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Die Stimme · 1937-12-31 · Heft 713 (31.12.1937) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 713 (31.12.1937)
Date
1937-12-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 713. — Wien, Freitag, 31. Dezember 1937. DIE STIMME Sette 3 fm WcEKfND UNO fSiliiN DIE 8ESTEN WÜRSTE U. KONSERVEN VON EISEN d Berthold Felwel gestorben Dr. Berthold Feiwel, Mitglied des Direktoriums des Keren Hajessod und des Jewish Colonial Trust, ist ln der Nacht vom 27. zum 28. Dezember, 62 Jahre alt, in Jerusalem gestorben. Feiwe! gehörte zur ersten Garde Theodor Herz's, der große Stücke auf ihn hielt. Er wurde 1875 in Pohriitz (Mähren) geboren, wandte sich bei Herz!» Auftreten schon als Student — er gehörte der Verbindung „V&- ritas“ in Brünn an — der zionistischen Bewegung zu und b'iieb deren Dienst zeitleben? gewidmet. Auf dem ersten Zionistenkongreß in Base! nahm Feiwel als einer der jüngsten Delegierten teil Gemeinsam mit Max Bickel und Robert Stricker gründete er das Kampfblatt ..Jüdische Volksstimme“ in Brünn und tat sich vielfach als Dichter und Förderer des jüdischen Geisteslebens hervor. Von Herzl in die Redakg'on des zionistischen Zentralorgans ..Die Welt“ nach Wien berufen, wurde Feiwel später deren Chefredakteur. Er war es auch, der auf dem I. österreichischen Zionistontag in Olmütz ein damals grundstürzendes Referat über unsere „Gegenwartsarbeit“ hielt und deren Thesen zur Annahme brachte. Auf dom V. Zionistenkongreß (1901) gehörte er der „Demokratischen Fraktion“ an. Diese trat in Opposition zu Herz! mit der Begründung, daß das Erwachen eines Volkes nicht bloß durch politische Mittel erfolgen körimuni daß eine stärkere Entfaltung der künstlerisch-schöpferischen Volksseele durch B“- ßchäftigung mit kulturellen und geistigen Werten nötig sei, 1902 gründete er gemeinsam mit Martin Buber, E. M. Lilien und Davis TrLtseh in Berlin den „Jüdischen Verlag“ und wurde als Herausgeber des „Jüdischen Almanachs“ und der Gedichtsammlung „Junge Harfen“ sowie als Übersetzer jiddischer Dichtungen weithin bekannt. Insbesondere seine glänzende Übersetzung der Lieder da« New- Yorker Arbeiterdicbtem Moritz RosenfeM 3ns Deutschs wurde sehr populär. Stet« forderte er Verständnis und Interesse für di>- kulturellen Kräfte und die Sprache des Ctetjudent-unw. Im Verein mit Weizmann und Martin Buber entwarf er den Plan zur Gründung der Hebräischen Universität in' Erez. Nach Verkündung der Balfour-Deklaration folgte Feiwel dem Rufe nach London und wurde als Mitglied der Finanz- und Wirtsehaftekommiesion Mitglied der Zionistischen Exekutive. Er legte den Grund zur Organisation und zum Aufschwung des 1000 Bücher. .... . f V— Rotiane, Erzählungen, Kinderbücher, K<mst und Wissenschaft, Katalog erati* und franko BiisHhsodiuog Schneider (k Co. i., frenz-Josef-Kai / tan der Schwedenbrüeke). Keren Hajcssod, dessen geschäf tsf übrender Direktor er von 1919 bis 1926 in London war. Auch nach Übersiedlung der KH-Leitung nach Jerusalem gehörte Feiwel dessen Direktorium an. Die letzten Jahre seines, Lebens verbrachte Feiwel im Lande seiner, Sehnsucht: Palästina, der Pflege seines Gärtchens in Talpioth hingegeben und bis! auf sein Krankenlager mit vollster Anteil-; nähme für die Geschicke der xionistteahen j Bewegung. Das Begräbnis Feiwels fand unter Marker Beteiligung von zionistischen Veteranen, Vertretern der nationalen Körperschaften und persönlichen Freunden dos Verstorbenen am ö'.berg statt. Izehak Grün bäum hielt ein« Grabrede namens der Exekutive der Jewish. Agency. Es sprachen ferner S. K a p! a u f k y, der den Keren Hsjeseod vertrat und Professor Hugo Bergmann im Namen des Freundeskreises von Feiwel. E3ESOOIE1BGJDBC3Q ALLEN UNSEREN VEREHRTEN GÄSIEN Cafe Johann Strauß, I., Kai Silvetterstflberl Fernand Gravel lind Joan Blond eil in dem entzückender; Lustspiel Her König und das Girl Burg-K no,l. fmpetia!-Kino,l. »«■■■■I Eia Orofifüta der Warner bros u> mbwiw katenkammer für Eiuschrrihungeti judughevr Advokaten gesperrt wurde. Seither zeigte er eich bestrebt, di? EntjuLmg des Advokaten* ntandee in ganz Rumänien 'durciuttf uhren. * Rumäniens peinliche Neujahrsüberraschung Die Losung der neuem Regierung: Rumänien den Rumänen Bukarest, SO. Dezember. (Privat) Die Ernennung dee Kabinetts Goga-Cuza hat in den weitesten Kreisen Rumäniens B &- stürz« ng bervorgerufen. Die n a t i o n a 1chriatlicbe Partei, die vom König zur Regierung berufen wurde, hat in den letzten Jahren zwar Fortschritte gemacht., aber auch bei den jetzigen Wahlen nicht einmal zehn Prozent der Stimmen erhalten. Der Eintritt von Nationalzaranisten ins Kabinett darf nicht darüber täuschen, daß die Regierung eich bloß auf eine Minderheit von 9'7 Prozent stützt, da die neuen nationaizaran'stischen Minister auf eigene Faust handelten and deshalb auch bereits von ihrer Partei ausgeschlossen wurden. König Carol soll aber die extrem rechtsradikale Partei Goga-Cuza mit der Regierungsgewalt betraut haben, um der faschistischen „Eisernen Garde“, die sieb jetzt Partei „Alles fürs Vaterland“ nennt, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Hakenkreuz — Zeichen der Regierung Goga-Cuza Da« ist ein schwacher Trost für die Juden, denn Cuza und Goga sind antisemitisch genug. Die Tatsache, daß die „Nationalcbristen“ das Hakenk r e u z“ als Parteiabzeichen haben, besagt alles. Der achtzigjährige A. C. Cuza, der dem Kabinett als Staatsminister ohne Portefeuille angehört, gründete 1922 die Nationalehristliebe Liga mit einem antisemitischen Programm, "das dein der * deutschen Nationalsozialisten fast zum Verwechseln ähnlich ist und zierte sein Blatt „Apararea Nationaler mit dem Hakenkreuz. Sein Parteigenosse seit 1935, der 57jährige neue Ministerpräsident Octavian G o g a, hat sich, obwohl er noch vor einigen Jahren entschieden den Vorwurf zurücfcwie«, ein Antisemit zu sein, ebenfalls ein exzessiv antisemitisches Programm zurechtgelegt und «ich, obwohl er eine Reputation ale Schriftsteiler zu wahren hat, nicht gescheut, die Juden in Aufsätzen, die jeder Wahrheit Hohn sprachen, zu bekämpfen. * Goga war in früheren Jahren Mitglied der nationalen Bauernpartei (Nationalzaranlsten) und Untern ebtstniuister im erst ca Kabinett Yaida Voevod. Nach dom Rücktritt dieser Regierung trat er aus der Bauernpartei aus und schloß sich der Volkspartei des Marschalls Avercsou au. Schon damals trat er öffentlich mit der Forderung hervor, daß das jüdische Element, im öffentlichen Leben und der Wirtschaft zurückgedrängt werde. 1932 gründete er eine eigene Partei, die „Nationale, Agrarpartei“. 1935 vereinigte er di «sc Partei mir Cuza» „Liga für nationaii christliche Verteidigung"; die vereinigte Partei nahm den Titel „National-Christliche Partei“ au. Er wurde zum Wortführer dieser Partei auch in ihren extrem antisemitischen Forderungen. Die Losung der Partei lautet; „Rumänien den Rumänen!“ Die Juden werden im Parteiprogramm als „zersetzendes Element" bezeichnet, welches der Konsolidierung des rumänischen Staates entgegeuarbeitet; es sei darum Aufgabe des rumänischen Staates, (las rumänische Volk vor den Juden zu schützen. In diesem Zusammenhang fordert das Parteiprogramm die Ausweisung aller Ausländer, deren Aufenthalt iu Rumänien nicht mit dem Staatsiuteresse begründ d werden könne, und die Revision aller Naturalisationen. G e o r g h e A. C u z a, der das Arbeite- Portefeuille itberuimmt, wandelt ganz in den Fußetppfen seines Vaters A. 0. Cuza. Er g- - hörtgbscliou dem früheren Parlament, an und hielt'' wiederholt radikal-antisemitische. Reden. One „Zierde des Rechts“ Außenminister M i o e s c u war vor nicht langer Zeit zum Präsidenten der Bukarester Anwalt«kammer gewählt worden. Diese Wahl wurde dadurch möglich, daß sämtliche jüdischen und demokratischen Mitglieder der Kammer durch cuzistische Anwälte unter Heranziehung der Cnza-Studenten gewaltsam von dem Betreten des Wahllokals ferngehalten worden waren. Er ist Professor des Zivilrecht« au der Bukarester Universität. Micc-scu hat es durchgesetzt, daß die Bukarester Advo- Goga gab a.a dte rumaü'-cbc mx i Ho a««-!ändi«che Presse eine Erklären,-- au.*, in der er ankündigt er werde das F.rgierungsprognemm am Vorabend de« nenen Jahre* tra Radio bckariutgfbc«, und fügte hinzu: Per größte Teil meine« Programm« ergibt sich aus meiner politischen Vergangenheit, ich glatt ha au das Vorrecht der Nation, ihren Staat zu teilen. Auf dieser ifcoiogi- [-ehf-.ii Grundlage trat ich mich mit Cuza. Mein Leitwert ist; „R n m ä n i c u d t tt R umänen." Die christliche Lebensauffassung muß wieder die Grün Hage de« ofl’,.nt liehen Lebens werden. Die Itegi-'-rung we-r-ie verfassung-mäßig Vorgehen, jedoch nicht aus den Augen verlieren. daß ihre enste Aufgabe die Rettung der Nation ist, Professor Jorg:; hat der neuen Regierung Unte-MfUzniig zugi'sagt. M s n i tt erklärte, die Nationale Bauernpartei werde der Kegientng c*-:’: eut- 'eine Heilung der k a t e g o r i« c 1; c n 0 p p o s i t i o n einnehmen. * Die Presse im A aGa n d nimmt gegenüber der neuen rumänischen Regien,ng eiste kühl e Zur ü c k halt u tt tr ein. Lin Teil der Pariser Prn-ee weist anf di« v n d i kulant i s <: in i t i s c h o n L o s is n g e n der neuen Männer hin. Im „Echo do Paris“ schreibt Pertinax: Riimiitjh’n stürzte sieh in ein t<‘eh! gefährliches Abenteuer. „Teunps“ führt im Leitartikel aus, Rumänien stehe int Begriffe, ein gefährliches Experiment zu beginnen. Befremdliche Äußerungen der „Hocbschul-Zettung“ Die von der Vaterländischen Front anerkannte Vertretung der österreichischen Studentenschaft, die „Bochschtllerscbaft Österreichs“, gibt ein offizielle® Organ, die „Hochechul-Zeitung“. heraus. In der letzten Nummer diese« Blatte» ist unter dem Titel „Gedanken zur Juden frage“ ein Artikel erschienen. in dem es unter anderem heißt: „Wir finden ee unerträglich, daß die hettcr A r b e i t« o i ä. *. z e tm Land» von CHANA ROWINA Von Dr. Mosche!» Poraeranz (Tel-Aviv) Bwt gegen Mitternacht bevölkert «ich da» Cate „Recki“. Es ist eigentlich eines der häßlichsten Kaffeehäuser Tel-Avivs — und doch ward ihm eine wichtige Rolle zuteil: gerade hier und nirgends anders ist der Treffpunkt der palästinensischen „Boheme“. Alle, die sich in der Literatur und in der Politik des Jischuw einen Namen erworben haben, trinken dort unzählige Gläser Tee und „Ga-sös“. Um sie scharen sich in Rudeln die Snobs, eine Erscheinung, die mit jeder echten und unechten Bohhme so untrennbar verbunden ist wie etwa der Schweif mit seinem Komet. Cafö Recki — das ist die offiziöse Kunst und Literatur, das sind jene, die Ihre Revolutionsperiode siegreich hinter «ich haben, die zur „besitzenden“ Klasse gehören, das heißt Ruhm, gutbezahlte Posten und andere schöne Gaben „dieser Welt“ erworben haben. Aber nicht weit von Mer, auf derselben Allenbystraße, nur etwas näher zum S’fath Ha-Jam, haben die jungen „revolutionären“ Schriftsteller ihre Zelte aufgeschlagen, in einem Kaffeehaus, das den schönklingenden Namen „Schöleg L’wanon“ (Schnee des Libanon) trägt Hier sieht man mehr Künstlerköpfe und Krawatten gehören zur Seltenheit; dafür ist der Tee billiger und ... besser. Die prominenten Namen fehlen zwar, doch der Raum ist von Anwärtern auf einen solchen dicht erfüllt. Aber kehren wir zum „Recki“ zurück, denn es ist schon wirklich — sogar für das „Recki“ — spät. Das Cafö ist voll und lär- , mend. Man sieht verschwitzte Gesichter j und Glatzen, repräsentative Bärte, die sich ' beim Diskutieren lebhaft bewegen. Aber 1 plötzlich — für einen Augenblick — hebt ' sich der schwere von Rauch gebildete 1 Schleier, der über dem Raum lastet, das i rauschende Gespräch stockt, die Köpfe ' wenden sich zur Ttir. Die „Habimab-Leute“ | sind da- Aber nicht ihnen gilt die Aufmerk- | samkeit und diese halbe Minute de« Schweigens — nicht dem kolossalen an Gestalt; und Talent überragenden Meektn, nicht dem i alten, phänomenalen Gnessin, sondern nur | ihr — der R o w i n a. I Die erste Dame von E*e* Sie setzt sich an ein kleines Tischchen, gleich beim Eingang. Neben ihr sitzt ein junger Mensch. Alle betrachten ihn mit Eifersucht. Die Rowina verzehrt ihr Nachtjmahl, irgend eine einfache kalte Speise.! So lebt die gTößte, jüdische, im vollen Sinne des Wortes geniale Künstlerin: ohne | teure Perlen und ohne kostbare Edelstem«, | sogar ohne Schminke, ohne luxuriöse Nachtlokale und ohne Champagner. Alle wiesen; es in Erez Israel, daß eie — genau wie alle anderen Künstler der Habimah — nicht mehr verdient ais ein gewöhnlicher Arbeiter, So lebt sie wie ein „Schwarzarbeiter“, wie ein Cha'uz, diese „ungekrönte Königin Pai iästinas“, die „erste Dame von Ere-z“ oder wie die' vielen Epitheta von Ghana Rowina noch lauten mögen. Es gibt viele, die das lobenswert finden. Es fehlt aber auch nicht an solchen, die behaupten, daß das jüdische Volk nicht genügend für seine Genien sorgt. Vielleicht haben die letzteren Rechtste singt das „Lied der Lieder“ Es war bei der Inauguration einer Schekeiakt.ion. Für Sehabbath vormittags war ein Meeting in den großen Saal des „Mugrabi-Gebäudes“ einberufen. Die Affteben kündigten Reden von bekannten politischen Parteifuhren) an und Deklamationen von Ghana Rowina. Anfangs, als die „bekannten Parteiführer“ sprachen, war der Saal musterhaft leer. Viele Leute spazierten in den kühlen Korridoren oder saßen auf den sonnigen Stiegen, di« zum Haupte-ingang führen. Alles wartete. Als aber die Reden zu Ende waren, da füllte sieh der Saal. Und die Rowina kam wirklich, ganz einfach weiß gekleidet Sie sprach, sie sang — man müßte dafür ein nettes Wort «rfinden — einige Kapiteln aus dem „Lied der Lieder“. Das war die echte, lebendige Bibel. Wenn ich berichte, daß ich bei den lauschenden Scfardim, bei den deutschen und bei anderen Juden Tränen ln den Augen sah, so will ich, daß man mir dies glauben und nicht für eine Übertreibunsr halten soll. Es waren Tränen der Begeisterung, einer ungewöhnlichen Erhebung. Die ~ Rowina ist heute der einzige Mensch im Judentum, der das Pathos der Bibel besitzt. Sie ist keine Gestalt aus unserer Generation, sondern es scheint, ais ob sie wie durch ein Wunder aus den Zeiten Ezechiels oder Jesaias erhalten geblieben wäre. Franz Rosenzweig, der verstorbene große Denker und Dichter der deutschen Juden, erzählte folgende merkwürdige Geschichte: Die Rowina hatte in der Wohnung des Dichters aus dem T’nach vorgelesen. Da lief der kleine Sohn de« Dichters plötzlich weinend aus dem Zimmer — getrieben von der unheimlichen Macht der rezitierenden Rowina. Am Präsldlaltlsch neben Wauchope und Weltmann Ein markantes, in die Augen springendes Phänomen der jüdischen Gesellschaft, in Palästina ist. der unerwartet schwache Einfluß d*r polnischen Parteien auf die breiten Massen, die sich auf keine Art erfassen lassen. Dafür existiert ein anderer Faktor, der alle Schichter dttn-hcirinit. Das sind di« 80arnaiirttfiii „Autoritäten“, das gntd verschiedene P e r s ö ii! i t h k o i t e n. Die Rowina gehört, zu dics.'ii großen Persönlichkeiten Palästinas. Ihre Autorität, erstreckt sich nicht nur auf gewisse Schichten. Es verehrt sie nicht nur der deutsche Intellektuelle, sondern auch d«r einfache Jcmenlte. Es handelt Rieh liier nicht nur um ihren künstlerischen Einfluß, es ist nicht bloß eine Frage ihres dramatischen Talents. Die Rowina ist. ganz abgesehen davon, eine kolossale „Macht“, ein gesellschaftlicher Faktor, wie man das gewöhnlich im sozialen Leben nennt Die Leute auf der Straße nehmen unwillkürlich den Hut ab, wenn sie ihr beregnen. Man erzählt: Vor einigen Jahren.' al» sie »ine schwere Krankheit durchm.ichte, sammelten sich ständig Gruppen vor ihrem Hause oder vor der Klinik, in der sie lag. «m Berichte über ihr Befinden zu «rfaitren. Man kann das nicht mit der Ar.nio.g hnrc der „Sensation“ erklären, die auch :-or.s! berühmte Künstlerinnen umgibt. Es ist vielmehr eine Angelegenheit ihrer mora’kchmt und sozialen Autorität Man erk-nnt das auch daran, daß mau de.t größten Fei«rii ketten — nicht mn künstlerischen — .ga

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