Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 715 (5.1.1938)
- Date
- 1938-01-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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- Wien, Mittwoch, 8. Jänner 1938. Oie Sensation J938! Oer iitfiijtte Fite „DerPurimspleler"«...«,-».. I Recht geschieht des. Wiener Juden,. ausawehen und aus der Öffentlichkeit 'wenn sie sieh das schändliche Treiben J verschwinden. Die Wiener Juden wollen der „Union“ weit« bieten lassen. Die sich rieht Selbstmorden und sich , auch Wiener Juden müssen sieh sagen: Wer nicht, durch eine Waimsinnspolitik ins wahnsinnig ist, gehört nicht auf die;' «glück stürzen lassen. Fort daher ms politische 'Tribüne. Wer Selbstmord bejder jüdisch-antisemitischen „ür""~ 111, soii sich das mit sich selbst retchiseher Juden“' :: geh« rm,i und Urttppcäi«! gespalten, (Me ein* armer wütend und erbarmungslos bekämpfen und sich gijgensoit&g das Recht eireitig machen, im '»’arneu der ganafta Gemein,.ohj ft zu spreche:!. Aus der zwei Artikel fallan-don Polemik, der ,W; hrtieit* gegen Df. Bhrlioh gebt freilich euch wn:h etwa» andere* hervor. Trota der vollständig«:’ Deplaciertheit seiner Rede war m;fe© Leuten um <Be ‘ zufolge sind Im' Jahre 1987 10.500 Juden ,Wahrheit* noch viel .tu maßvoll'. Mit. n a c b P & 1 ä's t i n a eingewandert. Von giftig'"« Hohn wird ihm das einige Male; dieser Gesamtzahl gehörten 2055 zu der um die Na-*? geriDo*«, Man kann sich j Kapitalisten--, 2Ü23 zu der Arbeinnn «iaigarmaßen vomteHeo, wie hetze* j t er* und 8818 zur Angehörigenrisch und wie deraagogäsob Reden in | kategorie. öffentlichen Körper sc,haften sein müßten, j * damit sic die Z-uat,immune: der .Wahrheitj riigh Commissionen Sir Arthur Wauuivi gv o t d-u Beifall ihre! Gefolgp 0 p jnte-ni - emo Inspektion u<* schaft andern. Angesichte dieser Kompej Reading-Elektmitätewerkes in T ' ' ' tenzzi-reitigkeiten und dieser Herzensj sowie der in dir Nähe liegende.. _, ergüsse tn Jnu genannten Kreisen, (Jener v,un£,ftn fe:nAsl altertümlichen Hafens. Ferner j Publikums ©3 ehern nSemaad recht machen kann, woj besuchte er das Beflitts'm-K.nakenhaus und! Bflcb« der Im eigenen Lager noch außerhalb j P e t a « h T i k w a b. Sir ISrthur erklärte, j i öster- /Ulerlei aus Eres Israel läufigen provisorischen Schätzung oräisoben Dichters Avigdor Ham« ■ ‘.. "• * ’ fand in Tel-Aviv ein sankest statt, dem ein zahlreiches Punükum beiwohnte. Natnan Grünblau würdigte das Schäften Hameins. Im Nansen de« ''hebräischen Schriftstellerverein« und dee Pen-Kluhe begrüß« den JuMlar Dr Simon Ginzburg, namens sie TM-Aviver Journalisten sprach J. Klmou namens der Malrr und K:!dh*.u«r Fräriite UÜU namens des Arbeitertheater* ..Ohe!“ M. Ha -Avivjlevi In seiner Dankansprache klagte Hs- Ausgrft-1 mein übet das mangelnde Int Lektüre hebräisch Februar noch asitrabssit? »einer, fühlt man sieh zu der na.heliegenden Frage eedräu,rt Muß « denn unl-cdingt so sein, .laß man de» Vertreter» dieser Kreise Gelegenheit gibt, solche Reden zu halten? Wenn’* ihnen selber eicht recht Ist, denn könnte Muien doch laicht geholfen worden ...“ Zwei schöne Seelen haben sich da ge- _ _. fu&den: „Die Union“ und das ..Wiener j beiwohnen und Montagshlatt“. Beide machen in Antij teil, b-m der Si. semitismus. Die „Union“, die schon so gemeiner Frag! ziemlich durch alle politischen Gewässer J Mona reu infolg» geschwommen ist, will den Zionisten eines versetzen. „Weil Dr. Ehrlich bekanntlich zu den Führern der jüdischnationalen Zionistischen Partei gehört, die --- - aus Inländern und Ausländern bestent“, hat er also nicht das Recht, „die Österreichisch-Wiener-jüdische Gemeinschaft zu vertreten.“ Auf gut deutsch heißt das: Herr Bürgermeister, ■wie können Sie einen Zionisten ztim Rat dar Stadt Wien machen. Er vertritt doch Ausländer unfd die Herren Antisemiten sind^JiH'h hj gegen die Ausländer, lies >**■.- ' '■ "ir Xnioivstan ‘J'*.i die. ■wahren Patrioten!** Gibt es etwas Niej drigeres als diesen jüdischen Antisemitismus der „Union“? Sie wendet sich an denselben Bürgermeister, bei dem sie schon einmal mit ihrer schändlichen Beschwerde vor den letzten Kultusgemeindewahlen die Zionisten diffamieren wollte und sich eine klägliche Abfuhr holte. , , . , Die Wiener Juden sollen sich diese j „ Ungeheuerlichkeit der „Union“ merken. | Cj,,. L r er Abreise von Palästina »inmal nach Tel-Aviv komotflzieli Abschied zu nehmen. ■ Mitdieder des Jerusaträte« nahmen an einer trotz ihrer früheren Kr würden keiner Sitzung mehr ihr Amt niederlegen, wieder -unrr wurde eine Anzahl alin, die sich in den letzten gewesoteiChM El I 3Sjä kg er von Athiit.b bei dem Angriff 9 Egsrot •< <e.'ellscna ft auf der Jerusalem— Tel-Aviv er Landstraße in der Nähe des Araberüorfes Abu.u'v'äh verwundet. Im Krankenhaus erlag e' seinen Vertetzun-zen Lfrcai v tr im Jahre 1922 aus Polen nach!-r, cd.inwi-a. Ei huit- Faßt eine Frau i;iid ein Riad, Polizeihunde, die zur Verfolgung der Spuren der Mörder von Jechiel Efroni ' gesetzt wurden, führten zu drei Häuser dem arabischen Dort Kbirbet el Atnnt denen die Polizei Waffen und Munition f Die Hauseigentümer wurden, verhaftet. Jüdischer Staat im britischen Imperium! iibergchf Jeder vtlrde e erletzung i ob vorvf irgend- Jiichtung roßbritan Dieser Plan wird hauptsächlich gestützt von Lord M e 1 c h e 11, Lady R « a d i n g und Rev. M. L. Perl zweig. Wie wird die Reaktion der englischen Regierung auf mnen eo’cbei Plan «ein? Hierzu erfährt die JTA. Wrnn auch im- ^gische Erwägungen im u fiir diesen Plan epre-i die Regierung de.s-j l jüdichen Voi': gegeben Lord Samuels Scfeacltz&ge London, S. Jänner, (JTA.) Die Zionist Federation of Great Briiata and Ireland wird offiziell einen Vorschlag uuto: breiten, i einem Bestandteil des britischen lim peri ums zu machen. i. einer Ansprache in Pittsburgh verurteilte Lipsky die Scbaeiiziigs von Lord Samuel. Lionel Cohen und Norman B e n t w i e b und (Aarakterlslerte diese PersönficWteiten als die Vertreter von Kräften, die sich bemühen, die Aussichten eine« Judenstactes in Palästina zunichte zu machen. „ , Er forderte die Zionisten Am-vikas dring, s nioht 1 liehst auf, Massendemoastrstionen zu ver- , t aaverj anptaiten, um GreßbriuirrJea i» übr-r- 5 in das bri-1 zeugen, daß die amerikacificbe .. ... .... . . t kann. Es sei j J ud en h?it einen Judenstaat muß man schon ragen: Recht geschieht se!ar unwahrscheinlich, daß eine Regieruugi w <t n«oh t und in den Wiener Juden! Wer noch ein Gefühl gegenwärtigen Zeifcpunktjhre Zustmi-.der g» dafür hat daß Einigkeit das Gebot der 10 e‘aE'm 80lcim <.-***.* - Stunde ist, und daß wir schon genug Nach Err!chtung eineä „aabfcängigea!Gege“ Mm^l®^i8tat“t jüdischen Staates könnte sich die Situa- ® tion natürlich wesentlich ändern. Jerusalem, y. Jänner. (Paicor.) Bei einem "" Schwierigkeit < ist^die, dafj Haifa »mlfanä:X« l^sis’chkin In Tun sie nichts dazu, um es der „Union“ j wegon ziemlich unbequem, woif di; xmmögiieh zu machen, das jüdische Nest | gut den Einschluß eia« Englan zu beschmutzen und Wasser auf die trauten Mandatsgebiet« Mühle der Antisemiten zu treiben, dann tieeUo Imperium befürworten c gegenwärtigen Situation erblickt. unabhängigen jttd ( iae britische Imperium als l J ' rlrsrn XS. Qi> tm t ne f ar-C t o tu t! unter dom Antisemitismus leiden, davon überzeugt ist, daß die „Union" sich zu einem antisemitischen Handlanger degradiert hat, der muß im Interesse s|[i. ,(i der Ehre de« jüdischen Namens dabei [ gc^ftD gtaatee'i Mitwirken, daß die „Union“ endlich aus i Dominhim gemäß dem Weetmineter-Statni dem jüdischen Leben verschwindet. die Zustimmung jedes einzelnen der Do- Nietnand kann sagen, es handle sich minien nOtirwäre. Aus diesen Gründen hier um eine vereinzelte Entgleisung, können die Verfechter dieses Planes nicht Seit dem Februar 1086 kämpft die beatadentigem für Jüdische National- „Union“ gegen die Zionisten mit Denun- VJ«~* Nationen, Lügen und Verlmundimgon. ^"eS Der Artikel über die Rede Dr, Lhrlichs ttenz innerhalb dee bxitieohen Imperiums ist nur ein weiteres Glied einer systemabei innerer Autonomie, tischen Politik des Wahnsinns und des j Selbstmord?. Sitzt Dr. Ehrlich aie Vor-1 Protest de* atnerlkanlichea treter einer Partei im Rat. der Stadt j Zionisten Wien? Nein, das ist eine bewußte Un- Wahrheit, die zu einer Denunziation der i n NT \ori4’ .JänE0rtPa'cor.) Rabbmer Dr. Ehrlich i« j -Vertreter der „Israelitischen Helipona-, LollJo,. „ d„m ,ie ile 0jh gesciischaft“ im Rate der Stadt Wien, | p 0 g; t; 0 n 4|jer «morikanisoben also auch der Israeliten von der j Zion i*ten gegen jeden Versuch dae bri- „Unlon“, ob es diesen nun paßt oder; tischen Kabinetts, die gegenwärtigen Bedinnicht.. I gungcr. bereits aie die KristaHtaatii Es ist eine merkwürdige .U ' ‘ seiner Anspra l, Parte: da gegen die „Ausländer“ wettert und damit eine Gefahr für alle Juden wird: Die Union österreichische! Juden und das antisemitische „Wiener Montagsblatt“! Nochmals sei es daher gesagt; Opposition gegen üb st einer Teilung des Landes einig gingen. Statt 70.000 eine halbe Million Jerusalem, 3 Jänner. (Pulcor.) Im Jahre 1937 wurden vom Keren Kajemeth eine halbe Million Bäume angepflanzt, die an die Stelle der 70.000 Bäume, die während der Unruhen im Jahre 1936 zerstört wurden, traten. Die gesamte» Einnahmen der TValdkampague de« Keren Kajemeth, di? am 13. Schwa? in der ganzen Weit durchgeffihrt werden wird, sollen fiir die Anpflanzung des Ktriath Anavimvv a 1 d e s zur Erinnerung an die dort kürzennordeten fünf Opfer verwendet werden. jü'.Mschen Nationalhsimee zu betrachten, wie es in gewissen Berichten vorgeschlagen wird, zum Ausdruck bringen. Ec wird erklärt, daß di? «norikanteeben Zionisten voll und ganz tu der von Ben. Tm Verlauf \cm Cnterhaltaseen in Tel- G « r i o n, dem M.tglied der Zionistischen j Aviv sagte Sir Arthur W a u e h o o e er Exekutive, abgegebenen Erklärung stehen,1 ha.be dem Kolonklamt den Vorschlag unter- Wir bitten fär unsere (üten mi ißhjffAn BSiftden cm Spenden. Fftr die bliBö^j äK«K ^ri frt fiecLter »owie Bürstenmacher Oute» wir um Ar&e.L .. der isdlsctieii Bilttfleo Wien, II. Berabra.il(itstraße 18 eine elhe breitet, - - ... _ mm Pfund für O ränge na npflanzuagen zu gewähren. Weiter teilte’ er mit, daß die Regierung eine Suateanieibe in Höhe von 176.000 Pfund für die Tel-Aviver Etadtverwaitong gtsnahmigt habe. ___ Rumäniens FcSio in der zivilisierten Welt ..Manchester Guardian“ warnt in einem Leitartikel Octavian Goga nachdrücklieJiat vct einem Weitertxeiben seiner antisemitischen Politik, deren mögliche Folgen nicht abzuaeben «iud. Die Zeitung schreibt: Der bruiale Angriff gegen ein Volk, welches seit ' sn in Rumänien lebt, sur- Ile Menschen von Herz t. u r, Ballte die Kampagne gegen in Rumänien fortgeführt werden, ur zu hoffen, daß der Völkerauf seiner noch in diesem Molitenden Tagung ein energisches beschließen wird. G-oga, sotiiieüt _,.r Guardian“, hat ee für angeht gehalten, die britische Öffentlichkeit litten, „auf diesen Teil der Welt mit iidschaftiirhen Gefühlen zu blicken“. Freundschaft unseres Landes aber wird i leicht Rdgierußgen gewährt, die durch idlose Verfolgung ihrer schwächeren Untertanen die Humanität a o h ä n- „Ceskd Klovo“. das Hauptorgan der tsohehischen nationalsozialistischen Partei, er- .'äru, dio antisemitische Neujahrsbotaekaft ctavian Gogas bediuit für das Judentum .nen der s, hwersten Schläge der letzten afare. Das Blatt schließt: „Die «ntijiidisebe Bewegung in Rumänien erhält ernstesten Charakter, wenn wir sie in die Lawine alter Schrecknisse einreihen, die sich fegen das Judentum von Land zu Land, Jahr für Jahr und schon Mona*, für Monat wälzen.“ Mama gegen die Rassenpolittk der neuen Regierung Cluj (Kiausenburg), 3. Jänner. (JTA.) In r Nc-ujahrsnummer der „Patria“, des offi-. slter Organs der Nationalen Bauernpartei, nci der Parteivorsitzende Juliu Maniu s neue Regierung eine „Abenteureregicrun g“ und kündigt ihr schärfst«! Kamp! an, Maniu schreibt: „Unser Sieg hätte dio Nationale Bauernirtei aas Ruder bringen müssen, damit wir e politische Korruption, den Mangel an rnst, die öffentliche Unmoral und die Verfolgungen vertreiben und an ihrer Stelle allen Söhnen de* Landes, ohne Unterschied^ der Hasse und der Religion, Frieden und Gedeihen sichern aolla brachte das Neujahr dem Lande eine Regierung, die die Verfassung oikes und die bürgerlichen Ehrenrechte verhöhnt Fe? uns beginnt daher das t-m Jahr kn Zeichen des ELamp!es.a Die jüdische Gattin des französischen Gesandten tescha Gesandte in h i o r r y, kt vom Quai .em Posten abberufen wor- ... , - eine andere Gesandtschaft übernehmen. Offiziell wird erklärt, daß der v e ‘frekt nichts mit der politischen Veränderung in Rumänien zn tun habe, rager^ Zeitungen wissen aus Paris zu uden, aaß der Grund dafür, daß Gesandter ii J r ^res,ä' vcrl3ßti ra suchen , fpabtiu des französischen borene ” k a r e s t. Diplomar.e Rothschild) H. { Ein Minderheiten* Direktoriumt aber nicht für Juden wi?"ka^>’ Uän^.r-.(JTA-) Wie gemeldet Mi n d p b e uf ein *!^e°AbtP.nmdea«-D'e/.es U’rektortam werde Ähteilunc ffo fs-r dle deutsch,> aber kein* Ahf,-?S!lrische Miaderhat, d i s c h IVIII EMI Ehrel das Andenken Eures Lehrers und Führers Prof.z p . 1 " JUCtn! Cold-Buch-Spenden lUr den KEREN-kaje"m*ETHI