gegen das Tarnen jüdischer Namen verschiedenes einzuwenden. Dagegen müßte es ein betont katholisches Montagblatt, das sich dareingefundem hat, daß aus einem Sknon Mn Petrus und ans einem Saulus ein Paulus geworden ist, auch hinnehmen können, wenn aus einem Moisohe Leib ein Leo geworden wäre ... Gegen wirkliche Überfremdung wahrt sich schon das gesunde Volksempfinden. Auch hierin urteilt Herr Mischler, der Kunst- und Kulturwart des Antisemitenbundes, sehr richtig: „Entartete Kunsterzeugnisse wurden bisher stete mit aller Entschiedenheit uud Schärfe von allen Völkern abgelehnt.“ Urkunddeesen die Beschwerde des „Vorarlberger Volksblattee“: „Man verlangt von einem Wiener-Film nicht, daß darin Weanerisoh gesprochen wird. Aber die Träger der Hauptrollen sollten wenigstens nicht sächseln!“ Da zagt sich, wer an 1 der Entartung der Kunst wirklich ’ schuld ist: Nicht (Me Verjudung, sondern da® Gegenteil: der A r i e r p a r a g r a p h, der 1 dem Wiener Film überfremdet... Br. H. Sp. Der germanischen Rasse zum Muster Ec fet heute in unserem politisch so bewegten Zeiten manchmal recht lehrreich, in . alten Paxlamentsakten und Gesetzessammlungen zu blättern, um einmal mehr fest-; zuetellen, „wie wir’« so herrlich weit ge-; braoht“ haben. In einem vom 27. Mai 1862 datierten Bericht am die Erste Badische , Kammer anläßlich ihrer Beratung über „die j bürgerliche Gleichstellung der Israeliten im Großherzogtum“, der von Universitäts- Professor Dr. Adolf Schmidt verfaßt ist, heißt es:; „Daß die Israeliten ein begabtes Volk sind, daß sie auf dem Gebiete der Wissenschaft und Kunst Namen aufzuweisen haben, auf welche eine jede Nation Grund haben würde stolz zu sein, kann niemand leugnen. Jene hohe religiöse Begabung, wodurch sie im der Alten Welt alle Nationen überragen, manifestiert sich noch heute in : der festen Anhänglichkeit an die alte Überlieferung, der lebendigste und wärmste j Sinn für Familie und Haus lebt in den heui tigen Juden wie im denen zu Abrahams! Zeiten. In Nüchternheit und Mäßigkeit, in! jenem passiven Mute des energischen i Ausharrens können sie der germani- ' sehen Rasse zum Muster dienen. : Di« Israeliten des Alten Testaments : waren ein stolzes und tapferes Volk, wel- | riiem seine eigenen Gesetze die Pflege des Ackerbaues ganz besondere ein- . geschärft hatten. Man hat dieses Volk durch lange Jahrhunderte wie Parias und Aus-; sätzige behandelt; kann man sich wundern, wenn der Begriff der eigenen Ehre bei denen verkümmerte welchen die Welt keine Ehre; gab? Man hat diesem Volk die Teilnahme am öffentlichen Leben der europäischen Staaten verweigert; hat man ein Recht, eich darüber zu beklagen, wenn sie etwa denselben Staaten nicht che volle Hingebung entgegen bringen? Was die mosaischen Satzungen anbelangt, so bilden sie anerkanntermaßen das ( Vollendetste:, was das gesamte Altertum , Es war einmal vor etwa hundert Jahren ein großer Herrscher im Inneren Arabiens, im Nedechd, Saud der Große, der eine große Rolle auf der arabischen Halbinsel spielte und überall gefürchtet war. Bei ihm fand der Gründer des Wahabitenordens, einer Teformntorisehen Sekte, Schutz und Hilfe, und die Wahabiton, die Puritaner des Mohammedanismus, konnten sich hier betätigen und Wurzel fassen und aus einer Sekte zu einer großen Bewegung werden. Ihr Ziel war es, den Islam von allen Schlacken und Zutaten zu reinigen und die reinen, unverfälschten Gebote des Koran und Mohammeds wieder streng zur Durchführung zu bringen. Saud der Große starb und »eine Nachfolger wurden von feindlichen Nachbarn ihrer Herrschaft beraubt und vertrieben und alle Aufet-andsversuche scheiterten. Einer der Nachfolger, der in Kuweit in den kümmerlichsten Verhältnissen als Flüchtling lebte und ein verwegener Bursche von etwa 20 Jahren war, unternahm den Versuch, das väterliche Erbe zurUckzuerohern. Ibn Sauds Bandstreich , Mit sechs Genossen überrumpelte er die Besatzung der stadtbeherrschenden Zitadelle in Riad, der Hauptstadt des Nedschd, und setzte sich damit in den Besitz der Stadt, die freudig ihr angestammtes Fürstenhaus wieder aufnahm. Die-ser junge Mann, Ihn Saud, fand treuo Gefolgsleute nicht nur unter den Bewohnern der Stadt, sondern bei allen Wababiten und allen strenggläubigen Moslemin. Die Stadtwälle wurden ausgebessert, Wiedereroberungsvcrsuohe abgewehrt und die Herrschaft Riads nach und nach immer weiter ausgedehnt, wobei das Kriegsglüok Ibn Sauds, der allen voran stets mitfoeht, günstig war. Er war aber nicht nur oberster Feldherr seines Reiches, sondern auch erster Richter. Er zog wie die mittelalterlichen deutschen Fürsten im Lande herum und sprach Recht» Er schaffte das Faustrecht ab. bekämpfte die Blutrache und verwehrte seinen Beduinen auch Überfälle und Plünderungen. Er unternahm es, aus Arabien einen Rechtsstaat zu machen. Beduinen werden seßhafte Bauern Allerdings war dies nicht so leicht, denn wovon sollte der Beduine leben, wenn nicht vom Raub? Ibn Saud entschied: vom Ackerbau. Er begann, seine Beduinen in Dörfern zusammenzufaesen und anzusiedeln und sie zu Bauern zu erziehen. Er übernahm also die gleiche Aufgabe, die wir Juden, etwas weiter nördlich, uns ebenfalls gestellt haben. Der Versuch hatte Erfolg und die neuen Bauern wurden die festesten Stützen von Ibn Sauds Herrschaft. Noch einen mächtigen Bundesgenossen hatte er, der Wahabitenfünst, die Priester, die in jedem dieser neuen Dörfer als erstes eine kleine Moschee errichteten und dafür sorgten, daß die Dorfbewohner als richtige, strenggläubige Wahabiten lebten und arbeiteten. Wenn Ibn Saud einen Krieg beschloß, begannen Wanderprediger hinauszugehen, die seine Heldentaten schilderten und seinen Ruhm verkündeten und so den Mut seiner Feinde sinken machten, bevor noch der Krieg begonnen hatte. Umgekehrt führte Ibn Saud seine Kriege nicht als Raub- oder Eroberungskriege, sondern als Glaubenskriege, um die ganze arabische Halbinsel im Bekenntnis der reinen Wahabiten zu einigen. Neutralität ftn Weltkrieg Noch bevor der Weltkrieg ausbrach, und dann erst recht, wollten die Türken, wollten die Deutschen Ibn Saud als Bundesgenossen gewinnen. Doch er blieb neutral. Die Engländer machten ihrerseits alle Versuche, um Ibn Saud an sich zu fesseln. Er war höflich, aber gegen den Padischah der türkischen Oberherren aller Gläubigen wollte er doch nicht kämpfen. Wohl nahm er den Türken einige Punkte am Persischen Meerhusen und im Inneren Arabiens ab, die sie ja jetzt nicht mehr halten konnten, hatten sie doch fast alle Streitkräfto aus Arabien abgezogen. Aber er wahrte seine Selbständigkeit und griff nicht in den Krieg Die indische Schule der englischen Kolonialpolitik, welche die Araberpolitik Lawrences und der ägyptischen Schule immer bekämpfte, ließ nichts unversucht, um Ibn Saud an sich zu fesseln, aber er blieb fest. Sein alter Feind Hussein, der als türkischer Günstling nach dem Hodschas geschickt worden war, hatte sich mit den Engländern (ägyptische Schule!) verbündet — ein Grund mehr für Ibn Saud, weiter neutral zu bleiben. Ein Königssohn flicht im Nachthemd Allerdings wollte dies Hussein nicht zulassen, der sich durch englisches Geld und1 englische Waffen gesichert fühlte, und so begann er Krieg mit Saud. Dieser überfiel das Heer des Hodschas und vernichtete es, so daß nur wenige entrinnen konnten. Unter diesen wenigen war auch Abdullah, heute Emir von Tra n s j o r d ani en, der im Nachthemd auf seinem Pferd reißaus nahm und in diesem Kostüm bis in die Burg seines Vaters Hussein raste, wo der ihm bereitete Empfang nicht gerade freundlich gewesen sein soll. Der Weltkrieg war zu Ende, das türkische Erbe wurde verteilt, aber Ibn Saud ging leer aus. Die ägyptische Schule hatte über die indische triumphiert, Lawrence avancierte zum englischen Nationalheros. Ihn Saud erobert den Bedschas Ibu Saud wartete, seine Zeit war noch nicht gekommen. Die Türken hatten das Kalifat aufgogeben, das Hussein sofort für sich reklamierte, der sieh in diesen Zeiten und noch früher mit allen Nachbarn, ja auch mit seinen Söhnen und seinen Verbündeten, den Engländern, zerzankt hatte. In diesem Augenblick wollte er Ibn Saud mit Krieg überziehen. Dieser nahm jetzt den Fehdehandschuh an und sandte einen seiner Vasallen rekognoszieren. Zur allgemeinen Überraschung errang dieses kleine Detachement einen großen Sieg und besetzte ohne nennenswerten Widerstand Mekka, die heilige Stadt des. Islam. Hussein flüchtete, der HoJsehas fiel an Ibn Saud, der Kalifenthron war wieder frei. Noch hielt er aber die Zeit nicht für gekommen und nahm diesen Titel, der ihm als Besitzer und Beschützor der heiligen Stätten eigentlich gebührt, nicht an. Er begnügte sich, die arabische Halbinsel vom Roten Meer bis zum Persischen Meerbusen sein eigen nennen zu können. Ein kleiner Nachbar, der Im an Jahija von Y e in e n, begann sich gegen Ibn Saud zu wenden, der aber mit einem wuchtigen Gegenhieb den Y’emen überrannte. Die ’ mohammedanische Welt und auch europäische Mächte mengten sich ein, der Mufti aus Jerusalem kam, um zu vermitteln und so kam der Iman diesmal noch glimpflich Ibn Saud, ein Mann in den besten Jahren, empfingt schweigend die Huldigung seines Volkes und die der benachbarten Länder und europäischen Großmächte. Italien «ebenetc ihm ein modernes Bombenflugzeug, während England dauernd bestrebt ist, de alte Freundschaft auszugostalten und rieht erkalten zu laesen. Den größten Erfolg hat aber Ibn Saud auf geistigem Gebiet erung-en: Philby, der fromme christliche Engländer, der intime Freund Ihn Sauds, fest zum Islam übergetreten. Nichts Feindseliges gegen die Juden Während der Unruhen in Palästina hat Ibn Saud offiziell nicht« unternommen, was eine feindliche Haltung gegen die Juden beweisen würde. Er iet der einzige arabische Herrscher, der Dank seiner kraftvollen Persönlichkeit überragende Bedeutung hat. Er fet. ein unversöhnlicher Feind Arnir Abdullahs und der Hascbemiten-Dynastie. Es müßte ein Hauptziel unserer Außenpolitik sein, den Weg zu König Ibn Saud zu finden, dessen Ansprüche auf Akkaba ihn den palästinensischen Problemen nahebringen. Der Mufti In Mekka unerwünscht Jerusalem, 25. Jänner. (Palcor.) In arabischen Kreisen verlautet, König Ibn Saud habe den Mufti verständigt, daß seine geplante Reise nach Mekka aus politischen Gründen unerwünscht sei. Kontroversen um Streicher Es bestätigt sich, daß die Miltworhinmuncr von Streichers „Stürmer“ nicht etwa, aus Gründen der Judenhetze, sondern wegen einer scharfen Kritik an der Reichssteile für Devisenbewirtschaftung verboten wurde. „Stürmer“ hatte geschrieben: „Die Reichs stelle für Devisenbewirtschaftung gibt also den Juden Devisen, damit, sie in der Schweiz lernen, wie mau am besten schmuggeln, schieben und Steuern hinterziehen kann. Mit ihrer Hilfe lernen die Juden in der Schweiz, wie man durch Rassenschändung deutsche Frauen und Mädchen verderben und das deutecho Volk vernichten kann.“ Es wurde aber auch eine zweite Ausgabe des „Stürmer“ verboten, die Sondernummer „Rassenschand e“, in welcher die E i nführung der Todesstrafe für Juden. die sich eines „rassenschänderiselicn“ Aktes schuldig machen, gefordert wird. Die Nummer enthält nicht allein schmutzige Be- I Schreibungen von „Rassenschande“ und dazugehörige ekelerregende Bilder, sondern auch eine direkte Aufforderung zu Pogromen. Die Sondernummer wurde in 500.000 Exemplaren auBgedruckt und befand sich bereits in aller Hände, als die Beschlagnahme erfolgte. Der Londoner „Sunday Express“ meldet, daß Streicher, Himmler und Baldur von Sc hi rach im Namen zahlreicher Führer der nationalsozialistischen Bewegung das Verbot, der Deviseuausgabe für Juden und die Einführung 4er Todesstrafe für Rassenschänder »eit langem fordern, daß aber das Auswärtige Amt. in der Wilhelmstraße sich wegen der Wirkung auf da« Ausland gegen solche Maßnahmen sträubte und Hitler in diesem Sinne beeinflußte. Daraufhin beschloß Streicher, auf eigene Faust etwas zu unternehmen und gab die Sondernummer heraus. Demgegenüber meldet, der „Prager Mittag“, daß die englischen Meldungen über eine Verstimmung zwischen Hitler und Streicher nicht die geringste Bestätigung finden. Da« Berliner Organ der Nationalsozialisten, der „Angriff“, führt gerade im Sinne Streichers eine scharfe antisemitische Kampagne durch und bringt, persönlich gefärbte Angriffe auf Berliner Juden. Schließlich konnte man bei der am Samstag erfolgten Eröffnung der Architektur-Ausstellung in München Julius Streicher in unmittelbarer Nachbarschaft und sogar in freundschaftlichem Gespräch mit Hitler sehen. Es darf nicht, vergessen werden, daß .Julius Streicher der engste persönliche Freund Hit- Vollkommene Arisierung der deutschen Wirtschaft In dem Berliner Organ des Reichsverhandes der Mittel- und Großbetriebe des deutschen Einzelhandels „ü b e r b 1 i c k“ stellt, der stellvertretende Gauwirtschaftsberater Dr. Heuser die Forderung auf. daß die Arisierung jüdischer Betriebe in weit größerem Umfang ale bisher betrieben werden müsse, ln den vergangenen Jahren seien arisiert worden einzelne Handelsgeschäfte. Großhandels- und Fabrikationsunternehmungen, Unternehmungen im Sektor des Reichsnährstände« und alle im Gebiet, der Reiehspressekammer und der Reichskultnrkammer sich betätigenden Unternehmungen. Die bis jetzt vorgenommene Arisierung hätte das Bild der Wirtschaft noch nicht in dem Maße verändert, wie es au« politischen und rassischen Gründen geboten sei. Es sei u n e r-