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Die Stimme · 1937-12-10 · Heft 704 (10.12.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 704 (10.12.1937)
Date
1937-12-10
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Salt» 6 Nr. 704. — Wien, Freitag, 10. Oasen*« MW. Die luden in China Sicher ist, daß Juden im frühen Mittelalter aus Persien und Indien auf den uralten Karawanemvegen nach China gekommen sind. In der Stadt Khaifongfu, berichtet Max Wolisteiner, sind außer der Synagoge noch drei Inschriften zu sehen, die aus den Jahren 1489. 1512 und 1663 stammen, in chinesischer Sprache (vermengt mit einzelnen persischen Worten) geschrieben sind und über die Geschichte der dort wohnenden Juden einigermaßen Aufschluß geben. In einer dieser Inschriften wird die Tatsache erwähnt, daß 1163 mit dem Bau der Synagoge begonnen wurde, der aber erst im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts zur Vollendung gebracht, wurde. Die Juden wurden im 17. Jahrhundert von katholischen Missionären neu entdeckt und erforscht. Ein Franziskanermönch, der Zweifel hegte, ob es sich überhaupt um Juden handelte, legte ihnen ein Manuskript in chinesischer Sprache, in welchem einige hebräische Worte standen, vor und sofort zeigten die Juden auf die hebräischen Sehriftzeiehen, die sie allerdings nicht, mehr deuten konnten. Durch den Mangel an Rabbinern und Lehrern ist ihnen die Lehre des Judentums und die hebräische Sprache vollständig verloren gegangen, so daß sie sich nicht nur äußerlich (man kann sie von den Chinesen kaum unterscheiden), sondern auch seelisch im Laufe der Jahrhunderte ihren chinesischen Landsleuten völlig assimilierten. Die Herren im Jüdischen Klub von Hongkong hatten zweifellos recht, wenn sie sagten: „Es werden wohl die einzigen Juden der Welt sein, welche in ihrer fremden Umgebung vollkommen aufgegangen sind.“ Im 20. Jahrhundert sind dann endlich auch europäische Juden nach Khaifongfu gekommen, die mit ihren Stammesbrüdern in Verbindung traten. Einer von diesen, ein deutscher Jude, — der Name ist mir entfallen —, der ein bedeutender Sinologe (so nennt man in der Wissenschaft die Chinaforscher) ist, hat. vor etwa 25 Jahren ein Manifest der wenigen noch in der Stadt lebenden Juden nach Europa mitgebracht, in welchem sie das Judentum der ganzen Welt anflehen, sich dieses verlorenen Zweiges anzunehme-n, ihnen Lehrer zu senden, die die Jugend wieder jüdisch erziehen möge. Die hierauf bezüglichen Bemühungen sind jedoch mit dem Weltkrieg wieder zunichte geworden. Immerhin hat die Jüdische Gemeinde in Schanghai, die aus der Einwanderung osteuropäischer und Bagdader Juden um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, auf den Notschrei reagiert und einige junge Juden aus Khaifongfu nach Schanghai kommen lassen, die zu Lehrern ausgebildet wurden. Große jüdische Männer Die Aga da enthält, zu einem großen Teil kurze Erzählungen aus dem Leben jener Männer, die durch ihr Verhalten und ihre Lehren das jüdische Volk dauernd beeinflußt haben. Diese Männer haben Jahrhunderte lang durch ihren Geist, durch die Reinheit ihres Lebens, durch ihre Güte und ihre hohe Moral den Juden ihr schweres Dasein erleichtert und sehr oft glücklich gestaltet. W7ir glauben, daß die Beliebtheit Rasehis, jenes einzigartigen Kommentators der Bibel, zu einem großen Teil darauf beruht, daß er in seinem Kommentar vielfach die entsprechenden Steilen der Agada einflocht. Welch wunderbare Menschentypen das Judentum hervorgebracht hat, vermag man aber auch aus den in den letzten Jahren erschienenen Sammlungen von Erzählungen und Gesprächen großer Männer des Judentums der letzten Jahrhunderte zu ersehen. Ein amerikanisch-jüdischer Schriftsteller, A. L i t r i n, bereiste während des Krieges Rußland, Polen und Galizien, um Material über diese Menschen zusammenzutragen. Das Resultat, seiner Reisen waren sechs Bände, „Jüdische Nesehumes“ (Jüdische Seelen), ein wahrhafter Schatz jüdischer Größe. Diesem Beispiele folgten dann der hebräischamerikanische Schriftsteller M. Lipson, von dem jetzt, drei Bände unter dem Titel „Midor dor“ (Von Geschlecht zu Geschlecht) erschienen sind. Dieser Schriftsteller veröffentlichte in der Erez-Israel-Presee: „Buetenai“ und jetzt im Haarez das ihm zugeeohiokte, beziehungsweise von ihm gesammelte Material. Im „Haarez“ tut er dies jetzt unter dem Titel ..Awotenu eipperu“ (Unsere Väter erzählten). Die Veröffentlichungen brachten einen Kreis von Menschen auf dem Plan, die dem Autor Material zusandten, das dann mit dem Namen des Einsenders im Haarez veröffentlicht wurde. Man darf ruhig sagen: Unsterblich ist der Geist unseres Volkes, hoch erhaben über den Alltag ißt die Sittlichkeit vieler dieser Menschen und stolz dürfen wir sein, daß wir I des Lebens des verstorbenen Oberrabbiners die Kraft hatten, trotz ewiger Bedrängnis, aus seiner persönlichen Erinnerung gab. Hierdiese Art von Menschen hervorzubringen. auf las Dr. Smotricz die Antrittsrede, die Diese Sammlungen stellen eine Art' Oberrabbiner Chajes anläßlich seiner Amts- „Agada“ der letzten Jahrhunderte dar und j Übernahme gehalten hatte, vor. Die Gedächtsie werden wahre Volksbücher werden, die j nisrede hielt Stadtrat Direktor D. Z. P i nihrerseits neue Generationen werden erziehen :kas. In hebräischer Sprache beginnend, ' " ~ ' ~ ~ schilderte er das universelle Genie und die große Vielseitigkeit des verstorbenen Führers, seine Bedeutung für die Wiener Gemeinde, für das österreichische Judentum und darüber hinaus für das Gesamtjudentum und für den Zionismus. Der Redner schloß seine Rede, die von allen Erschienenen mit größtem Interesse aufgenommen wurde, mit den Rabbi Mohilewer versammelte einmal die j Worten, daß die Einwanderer aus Österreich Angesehensten einer Stadt, um ihnen die am besten dadurch im Sinne des Verbliohe- Wichtigkeit des Gebotes von Jisohuw Erez: nen handeln, wenn sie das größte Kulturgut Israel (Kolonisierung Palästinas) ans Herz zu des jüdischen Volkes, die hebräische Sprache, Rabbi Schmuel Mohilewer, der Jisehuw und die Thoratreuen i. Nach seiner Rede machte ein reicher, frommer Jude folgenden Einwand: „Ich möchte ja gerne für diesen Zweck spenden, aber Sie wissen, manche Thoragrößen sind gegen die Kolonisation, weil sie dem Messias vorgreifen will und weil die Personen, die eich mit dem Jisohuw befassen, die Gebote der Thora verletzen. Darauf Rabbi Mohilewer: „loh möchte folgende Geschichte erzählen: In einem Städtchen befand sich unter den JeschiwaschüJern einer, den sein Vater durch sich immer mehr und mehr zu eigen machen. „Okzident — Altneuland — Orient“ Um die Keren-Hajesso d-Z a h 1 e über die gegenwärtige Lage Palästinas und des aus den Mitteln des Keren-Hajessod geschaffenen Aufbauwerkes zu informieren, hat die Leitung des österreichischen Keren- Ha-jessod den bekannten Haifaer Arzt und Schriftsteller Dt. Elias Auerbach, der Aufträge der Jewish Agency zur Zeit Geldsendungen unteretützte, die er dem: in Europa aufhält, für einen Vortrag ge- Schochet (Schächter) des Städtchens zu! wonnen. schicken pflegte | Gr- Auerbach, seit 30 Jahren in Erez ‘ Als jedoch”bereite der Vater einige Male i If zä,hlt ^u den angesehensten Geld geschickt, der Sohn aber vom Schocket Persönlichkeiten des palästinensischen Jinicht erhalten hatte, wurde der Schocket zum 6ct“w’ er hat durch seine M a 1 a r l a f o IMMn« Ärt. Vor dtam .rkllrt» er, l«» “ h "." * ' ” B«*"“»** <"? «'• ®»”- Grtä «Mm » bat». Der Mita, «. | schied, daß der Schocket seine beeiden müsse. Darauf zahlte d den Betrag und nachher leistete X0L;tSv0eJiÄ,®"ha,ten ha,De- Uan>D| sind,” haben durch ihre wertvollen Arffn'?' a tt ... . Schlüsse über die erste israelitische Epoche Der Schocket erklärte folgendes: Hatte ich |deg Landes großes Allfsehen erregt, geschworen ohne, zu zahlen, so hatte man; Der voxtrag Dr. Auerbach „Okz mich verdächtigt, daß ich das Geld ver-]_ Altneuland _ Orient“ der die untreu t habe. Hätte ich gezahlt, ohne zu : a u e j j e Situation in und um Palästina schwören, so hätte man gesagt, ich hätte aus ew^jen(j beleuchten wird, findet Don- Angst vor dem Eid gezahlt. Jetzt ist es jeder-; n e r s t a „ den Dezember, 8 Uhr War, daßjeh weder das Geld erhalten.; abend:S) Offenbach-Saal (IV., Treitlstraße noch einen falschen Eid geleistet habe.1 Dasselbe gilt auch bezüglich des Jisehuw“, sagte Rabbi Mohilewer. „Wer gegen den Jisehuw aus religiösen Bedenken ist, muß vorerst seinen Beitrag leisten, dann darf _ er seine Bedenken äußern, sonst setzt er sich dem Verdachte aus, seine Einwände bloß erhoben zu haben, um sich von seiner Geldleistung zu befreien.“ Wir bitten für nnsere alten und arbeitsunfähigen Bünden um Spenden. Für die blinden Musiklehrer, Klavierstimmer, Korb- und Sesselflechter sowie Bürstenmacher bitten wir um Arbeit. Hilfsverein der indischen Blinden Bela Frankl ein Siebziger Der Mensch Fränkl: geradlinig, echt, gut, bescheiden, gerecht. Der Zionist Frank!: seit Herzl unbeirrt der Bewegung treu ergeben, ein Muster an Pflichttreue und Pünktlichkeit. Er spendet stets und ist immer dort zu finden, wo es um zionistische und jüdische Interessen handelt. — Seit Jahren Obmann des Döblinger Tempelvereines, gleich beliebt und wahrhaft geschätzt in allen Lagern des Döblinger Judentumes. Als der Gedanke auftauchte, den 70. Geburtstag Fränkls zionistisch wüTdig — im Sinne des Jubilars — zu feiern, und zwar eh Stiftung eines Gartens im Chajes-Walde, traten dem Ehrenkomitee Vertreter aller Kreise bei, und in kurzer Zeit war der Garten komplett. Bela Fränkl führt, das versteht sich von selbst, ein mustergültiges, jüdisches Familienleben an der Seite seiner Gattin, Frau Ella Fränkl, die, wie ihr Mann, ein Vorbild listischer und jüdischer Pflichterfüllung Chajes-Gedenkfeier der Österreicher in Tel-Aviv e_ Hitachduth Olei Austria (Vereinigung der Neueinwanderer aus Österreich), Tel-Aviv, veranstaltete aus Anlaß der 10. Wiederkehr des Todestages des Oberrabbiners von Wien, Dr. Zwi Perez Chajes, Gedenkfeier. Die Feier wurde mit schlichten Worten des Präsidenten Julius echaer eröffnet, der eine kurze Skizze statt. Die Einladungen sind bereits abgegangen. Eventueüe Reklamationen nimmt das Büro des Keren-Hajessod, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5 (Telephon U 22-2-17), entgegen. „Motke fyn Slabotke“ ist der Titel der neuen Operette, die seit Freitag, den 10. d. in den Jüdischen Künstlerspielen, H., Praterstraße 34, mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle in Wien zum erstenmal auf dem Spielplan steht. „Motke fyn Slabotke“ ist von dem bekannten jüdischen Librettisten F. Freiman verfaßt worden, mit einer flotten, lustigen Handlung und komischen Situationen. Die überaus reichhaltige Musik stammt von 01 s c h a n e t z k y, der dem Wiener Publikum als Komponist von „Der letzte Tanz“ u. a, bestbekannt ist. Auch ..Motke fyn Slabotke“ zeichnet sich durch eine Reihe schöner Lieder aus. Sevilla Pastor wird in der Titelrolle Gelegenheit haben, sich voll auszuspielen. In den übrigen Hauptrollen sind Erna Siegler und Dolly Nachbar beschäftigt, „Motke fyn Slabotke“ wird außer an den Abendvorstellungen, die um K9 Uhr beginnen, Sonntag, den 12. d„ nachmittags auch um Uhr bei kleinen Preisen in der Originalpremierenbesetzung gegeben. Das Wochenprogramm lautet: Montag, den 13.: „Die Schickerte“, Dienstag, den 14,: „Motke fyn Slabotke“, Mittwoch, den 15. als Sondervorstellung: „Tanzt, Jidalech tanzt!“ und Donnerstag, den 16.: „Juki kriegt Petsch“. JÜDISCHER SPORT Hakoah-Ringer — Wiener Manaschaftsmeister Der Rlitgersektion des Sportklubs Hakoah gelang in diesem Jahr wieder der große Wurf, die Mannschafts-Meisterschaft von Wien in überlegener Manier zu gewinnen. In der nun abgeschlossenen Tabelle liegt die Hakoah mit 30 Punkten an erster Stelle vor Polizei-Sportvereinigung (24) und vorder idesbahn (24). Die Hakoahner erlitten re einzige Niederlage, und zwar Frühjahr von der Polizei, dem vorjährigen Meister. Zuletzt waren die Hakoah-Ringer im Jahre 19® Meister. Das war allerdings die „große Zeit“ dieser Mannschaft, als sie noch mit Hirschl und Schianger antreten konnte. Hirschl ringt schon lange in Palästina, Sehlanger ist der Sektionsleiter der neuen, erfolgreichen Mannschaft geworden. Bis auf M fll- I e r, der unverwüstlich scheint, und Jüdische Unternehmer, jüdischen Arbeitslosen und fordert anläßlich der Winterillson den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Kategorien beim jüdischen Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis! L, Kohlmessergasse 4, Telephon U 27-0-65, an. GROSSFLEISCHHAUEREI HEGM. KORNMEHL ZENTRALE, IX., BERGGASSE NUMMER 19 tEtESHO NNUMMEfr fl >7-3-99 .in- A lfi-9-34 Lieterant iilr «»anstaiten Abteilungen -*92-Fletsch Autozmtellimg kostanto* IX.,Berggasse 15, XVilL.WähringerstraBe 71 Fine zu«, der damals als ganz junger Ringer der Mannschaft noch nicht ständig angehörte, wurde die ganze Staffel vollständig verjüngt und neu aufgebaut. Viele der Jungen berechtigen zu den schönsten Hoffnungen. In den letzten Kämpfen wuTde die Mannschaft durch Fritz Oberländer verstärkt, der als junges Talent der Wiener Hakoah nach Paris übersiedelte und sich dort Meisterehren Versuch mit Freistilringen Die Hakoah wird im nächsten Jahr bemüht sein, das Freistilringen in Österreich zu popularisieren, einen Sportzweig, der überall in Europa beliebt ist und gepflegt wird, der einen Glanzpunkt des Olympischen Programms darstelit, bei uns in Österreich aber leideT nuT durch die „sportlichen“ Vorführungen der Professional-Wrestler bekannt ist, Die Hakoah, die in Fritz Oberländer einen hervorragenden Sportler und Lehrer in diesem Sportzweig besitzt, wird höchstwahrscheinlich schon ln nächster Zeit eine ganze Freistil-Mannschaft stellen können und hofft, dem österreichischen Ringsport damit einen neuen, starken Impuls zu verleihen, deren er wirklich schon dringend bedarf. Tennenbaum — Junioren* meister Durch überlegene Punktesiege gegen Pflügl (Heer-Steyer), Gfrerer (Schwarz- Weiß) und Walter (Schwarz-Weiß) konnte der Makkabi-Boxer Tennen bäum den Titel eines Juniorenmeisters 1937 ' Federgewicht erringen. Tennenbaum, wohl zu den intelligentesten österreichischen, Boxern zählt, gilt dank seiner hervorragenden Technik als a u^s s i ch t s r e^ch s t e r i sters. Sein Können führte auch dazu, _ er bereits repräsentativ im Städtekampf Wien—Preßburg aufgestellt wurde. In diesem Kampf siegte der erst 19jährige Tennenbaum gegen den Vertreter Preßburgs, Paner. Leider iot der sympathische junge Sportler arbeits-, o s, was ihn an der vollen Entfaltung seines Talentes hindert. Jugendtraining der Leichtathleten der Hakoah Das Wintertraining der Jugendathleten der Hakoah findet jeden Montag von 18 Uhr 15 bis 19 Uhr 45 und jeden Donnerstag von 18 Uhr 15 bis 19 Uhr 15 in der Turnhalle des Bundesgymnasiums, H„ Zirkusgasse 48, statt. Bei jedem Training Halten-Korbball, jeden Donnerstag Jiu-Jitsu-Kurs. Gymnastik unter Leitung eine« staatlich geprüften Lehrers. Acht warme Duschen stehen zur Verfügung. Neuanmeldungen an den Übungsabenden. Sportkurse des Rrith Zion finden in der modem-hygienisch eingerichteten Sportschule Koeller, Mariahilferstraße 47, IV. Stiege, statt. Es stehen sämtliche Geräte zur Verfügung, auch Höhensonne, kalte und warme Brausen. Gelehrt wird Gymnastik, Boxen, Jiu, Spezial- Skigymnastik, Fechten, unter der Gesamtleitung von Diplomsportlehrer Ernst Finkei. Die Kurse sind für Damen und Herren und im Preise äußerst niedrig gehalten. Auskünfte täglich von 10 bis 12 Uhr, Zionistisches Landeskomitee, Tel. U 22-2-11. Gäste willkommen! Die Arbeit des Keren Kajemeth Chajes-Aktion. Die Kultusgemeinde Baden hat beschlossen, für die Chajes-Aktion S 100.— beizutragen. Das Zionistische Landeskomitee führt eine eigene Goldbvscheintragung durch. Im XIX. Bezirk wird ein Garten im Chajes-Wald auf den Namen einer angesehenen Persönlichkeit gestiftet. S e f e r - Rahmen der Gröbl. Wandzeitung für das thoratreue Judentum. Das Hauptbüro des Keren Kajemeth hat die erste Nummer (hebräisch) dieser Wandzeitung herausgebracht. Aus dem Inhalt: Das Rabbinat in Erez Israel. — Der thoratreue Arbeiter (der misrachistische und der agudistische). — Das Schulwerk des Misrachi. — Die landwirtschaftliche religiöse Kolonisation. — Die neue Siedlung „Tirath Zwi“. — Äußerst lebendig und sachlich! Die äußere Form sehr anziehend! Binjan Haarez nnd Keren Kajemeth. Dienstag, den 14. Dezember, 8 Uhr abends, H, Prater, Ausstellungsstraße 15, Vortrag Dr. Arie Fränkel über „Die Arbeit des Keren Kajemeth in Erez Israel und in der Golah.“ Im Anschluß Aussprache aller KKL- Kommissäre des Binjan Haarez über die KKL-Arbeit. WEiO* ist die Gg. Frau Ottilie

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