Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 704 (10.12.1937)
- Date
- 1937-12-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Saft» 2 Nr. 704. — Wien, Freitag, 10, Dezember 1967, Gesundes, Jüdisches Waisenkind, ungefähr 2 Jahre alt, wird adoptiert. Zuschriften an MARKUS KÖRNER, Oraz, Zwelglgasse (Elsenhof) teln zu antworten. Bei uns besteht nicht die Sitte der Blutrache.“ Auf die Frage des Japaners Senobe, geschehen wäre, wenn die Juden nicht. Disziplin gehalten hätten, antwortete Ormsby Gore: „Dann wäre die Stadt Jaffa 24 Stunden in den Händen der Juden gewesen.“ Hier warf der holländische Vertreter Van Asbeck ein: „Auch gegen den Willen der englischen Streitkräfte?“ Worauf der Minister antwortete: „Jawohl, auch wenn die englischen Streitkräfte dagegen ge. wesen wären.“ Auf eine Frage des Vertreters Norwegens über den jüdischen Waffenbesitz sagte Ormsby Gore u. a-: ..Bei den Juden ist ihre Haltung nicht ■von ihrem Waffenbesitz, sondern von ihrem Glauben diktiert. Dazu kommt ihr Heldensinn, ihre Geisteskraft und ihr nationaler Vertcldigungswille. Die sind alle zusammen noch fen.“ Ormsby Gore hat. noch weiter dargelegt: vergessen, was Palästint cht.iger als Wafseine Anscham: ■Sie dürfen ni für die Juden sehen Einwanderung entgegen sein. Sobald aber der Judenstaat ein Faktum ist, werden sie die staatsmännische Gewandtheit und den europäischen Rhythmus zu schätzen wissen, den die Juden in die Wüste hinein, zubringen verstehen werden. Sie werden an sie geradezu die Einladung ergeben lassen, in ihrem Namen das Wort In den europäischen Hauptstädten zu ergreifen, um da für sie freundliche Beziehungen Hei der europäischen Finanzwelt anzuknüpfen.“ Wjr «ad mit Ormsby Go» «loht einverstanden, soweit er die Teilung FaUatlnaa! propagiert. Was er aber sonst in »einen hier wiedergegebenen Äußerungen sagt, dag sollte allen Juden durch eine systematische Propaganda zum Bewußtsein gebracht werden, denn es wird ihren Stolz erwecken und sie veranlassen, für unser Auflauwerk zu arbeiten. Ee sollten aber auch sofort Schritte unternommen werden, um de» Judenstaat *u dem Weltwunder su machen, als de» ü» Ormsby Go» snkttndlgt. Diese» Weltwunder wird kommen, aber nur als Ergebnis der Anstrengungen und der Opfer des jüdischen Volkes, dessen Mobilisierung durch eine großzügige Propaganda «loht länger aufgenehoben werde» darf. M ON TA6E»REPAßATVRBN SKI« AUSRÜSTUNG, BEKLEIDUNG, SCHUHE, KANTENMONTAOE EPICX ***** ir.WrtwwHwswws»«. Tsus»*mi «f,r»u * Fünf Jahre „Hilfe und Aufbau“ 13 Millionen Mark für deutsche Juden Geschäftsleute, Rechtsnntoaite Nuchim Drimer, Wien I., Sehottenring 33 Telephon: A 12-7-78 bedeuten hat. Es ist eine Lebensadern, und daran hängt ihre Fortexistenz als ein Volk, trotzdem sie heute unter andere Völker und Staaten zerstreut sind. Audi darf Ihnen nicht verborg, sein, was Juden, die nach Erez Israel zurückkehren, in das Land mitbringen. Der Jude, der zurückkehrt, empfindet in der Tiefe seiner Seele, daß er letztlich das erreicht hat, was er alle seine Lebenstage erstrebt hat. Jetzt ist er schließt: doch noch errettet worden aus den t: sendundein Plagen der Galuth. Wer also diesen seinen Sicherheitshafen antasten wird, in welchen er nach einer Fahrt von vielen Geschlechtern auf einer stürmischen See der jüdischen Not gelangt ist, 1 gegen den wappnet er sich' mit ein« heldischen Gesinnung, die ihresgleichen nicht hat in irgend einem Volke und bei irgend einer Nation in der Welt, Ein Zweites ist sein Erfahrungsgut, die Schulung, die er bei allen Völkern und in allen Ländern des Erdruntles erlangt hat, das will sagen, die schnell begreifende jüdische Klugheit Es bedeutet noch anderes, eine Strategie, die es weiß, man mit dem Feinde umzugehen hat. Nicht die Waffe ist bei den Juden das wichtigste Erfordernis. Ich bin deshalb der Ansicht, jüdische Offiziere und Generäle werden bei einer Lernzeit von drei Monaten eine Höhe erreichen, zu der Mensehen aus anderen Völkern auch in drei Jahren nicht gelangen würden. Was die soldatische Moral der Juden anbetrifft, so habe ich die Ansicht, dafi sie keinem unter uns Sorge einflöOt. Das Heer wird nur einen Zweck haben, für alle Zeit stets nur den der Verteidigung, niemals den Angriff. Wenn dann in der Welt noch ein Heer mit so tiefem moralischen Empfinden existieren wird, so wird ihm ein jüdisches Heer der getreueste und redlichste Kamerad sein.“ Diese Worte sollten sieh unsere jüdischen und unsere christlichen Antisemiten merken. Interessant und in der Öffentlichkeit, viel zu wenig gewürdigt ist, was Ormsby Gore über die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Judenstaates ausführte: ..Ich bin der Meinung, daß der künftige Ju'denstaat für alle seine Nachbarländer zum S e g e n sein wird. Sechs Staaten wird es an der mittelländischen Küste zwischen der Türkei und Ägypten geben: Irak. Syrien, das Libanon-Gebiet, Alexandrette. den Judenstaat und schließlich i Staa werden die Juden die gesamte F ii h r i! n g besitzen. Dafür besteht für mich kein Zweifel. Jeder von diesen fünf anderen Staaten wird nach Juden als Ratgebern und Bevollmächtigten Verlangen haben. Jetzt, können jene noch einem Judenstaat und sogar einer jüdi- Restaurant Billet w: Bestrenommierte Küche ..v: Reichhaltige Menüs S 1*90 u. 2*00 H.,Hammerpurgst8llgasse3 (nächst Salztorbrfkke) In diesen Tagen werden es fünf Jahre, seitdem der Zentralausschuß für Hilfe und Aufbau der Juden in Deutschland gegrünwurde. Aus diesem Anlaß ist eine reichillustrierte Broschüre erschienen, in der Rechenschaft darüber abgegeben wird, was dt dem ans den verschiedenen Sammlun- . en eingegangenen Geld angefangen wurde. Der Zentralaussehuß half a-uf den Gebieten der Wanderung, Berufsumschichtung, Schul- und Erziehungswesens, der Wirtschaftshilfe und Wohlfahrtspflege. In den fünf Jahren des Bestehens des „Hilfe- und Aufbau“-Ponds sind 4M Millionen Mark für Wanden aufgewendet worden, durch die etwa 70.000 Menschen — ungefähr die Hälfte der jüdischen Gesamtauswanderung seit 1933 — zur Niederlassung in Palästina oder in anderen Ländern geholfen werden konnte. Der Bert Umschichtung flössen drei Millionen Mark zu, durch die übet 15.000 Menschen in die handarbeitenden Berufe übergeführt werden konnten. Gegenwärtig gibt es 65 Arbeite- und Ausbildungsstätten mit insgesamt 2100 Plätzen. Das jüdische Schulwerk erhielt aus dem Fonds 2,750.000 Mark; über 170 jüdische Schulen mit etwa 1800 Lehrkräften konnten erhalten, beziehungsweise gefördert werden* Der WirWsqbaJ tshilfe wurden rast eine Million Mark zngeftthrt; Tausenden von Menschen ist durch Darlehen und Kreditgewährung Hilfe geleistet worden. In die Wohlfahrtsarbeit gingen 1,750.000 Mark, durch die mehr als 80.000 Menschen vor schwerster Not bewahrt wurden. So sind zum Beispiel zu 2000 Plätzen in jüdischen Altersheimen im Jahre 1933 bis heute 1100 neue Plätze hinzugekommen. Insgesamt hat „Hilfe und Aufbau“ in dien fünf Jahren etwa 13 Millionen a r k auf den erwähnten Aufgabengebieten ausgegeben. Zur Aufbringung dieser Summe haben das Joint D i s t r i b ui Committee, der Central British Fund, der Council f or G er- Jewry und die J C A entscheidend beigetragen; aber auch die Juden l» Deutschland haben durch regelmäßige Bei- CAFE BUCHSBAUM 11, Kleine Pfarrgasse 21 Telephon Ä 43-5-19 Bürgerliches Farailiencafe Inu. 7.a1. hingen — Separ. Raum f. geschlossene C — Herabgesetzte Preise — Aufmerksair tragsleistungen der Gemeinden und Landesverbände an die Reiehsvertretung der Juden •in Deutschland, von der die Aktion „Hilfe und Aulbau“ ausgeht, und durch Zeich- J freiwilliger Spenden zum Gelinge» des Hilfswerkes beigetragen. Wie die Juden ln Deutschland enteignet werden Die „Neue Weltbühne“ veröffentlicht Mitteilungen, die ihr ein Sachkenner über die Formen der Enteignung des Besitzes der deutschen Juden gemacht bat: „Was geschieht nun, wen» der Betreffende sich nochmal weigert., sein Geschäft zu verkaufen, und wenn er sich etwa auf die berühmte Hede Schachts beruft, daß den Juden in der Wirtschaft, freie Betätigung erhalten bleibe? Nun, auch dann wird kein unmittelbarer Zwang ausgeübt. Doch kann geschehen, daß eine« Tages gämtiiohe h r m ä d c h c n, die der Jude beschäftigt, vernommen werden. Man fragt sie, oh der Lehrherr sie jemals geschlagen oder schlecht behandelt habe oder ob sonst s vorgekommen sei. Was bei Vernehmungen herauBkonunt. wenn man fünfzehnjährigen Mädchen Suggestivfragen stellt, kann »Min sich vorsteilen Nun folgt ein Angriff im ,Stürmer1 oder die Deutsche Arbeitsfront entkleidet den jüdischen Unternehmer auf Grund der ,niederschmetternden* Ergebnisse der Vernehmungen einfach seiner Eigenschaft als Betriebsführer. Ein anderer Weg zu demselben Ziel: Plötzliche B e t r i e b s d u r Buchungen, bei denen ,krasse Mißbräuche* festgestellt werden. Wie geht nun die Liquidation vor s: Das ist in großen und kleinen Städten schieden. Wird in einer kleinen Stadt kannt, daß ein Jude liquidieren muß, wird ihm niemand ejn normales Angebot machen: er kann daher nur einen ganz niedrigen Preis erzielen. Daß der Verkäufer dann von diesem geringen Erlös (Infolge der deutschen Devisengesetzgebung und der Kapitalfluchtsteuer) bei dem heutigen Sperrmarkkurs noch nicht ein Fünftel ins Ausland retten kann, dürfte bekannt sein. Ohne Übertreibung: bei Liquidation und Auswanderung über Sperrmark gehen meist Zehnte des Häufig interessiert sich übri- Bruder, ein Angehöriger oder ein Freund jenes Gestapo-Beamten oder Parteifunktionär», der die Liquidation erzwingt, für den Erwerb des betreffenden Unternehmens,“ n bie Besefüagtialiinc dek Bne Brlss Lugen - Vermögens Der „Deutsche Reicheanzeiger und Preueeieche Staateanzeiger“ vom Samstag, de» 20. November 1937, druckt die folgende „Bekanntmachung“ ab: „Auf Grund des Runderlaeses des Reiehsführers der S, S. und Chefs der Deutschen Polizei im Reichsminwterium de« Innern vom 10. April 1937 — S — P.P. (IIB) Nr. 331/36, betreffend Auflösung des Unabhängigen Ordens ,B n e B r 1 e s* —- Min. Bl. i. V. Sp. 1061 — nnd auf Grund des Gesetzes über die Einziehung volksnnd staatsfeindlichen Vermögens vom 14. Juli 1933 — Reichsgesetzbl. I. S. 479 — in Verbindung mit dem Gesetz über die Einziehung komm uni stieohen Vermögen« vom 26. Mai 1933 — Reiehegesetzbl. S. 293 — wird das gesamte Vermög * ’ ler jüdischer Logen des Preußischem S eingezogen: 1. Des Hessischen Logenverbandes des UOBB, Sitz: Frankfurt a. M.; 2. des Hessischen Distrikts des Schwestern verbände« des UOBB, Sitz: Frankfurt a. M.; Frankfurt-Loge mit Frauenvereinigu... Frankfurt a. M.; 4. der Hermann Cohenmit Frauenvoreinigung in Frankfurt a 5. der Markus-Horowitz-Loge mit Frauenvereinigung in Frankfurt a. M.: 6. der Nassau-Loge in Wiesbaden: 7, des Büros des Berliner Distrikts des Schwesternverbandes des UOBB in Frankfurt a. Zu dam eingezogenen Vermögen gehören auch folgende Grundstücke: a) Wohnhaus mit Hausgarten, Ewherheimer Landstraße 25 in Frankfurt a, M-, eingetragen im Grundbuch von Frankfurt a. M., Bezirk 11, Band 82, Blatt 4069, für die Frankfurt-Loge, ' getragener Verein in Frankfurt a. b) Bseherheimer Landstraße 27 in Frankfurt a. M., Wohnhaus mit Saalgebäude und Hofraum, Hausgärten zwischen Eseherheimer Landstraße und Sachsenlager, eingetragen im Grundbuch von Frankfurt a. M„ Bezirk U, Baad 90, Blatt 4467, für die Frankfurt-Loge, eingetragener Verein in Frankfurt a. M.: c) Wohnhaus mit Hofraum usw„ Faulbrunnenstraße > 13 (auch Schwajbacher Straße 39) in Wiesbaden, eingetragen im Grundbuch in Wiesbaden, Innenbezirk, Band 218, Blatt 3181 für die Naeeau-Lege UOBB XXVIII (408). eingetragener Verein in Wiesbaden; d) Wohnhaus mit Hofrau® und Hausgarten, Walkmühlstraße 86 in Wiesbaden, und die im Außenbezirk, Band 80, Blatt 1539 eingetragenen Grundstücke der Nassau-Loge UOBB XXVIII (408), eingetragener Verein in Wiesbaden. lemLoge t a. M.; Oberinspektor Motiz Wolf konz. R«*Mtät«*an*W, Viu, gitdengasse 4 Tel B 35-6-49 empfiehlt sieh rar Hausverwaltungen Sofortige Mietzinsvorschüsse möglich Erstklassige Reterenzen_ D«r arabisch« Tarrer JtruMle®, ß, Dezeffibeu (Privat.) Die Terroraktionen einzelner arabischer. Banden dauern fort. Vor einigen Tagen wurde eine Grupp von dreizehn jungen Leuten, die den Allgemeinen Zionisten angehören, als sie von einem Besuch in Talpioth nach Jerusalem zurückkehrte, an der Bahnstation au» de» Hinterhalt beschossen. Dadurch wurde der 20jährige Arbeiter Abraham Haim Per Im an getötet. Seine Braut, die 17jährige Malka Jacubowits und die iBjährige Yona Kl ob ler schwer verwundet Die Schüsse gab ein europäisch gekleideter Araber aus einer automatischen Pistole ab- Die Überfallenen warfen sich sofort zu Boden, doch war es für Perlmann und seine Braut zu spät Der Araber entfernte sich dann ohne jede Hast vom Tatort. Ein vollbesetzter Eisenbahnzug auf der Strecke L y d d a—J e r u s a- 1 e m entging nur dadurch einer schweren Katastrophe, daß der Lokomotivführer in der Nähe des Dorfes Jinnis eine mitten auf dem Geleise liegende Landmine im letzten Augenblick bemerkte und den Zug zum Halten brachte. Im Verlaufe umfassender Durchsuchungen in einer Reihe arabischer Dörfer im Nor dd i s t r i k t wurden große Mengen von Waffen und Munition entdeckt Ein arabischer Hirte, der während einer Durchsuchung der Anordnung der Polizei, stehen zu bleiben, nicht Folge leistete, wurde e rsehossen. Der Kommandant der Nord- Division besuchte eine Anzahl arabischer Dörfer und forderte die Dorfbewohner auf, ihm das Versteck der aus Syrien über die Grenze 'gekommenen Terrorbande, die im Norden des Landes ihr Unwesen treibt, anzugeben. Da die Dorfbewohner sieh weigerten, wurden strenge Durchsuchungen vorgenommen. Vier Araber, die sich den Anordnungen des Militärs widerfetzte»,, wurden verwundet»1 tim' lljInri<5h*M%ea vön .sieben Häusern wurden strafweise verbrannt. Drei Araber wurden heute aus de» Norden nach Jerusalem gebracht, von denen die Polizei überzeugt ist, daß sie in enger Verbindung mit dem Mord an Mr. L. And r e w s stehen. Als sie im CID-Gebäude im Zentrum Jerusalems verhört wurden, sprang einer der Araber aus dem Fenster» Er wurde von einem jüdischen Polizisten verfolgt, der auf ihn schoß und leicht verwundete. Daraufhin konnte er wieder unter . Arrest gesetzt werden. In Haifa warf ein Araber eine Bombe, die jedoch keinen Schaden anrichtete. Der Attentäter wurde von Straßen-Passanten verfolgt, die ihn fingen und Polizisten übergaben. Als er abgesueht wurde, versuchte er in der Hauptstraße Haifa« der Polizei zu entfliehen, die auf ihn feuerte und tötete. Nachts wurde A f u 1 e h sowie die Landwirtschaftliche Schule für Mädchen in N ahalal heftigbeschossen. Aus Afuleli wird gemeldet, daß die Angriffe von allen Seiten aus geführt wurden. Ghaffirs und Polizei erwiderten das Feuer mit Maschinengewehren und schlugen die Angreifer zurück. BLAU - WEISS - Zünder (Keren-Kajemeth- Ziinder) erhältlich bei: Viktor Adlersberg, Trafik- und Haushaltartikel, Wien, Vn., Zollergasse 5, Tel. B 33-402. Verurteilungen n arabischer Dorfbewohner namens Farraj Kassam wurde heute von dem Militärgericht in Nazareth wegen des Besitzes von einem Schießgewehr und einem Revolver zu lebenslänglichem Ge-, gnjs verurteilt. Ebenso wurde sein Sohn, Khalil al Kassam, weg«» des Besitzes von einem deutsehen Schießgewehr und eines Revolvers" vom Militärgericht zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt. Die von den Militärgerichten in der letzten Woche gefällten Urteile wurden von General-Major Wawell bestätigt. Jedoch milderte er den über einen arabisches Dorfbewohner verkündeten Urteilsspruch von sieben Jahre Gefängnis auf fünf Jahre, und die eine» Jüngling aus Ramleh auferlegten fünf Jahre auf zwei Jahre. Arabische Zeitungen meiden, daß in de» taten Tafen 50 arabische Poli- Isten im Jerusalemer Dhteikt aus dem Dienst e n 11 a s se n worden sind,