Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 705 (13.12.1937)
- Date
- 1937-12-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3054431-3054462--7132-3520300- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Kr. 705. — Wien, Montag, 13. Dezember 1987. DIE STIMME Seite 3 Der Austritt Italiens aus dem Völkerbund ändert also praktisch nichts an der Situation. Es ist jedoch nicht auszudenken, welches Unheil Über die Welt hereinbipchen würde, wenn der Weg zu einem den Weltfrieden und die menschliche Gesittung sichernden Völkerbund über einen neuen Weltkrieg führen würde. Wer an der Menschheit nicht verzweifeln will, muß hoffen, daß es doch möglich sein wird, durch eine friedliche Bereinigung aiier internationalen Konfliktstoffe den Völkerbund so zu reaktivieren, daß er ein Hort de® Weltfriedens wird. Polnischer Wirtschaftspogrom Warschau, 12. Dezember. (JTA.) Dar auf dem letzten Kongreß der polnischen Händler als Auftakt zum Kampf gegen den jüdischen Handel in Polen proklamierte „Monat des christlichen Handels“ ist ln zahlreichen Provinzorten Polens durch Gottesdienste eingeleitet worden. In den Straßen wurden Flugblätter verteilt, in denen ztun antijüdischen Boykott aufgerufen wird. Die Folgen dieses Boykott-Feldzuges machen sich bereits deutlich bemerkbar. In Bydgoszcz wurden an den Hauswänden und Mauern große Boykottplakate angebracht; die Erregung unter der christlichen Bevölkerung wächst immer mehr. Angesichts der gefährlichen Stimmung halten die jüdischen Kanfleute ihre Läden geschlossen. In Wloelawek veranstalteten die Nationaldemokraten einen Demonstrationszug. Die Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift „Juden nach Madagaskar“ und stießen Rufe „Tod den Juden“ aus. In Wiszkow kam es am Markttag zu schweren Zusammenstößen. als nationalradikale Boykottposten die jüdischen Läden blockierten und christliche Käufer am Betreten derselben zu hindern versuchten. Dabei fielen auch Schüsse. Mehrere jüdische Händler wurden verletzt. Wieder schwere Studenten* Krawalle Auf den LembergerHoehschulen dauern die Studentenunruhen an. Donnerstag, den 9. Dezember, begannen die nationaldemokratischen Studenten an der Polytechnik eine Blockade der Vorlesungssäle; auf dem Dach des Hochschulgebäudes hißten sie eine grüne Fahne. Sie erklärten, daß sie das Hochschulgebäude so lange nicht freigeben werden, bis der Rektor der Polytechnik nioht die Anordnung zur endgültigen Absonderung der jüdischen Studenten von den arischen Hochschiilern auf j speziellen Bänken erlassen werde. Während ' der Blockade kam es zu schweren Zu-; sammenstößen zwischen national-; demokratischen und jüdischen; Studenten. Die Vorlesungen an der Lernj berger Universität und an der Polytechnik ■ bleiben bis auf weiteres eingestellt. Die Ausschreitungen an der Warschauer Handelshochschule nehmen immer ernsteren Charakter an. Die Nationaldemokraten haben letzthin eine „Woche ohne Juden“ proklamiert, und die jüdischen; Studenten am Betreten der Hochschule ge-; hindert. Die jüdischen Hörer, die dennoch versuchten, in das Gebäude zu gelangen, wurden blutig geschlagen. Auch an der Warschauer Universität, kam es zu Zusammenstößen, bei denen mehrere jüdische Medizinstudenten verletzt wurden.; An der Philosophischen Fakultät überfielen; die Huligans die jüdischen Hörer mit Stöcken und schlugen mehrere von ihnen blutig. Numerus clausus verjagt Genie Der 18jährige jüdische Student Josef Czinczenheim, der bei einer Begabungskonkurrenz der Abiturienten in Budapest den mathematischen Freie gewann, wegen dos Numerus clausus jedoch an der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät, der Budapaster Peter- Päzmäny-Universität keine Aufnahme fand, setzt nun dank der Unterstützung ungarischer jüdischer Philanthropen seine Studien in Park fort. Acbtundvierzig Stunden nach seiner Ankunft in der französischen Hauptstadt wurde Czinczenheim mitgeteilt, daß er den Mathematik-Preis der Weltausstellung gewonnen hat. „Sonstige Kultusausgaben 14.600 Schilling“ Das Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1938 ist soeben erschienen. Es weist einen Gesamtgebarungsabgang von 93,049.200 Schilling auf. Ein Kapitel des Gesetzes gibt zu einer für uns Juden betrüblichen Betrachtung Anlaß, das Kapitel Kultus. Der jüdische Kultus geht wieder leer aus. Für den katholischen Kultus sind Ausgaben von 15.942.600 Schilling vorgesehen, das sind 784-000 Schilling mehr als im Vorjahre, für den evangelischen Kultus 586.900 Schilling gegenüber 586.500 Schilling im Vorjahre und dann gibt es noch eine Post „Sonstige Kultusausgabe n“, für die 14.600 Schilling ausgeworfen erscheinen. Mit einem Wort, die notleidenden Kultusgemeinden sind Im Budget des Staates wieder einmal unberücksichtigt geblieben. Es ist ein Gebot der Selbsterhaltung der Kultusgemeinden, entschiedene Vorstellungen bei der Bundesregierung zu erheben und zu verlangen, daß den Kultusgemeinden die Aufrechterhaltung des Gottesdienstes durch ausreichende staatliche Zuwendungen gewährleistet wird. Eine entsprechende staatliche Beitragsleistung wird der sinnfällige Ausdruck für die tatsächliche Gleichberechtigung der Juden sein. Es muß Sache der Arbeitegemeinschaft. der Kultusgemeinden sein, diese gerechte Forderung durchzusetzen. Ein schlechter antisemitischer »Dreh« Die volksveriietzende Agitation, die der Vizebürgermeister der Bundeshauptstadt, Dr. Kresse, mitgemaoht hat, wird unentwegt fortgesetzt. In den letzten Tagen ist in verschiedenen Bezirken Wiens eine Streuzettelaktion durchgeführt worden, bei der Stiegenhäuser mit Papi erwischen mit der Parole „Christen, kauft bei Christen!“ besudelt und dieser Mist auch in Briefkästen an Wohnungstüren abgelagert wurde. Mit scheinheiligem Augenverdrehen haben die Initiatoren dieser Hetzpropaganda, als man ihnen vorhielt, daß sie zum Boykott gegen die jüdischen Mitbürgern auffordem, erklärt, es heiße ja nicht „Christen, kauft nur bei Christen!“, sondern bloß, die Völkerbund, Italien, Palästina Der von Italien oft angedrohte Austritt aus dem Völkerbund ist nun Tatsache geworden. Die Freunde des Friedens werden das bedauern, wer aber einerseits die Zähigkeit der auf lange politische Sicht abgestellten englischen Diplomatie und anderseits die Sorgen Italiens kennt, wird nicht übermäßig besorgt sein. Vom Standbunkt Englands aus gesehen, ist die Politik Italiens eine Bedrohung der Lebenainteressen des Empire, insbesondere seit der Eroberung Abessinien«. Italien wieder möchte gerne Abesßiaien exploitieren, braucht aber dazu Geld aus England. In London weigert man sich aber, die Eroberung Abessiniens als eine vollzogene Tatsache anzuerkennen und eine Anleihe für Italien zu bewilligen. Die Antwort Italiens ist die proarabische und proielamitische Propaganda in Asien und Afrika, vor allem in Palästina, das für England lebenswichtig ist, weil es den Suezkanal und die Ölfelder von Mossul deckt und eine wichtige Etappe des Land- und Flugweges nach Indien darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie das Katze- und Maus-Spiel zwischen England und Italien enden wird. Wer den längeren Atem hat, wird siegen. Das zionistische Aufbauwerk ist mit in den Strom der internationalen Ereignisse eingeschaltet. Italien ist nicht antisemitisch. Wenn es in Palästina die Araber unterstützt, so kämpft es gegen England, schädigt aber unser Aufbauwerk. Eine verstärkte antizionistische Propaganda in Palästina liegt durchaus im Bereiche der Möglichkeit. Sie muß durch vermehrte zionistische Anstrengungen paralysiert werden. Italien war zur Zeit der Balfour-Deklaration ein Freund der zionistischen Bewegung. Sonnino und Bianchini haben uns viele Beweise von Sympathie gegeben. In der Mandatskommission war Italien durch den Marquis Theodoli vertreten, der auch Vorsitzender der Mandatskommission war, seit einigen Sessionen jedoeh den Sitzungen fernblieb. Weder Theodoli, der mit einer reiches^-Araberin aus Syrien verheiratet Ist, noch der Generalsekretär der Mandatskommission, Catastini, können als Freunde des Aufbauwerkes bezeichnet werden. Der Deulsdie Von Scholem Alejcbean. H. Meinetwegen, dachte ich mir, sehr schön! Wenn du zufrieden bist, freut ee mich! Wieder verging eine Woche. Als ich eine« Tages vom Bahnhof nach Hause kam, übergab mir meine Frau einen Brief, für den der Briefträger 28 Kopeken verlangt hatte. „Wieeo 28 Kopeken?“ fragte ich erstaunt. „Der Briefträger wollte den Brief nicht anders henausgebon“, erwiderte sie. Ich öffnete den Brief. Wieder deutsch. Ich lief zu meinem Provisor und bat ihm, er möchte mir den Brief vorlesen. Er las ihn. Wieder schrieb derselbe Deutsche, er wäre auf der Reise nach seiner Heimat, hätte soeben die Grenze passiert und danke mir für das vortreffliche und ruhige Logis und für die lebenswürdige Gastfreundschaft, die er bei uns gefunden, und die er niemals vergessen würde. Wieder vergingen zwei Wochen, da bekam loh einen Brief von riesigem Format, für den ich 56 Kopeken bezahlen sollte. Diesmal wollte idh nioht zahlen. „Wie Sie meine®“, sagte der Briefträger und nahm den Brief zurück. Aber es tat mir wiederum leid, denn ich hätte gern gewußt, woher der Brief kam... Vielleicht war es doch etwas Wichtiges. Ich bezahlte also 56 Kopeken, öffnete den Brief, warf einen Mick hinein: wieder deutsch! Selbstverständlich ging ich wieder zum Provisor und bat ihn. zu entschuldigen, daß ich ihm fortwährend den Kopf verdrehte. „Was «oll ich machen, da ich doch leider nicht deutsch lese® kann!“ Der Provisor nahm den Brief und las mir eine ganze Litanei vor, wie derselbe Deutsche zu Hause angekommen war, bei seiner Frau und den Kindern weilte und ihnen erzählte, wie er zu uns nach Drasehna gekommen sei, wie er mir auf d m Bahnhof begegnet sei, wie ich ihn zu mir nach Hause genommen und ihm ein prachtvolles, ruhiges Logis besorgt habe. Er danke uns also für die liebenswürdige Gastfreundschaft, di« er sei® Leben lang nicht vergessen würde. „Bol ihn der Kuckuck!“ dachte ich und wünschte ihm Hals- und Beinbruch. Meiner Frau erzählte ich nichts mehr von diesem Brief, als wenn nichts geschehen wäre. Wieder vergingen drei Wochen. Da bekam ich von der Post eine Anweisung auf 1 Rubel und 12 Kopeken. Ich lief zur Post und erkundigte mich, woher ich 1 Rubel und 12 Kopeken zu bekommen habe. Da wurde mir gesagt, ich hätte den Rubel und 12 Kopeken nicht zu bekommen, sondern daß ich 1 Rubel und 12 Kopeken zu bezahlen hätte. „Wofür?“ fragte ich. „Für einen Brief“, sagte der Beamte. „Was für ein Brief? Von dem Deutschen etwa?“ Ich bekam keine Antwort. Was war zu tun? Ich bezahlte 1 Rubel und 12 Kopeken und bekam einen Brief, so dick wie ein Paket. Ich öffnete den dicken Brief. Wieder von ihm, von dem Deutschen! Ich ging zum Provisor. „Nehmen Sie es mir nicht Übel, mein Herr!“ sagte ich zu ihm, „mir ist wieder ein Unglück passiert —- ein deutscher Brief!“ Der Provisor, ebenfalls ein harmloser Narr, legte seine Arbeit beiseite und las mir wieder eine ganze Litanei vor, alles von demselben Deutschen. Sein Name soll ausgemerzt werden! Was schrieb er?... Er schrieb, da er heute Feiertag — aiso Jomtow — hätte und viele Gäste und Verwandte bei ihm versammelt wären, erzählte er ihnen die ganze Geschichte von A bis Z, wie er auf dem Bahnhof einsam und verlassen dagestanden hätte, ohne die Sprache zu verstehen, wie er mir be^eemet war, wie ich ihn nach Hause nahm und ihm ein prachtvolles, ruhiges Logis besorgte, wie wir ihn herzlich empfingen, das beste Zimmer einräumten, ihm zu essen und zu trinke® gaben, wie freundlich und wie anständig wir Ihn behandelten... Er könne also nicht umhin, uns noch einmal zu danken für die ihm erwiesene liebenswürdige Gastfreundschaft, die er niemals vergessen werde. Ein zäher Trotzkopf — dieser Deutsche, dachte ich, mehr Briefe nehme ich nicht an und sollten sie Gold enthalten! Ein Monat verging, zwei Monate — es kamen keine Briefe mehr. Schluß! Ich hatte den Deutschen fast schon ganz vergessen, als idh plötzlich von der Bahn eine Anweisung auf ein Wertpaket von 25 Rubel bekam. Was für ein Paket kann da« sein? dachte ich und zerbrach mir den Kopf, und meine Frau saß da und grübelte, daß ihr fast der Kopf platzte. Aber es fiel uns nichts Vernünftige« ein. Plötzlich kam ich auf den Gedanken, daß mein Freund aus Amerika mir ein Geschenk maohte, eine Schiffskarte oder eine Fahrkarte oder ein Lotterielos. Nicht faul, lief ich zur Bahn, um das Paket abzuholen. Da wurde mir gesagt, ich müsse 2 Rubel und 24 Kopeken zahlen, dann würde man mir da« Paket ausliefern. Es half nichts, ich mußte mir 2 Rubel und 25 Kopeken verschaffen und bei der Bahn bezahlen, um in den Besitz des Pakets zu gelangen. Das Paket wurde mir ausgeliefert, ein hübsches, gutverpacktes Kästchen. Ich eilte nach Hause, begann die Kiste auszupacken und was sah ich?... Ein Porträt fiel aus der Kiste heraus! Wir warfen eine® Bück auf daa Bild... Verdammter Kerl!... Er war’s, der Deutsche, der ScMemihl mit dem langen Hals, dem steifen Hut und der Pfeife im Mund! Dem Porträt war ein kurzer Brief beigelegt, wie immer, deutsch... Selbstverständlich wieder dieselbe Geschichte. Er dankte für das Logis und die liebenswürdige Gastfreundschaft, die er niemals vergessen würde. Was solch ein verbissener Deutscher fertigbringt! In die Hölle soll er kommen! Mehrere Monate vergingen. Aus! Kein Wort mehr von dem Deutschen. Gott sei Dank, wir waren von diesem Verhängnis befreit! Er soll die Erd’ beißen!... Ich habe ordentlich aufgeatlnet!... Aber glaubt ihr, es war wirklich ein Ende?... Wartet nur! Noch lange nioht! Vorgestern in der Nacht kam ein Telegramm, ich möchte um Gottes willen nach Odessa reisen und dort so schnell wie möglich den Kaufmann (Jorgeistein aufsuchen. Er wohnt im Hotel Viktoria und braucht mich zu einem dringenden Geschäft... Odessa? Gorgelstein? Hotel Viktoria? Geschäft? ,.. Was hat das alles zu bedeuten? Meine Frau begann natürlich zu drängen, ich müsse reisen, denn es war vielleicht wirklich eine dringende Angelegenheit. Vielleicht handelte es sich um ein Venmittlungsgeschäft, um Getreideverkauf... Aber eine Reise nach Odessa — Kleinigkeit! Die Kosten, die mit einer solchen Reise verbunden waren! Es half nichts! Es handelte sich um ein Geschäft! Ich setzte mich kurz entschlossen in die Bahn und reiste nach Odessa. In Odessa, aagelangt, erkundigte ich mich nach dem Hotel Viktoria. „Wohnt hier nicht ein Herr Gorgelstein?“ fragte ich den Portier. „Ja“, erwiderte er, „aber er ist augenblicklich nicht im Hotel.“ Ich solle mich um zehn Uhr abends noch einmal herbe,mühen. Was soll ich euch lange erzählen? Ich' habe mich in Odessa sechs Tage und sechs Nächte herumgetrieben, habe nicht gegessen und nicht geschlafen und nur auf der Lauer gestanden, um Gorgelstein »bzufassen, bis iöh ihn endlich traf. — — Dieser Gorgelstein machte auf mich einen sehr guten Eindruck. Er schien ein sehr anständiger Mensch m sein, mit einem schönen schwarzen Bart, e-r empfing mich sehr freundlich und bat mich, Platz zu nehmen. „Sind Sie der Jude aus Drasehna?“ sagte er zu mir halb deutsch, halb jiddisch. „Der bin ich“, erwiderte ich, „was ist denn?“ „Bei Ihnen wohnte doch im vorigen Winter ein gewisser Deutscher?“ fragte er mich. „Ja, das stimmt“, sagte ich. „Was ist denn?“ „Gar nichts“, erwiderte er. „Dieser Deutsche ist mein Sozius... Ich erhielt von ihm einen Brief aus London, in dem er mir schrieb, daß Sie mich in Odessa besuchen würden. Ich soll Sie von ihm grüßen und Ihnen für das vortreffliche Logis und die liebenswürdige Gastfreundschaft und die gute Behandlung, die er niemals vergessen würde, herzlich danken.“ Ein Unglück! Ich will nach den Feiertagen, mit Gottes Hilfe, wenn ich noch am Leben bin, aus Drasehna fortziehen, nach irgend einer anderen Stadt, so weit die Augen mich tragen! Das Schlimmste will ich ertragen, wenn ich nur diesen 8chiemähl, diesen Deutschen, dessen Name auegemerzt werden möge, endlich wieder!oswerde! (Schluß.)