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Die Stimme · 1937-12-29 · Heft 712 (29.12.1937) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 712 (29.12.1937)
Date
1937-12-29
Page
– (sequence 3)
Language
German
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N*: na — Wies, Mittwoch, *9, Dezember 1987. ME STIMME Seit« 3 Das Echo der Rede Dr. Ehrlichs im Dritten Reich In den Blättern des Dritten Reiches, so in der „Rheinischen Landeszeitung“ und in der „Freiburger Zeitung“, trifft man einen aus Wien verschickten Klischeebericht über die mannhafte Rede des Rates der Stadt Wien, Dr. Jakob E h r 1 i c h, in der Wiener Bürgerschaft an. In dem Bericht, der auch in allen den erwähnten Preßprodukten gleichlautend betitelt ist („Jüdische Frechheiten im Wiener Parlament — Verdiente Abfuhr für Jud Ehrlich“) wird zunächst die Boykotthetze des Gewerbebundes als „Abwehr der Boykottparole jüdischer Kreise gegen arische Geschäftsleute“ umgelogen und dann gesagt, Dr. Ehrlich habe „einen frechen, typisch jüdischen Vorstoß“ unternommen. Sodann wird mit besonderer Genugtuung hervorgehoben, daß „Stadtrat“ F r i e b e und „Stadtrat“ F r u m o 11 die „anmaßenden jüdischen Äußerungen“ zurfickwiesen. Diese beiden Herren bekommen auf diese Weise ein unzweideutiges Wohlverhaltungszeugnis von bakenkreuzlerischer Seite, was ihnen vielleicht endlich doch die Augen öffnen und zeigen wird, wessen Geschäfte sie mit ihrer Boykotthetze besorgen. „Neues Leben“ und LänderbQhne Die „Güssinger Zeitung“ veröffentlicht am 26. Dezember folgende Mitteilung (die Spationierang ist im Original nicht vorhanden): Gerüchte Aber die LSnderbühne. Von der Landessachwalterschaft „Neues Leben“ wurden wir um Veröffentlichung folgender Zeilen gebeten. Immer wieder wird gegen die Länderbtthne das Gerücht herumgetragen, daß sie lauter jüdische ' Schauspieler beschäftige. Damit wird gegen den Besuch der Länderbühne Stimmung gemacht. Trotzdem diese Behauptung den Tatsachen absolut nicht entspricht, weil im Gegenteil überhaupt kein jüdischer Schauspieler bei der Länderbühne beschäftigt ist, wird dieses unverantwortliche Gerücht sogar von hiesigen hochstehenden Persönlichkeiten verbreitet So wurde vor kurzem in einem Kaffeehaus in Feufthf von einer bekannten Eisenstädter Persönlichkeit dies wiederum öffentlich behauptet. Darüber zur Rechenschaft gezogen, mußte sie zugeben, daß sie nicht auf Grund von Tatsachen, sondern auf bloße Gerüchte diese unverantwortliche Äußerung getan habe und diese mit dem „Ausdruck tiefsten Bedauerns zurückziehe.“ Wir bitten alle Freunde der Länderbtthne, in Zukunft mit aller Schärfe gegen derartige unwahre Gerüchte vorzugehen, eventuell uns anzuzeigen, weil ee nicht angeht, eine Einrichtung von solcher Kulturbedeutung für das Burgenland, wie es die Länderbühne ist, dureh unüberlegte oder böswillige Tratschereien zu gefährden. * Wir möchten nun gern wissen, ob die Vaterländische Front mit dieser offensichtlich prinzipiellen Ausschließung jüdischer Schauspieler von der Länderbtthne einverstanden ist und die Stellungnahme der burgenländischen Landessachwalterschaft „Neues Leben“ billigt Deutschlands Streicher-Schande Der „Stürmer“ meldet, daß vor der Synagoge zu Beuthen, dem Hauptort von Deutech-Oberechlesien, ein „Stürmers-Kasten angebracht worden ist. Auf dem vom „Stürmer“ reproduzierten Photo der Beuthen er Prachtsynagoge Ist deutlich zu gehen, wie der -Stünner“- Kasten den Eingang in den Synagogen- Vorhof fast verstellt. Der „Stürmer“ teilt in seiner letzten Dezember-Auegabe mehrere Enteetzen erregende Tatsachen über die Verfolgung der Juden in Oberechlesien mit. Weiters teilt der „Stürmer“ mit, daß im Kreise Bernkastel 25 jüdische Viehhändler mit sofortiger Wirkung vom Viehhandel ausgeschlossen wurden; gegen eine Reihe anderer jüdischer Viehhändler ist in nächster Zeit die gleiche Maßnahme zu erwarten. Der „Stürmer“ appelliert ferner an die zuständigen deutschen Behörden, allen jüdischen Akademikern, die ins Ausland gegangen sind oder gehen, die akademischen Würdegrade zu nehmen, damit es diesen Emigranten unmöglich wird, im Auslande akademische Berufe auszuüben. Der „Stürmer“ behauptet, daß die jüdischen Akademiker im Auslande häufig gegen Hitler-Deutschland hetzen und daß sie ihre neuerwoTbenen akademischen Stellungen dazu benutzen, um Deutschlands Ansehen im Auslande Abbruch zu tun. stehend genannten Konten etwa noch eini gehenden Beträge zugunsten des Preußi-! sehen Staates eingezogen.“ j Die Verfügung gibt dann ein genaues Verzeichnis über das eingezogene Vermögen. Hierzu gehören die verschiedenen; Bankguthaben der „Großloge für Deutseb- | land VHI“, außerdem eine Reihe von Hypoj t-heken der Großloge und Wertpapler- ■ bestände, ferner die Guthaben des Verbandes der Berliner Logen U. 0. B. B., die Guthaben des „Berliner Distriktes des Schwe- 1 sternverbandes“, die Guthaben der „Berthold-TimendorfeT - Loge“, der .Spinoza- Loge“, der „Abraham-Geiger-Loge“, der „Äkiba-Eger-Loge“ der „Berthold-Auerbach-! Loge“, der „Julius-Fenchel-Loge“, der „Deutschen Reiohsloge“, der „Monteflore- Loge“, der Loge Linas Hacholim“ (die Loge Linas Hacholim gehört unseres Wissens dem Verband der V. 0. B. B.-Logen nicht an. — Anm. d. Red.). Beschlagnahmt wurden auch sämtliche Guthaben der Schwesternvereinigungen dieser Logen, ebenso die Guthaben der „Jüdischen Toynbee-Halle für Volksbildung und Unterhaltung“. Die Einziehung des Logenvermögens erstreckt sich aber nicht nur auf diese Vermögensbestandteile, sondern es werden sogar Schreibmaschinen, Kästen mit Löffeln, Gabeln und Messern, Schmucksaohen usw. beschlagnahmt. Die Beschlagnahme des Vermögens derBne Briss-Logen Der „Deutsche Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger“ veröffentlicht eine weitere Verfügung der Geheimen Staatspolizei, betreffend die Beschlagnahme de6 Vermögens der U. 0. B. B.-Logen. Diese Verfügung beginnt mit den Worten: „Auf Grund des § 1 des Gesetzes über die Einziehung kommunistischen Vermögens vom 26. Mai 1988 (R.-G.-Bl. S. 293) in Verbindung mit dem Gesetz über die Einziehung volks- und staatsfeindlichen Vermögens vom 14. Juli 1933 (R.-G.-BL I, S. 479) und der Preußischen Durchführungsverordnung vom 81. Mai 1933 (Gesetzsammlung S. 207) werden die bei den aufgelösten Organisationen des „Unabhängigen Ordens Bne Br iss“ beschlagnahmten Vermögen, ferner die zum Eigentum dieser Organisationen gehörenden, bisher aber noch nicht bekanntgewordenen Vermögen, sowie die auf naoh- Reditsreglerung Goga in Rumänien j Bukarest, 28. Dezember. (JTA.) Die Zen-; tralwahlkommission in Bukarest hat folgende j amtliche Mitteilung ausgegeben: Die Berechnungen der von den Parteien erzielten! Prozentsätze erfolgen für das ganze Land.j Die Parteien, welche im ganzen Lande zwei Prozent nicht erreicht haben, erhalten keiu Mandat. Gemäß dieser amtlichen Verlautbarung wird die Jüdische Reichspartei, die 1*7 Prozent der Gesamtstimmen im Reich auf sich vereinigt bat und gemäß der Proportion ein Recht auf vier Mandate gehabt hätte, ohne Mandat im Parlament bleiben. Da die kleinen Parteien leer ausgehen, erhöht sich die Zahl der Mandate der größeren Parteien. Die Partei „Alles fürs Vaterland“ (Eiserne Garde) erhält rund 70, die Christlich-nationale Partei (Cuza-Goga) etwa 40 Sitze. Die antisemitische Front Adolf Donatß Ein Erinnerungsblatt von Marek Seharlag Soeben kommt aus Prag die Nachricht, daß Adolf Donath im Alter von 62 Jahren gestorben ist. Er wird in der Notiz als bedeutender Kunstkritiker gewürdigt. Er war aber auch ein bedeutender Lyriker. Dieser Dichter, der in der „Welt“ zum ersten Male Judenlieder veröffentlichte, genoß meine Bewunderung. Die Musikalität und die nationale Note seiner Poesie rissen mich hin. Es war in den Jahren 1897 und 1898, wo ich in der „Welt“ seine Lieder las, von denen sich mir namentlich folgende einprägten: „War ein kleines, stilles Haus“. War ein kleines, stilles Haas, Drin ein Jude wohnte. Sabbath war’s. Ein Kerzenpaar Auf dem Tische thronte. In diesem Gedichte war so viel Stimmung und Gefühl, daß ich es wiederholt lesen mußte. Namentlich rührten mich die Zeilen: Ule Sterne trauern Mer, Und die Ronen weinen, Alle Vögel schweigen hier In dm fremden Hainen.“ Besonders wirkungsvoll war das Gedicht Mirjam, das von Lublinski als meisterhaft bezeichnet wurde. „Mirjam, kennst du der Mutter Leid?.. — Mutter drücken die Sorgen, Mutter fürchtet des Nachbars Neid, Wem in der Wiege mein Brüderlein schreit, Mutter fürchtet die fiebernde Zeit... Mutter drücken die Sorgen... — Als er mir auf einem Kommers gezeigt wurde, bewunderte ich ihn von der Ferne wie einen aufgehenden Stern. Meine Bewunderung und Begeisterung für den junge® schwarzhaarigen Dichter, der inzwischen erschienenen „Tage und Nächte“, zu denen Georg Brandes ein herrliches Vorwort geschrieben hatte, ging so weit, daß ich Adolf Donath auf der Straße einmal ansprach. Ich batte das Glück, von ihm in seine Wohnung auf der Wieden eingeladen zu werden. Im Jahne 1900 veröffentlichte ich mein erstes Gedichtbuch „Die Einsamkeit“ und schickte ein Exemplar mit Widmung vor allem an Theodor Herzl. Lange | bekam ich keine Antwort von Herzl und ich war darüber beunruhigt, enttäuscht, unglücklich. Sollte ich ihn mit Anfragen belästigen? Ich zog es vor, zu Adolf Donath, dem Rezensenten der „Neuen Freien Presse“ zu gehen, um etwas über das Schicksal meines Büchleins zu erfahren. Er teilte mir mit, daß Herzl ihm das Exemplar übergeben habe mit dem Auftrag, es zu rezensieren. „Das werde ich tun“, fuhr er fort, „aber sagen Sie mir, warum haben Sie mir die Gedichte nicht vor der Herausgabe zur Prüfung, Sichtung und Zusammenstellung vorgelegt?“ — Resigniert erwiderte ich: „Es heißt ja .Einsamkeit1.“ — Die Besprechung fiel trotzdem gut aus. Durch Donath wurde ich mit Stefan Zweig bekannt In seiner Nähe fühlte ich mich so wohl wie in Donaths Gesellschaft Mit Stefan Zweig kam leb auch außerhalb des Kaffeehauses zusammen. Einmal bei Donath, einmal in Zweigs Junggesellenwobnung, einmal in einem Gasthaus. Einige Einzelheiten aus jener Zeit sind mir in Erinnerung geblieben. Einmal trug Donath Zweig und mir ein Gedicht vor, das uns sehr gefiel. Auf unsere Lobeserhebung hin erzählte Donath, Richard Mutber habe während einer gemeinsamen Fahrt nach Berlin dieses Gedicht gehört und den besten Gcetheschen Gedichten an die Seite ge- 1 stellt Muthera Meinung galt damals viel — | in der Malerei, aber wir muteten Mutber 1 auch Verständnis für Lyrik zu. Gleich darauf zog Stefan Zweig ein Gedicht aus der Tasche und versetzte uns — in das Land der Phantasie. Er las uns sein Lebenslied vor, wobei er Donaths Schwung und Klang der Stimme nicht erreichte. Donath war ein liebenswürdiger Mensch, ein verbummelter Student und lebte wie ein Bohemien. Er hatte echtes lyrisches Talent und große Pläne, führte aber sehr wenig aus, weil die Not des Lebens ihn davun abhielt. Er war mir dankbar dafür, daß ich seine Gedichte ins Polnische übersetzte und ihn unter der Jugend Polens bekannt machte. Ich schrieb über ihn einige Zeilen, übersetzte seine kurze Autobiographie für den Wsehod und machte ihn mit Adolf Stand bekannt, der etwas auf ihn hielt Infolge einer Differenz mit dem Herausgeber der „Neuen Freien Presse“, Benedikt, entschloß sich Adolf Donath, Wien zu verlassen. Er ging nach Berlin, wo er sich nach schweren Kämpfen als Kunstkritiker durchsetzte. Im Weltkrieg suchte er als Soldat mich einmal auf, wobei wir schöne alte Erinnerungen austauschten. _ Wenn ich von Donath spreche, so regen sich verschiedene schöne Erinnerungen an jene ersten Zeiten des Schaffens, wo man noch Widerhall fand. Ja, damals bedeutete ein gutes Judenlied, eine gute jüdische Erzählung noch etwas. Es gab einen dankbaren Leserkreis, ein empfängliches Publikum. Die Zionisten bildeten gleichsam eine Familie, die von ihren Mitgliedern Leistungen erwartete und sie belohnte — mit Aufmerksamkeit und Anerkennung. Adolf Donath wurde in Kremsier geboren, hatte in Wien Jus studiert, da« Studium nioht beendet und widmete sich schon in jungen Jahren der Dichtkunst und der Journalistik. Er gab drei Gedichtbücher und eine Sammlung „österreichischer Dichter“ heraus. J In Berlin machte et rieh als Kunstkritiker I Ein jüdisches Buch, das Aufsehen machen wird! Franz Kobler in Briefen aus Ost und West Das Zeitalter der Emanzipation Ganzleinen S 14.70 Diese mit keiner Darstellungsweise vergleichbare Geschichte in Briefen, ist nicht nur ein erregendes, erschütterndes Gemälde der Vergangenheit, nicht nur ein Schlüssel zum Verständnis der stürmischen Gegenwart» Die darin das Wort ergreifenden Gestalten werden vielmehr durch die Unmittelbarkeit des Ausdrucks, mit der sie den heute Lebenden gegentibertreten, selber zu mithandelnden Personen und Mitkämpfern in dem großen Geschichtsdrama, das sich in dem fetzigen Augenblick der jüdischen Geschichte abspielt. Zu beziehen durch: R. LÖWIT Wien, I., Flelschmaikt 1. — Tel. R 21-4-25 Wien, I., Wollzeiie 6. — Tel. R 25-4-53 hat damit im rumänischen Parlament eine nichtgeahnte Stärke erreicht Die Regierung hat Octavian Goga übernommen. Seinem Kabinett gehören neben seinen Parteileuten einige Nationalzaranisten an. Innenminister ist der Zaranist C a 1 d i n e s c u, der im Kabinett Mihalache Verkehrsminister war. Der Sohn des Parteiführers Cuza, Georg Cuza, hat das Portefeuille des Arbeitsministeriums. A. C. Cuza selbst sitzt im Kabinett ohne | Portefeuille. Die neue Regierung ist ausgesprochen rechts gerichtet. Istrate M icesou, der das Äußere übernommen hat, ist der Vorsitzende der Advokatenkammer von Bukarest und hat diese Institution „judenrein“ gemacht. Versuch zur Schaffung einer zionistischen Einheitsorganisation Der bekannte Industrielle A. L. Zissu, der auch als Schriftsteller einen Namen hat, des „Berliner Tageblattes“ einen Namen. Insbesondere wurde er als Herausgeber des „Kunstsammlers“ bekannt. TJm das Jahr 1929 begegnete ich ihm in Marienbad und verbrachte mit ihm, der mir sehr ausgeglichen und glücklich schien, sehr angenehme Stunden. Im Jahre 1934 hörte ich, daß er Berlin verlassen mußte und nach Prag übersiedelt ist. Von dort ließ er mir ein Heft seines neuen „Kunstsammters“ zukommen. In meinen Händen halte ich seine im Jahre 1920 erschienenen gesammelten Judeniieder mit der Widmung: ..Marek Scharlag, dem lieben Freund und Dichter, dem feinfühligen Übersetzer meiner ersten Judenlieder in alter Herzlichkeit und Treue Adolf Donath. Berlin, im März 1920.“ Tief erschüttert blättere ich in dem Buche, rührende Erinnerungen tauchen auf an schöne Jugendjahre und gute Stunden, mit dem lieben Adolf Donath verbracht. Von seinen Gedichten werde® gewiß einige in der neueren Literatur leben bleiben. Mehrere seiner Gedichte wurden in verschiedene Anthologien deutscher Lyrik aufgenommen. Unvergeßlich und an Heinrich Heines hebräische Melodien heranreichend ist Rabbi Amnon, eine Sage. Ich möchte schließen mit den Zeilen aus seinem Gedichte „Schäm’ dich nicht“: Schäm’ dich nicht, wenn in der Straße Dich ein Nachbar „Jude“ schimpft: Eine tausendjährige Lüge Hat den Haß ihm eingeimpft. Eine tausendjährige Lüge Hat die Liebe unterdrückt, ' Hai in Menschen, die dir gleichen, Alle Menschlichkeit, erstickt. Aber bleib auch Mensch im Ledde; Trage deinen Schmerz mit Stolz, Wie der Jude, den, die Römer Einstmat Schlugen an das Holzl

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