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Die Stimme · 1937-12-31 · Heft 713 (31.12.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 713 (31.12.1937)
Date
1937-12-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seit« 4 Dil STIMM! Nr. 718. — Wien, Freitag, 81. Dezember 1937. Juden besetzt sind. Wir finden es auch unerträglich, wenn einflußreiche Stellen des Staates und der Wirtschaft von Fremden bekleidet werden. Wir würden uns in einem fremden Lande hübsch bescheiden benehmen und uns immer als geduldete Gäste fühlend1 * Die Herren von der „Hoehschul-Zcitung“ würden, wenn man sie zwänge, die .,beeten Arbeitsplätze“ und die „einflußreichsten Stellen des Staates“ zu zeigen, welche die Juden besetzen, in arge Verlegenheit geraten : sie müßten dann zuge-ben, daß sie Behauptungen wider ihr besseres Wissen auf gestellt. haben. Die Vaterländische Front aber täte gut, den verantwort!ichivn Herren von der „Hochschülerschaft11 nahezuiegerj, sich ihre Äußerungen in ihrem offiziellen Organ genauer zu überlegen und nicht solche Redensarten zum besten geben, die an Phrasen hakenkreuzlerischer Kreise stark erinnern. ehungen in Höhe von 40.000 Schilling angenommen hatte, dreieinhalb Jahre schweren Kerkers. Der österreichische Staat erleidet durch dir Betrügereien der Karnio! einen Schaden von rund einer halben Million Schilling. Nach dem Urteil der Sachverständigen bestand die von ihr gelieferte Spitalwäsebe aus ganz minderwertigen Stoffen. In Wahrheit hat dag Gericht bei der Bemessung der Strafe beider Angeklagten als! Mildmingsgrund angenommen, daß die von der Karniol gelieferten Bett-Tücher von gu-< t e r Q u a 1 i t ä t waren. So sieht antisemi-1 tiseho Berichterstattung aus! ' zahlen. Es ergeht daher an alle Gemeindemitglieder, die diesem Aufrufe noch nicht gefolgt sind, die dringende Bitte, den freiwilligen Zuschlag ehestens auf das Postspar kassen-Konto A 132.254 einzuzahlen. M Wir bitten für unsere alten and arbeitsunfähigen Blinden um Spenden. Für die blinden Mnsiklehrer, Klavierstimmer, Korb- und Sesselflechter sowie Bürstenmacher bitten wir um Arbeit. ffflfsverefn Her iiüüciiei Blinden Wien. II., Rembrandtstraße 18 Ttltphon A 47-2-77 - Postspsrkausn-Konto Nr A 133.213 Aktion „Rettet die Jugend Hermann Glück spendet S 10— für unsere Aktion „Rettet die Jugend“ und lädt zu Spende® ein: Präsident Max Deutsch, Isr. Kultusgemeinde Baden. Dr. Rudolf Laekenbaeher, Dt. Friedrich Kalman, Dozent Dr. Richard Singer. Med.- Rat Dr. Max Steineberg, Dr. Eugen Weiler, Der Verein für unentge fliehen Arbeitsnachweis, W.en, I., Kohlmesserg. 4, Tel. U 27-0-65, bittet die iüdischen Unternehmer der vom Schicksal gebeugten jüdischen Arbeitslosen, die hungern und frieren, sowie der in handwerklichen Berufen schwer unterzubringenden schulentlassenen Jugend zu ge enken und im Bedarfsfälle Arbeitskräfte beim obigen Verein an.ordern zu wollen Die Boykottaktion Kresses und das Ausland London, 30. Dezember. (JTA.) „C a t h o- Hc Herald“ kritisiert in einem langen Artikel die antijüdische Boykottaktien des Wiener Vizebürgermeisters Dr. Kresse und schreibt: „Antisemitismus, die übliche Begleiterscheinung des Nazi s m u s, kommt in Österreich wieder in stärkerem Maße zum Vorschein. In Wien ist eine antijüdische Boykottkampagne im Gange. Das sind jedoch keineChristen. die sich unter der Parole: .Christen, kauft bei Christen!1 zusammenschließen.“ Berichterstattung im Dritten Reich „Leipziger Neueste Nachrichten“ erhalten von ihrem Wiener D-Berichterstatter über das Urteil im Befitechungsprozeß gegen Regierungsrat P o ß n i g g und Sara Karniol folgende Mitteilung: Die jüdische Textilwarenhändlerin Sara Karniol erhielt wegen Verleitung zum Verbrechen des Mißbrauchs der Amtsgewalt, zwei Jahre schweren Kerkers; Regierungs- Tat Ignaz Poßnigg der nach mehr als zwanzig)« nrb'or einwandfrei v e r b r a c hter Dienstzeit von dieser raffinierten Jüdin verleitet worden war, ihr sämtliche Wüscbclieferungen an die Wiener Spitäler zu überlassen und dafür Boste- Hore'Belisha wird geadelt London, 20. Dezember. (JTA.) Die Zeitungen melden, daß auf der Liste der Ehrungen, die der König seinen Militärs zur Jahreswende verleiht, auch Kriegsminister Lesbe Hore-Belisha steht, der in den Adelsstand erhoben wird. Hore- Belieha ist J u d e. Rudolf Schidkowsky. Dr. Samuel Deutsch Med.-Rat Dr. Moritz Rauer, Magister Herrmann Beermann, Dr. Eduard Ehrlich, Amtsrat Bernhard Freiwillig. Ing. Otto Kol'ech. Otto Mandl Dr. Wilhelm Rosenbauan, Dr. Moses RosleT Dr. Leo Heller. Dr. Oskar Bloch, Dr. Josef Beermann, Oedenburger Moritz, Dr. Bernhard Seiler, Dr. Max Sugar. Dr. Sam, Spitzer. Simon Diamant, Dir. Albert Knopf, Dt. Josef Taussig, Bischitz Edwin, Siegfried Reich, Arthur Korzyn. Dr. Maximilian Schwarz, Erwin Marbach Bhla Vertes, Frau Olga Fischer, Komm.-Ra.t Rudolf Friedl Ernst Pollak. Fritz Billig, Hugo Ehrlich, A. Weisz. Saul Dulitzky, Dr. Hermann L Sw, i RUNDSCHAU I Ableben einer hundertneun' Jährigen Jüdin Wie ..Zsiclö lljsdg“ aus Szi5kelyhid (Siebenbürgen) meldet, ist dort die orthodoxe Jüdin Frau Hermann Berkowies im Alter von 100 Jahren gestorben. Sie hat bis in ihre letzten Lebenstagc ohne Brille j ,.nI „ geschrieben, gelesen und Handarbeiten ver-l »1ND NUN EINMAL EIN. VOLK richtet. Freitag abends rief sie ihre einzige( DER EXTREME, das hat sich jetzt w.eder bei noch lebende achtzigjährige Tochter zu sich, den Wahlen in Rumänien gezeigt. Das Gute nahm von ihr Abschied, sagte, daß ihre und das Böse, das Erhabene und das Niedrige, Stunde gekommen sei, legte sich um 9 Uhr Heldentum und Feigheit, Genialität und Dummzu Bett und verschied eine Stunde später, j heit — im Judentum wohnen sie hart neben- Von ihren Enk°ln ist der jüngste 37, von einander, Übergänge gibt es nur wenig. Bei den Urenkeln 16 Jahre alt. Winterkilfsaktion der Kultusgememde Die Israelitische Kultusgemeinde '“den eröffnet« im Rahmen der von ihr gefühi ,en Winterhilfsaktion zehn Auespeieestollen in verschiedenen Bezirken Wiens, in denen täglich 1500 Personen unentgeltlich ausgespeist werden, überdies werden die bedürftigen Mitglieder der Gemeinde mit Lebensmitteln, J Die zwei großem Parteien, die für Juden bei Kleidungsstücken und Kohle beteilt. j früheren Wahlen noch irgendwie in Betracht Die Durchführung dieser Aktion ist nur kommen konnten, die Liberalen und die Nadiesen rumänischen Wahlen gab es für die Juden nur die Alternative: Jüdisch stimmen — oder antisemitisch stimmen. Denn die einzige Partei, die sich den Juden gegenüber wenigstens nicht ablehnend verhielt, war die bedeutungslose sozialdemokratische Partei, für die zu stimmen überflüssige Anstrengung war, denn die Stimme ging der Urne ebenso verloren, wie wenn man den Zettel zu Hause iM den Ofen geworfen hätte, was die O.ilä Prozent ihrer Stimmenzahl bewiesen hat. dann gewährleistet, wenn die eteucrzahlenden Mitglieder der Kultusgemeinde dem an sie ergangenen Aufrufe Folge leisten und den 20prozentigen freiwilligen Zuschlag zur Kultussteuer ein- Präsidialtisch neben dem High Commissioner, neben Chaim Weizmann oder Ussischkin, auch s i e, die Rowina, sieht. Alle fühlen, daß sie dorthin gehört, daß es ihr Platz ist. Chana Rowina besitzt außer ihrer Kunst noch einen Titel. Das ist ihr unbegrenzter Einfluß auf die Menschen, ihre wunderbare Autorität bei den Massen, diese ganz ungewöhnliche „Popularität“. Die Leute erzählen in Erez, die Rowina habe „sogar“ Einfluß beim High Commissioner, beim General Wauchope, der von ihr begeistert, ja in sie „direkt verliebt“ sei. Natürlich ist. das nur eine naive Interpretation des Volkes. Der kluge, politisch geschulte Engländer weiß sehr gut, daß die Rowina sehr viel repräsentiert, daß sie zwar nur ein moralischer Faktor ist, der nicht durch eine Zahl von Partei anhängern oder von Dunams ausgedrückt werden kann, der aber trotzdem nicht weniger konkret ist Und deshalb schätzt er sie, gewohnt, mit jeder Kraft zu rechnen. Die Brücke zum alten Israel Von welcher Art ist nun diese Autorität, woher stammt sie? Dieses Phänomen hängt mit dem großen historischen Prozeß zusammen, der sieb in diesem kleinen Lande abspielt. Es ist der Ausdruck einer Sehnsucht, die diesen Organismus aufwühlt, es verkörpert seine inneren Bestrebungen. Die Gestalt der Rowina ist eine Brücke in die Jahrtausende der jüdischen Vergangenheit, mit der die Massen die reale Bindung verloren haben. Schließlich und endlich ist sie ja etwas so unerhört Entferntes, diese jüdische Vergangenheit, dieses gemeinsame Schicksal mit dem Land! Unter der dicken Schichte der Konkretisierung der jüdischen Gesellschaft in Erez glüht das Bewußtsein einer historischen Sendung, die sie als Juden zu ticnalzaranfetcn, verbündeten sich diesmal mit den zwei größten Judenfresser-Parteien. Und dennoch: Juden sind für die Liberalen und Juden sind für die Nationalzaranisten eingetreten, Juden haben für jene und Juden ...„ , , ~ . vr-, haben für diese gestimmt. In Siebenbürgen erfüllen haben. Denn der Zionismus befreit: . , .... _ ... ... , .... .. , „ , sind zwölf Rabbiner für die Liberalen m einer sie nicht nur von Not und Erniedrigung,! _ , , , , ... von zwanghafter Unproduktivität, er be-; o£flzi«lten Erklärung eangetreten und in Altdeutet noch mehr: Er ist die Wiedergeburt ] rumänien hat deT weitaus überwiegende Teil des alten Israel und Chana Rowina ist; d®r Juden für da« liberal-nazistische Kartei! ein wunderbarer Ausdruck, ist ein Abglanz dieser ewigen Idee. Ihre hebräische Sprache ist — das fühlen und hören alle — nicht nur das „Neu-Hebräisch“, es ist auch die Sprache aus „jenen“ Tagen, ist die Sprache der Hebräer, die dieses Land vor Jahrtausenden bewohnten. Ihre Kunst ist nicht nur bis zum Genialen erhobene Artistik, sie ist die Wiedergestimmt. So hat Bukarest mit seinen 80.0CO Juden nur 555 Stimmen für die jüdische Liste aufgebracht! In einem ausgesprochen antisemitischen Bukarester Blatt hat ein Jude, der Spaniole Napoleon B. Arie, einen flammenden Artikel gegen die „provokatorische jüdische Reichsliste“ veröffentlicht. — Aber neben dieser jüdischen Schande ist die geradezu sagt in einer Beschreibung der Wahlnacht: ..Als wir spät, nachts am Lautsprecher die Nachrichten von den efänd'g wachsenden Stimmziffem der „Eisernen Garde“ hörten, erinnerten wir uns an 1932, da wir ebenso am Lautsprecher saßen und mit Entsetzen die Wahlnachrichten aus Deutschland vernahmen ...“ Aber wenn es in Rumänien so weit sein wird (und das kann morgen der Fall sein), dann werden wieder die bösen Zionisten schuld sein und nicht die, die nie von jüdischer Selbstverteidigung wissen wollten, sondern in antisemitischen Zeitungen dem Feind und Argumente und Material gegen das p;gene Volk lieferten. Beh Konz Realburo Ing.M.Mühlbauer ltau| und Verkau' von Realitäten, Hypotheken I.. II. und lll bdtze Bau- und Zwisdienkredite Gebäudeverwallung Büro - Franz-Joteft-Kai 11 lei R-25-0-44 Wohnung II Vorgarientlr 150 lei R-41-S-Mauferstehung einer Epoche, die sich heute iMenM« HaJfuDd8r na- . l- 1 __i.1* L /">_n __TL— 4a« 0:„V keiner mehr vorstellen kann. Die Rowina mentlich der Czernowitzer und der Siebenist für die Juden in Erez eine Reliquie aus j ^rger Jwkn> verzeichnen, die nicht der diesen Zeiten. Denn sie fühlen es — mehr ~ ' "" ~ durch Intuition als mit dem Intellekt —, daß Palästina nicht nur für eine gewisse Anzahl von Juden die Lösung ihrer persönlichen Probleme ist, in ihrem tiefsten Innern lebt auch der Glaube, daß sie herkamen, um Zeugen und Mitwirker von großen Dingen zu sein, die ihrem Volke geschehen sollen. Und die Quelle dieses Glaubens ist nicht nur die ungewöhnliche Gegenwart, sondern auch unsere Vergangenheit. Chana Rowina ist für diese Massen — welch eigenartige Erscheinung — ein Bruchteil, ein Überrest dieser heroischen Vergangenheit. Deshalb verehren sie die Rowina. Diese Ehrfurcht läßt sich nur vergleichen mit dem Einfluß der Propheten von einst, die das Volk verehrte, obwohl sie weder Heerführer, Eroberer noch Gesetzgeber waren, und die es doch mehr ehrte,' als Könige, Richter und Feldherren. Eine Erneuerung dieses Gefühls ist die Verehrung, die aus dem Jischuw Chana Rowina zuströmt. Parole zwölf Protestrabbiner, sondern der Parole der jüdischen Ehre gefolgt sind. Die Juden etanden unter dem grausamsten Terror, ihre Vertrauensleute und ihre Wahiredner wurden attackiert, beschimpft, verhafj tet, Polizei und „Eiserne Garde“, die rumänische S. A„ wetteiferten in der Verfolgung derer, die den national-jüdischen Gedanken, die jüdische politische Selbstwehr vertraten. Dennoch haben die tapferen Juden der Bukowina und Siebenbürgen« den Ausfall an jüdischen Stimmen, den das jämmerliche Verhalten der altrumäniscben Juden verursachte, hereingebracht — freilich ist die Wahlmathematik dann wieder der Assimilation zu Hilfe gekommen, indem sie bloß 1.8 Prozent jüdische Stimmen ,-errechnete“, während tatsächlich zu einem Zeitpunkt, wo die Resultate aus Bezirken mit großen jüdischen' Siedlungen noch fehlten, authentisch bereit« | 1.7 Prozent der Stimmen für die jüdische Liste! DIE RAZZIA ist zu einer ständigen E:n- -ichtung im Budapester Judenviertel geworden. Man weiß, wenn man sich am Abend zu Bett legt, nie, wie lange man den Schlaf wird genießen können. Nach Mitternacht, um 1 Uhr, 2 Uhr, klopft es plötzlich wild an die Wohnungstür, rauhe Stimmen rufen: ,,Aufmachen I“ Hereinkommt eine Polizeinatrouille... „Ausweispapi-ere vorzeigen!“ Wie im Schlafwagen verbringt der Budapester Jude seine Nächte in der eigenen Wohnung. Womöglich haibangezogen, jedenfalls aber die Auswe'spapiere unter dem Kopfkissen. Kere:thaltend. Zu Tausenden weiden sie aufgesebreekt, zu Hunderten werden sie ins ^chubhaus gebracht, ziemlich wahüo-s, auch wenn die Papiere in Ordnung sind (was kann man wissen, jüdische Papiere müssen nicht echt sein, schrieb jüngst ein Mittagsblatt in einer Reportage über so eine Razzia). Das Ergebnis — tes wird gewöhnlich erst am nächsten Tag um 4 Uhr nachmittags den Gefangenen mitg-eteilt — ist dann, daß neun Zehntel der Menschen wieder nach Hause gehen können, während dag restliche Zehntel noch .Ergänzungspapiere“ erbringen muß und nur einige wenige wegen unerlaubten Aufenthalts in Ungarn der üblichen weheren Amtshandlung unterzogen werden. Die Juden sind Freiwild in Ungarn, zu ihren Gunsten gibt es keine Unantastbarkeit der Wohnung, ihr Schlaf gib nicht, ihre persönliche Freiheit ist aufgehoben. Ein Budapester Stadtverordneter hat in Debrezin auf der Durchfahrt mit dem chnellzug in einem Pereonenzug bärtige Menschen gesehen: In Budapcot angekommen, avisiert er da.s Polizeipräsidium, daß über Debrezin „ein Waggon Galizianer“ im Anteilen sei, man solle die Leute doch auf dem Hahnhof in Budapest hoppnehmen, ehe sie sich in den Schlupfwinkeln de« Ghettos unsichtbar machten ... Die Polizei tat, wie ihr befohlen war. Und sie fand nicht einen Galizianer. Aber was war die Folge dieser Blamage? Man verkündete, eg müßten nach Muster der Budapester Razzteu auch in allen l’rovinzstädten Parforce-Jagden auf GaFziancr unternommen werden, denn wenn sie in dem Zug nicht zu finden waren, so mußten eie doch anderswo sein... Auf den Gedaifken, daß man doch nicht „illegal“ im regulären Zug über die Grenze zu fahren pflegt, oder gar auf den Gedanken, daß heute niemand I.uet hat, sich nach Magyarien einzusch'e^hen, kommen die Antisemiten natürbch nicht. Diese Fälle zeigen am besten, wrs der Antisemitismus ist: eine geistige und psychische Erkrankung, deren vorwiegende Erscheinungsform die Zwangsvorstellung ist. Jehuda. 175000-Pfund-Assleihe für Tel-Avlv geaefsmlgt Tel-Aviv, 30. Dezember. (JTA.) Die Palästina-Regierung hat die neue Anleihe in Höhe von 175.000 Pfund für die Tel-Aviver Stadtverwaltung genehmigt, die für Kanalisation, Straßenbau und Bauten verwendet werden soll. gemeldet waren. — Ein jüdischer Journalist Makkabl - Boxsektion. Boxgymnantck und Kampftraining jeden Mittwoch und Samstag um HS Uhr im Trainingslokal, IX.. Liechtensteins traße 20. Da die Kampfe-taffel e'nea eigenen Trainingsabend hat, ist individuelles Training der Anfänger gesichert. Heiße Dusche- und Massagegelegenheit. IIIUBNI Ehret das Andenken Eures Lehrers und Führers Prot- Z. P. Chajes durch JUKIEllS Gold-Buch-Spenden für den KEREN-KAJEMETH!

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