Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1938-01-26 · Heft 724 (26.1.1938) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 724 (26.1.1938)
Date
1938-01-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3053752-3054431-3054481--7254-3520441
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr, m. Wien, Mittwoch. 38, Jänner 1SSS, t r ä g i. i c b, wenn .es auch beute noch in Mathaw Blstritzky: Deutschland Wirtschaftszweige, wie die Damenhekleidungsindustrie, gebe, die zu etwa 75 Prozent von Juden beherrscht würden. Ähnlich lägen die Verhältnisse in verschiedenen Branchen des Einzelhandels. Seit dem Rücktritt Dr. Schachts! von dem Posten de« Wirtacbaftsministers | haben die Arhierungsbestrebungen ein ver-j schärfte? Tempo angenommen. Am 1. März! d. J, wird, wie verlautet, eine Frist! v o n s e c h s Mo na, t e n gesetzt, während j arische Hände übergehen muß. Auch die bisj her von Nichtariern besetzten Posten in' Aufsichtsräten oder Vorständen in Gesellschaften sind nach diesem Gesichtspunkt neu zu besetzen. Der Zionismus des „Trotz aH dem*' Der Dichter Nathan Bistritzky weilt gegenwärtig in Wien, um im Auftrag» deg Keren Kajemeth einen Mifal Hasbarah (Aufklärungskampagne) durchzuführen, dessen Ziel es ist, die zionistische Bewegung an ihre geistigen Grundlagen wieder zu erinnern, wir veröffentlichen einen uns vom Dichter zur Verfügung ge- Was in Deutschland angeordnet wird Berlin, tuunmeuhang i stehen am Vorabend einer Krise im ius und vielleicht schon in ihr selbst. Et «jol, uae genügen zu wissen, daß die Kr:; een fast zu einem gesetzlichen Bestand in der Bewegung geworden sind. In dem Maße, ab der Zionismus keine Koionis&tkmsbewesnmg ist, sondere eine ErlOeungsbenvegung, Tragödie. Das Wesen der Tra- „r dem Reichsgericht kt der Paragraph 3gödie besteht in dem ewigen Gegensatz des deutschen Blutechutzgesetzee, der t*.. eciien Bedürfnis und Möglichkeit, zwischen kanntlich Juden unter schwerer Straf-1 Traum und Wirklichkeit. Und die Überwinandroh ung verbietet, weibliche P •> r Junir diese» Widerspruches liegt --- " ' ‘ ' Blut ” '• " '.’ "" ‘ 45 Jahren in ihrem Haushalt zu bH»ch;iftigen, durch eine Neumterpretäerung erweitert worden. Es wurde eine Reihe von Handlungen in den Kreis der verbot enen Arbeiten mit einbezogen, uni zwar. 1. das Hb übertragen von Mi ich Butter vom Geschäft eines jüdischen Ai gebet« durch eine weibliche Person i 45 Jahren in dessen Wohnung; 2. das holen von Kaffeegetränk aus der Wohnung oder einem Kaffeehaus für das Geschäft, wenn der jüdische Inhaber au dem Verzeh ren dieses Kaffees mitbeteiligt ist; H. de: Einkauf von Gebäck falls der jüdische Ge schäftsinhabe? gleichfalls an dem Verzehret beteiligt ist; 4. das Ruiaufhoten von Wasse’ und Feuerung zur Wohnung dos jüdisch"! Geschäftsinhaber« und das Benintertragei von Ascheneimern aus der Wohnung 5. das S p a z i e r e n f ti h r e n der K i «• r des jüdischen Geschäftsinhabers: Ei; i Lebe füi _. Haushalt des jüdischen Geschäftsinhaber«. Die Strafe trifft bei Übert-retm den betreffenden Geschäftsinhaber, QM freien Durchs Abendland gehl eit, Geflüste Oedrohet hat Japans Minister, Und warnend dabei auch verheißen, Man werde zerschmettern die Weißen Die übrige Welt ist empört, Nur einen hat nichts dran gestört; Die Weißen zerschmettern? Nun. traten! Was kümmert’'s ihn? E r ist doch braun E. G, Josef Fried gestorben. Am 13. Jänner verschied in f’el-Aviv Josef Fried. Fried wurde im Jahre 1882 in Wiznitz geboren und besuchte dort di« Geschiwah, wo er sich großes tatmudisches Wissen erwarb. In seinen Jünglingsjaliren schon schloß sich der Verewigte der zionistischen Bewegung an und begründete die er»; hebräische Schule in seinem Geburtsorte im Jahre 1308 ging er mit seiner jungen Frau nach Erez Israel, wo er als Pardeßarbeiter in Petach- Tikwah arbeitete. Infolge einer schweren Malariaerkrank img mußte er Petach-Tikwab verlassen. Er bekleidete sodann den Posten eines Sekretärs im Herzlgymnasium in Tel- Aviv. 1312 war Fried gezwungen, aus Erez Israel wegzuziehen. Nach Kriegsende zog er nach Wirn und schloß sich der Sektion IV/V an, wo er als äußerst aktives Mitglied bis zu seiner Übersiedlung nach Stockholm tätig war, 1934 übersiedelte er mit seiner Familie endgültig nach Erez. Hier fand ei als Leiter des Krankenhauses der Kupat Cholem in Hoza eine Stellung, die er bte zu seiner schweren Erkrankung bekleidete. An seinem Grab sprach namens der Wiener Zionisten Salomon Oberländer Worte dos Gedenken«. Jüdisches Kulturtheater, I., Kai 3. Täglich, 20 Uhr: „U riel Ac o » t a“ von Karl Gutzkow. Sonn- und Feiertags auch als Nachmittagsvorstellung tun 15 Uhr 30 bei kleinen Preisen. A. Meiseis, der bekannte nationale Dramaturg, ist, von seiner Tournee über Schweiz, Belgien. Frankreich und England zurückgekehrt.. Arbeitsbeschaffung und die Frauen. Über dieses aktuelle Thema spricht im Rahmen de« Verbandes von Wohlfahmvereinen ..Weibliche Fürsorge' der Präsident des Vereine» jüdischer Ärzte Dr. Siegfried Plasehkee ßnnn’ag, am 3f), d. M., vormittags im Saal de? Krüger-Heim, II., Malzgasse 7. Redaktion und Administration: Wien, I™ Marc- Aurel-Straße 5. Tel; U 22-3-91. Redaktionsscitlaß Sonntag, Diensteg und Donnerstag vormittags. Kraft dt« „Trotz all dem“ d-er Tat. In dew Maße, ak der Zionismus eine Tragödie kt, darf man auf ihn das Wort variieren: Und ic‘> sago dir, lebe durch deine Krisen. Die Bewegung muß die Krisen in Rechnung ziehen, die von Zeit zu Zeit faßt, mit der Konsequenz einet, Gesetze« kommen müssen. Die Bewegung muß bereit sein, den Krisen zu begegnen, da« Heilmittel der Krankheit, zuvorkommen zu lassen. Und welche« ist das bewährte Heilmittel gegen die Krisen? Nicht der Zionismus unter Bedingungen, sondern der Zionismus dos „Trotz all dem“. Wir wissen, daß die Massen nicht Held der Tragödie, sondern Objekt derselben sein können. .Die Massen folgen dem Gesetze der! Erziehungspoiiuk. Der Zionismus kam Trägheit der Wirklichkeit, nicht aber der j dem Volk durch zwei Kanäle in Berührung; --— Schöpfung im Geiste; > i~ j --r. _ , ■ ... eine, theoretische; bleiben, sondern sie muß zu einer Tat, zu einer Erziehungspolitik im Volke werden, die die Kraft besitzt, den Massen die Lehre in ihrer Reinheit, das ist die bedingungslose Lehr« aufzazwmgen. Über den Mangel einer Erziehung*- Politik Inwieweit besteh«! diese zwei Bedingungen im Zionismus? Der letzte Abschnitt unserer Bewegung spricht für sich. Wir hatten fast sieben fette Jahre. In der Diaspora gab es eine wirkliche Krise, an Lande aber Prosperity. Die Wellen der Wirklichkeit trugen von selbst die Massen an die Ufer von Erez Israel und selbstverständlich an die Ufer der zionistischen Verwirklichung. Was haben wir in diesen fetten Jahren getan, um unter den von außen Mn helfenden Bedingungen die Lehre vom Zionismus zu befestigen? Wir führen den Zionismus als eine Art großes Geschäft weiter, das Dividenden abwirft, und von selbst setzte sich in der Psyche des Volkes die Meinung fest: Wenn das Geschäft Reingewinn bringt, so paßt es das. wenn nicht,, so lohnt es sieh uns nicht. Am Eingang dieser Epoche, die schon hinter uns liegt, kann man die Aufschrift anbringen: Der Gott der Prosperity wird für euch kämpfen, ihr aber sollt schweige«! Und nun kamen die mageren Lahre. Und wieder stehen wir ohnmächtig da, in Angst, ob wir in der Lage »ein werden, eine neue Offensive im Volke zu unternehmen, wenn die äußeren Bedingungen gegen uns sind. Ziehen wir die Bilanz der zionistischen r kann die Maser Lehre nur in Raten aufnehmen, nur unter Bedingungen. Aber eine Bewegung, die die Masse in da« gelobte Land zu führen hat, muß sieh immer wie bei der Offenbarung Berg Sinai befinden, sic muß die Kraft haben, ihre Lehre in ihrer Gänze, und in ihrer Reinheit den Massen aufzuzwingen. Wie aber kann eine Bewegung, die verwirklichen will, ihre Miseion erfüllen? Unter zwei Bedingungen: 1. Sie muß «seihet die Reinheit ihres Wesen« bewahren, die richtige Erfassung ihre- Lehrer. Das ist. nicht ein-' mechanistische Auffassung, die «k-h auf die helfenden Umstände verläßt, sondern eine Willensauffassung, die auch de« äußeren Bedingungen gegenüber „Trotz all dem!“ sagt, 2. Diese Auffassung darf nicht n a 1 e n Fonds. Der Parteienstreit vermag absolut nicht dem Volke das große Licht des Zionismus zu bringen, sondern nur ein verzerrtes Licht. Die Fonds kommen zwar täglich mit d*m Volk in Berührung und erfüllen so eine bedeutende Mission nicht bloß zum Wohl*' des Kolonisationsuntemehmens, sondern auch zum Wohle des Zionismus selbst. Aber di - Fonds sind naturgemäß an den Aufbau gebunden, weil sie ja für diesen Zweck geschaffen sind. Und in dem Maße, als in der Propaganda, der Fonds keine voraus berechnete Erziehungsarbeit enthalten ist. muß sich in der Seele des Volkes die Auffassung des Zionismus als eines bloßen Külonisatkmsunternehmens als eine Art Geschäftes festsetzen, das nur in dem Maße' Förderung verdient, als cs Profite bring JÜDISCHER KAUENDER WoAmatodum: Miichpotim. thHtaj (1.) 1. Rosrfi Chodasch Mlttwo* (2.) t. Rozdi Chodcsdi Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten: Freitag, den 28. d. M., bei den tun 4 Uhr 45 beginnenden Abeadgottesdiensten in nackDenanntet Gemeinde- und Bezirkssyna»- goges und zwar; L, Seitenstettengasee 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht, HL, Untere Viaduktgaisse 13, Rabbiner Dr, K. Kupfer, 1 Siebenbrunnengaase la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer, VHL. Neadeggergaase 12. Rabbiner Dr. M. Bauer. IX.. Miillnergasse 21, Rabbiner Doktor A Z. Schwarz, X., Humboidtgaase 27, Rabbiner Dr. A. Weber XU1 EifelbugergraMO 28, Rabbiner Dr. M. Lewin. XV., TumargaMe 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmeis, XVI., Huborgasae 8, Rabbiner Dr. J. II. Bach, XIX., DolIraergM*« Nr. 3, Rabbiner Dr A. Frankfurter, XX., Klucky. gasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmetetein. Samstag, den 29 d., beim Vormittagsgottesdienste, XXI., Bolzmetstengasse 12, Schrifterklärung: Rabbiner Dr. M. Roseumann, Um %4 UhT nachmittags Vortrag aus dem Sebulebam Aruch: XV. Turitergaase 22. Rabbiner Dr. EL J. Zimmeis. Jugendgottesdienste. 1. Für Volks-, Haupt- und M i 11 e 1 s c b ü 1 erf-i nnen). Samstag, den 29, d. M.. um 8 Uhr nachmittag« iu allen Gemeinde- und Bezirbssynagogen, 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk Samstag um H5 Uhr nachmittag» im Loopoldstädter-Tempel, II, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergaase 21, und XX., Kiuckvgaese 11. 3. Gottesdienst für die re if ere Mi 11 e 1 sc h u 1 ju gend. Freitag um 547 Uhr abends im Stadt-Tempel, ’ *eitenstettengasRe 4. Zionistischer V er ans tat tun gs holender Donnerstag, 27. Jänner, 1. Bei.: Sektion 1. Bauernmarkt 8, )4‘3 Uh; abends, Dr. Oskar G r ü n b a u m, Präsident des Zionistischen Land cs verbände« für Österreich: „Die Lage der Juden in " a 1 u t h und in P a 1 ä s! i n a“. 1. Bez.: WIZO, Sc'nottenring 25, H6 Uhr *ends. Dr. Leo ßoldhamme*: ,.Dat ahlenbild ri-r Jude n.“ 1. Bez.: Jung-WlZO Mirjam, Jordangasee 7. 8 Uhr abends. Referat: „Die Frau im bib- ■ i s «i b e n Z e i t a 11 e r.“ t. Bez.: Lese- und Rodehalte jüdischer Hochdiüler, IX., Türkenstraße 9, 8 Uhr abends, , Landau: „Der jüdische Student in der heuigen Zeit“ Kollegen herzliehst. willkommen. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwertraße 1. H9 Uhr abends. Primarii» Dr. Max leißner; „Hygiene des Auges.“ tinental, 8 Uhr abend*. Ihr. N. Frey: „Zio- ' tische Fragen.“ i. Bez.: Sektion und WIZO. XUL. Hietzm Hauptstraße 22. H9 Uhr abends. Aufführung der Palästinamonatsschau mit begkitenden Textwortec von f'rau Dr. Rahel Deutsch. 18. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVH, EfabKssement Grün, XVI.. Heügasee 7. Aufführung der Komödie: „Jakob und Cbri- ' ' n‘‘ von Sami Gronnemann. Freitag, 28. Jänn»’. jiroth. Sektion * Straße Rabbine: Oberkantor Katz, i Bez.: Hechalcz Hakial Zwei, Stadtkibiz, Bueppgasse 8. 4. Bez.: Sektion nnd WIZO IV/V. Hausltbgasse 2. Vortrag Jakob Freundlich: Wocheoabscfanitt. Kaitorale Oesänee. 7. Bes.: Sektion und WIZO Vl/Vll. Sehottmfeldgasse 22 (Eingang Lindengaesei: Vortag Rabbiner Dr. 0. G 1 a j s e r und kantoT&le fr« sänge. 10. Bez.: Sektion X, Perneretorfergasse 25. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Dollkergaaee 8: Vortrag Prof. Dr. Wilheta Stein. Gesang Oberkante, Feuer, 20. Bez.: Sektion u Nr. 30. 20. Bez.: Sektion! versumst.raße 62: V Gesang Kantor F a r I WIZO XX, Jageret-raße Samstag, 29. Jänner, : WIZO, Scbottenring 25. 5 Uhr nachittags: Onegg-Sabbatb, Vortrag Dr. Max 2. Bez.: WIZO Prater, StuwerstraSe i, 4 Uhr •achmbtags: Onegg-Sabbath für Kinder unter .citui'g von Fr. Rahe! Aschkenagy. 2. Bez.: Jungsektion II, Pra'terstraße 13, Uhr abends: Vereins und Vortragsabend. 2. Bez.: Histadru-h Iwrit, Cafe Central, Tabortrabe 8, %9 Uhr abends, Dr, Joe.ua H ■ itz: „Salamo Ibn Gabirol“; H7 Uhr bcmii: Uteratur-Senxinar; >äh Uhr abends: l''Be;': Sei feldgassc 22: abends. Bez.. Sektion VH1/IX, Währingerätrabe 6/8, H9 Uhr abends, Ra-bbiner Dr, Benja- Gäste willkommen. Bcw:-* Kantorenabend der Sektion und WIZO XIVfXV. Sonntag, 80. d„ veranstalten die Sektion und WIZO XTV/XV, Turnergasse 9, einen Kantore.nabend, bei dem die Oberkamtoren Einhorn, Miller, Margolies und Kreutstein m.tnatlich S 1.70, vierteljährlich S 480, halbjährig S 9.30. ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vierteljährlich: Dentschland RM 330, Tschechoslowakei Ki 28.—, Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty 630, Ungarn PengS 1.80, Rumänien Lei 200.—, übriges Ausland: Schweizer Franken 530cbeck Konto: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500 230, Jugoslawien Nr. 40379. Eigentümer, Verleg« und Herausgeben Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, L, Mare-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wien, L, Maro- Aurel-Straße 5 — Druck: Vernay A. G„ Wien, IX., Canisiusgasse 8—10. Todesfälle. •iner Johanna (83): Dr. Kohn Emil, Rechtsilt, (78): Hatschek Alexander, Direktor, Stein Luise (68); Deutsch Johanna (87); Gelles Rosaße (79): Weis* Rosa (67); Banaschek RosaBe (77); Großberg Josef (50); Em- '.orn PerL (76); Glinder Max (89); Mund Henietto (75); Krelter Safte (66); Wegner Marianne (64); Kanceucker Salomon (68); Löwit EUse (80); Frisch Mayer (85); Jung Eleonore (86); Fleischmaan Johaana (94); Sohonwald Bernhard (48): Guttmann Rogine (76); Spena Katharine (74); Trost. Friedrich (83); Koch Regine (72); Peri Camilla (52); Quittner Clara (76); Reick Zir' (72); Kollmaun Paniine (64): Menczer Tber-'-'e (66): Hendl Karoline (89); Berger Josef, Kom.-Rat, (72); Kohn Alfred (68); Sadger Paul (45); Eichenbaum Ethel (73); Wite Anna (52); Neumann Julio (76); Wemberger Margarete (61); Landeeberg Anna (82); Pa rnas Jeanette (63): Lederhändler Sofie (84); Wasservoge] Betty -61): Kohl Juda (84); Klein Rudolf (42); Winkler Franziska (77); Hofrat Professor Di. Sdiey. Josef, Freiherr von Korotaea (85); Schaffer I^eon (54); Kahacznik Adalbert, Direktor, (60); Letrrer Famiy (78): Feldma.br Irma (54); Lkiji Mirjam (68); Österreicher Bei» (68): Raab Cornelia, (77); Brenn Ludwig, Direktor, (74); Dr, Pisk Otto, Rechtsanwalt. (41); Fessel Leo (62); Handovsky Käthe (74); Bosohan Josef (80); Sternlicb Jcwef (10 Mon.): Engel Jakob (72); Rosenbaum Jubus (84). — Berichtigungen: Kraus Eduard: Wagner Hanni (71); Ponigner Elka Sara (76); Grende Peter (34): Zipper Julie fjetti) (74); Fürst Jakob (85V Bjehavy Paul, Bankier. (78).' Morgen — „Der dritte Grad“. Die Geschichte nee Justizmordes durch Indizien behandelt dieser Film, der mit oft erstamniieher Aufrichtigkeit zeigt, wie leicht die öffentliche Meinung zu beeinflussen ist, Dieses mutige Werk inszenierte Mervyn Le Roy für die Warner . Ir. den Hauptrollen findet man einen ein- 1 bekannten Star, Claude Rains. Die aer Uraufführung dieses avant-gardistisch gefärbten Werkes findet morgen im Kreuzend Votivpark-Kino statt, Donnerstag: „Der Gefangene von Zenda.‘‘ Donnerstag gelangt im Elite- und Opern-Kino der Mill'oneo-Fihn der United Artist* „Der Gefangene von Zenda“, mit, Ronald Coknan, Madelesne Carroll, Marx' Aster und Douglas Fairbanks in den Hauptrollen, nur Erstauffttbning „Towarisch.“ Der Spätzonfilm der französischen Produktion „Towarisch“, der demnächst in Wien erscheint, beschäftigt ir den Hauptrollen den ehemaligen Star des Theaters an der Wien Irene von Zilahy. Die Regie hatte der Autor das Stückes Jacques Devai inne. „Towartech' war auch seinerzeit da« Erfolgstück des Theaters in der Josef Stadt und der Kamme"- spiele. Uraufführung ab 1. Februar im Heimat ” IX, und NeetToy-Trmkino II r erste amerikanische Frariziska-Gaal-Fihn. Franziska GaaTs große Erfolge in ihren Wiener und Budapest» Filmen haben die Paramounf veranlaßt. di< beliebte Darstellerin natA Hollywood zu berufen, wo nunmehr der erste amerikanische Franziska - Gaal - Fite „Buecaneer1 (Fräulein Pirat) mit einem Aufwand von 3 Millionen Dollar unter der Regie Cecil B. De Mille fertiggestellt wurde,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.