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Die Stimme · 1938-01-24 · Heft 723 (24.1.1938) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 723 (24.1.1938)
Date
1938-01-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« Z Ml STIMM! Nr. 723. — Wien, Montag, 24. Jänner 1938. Aitßc; tlande, für die vielen hcizhchen Glückwumc.he. die mir anlöjitich nei mr, Herrn Bunde jnihscer.ten onUchrnt n hohen Auszeichnung : vielt uv i den, tmzeln zu aankea, spreche ich auf dies, m Wege meinen herz liehen Dann aus Piof Juüusz Wolfsohn TninioK innerhalb des britischen Imperiums zu schaffen. Es muß sofort unterstrichen werden, dal. (Leie; Han mir dem bekannten Beschluß der zionistischen Federation in England, der die Schaffung eines jüdischen Staates i n i) e i h a 11> -i e s e n g i i s c h e n I mp e r i u m s ah ’D c m i n i o n ver- Ja n g!. nicht identisch ist. Der Plan des Board of Deputies verdient, ernste Beachtung nicht wegen seine r Richtigkeit, sondern vielmehr wegen der Gewichtigkeit der Körperschaft, von der er ausgeht. Ein Vorschlag, den die offizielle Vertretung das englischen Judentums in allen seinen Schichten macht, ist ein ernster politischer Schritt schon wegen ihrer politischen Beziehungen und ihre« Einflusses im englischen Leben. Die ersten telegra.ph.tef,heu Nachrichten über diesen Plan sind nicht ganz klar. Obwohl dieser Vorschlag einen prinzipiellen Unterschied gegenüber dem Beschluß der Zionistischen Federation auf weist, sollen die Zionisten innerhalb des Board of Deputies für dessen Plan gestimmt haben. Pa? Ist nicht ganz verständlich, aber vielleicht werden weitere Einzelheiten Uber den Beschluß und über das Material, das 4er englischen Regierung vorgelegt, werden soll, wehr Licht in die Angel egen heit bringen. Vorläufig verstehen wir nicht. wie die zionistischen Mitglieder ohne Vorbehalt für den Bis »chluß stimmen konnten, der nicht einen Jtidem*taaA, sondern ein jüdisches Dominion fordert. Es ist alter möglich, daß die einheitliche Abstimmung der Zionisten mit der Mehrheit der Michtzionistea auf Grund eines Kompromisses erfolgte, das bezweckte, die Führer der Nichtziomgteo von der gefährlichen Absicht abzubringen, der englischen Regierung gegenüber auf eigen« Faust den bekannten Plan To’d Samuels, nach welchen) die Juden in Palästina eine Minorität bleiben sollen, zu unterst atzen. Das würde aber bedeuten, daß die englisch-zionistische Federation, die mit einem richtigen politischen Instinkt den Beschluß über dem Judenstaat als Dominion gefaßt hatte — nunmehr einen weiteren Schritt auf dem Wege des Kompromiss«» ging und zustimmfe, daß die Koihenhdge: „zuerst ein Judenstaat und dann Dominion“ umgeatellt wird. Also vorläufig ein jüdisches Dominion und dann .. ja was dann: vielleicht ein jüdischer .Staat; aber darüber schweigt der Beschluß, und das ist adelleicht der preis für das geschaffene Kompromiß. wenn wir es auf Gr ind der telegraphischen Nachrichten richtig beurteilen. Das würde -•'inen raschen Rückzug von dem Beschluß der zionistischen Federation in England bedeuten. Vielleicht, erfolgte er unter dem Druck der Drohungen seitens der jüdischen Notabein. Aber es ist doch ein Rückzug, wenn auch die einen teilweise:! :m sie die Forderung eines j ü d i s c b e n Dominions aufsteilen, wodurch sie auf die Unterstützung des Planes Lord Samuels verzichten Dieser teilweise Rückzug der Notabehi wird noch stärker durch die anderen Boschltiäse. besondere bezüglich der Einwanderung beleuchtet. Zusammonfassend kann also gesagt •werden: ln den schworen und schmerzlichen Kampf für ein ungeteiltes Eroz Israel und für die Schaffung des Juden- Staates trägt der Board ein neues Einschluß der Minorität zu stark war. Es j wenn ein Volk nicht organisiert ist und ist aber eine. Überraschung, daß auch j keine Regierung hat, die die Kraft und D’Vigdor Goldschmidt zu der Minorität: Auiorhät besitzt, seine Politik in eine gehörte. Auf allen Gebieten unseres na-.Ri eh nmg zu führen, fcionalei! Lebens zeigt es sich jedesmal; Der Beschluß des Board of Deputier inehr, wie schlecht and traurig es ist, ist jedenfalls ein wichtiges Ereignis. Internationale Behandlung der Judenfrage I London, 2S. Jäam ( (JTA.) „The Scotc.fl- I man“ erörtert die Möglichkeit, daß au? der bevorstehenden Tagung des V ö I- ' k ’* r t <s r. .1 r a t e s eim- Debatte über die jüdische Frage geführt werden wird, und (schreibt. Die Juieafrage ist geeignet, zwischen Jen Vertretern E n g i a imi s ’ >inl F r a ti k r e i c ii e auf der eia1 n Seite und j den r ii m d n i s c. h e n und p u i n i sc h e u j Vertretern auf der anderen Seite eine leb-! hafte Auseirnndci-feetzimg hervorzurufcn. Es ist so gut wie gewiß, daß das Ergebnis einer solchen Diskussion sein würde, daß man sich prinzipiell darauf einigt, das ganze Problem der jüdischen Aus und Einwanderung vom intematiotnien Standpunkt aus zu betrachten und zu behandeln. Das Forum h'eifir müßte eine internationale Konferenz sein, die schon in der nächsten Zeit zusamEientreten müßte, Micescu fährt nach London London, 22. Jänner. (PrivatA Ncrii einer b-iVher unbestätigten Meldung wird der runwinisH'.r* Außenminister M 1 <• e s c n in der nächsten Woche Tondou nun Besuch abstatten. E« sei die Atiekriv der -uniänischen Regierung, io p r re ö n 1 * •: h <; n Koma k t mit leiten Inn englischen Pteatemiinnern Rumänien« Wunsch nach V rtiet u de der t r s d i t i o it e H <• n F r e u n d s r h a f t swifdieri beiden Ländern zum Aufdruck zu bringen. Jüdischer Weltkongreß antwortet Micescu Genf, 23. Jänner. (JTA.) Die Exekutive Je? Jüdischen Weltkongresses veröitentiiciit I im „Journal de Ueneve11 eine Emgt.-gn.ung j auf das in dieser Zeitung erschienene Inter j view mir. Miessen. in weicher der Festetei-! hing Miceseus. daß die rumänische Red- - rung die Juden eicht a!s nationale Minderheit, sondern als Teil der r u m <! n isehen Bevölkeru ng* aneiebt, eutgegengetreteu wird. Die Exekutive unter - strolcht, daß alle bisher von dnr rumänischen Regäfrtang durrhgetiihrten amijOii- | sehen Maßnahmen sich auf alle Ja d e n johne Ans n ahne beziehen, so z. B. da« l Verbot, weibliches christliches Dienetperso- ’ nal unter 40 Jahren zn beschäftigen. i Der Jüdische Weltkongreß unterstreicht ferner, daß die Juden, die Micescu als „Immigranten“ bezeichnet, alteingesessene Einwohner der ehemals oster re,chischer,. Nic 1!tzioniston oben fa i I s Ruckzug antraten. 3r>rl■ ungarischen und russischen Provinzen sind und daß sie gemäß dem Minderheiien- Abkommen als rumänische Staatsangehörige aazusehen seien. * Cuza will einen antl* | semitischen Weltkongreß | „Times“ und „Prager Tagblatt" melden •aus München: Das Streichersche Organ, (die „Fränkische Tageszeitung", jveröffentlichte ein Interview mit dem .Wirfi-;Ster A. C. Cuza. Ais eine Art Gegenmaßnahme lögen die. unvermeidliche Reaktion •auf die anti*eaijt!schen Maßnahmen seiner junri ai-ö-,-er Regierungen schlägt Cuza vor.;es solle eia antisemitischer Well- :k o ii g r e ß ein«: rufen werden, auf welchem ilt ii ni a ii i e n. Deutschland, Italien. |Po und Spanien vertreten in sollen und dr-r eine gemeinsame Taktik dieser 'Länder p’g-'a die Juden festlegen und beschließen boll. i Dem Argmiif ,it. daß Rumänien seine Jaden ausweise ohne Rücksichtdanuf. , was mit ihnen geschehen wird, hält Jura Tobend'- Äuüerung entgegen: „Solange das {internationale Judentum imstande ist für iuKi: iöykott. der antisemitischen Nationen jf.'riei .vte zu bringen, kann s den Juden 'finanziell nicht, ».i besonder.- schlecht gehen. | Dies-'., enormen Summen sollten dafür veri wendet wo .-den. ein Siedlmigsgebiet für de1 jJuden zu Vieschaffcm Ich hin dagegen.! d a ß d i e r < s Land P a 1 Ast:ua i e i n ,soll Palästina hat i« ra«S:'sch(-r Hinsicht; niemals den Juden gehört. Man sollte ihnen : M a d a gssk ar geiieu und das Geld, wcljehes sin für den Kampf gegen die ,ervaifhenden Nationen verwenden, seilte diesem;Land zuflleßen.“ I * Aix&f jüdische Knadgefning mm I der Bukarester Universität i Eamstag mittug“ wurden an der B u k srester medizinischen Fakultät Kundgeoungen vonmsuiift, no-öe: eine Deputation von dem Dekan forderte, (Pf. die jl! i; i v e r s i t ä t 8! r o f e s : : j?t j ü d ijscb er Herkunftvon Tu Universität 'beseitigt w »rd.u. sofien. Faiis dies nicht jgeschieht, werde die Studentensc-liaft. die ' Fakultät ’wiykot.tieren. Wir bitten tut unsere alten and arbeitsunfähigen Blinden um Spenden. Für die blinden Mnsiklebret, Klavierstimmer, Korband Sesseifleciiter sowie Bürstenmacher bitten wir um Arbeit. Bitfsverein der iüdischea Bünden Wien, ii., EeiribrandtFtraüe 18 TcUpkon A <7-2-77 - Post*psfftis*«ft-K&ttta Sfr I 133.27 t Basto aber organteierte die Wiedervereinigung dieser Gemeinden mit dem Judentum. Er übersetzte Bibei und Gebete aus dem Hebräischen in« Portugiesische, übertrug die Vorschriften d-ee jüdischen Ritual« in die LandeMsprache und begründete die Zeitschrift „Ha-Lapi i" (die Fackel), welche Nachrichten über das Judentum in der Welt, sowie Belehrungen und Erbauungen verbreitete. Am 80. Juni 1929 wurde in Oporto der G rundstem zu der neuen Synagoge gelegt. Barroa ist seine Arbeit nicht leicht gemacht worden. Namentlich in den letzten Jahren hatte er schwere Kämpfe gegen Gegner m bestehen, die «fit Werk zu zerstören suchten. Rückkehr von Maranen Die Jüdische Gemeinde von Oporto ia Portugal, beste’ end zum größten Teil an« früheren Maranen, die in den letzten Jahren unter der Führung des Kapitäns Bä:ros B a i to offiziell zum Judentum zurück,zckehrt sind, beging am 10. Jänner in feierlichem Zeremoniell die Einweihung ihrer neuen Prachtsynagogo, deren Bau durch eine Spende der indisch-jüdischen Phiisnlnropen K ado»- ric ermöglicht worden ist.. Die Gemeinde hat den Namen „Mekor Cha'in“ (Quell des Leben.«) angenommen. De Synagogenweibe wohnten Ve.-treiungen jüdischer Gemeinschaften ru;. verschiedenen Ländern bei. Seit 440 Jahren hat •* keine Synagoge in Oporto gegeben, es kamen seit der großen Judenaostreibung Ende des 15. Jahrhundert« keine Juden hin. Die letzte Synagoge wurde in e i no Kirche umge w an del t: in dem eie erweiternden Umhnn der Igreja de S. Bento da Vitoria ist ein noch hmite deutlich su erkennen. In einer Sc-itongacae sieht inan das alte Pairi-ziwhaus, in dem wahrsehcinlich Uriel d’A costa gelioren wurde und aufgewachsen ist. In Stadt und Vororten findet.* man noch Spuren alter ment hinein, das <fc*n W irrwarr noch Iond Judenstraßen, viele Einwoh* größer und unseren Kampf noch schwerer mar’l'!. weil in dorn Beschloß die Zuet,imn:tni<r zur Teilung enthalten ist, aber ohne Judeostaat. Sic-bra Mittr'ii'der de.« Board haben, laut den telegraphischen 'Nachrichten, sogar gegen d ••so« Kompromiß gestimint. d lieh; und unz klar. Ifio R--Irt Valiov I>i>e Motive Namen von Lione Cohen geben a!*er «chon für sich einen genügenden Kommentar für die Opposition. Sie beweisen, daß auch dieser Benin tragen jüdische Name: HaopüuiiMi Arthur Carlo« de Barroe Basic, dem die Gemein.1« erst vor wenigen Wochen anläßlich seine« 50. Geburtstages große Ehrungen erwies, hat sien die Wiederbelebung der Gemeinde Oporto zur Aufgabe gutrieht Er wurde am 18. Dezember 1S87 i in Amarante bei (Porto geboren un-i wie!seine Eltern im katholischen Glauben erzogen. Er trat in die Armee ein und brachte i e* bie zum Hanptmann. führte als solcher |rino Kompagnie hu Weltkrieg und wurde für Tapferkeit vor dem Feinde wiederholt :ti.figezeii'hnet. Als einer der Führer der Jngeni’KHveg'ing in Portugal gründete fr den portugiesischen Bond der Pfa.ifindor. Aas dem Weltkrieg znrückgekehrt, zog er cith nach Fr eg'-: zurück, um seinen Eintritt in das J n d c n t. u m m voriziehon. Seine B'-kehrung erregte große? Aufs-’i en. f>er «ohwedkehe Oberrabbincr Prof. Maten: E h r e n p r e I« erzähltin dem Buch ,.1>:r Land zwischen Orient und Okzident*1 Bsre? Goschichte. Dem Jüngling üei es «t if.a im Eiterahavso auf. daß «ein Vater sifb an Freitagabenden in ein besonderes Zimmer zurückznziebtn pflegte. Sein Gewisses ließ ihm keine Ruhe, bie er hinter da« Geh hurmie gekommen war. daß sein Vater j zu jener, „Nenrhnsten1* gehörte, die in ihrem Inoern dem jüdischen Glauben ihrer Väter treu anhingen und m dem von ihren Ahnen ererbten Ritual ihren Gott vorehrten Der jung-. Mann folgte nun der Stimme de« Blutet-, versuchte in die jüdische Lehre einzudjingen, lernte hebräisch, vertiefte sich in die jüdische Tradition. Nach religiöser Vorbereitung in Tanger trat er dortin das Judentum zurück legte «Ich den hebräiech-jn Nin;e’i Abraham Israel Bon Rösch oei und heiratete die Tochter einer angi-secenerjttlischen Familie. Von jetzt ab wUmf-te «• «ith der Zuriickfiihrung seiner port-ugiesise'ien Maranengenoeten zum Judentum- Gleich seinem Väter gab es in Portugal Zchntau-sen ie von Chrieten jüdischer Abkunft, die ein Doppelleben führten. Der aus Lodz «lammende Ing. Samuel Schwarz, dtr in L'-esabon arbeitete, war ee, der entdeckt hatte, diß sich große Gemeinden von Maranen in Portugal biß auf unsere Tage erhalt es haben. Schwarz stellte die Verbindung zwischen diesen Gemeinden und den ausländischen jüdischen Gemeinschaiten her. Geschlossene Siedlunfy in Australien unmöglich Melbourne, 23. Jänner. (JTA.) Die anetraiieche Presse iitfaSt steh eingehend mit einem Interview, ia« der Sekretär der Freiriii-i-Liga, Dr. J. N. Steinberg, in Lenii)«! einem Mitartv-iter der „Reynoids Nervs“ betreffend die Möglichkeiten" einer jftdi- .* c!i e n Masseneinwaridernng in d : e Kiraberley-Pr o v i n z im westlichen Australien, gegeben haben soll. Die australischen Blätter nehmen diesem Vorschlag gegenüb, r einmütig eine durch Spott unterstrichene ab lehnen de Haltung ein. In hiesigen jüdischen Kreisen b edauert man diese P u b 1 i k a t i o d. Es sei, meint man, gefährlich, jüdischen Massen in Europa Hoffnungen vorz'jiäuschsn, die — wie aus der in den australischen Blättern geäußerten Meinung hervorgehe — gar nicht bestehen können. Ferner wird betont, daß — abgesehen vor. dem Antagonismus, den dieser Plan bereits hervorgerufen habe — Fachleute festgesteUt haben, daß im nordwestlichen Australien eine größere jüdische Ansiedlung völlig undurchführbar seL Ein hoher Beamter der austral'schen Regierung erklärte dem JTA.-Vertreter: "Wenn Juden künftighin der australischen Regierung Vorschläge zu unterbreiten haben, empfiehlt es sich, diese nicht der Öffentlichkeit zn übf i-gcbeii, ehe die Regierung selbst die Voimcbiüge geprüft hat. da sonst eine Vorerii.« ■lomnienneit. gegen Pläne entstehen könnte, über deren Einzelheiten man sich noch ni-riit klar ist. Mitglieder der Regierung erklärten, sm seien e. ntschieden gegen j t d p n P 1 a n einer M asseneinwand er u n g. die auf rassische Absonderung abzielt. Die Regierung sei wohl bereit, die Zulassung einzelner Einwanderer auf Grund i r> d i v ’ •) o e i 1 e r Qualifikation zu prüfen: sic .m:: jedoch entschieden d.-iTtmen, daß australische Bürger nach nationalen oder rassischen Gesichtspunkten g’sUriHwerden. Zionistische Volksachelt In der Budaoester Gemeinde Aus Budapest wird uns geschrieben: Die z i o :i i«t i s c ii e n Mitglieder der Repräsentanz der Per-tcr Israelitischen Knltnsgemeinde entfalten sowohl in den Fachausschüssen als auch im ßemeindeaussehüß und in der Generalversammlung der Repräsentanz eine lebhafte Tätigkeit. Im Ausschuß regte der Präsident des Ungamcnen Zionistenbundes Dr. Julius Miklos die ehebaldige Verwirklichung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Plan: nach dem Vorbild der jüdischen In-titutionen in Deutschland an. Ferner trat er für Reform des Wahlrechtes ein. In der Generalversammlung betonte der geschäft-führende Präsident des Zionktenbur-les Dr. Friedrich Fried, es sei notwendig, sich insbesondere mit dem Problem der Umschichtung der jüdischen Jugend zu befassen, da die Aussichten auf Erlangung von Posten als Beamte, beziehungsweise ira kaufmännischen Beruf immer geringer wer- Secks Mendt i&dteckee Htu&ik mit prominenten Mitwirkenden ah 2. Februar jeden Mittwoch, 20 Uhr, in der Jüdischen Knlturstelle, l., Kal 3 (K 28-2-36),

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