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Die Stimme · 1937-12-01 · Heft 701 (1.12.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 701 (1.12.1937)
Date
1937-12-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Nr. 701. — Wien, Mittwoch, 1. Desenther 1«W. Der Wohltäter der Stadt Worms Im Verein für jüdische Geschichte und Literatur tii'it, um 8. November Bundeskulturrat Hofrat. Professor Dr. S. Frankfurter einen Vortrag: „Zur Geschichte Samson W' e r th ein) er s“. Hofrat Frankfurter bemerkte eingangs, er habe immer ein besonderes Interesse für Wertheimer bekundet, weil er mütterlicherseits mit ihm verwandt sei. Schon vor fa.st 50 Jahren hat Hofrat Frankfurter auf Grund eigener Kenntnis und der Arbeiten von David Kaufmann Aufsätze über Wertheimer veröffentlicht. Seine Beziehung zu Wertheimer hatte zur Folge, daß er anläßlich seines 80. Geburtstages im vorigen Jahr aus Worms von Hofrat Max Levy mit einem Glückwunschschreiben eine Schrift „Ein Kapitel Wormser Finanzgeschichte“ erhielt, in der der Verfasser Neues zur Kenntnis des Mannes und seines Wirkens mitteilt. Diese besonders interessanten neuen Tatsachen waren es zunächst, die den Vortrag veranlaßten. Dazu kommt alter noch, daß Wertheimer sozusagen gerade jetzt wieder aktuell geworden ist. An der Münchener Akademie der Wissenschaften gibt es seit kurzem ein Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschland mit einer „Forschungsabteilung Judenfrage“. Wie man aus den Sitzungsberichten der ersten Arbeitstagung (der I. Band ist jüngst, erschienen) erfährt, will das Institut das Thema ..Die Geschichte des Hofjwiontiims“ in einem wissenschaftlichen Wettbewerb bearbeiten lassen. Die erste Preisaufgabe soll das Thema für das Gebiet Österreich behandelt. somit Oppenheimer und "Wertheimer. Zweck und Absichtist, daß nicht mehr diese Dinge und was sonst, die Juden betrifft, nur von Juden behandelt, werden, sondern von Nicht.juden. Die Preisbewerber haben natürlich ihre einwandfreie arische Abkunft, zu erweisen. Wie der Vortragende meint, heißt es abwarten, ob die Arbeiten wirklich objektiv und vorurteilsfrei sein werden. Zionistischer Veranstettungs* hütender Donnerstag, Z Dezember 1. Bez.: WIZO Sehottenring 25, 4 Uhr nachmittags: Generalversammlung der WIZO I. Erscheinen der Mitglieder unbedingte Pflieht. Anschließend Vorführung de« neuesten Palästina-Filmstreifens. Begleitworte Dr. Chain) 1 Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, 549 Uhr abends, Dr. Henni Lichtenstein-Rappaport: „Jüdische Erziehungsfragen“. Anschließend Vorführung der neuen Folge dee Palästinafilmes des KKL. 1. Bez.: Jung-WlZO Mirjam, Jordangasse 7, Hb Uhr abends: Chanukkah-Feier. Gäste herz-1 liehst willkommen! 2 Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, Uhr abends, Dr. Tulo Nussenblatt,: „Herzl und das jüdische Gefühl“. 18. Bez.: WIZO Hietzing, Hietzinger Hauptstraße 22, 549 Uhr abends: Generalversammlung. Anschließend Vortrag Frau Dr. Sophie LSwenherz, Präsidentin der WIZO Österreich. 18. Bez.: Brith Zion XVÜL, Weimarerstraße Nr. 7. Heimabend. S. Weint raub: „Die Makkabäer.“ Freitag, 3. Dezember: Ouegg Sabbath, 8 Uhr abends. 2. Bez., Sektion H., Praterstraße 13: Vortrag Rabbiner G. H o r o w i t z. 2. Bez., Sektion und WIZO Prater, Stuwerst-raße 1, Vortrag Dr. Heinrich Glanz: „J u d a Makkabi.“ Rezitation: Prof. Dr. Weinstein. Kantorale Gesänge. 2. Bez., Hechaiuz Hakla] Zioni, Stadtkibuz Rueppgasse 8 Vortrag, Rezitation und Gesang: Neuberger. 4. Bez., Sektion 1V/V., Hauslabgaese 2: Vorfrag Dr. Markus Frey und kantorale Ge- 10. Bez., Sektion X., Pemerstorfergasse 25: Vortrag Dr. A. Schm er ler und kantorale 16 Bez., Sektion XV1/XVH., Frauengasse 9: 19. Bez., Sektion und WIZO XIX., Dollinergasse 3, Dollinertempel: Vortrag Prof. Doktor W e i ß k o p f. Gesang: Oberkantor Feuer. 20. Bez., Sektion und WIZO XX., Jägerstraße 30. 20. Bez.. Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62: Vortrag Julius Chaitzer. Gesang: E. N e u b e r g e r. der Kinder eine Reihe von Persönlichkeiten bemerken. Sämtlich« Säle des Heime« konnten kaum die Gäste fassen. Die Präsidentin der WIZO Prater, Frau Dr. Malvine Frey, eröffnet« die imposante Feier mit einer Ansprache, in der sie eich mit der Bedeutung der jüdischen Kimdererziehung befaßte. Da« reichhaltige Programm, da« ungefähr zwei Stunden dauerte, wurde zur Gänze von den Zöglingen des hebräischen Kindergartens (Leitung Frau Rahe! Aschkenasy) und der hebräischen Schule (Leitung Prof. Z. D. Weinstein) in hebräischer Sprache bestritten. Aus all dem geht hervor, daß die Sektion und WIZO-Prater sich die Werbeparoleo de® Zionistischem Landesverbandes zu eigen gemacht haben und daß sie auch weiterhin alle« daransetzem werden, um ihre Organisationen ausznbauen, und so der führende Faktor der jüdischen Gemeinschaft ihres Bezirkes zu verbleibe«. Porträtausstellung Bojko. Sonntag, den 5. d., 5412 Uhr vormmittags, wird in den Räumen der „WIZO“, Schottenring 25, eine Kollektivausstellung des Porträtmalers Bojko eröffnet. Das Publikum wird dadurch Gelegenheit haben, die neuesten Arbeiten dieses international bekannten jüdischen Künstlers kennenzulernen. Die Ausstellung ist bis 19. d. täglich von 11 bis 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr geöffnet. Ehrung Dr. Schmerlers. Sonntag, den 28. November, fand im Festsaal der zionistischen Sektion Leopoldstadt aus Anlaß des 50. Geburtstages ihres Obmannes Dr. Abraham Schmerler eine Feier statt, Vizeobmann Kornmehl begrüßte die erschienenen Festgäste und hielt dann an den Jubilar eine Ansprache, in der er seine Verdienet« als Obmann der Bezirkskommission der Kultusgemeinde für den II. Bezirk und als Obmann der izionistisc-hen Sektion Leopoldstadt entsprechend würdigte. Der zionistische Klub ehrte Dr. Schmerler durch übergäbe einer kostbaren Menorah, die der Jubilar aus Anlaß der Chanukkahfeier durch Entzündung des ersten Lichtes persönlich einweihte. Oberkantor Rabinowitsch sang das „Haneroth und Moaus Zur“, worauf folgende Herren Ansprachen an den Jubilar hielten: Löbensohn, Dr. K 1 a b e r, Lehrer Herzberg, Dr. Steinberg und Direktor W i 111 i n. Dr. Schmerler dankte in bewegten Worten. Der Inhalt des vorliegenden Bandes laßt allerdings das wenig erwarten. Da« Hofjudentum ist, das muß betont werden, keine jüdische Einrichtung; nicht die Juden sind dafür verantwortlich, sondern die Fürsten. Wir müssen allerdings bekennen, daß die Hofjuden infolge ihrer einflußreichen Stellung für Juden und Judentum in jenen rechtlosen Zeiten viel Gutes geleistet haben. Es ist begreiflich, daß sie viel angefeindet wurden. Der Vorwurf, daß sie ihre Stellung auch zu ihrem materiellen Vorteil benützt, manchmal mißbraucht haben, trifft auch me.ht.jüdische Männer in gleicher Stellung, man denke nur an die Fugger. Wie weit, die Vorwürfe berechtigt sind, läßt sich heute schwer feststellen: auch von dem bekannten J u d S ü s s (Oppenheimer) gilt der Satz: „Adhuc sub judiee lis est.“ Für uns hat neben Samuel Oppenheimer der uns heute beschäftigende Samson Wertheimer das größte Interesse. Er war in Worms 1658 geboren und kam. veranlaßt von seinem Onkel Oppenheimer. 1677 nach Wien, wo er sich 1684 dauernd niederließ. Zuerst als Oppenheimers „Bestellter“, dann selbständig tätig, wurde er Hoffaktor der drei Kaiser Leopold I.. Josef I. und Karl VI. 1724 starb er. Wie bereits bemerkt, gewinnt er durch die in der erwähnten Schrift mitgeteilten Tabsachen find durch die Preisaufgabe des Münchener Instituts an Aktualität, Ilofrat Frankfurter entwarf ein Bild der Persönlichkeit Wertheimers, seines Wirkens als Hoffaktor und seiner mannigfachen Tätigkeit als Gelehrter und Landesrabbiner. Ais die Stadt Worms in finanzielle Notlage geriet, erinnerten sich die Wormser ihres Stadtkindes und wandten sich mit der Bitte um finanzielle Hilfe an Wertheimer. Dieser bestrebte sich, den Juden seiner Vaterstadt zu helfen. Hofrat Frankfurter verlas die Antwort Wertheimers an den Wormser Magistrat, Die Stadt Worms hat dann Wertheimer als ihren Wohl t ä t e r bezeichnet. Aus diesem Ereignis kann man ersehen, daß Wertheimer nicht nur die Juden in Worms beschützen und versorgen wollte, sondern daß er auch die Lage der Gesamtbevölkening berücksichtigte. Aus dem vorgelesenen Antwortschreiben kann auch auf die Vornehmheit seines Wesens geschlossen werden. Hofrat Frankfurter gab so ein anschauliches Bild dieser bedeutenden Persönlichkeit in der Wiener Judengeschichte. Der sehr interessante Vortrag fand bei den zahlreichen Zuhörern lebhaften Beifall. Dr. Josua Horowitz. Samstag, 4. Dezember: 1. Bez., WIZO, Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Chajes-Gedenkstuna-e. Gedenkrede: Direktor Dr Viktor Kellner. 2. Bez., WIZO-Prater, Stuwerstraße 1. 4 Uhr nachmittag«: Onegg-Sabbath für Kinder. Salzburg. Zionistische Ortsgruppe Salzburg: Makkabäerfeier: Mitwirkend: Bobby Weiser. Beginn 8 Uhr abend«. 1. Bez.: Zionistischer Landesverband für Österreich, I., Lothringerstraße 4. Großer Konzerthaussaal. Repräsentative Makkabäer-Feier. 8 Uhr abends. Programm: Ansprache: Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich. Lichteranzünden: Oberkantor Gereon Margolies, Chor des Seitenstettentempels. Dirigent Kurt F u c h s g e Ib. Makkabäerrede, gelesen von Jakob F e 1 d h a mmer, Violinvirtuosin: Liselotte Markus, Konzertsängerin Sarah G o Idstein, Opernsänger: Albert Feiler. Engelszene aus „Jaakobs Traum“ von Richard Beer-Hoffmann. Propagandaarbeit der Sektion und WIZO Prater Die Sektion und WIPO Prater entfalten im Rahmen der Werbeaktion de« Zionistischen Landesverbandes eine besonders rege Propagandaarbeit, die gute Erfolge zeitigt. Die Onegg Sabath erfreuen sich eine« besonders großen Zuspruche«, so daß das Sektionsheim «ehr oft wegen Überfüllung gesperrt werden muß. An einem Onegg Sabbath (Parschat wejischlaCh) hatten wir dank den Bemühungen unseres Vorstandsmitgliedes, Kulturrat Dr. Nacbman Frey, Oberkantor M. K u s e w i c k i und Gattin aus Warschau als Gäste. Eine fast 800köpfige Besuohermenge jubelte dem illnstren Gast zu. Als Kusewicki einige liturgische Lieder in seiner vollendeten Art zum Vortrag brachte, nahmen die Ovationen kein Ende. Kusewicki meinte, einen solchen Onegg Sabbath habe er nur in Tel- Aviv unter Leitung Bialiks s. A. miterlebt. In der kurzen Spanne der diesjährigen Berichtsperiode (seit Ende September) fanden ungefähr 20 Vortragsabende statt, die ausnahmslos einen großen Besuch aufwiesen. Ungefähr 60 Sektion«- und WIZO-Mitglieder wurden neu geworben. Parallel zur Werbeaktion des Landesverbandes läuft die Werbung neuer Abonnenten für die „Stimme“. Auch auf diesem Gebiet« sind nennenswerte Resultate erzielt worden. Die WIZO hat außer der normalen kulturellen, organisatorischen und propagandistischen Tätigkeit auf dem Gebiete der Kindererziehung große Erfolge. Bei der am Sonntag, den 28. d. M., stattgefundenen Kinder- Chanukkahfeier konnte man neben den Eltern Generalversammlung der WIZO-Gruppe X1V/XV. Nach einem von Fr. Dr. Henny Lichtenstein-Rappaport gehaltenen Vortrag über „Jüdische Erziehungsfragen“ fand am 18. d. die Generalversammlung der WIZO XIV/XV statt. Nach Begrüßungsworten der Gründerin und provisorischen Leiterin, Fr. Dr. P o k o r n y, wurde der Tätigkeitsbericht verlesen, aus dem hervorging, daß die Gruppe, trotz ihres kurzen Bestandes, bereits über eine ansehnliche Mitgliederanzahl verfügt und auf gchöne Leistungen sowie Erfolge hinweisen kann. Fr. Dr. Gold schm id, die von der WIZO-Zentrale entsendet war, sprach hierauf über die Bedeutung und Aufgaben der WIZO und forderte die Anwesenden zur weiteren regen Mitarbeit auf. Der neugewählte Vorstand setzt sich aus folgenden Damen zusammen: Leiterin: Fr. Else Frischer; Vizeleiterinnen: Fr. Feuer, Fr. Fisch, Fr. Parnaß; Kassiererin: Fr. Lande; Schriftführerin: Fr. Poll ah; Organisation und Proponenten: Fr. Fischer, Fr. Fisch, Fr. Parnaß, Fr. Schreier, Fr. Heller, Fr. Fisch!; Kulturreferat: Fr. Fischer; Keren Kajemeth: Fr. Zahler, Keren Banaschim: Fr. Feuer, Fr. Pollak; Pozereth Haarez: Fr. Holzer, Frl. Liilv Holzer. Erweiterter Auschuß: Fr. Dr. Jellinek, Fr. Nadel, Fr. Rosner, Fr. Glasberg, Fr. Kollmann, Frl. Rieger, Frl. Holzer. Schöner Erfolg der Klagenfurter Ortsgruppe. „ns Klagenfurt wind uns geschrieben: Am 20. November sprach in unserem Heim Dr. E. M. Zweig über „Aktuelles aus Palästina“. Der Vortrag zog das äußerst zahlreich erschienene Publikum —. auch aus der Umgebung, von Villach, Vötkermarkt usw., waren die Gesinnungsgenossen gekommen, um Dr. Zweig zu hören — durch mehr als zwei Stunden in seinen Bann. Die Rede des Vortrv genden gipfelte in der Feststellung, daß die gesamte Galuth-Judenheit alle ihre moralischen und materiellen Kräfte mobilisieren muß, um dem palästinensischen Jischuw im Entsoheidungskampf die notwendige größte Unterstützung zu geben. Daher ist gerade heute die Stärkung des KKL. heiligste Pflicht jedes Juden, um soviel Boden als möglich in den Besitz des jüdischen Volkes zu bringen. Für uns Juden in Österreich soll der sich jetzt zum zehntenmal jäbrende Todestag des unvergeßlichen großen Wiener Zionisten, Oberrabbraer Dr. Z. P. Chajes, die beste Gelegenheit bilden, diese Pflicht gegenüber dem KKL. zu erfüllen, indem jede zionistische Ortsgruppe den Dahingegangenen ins Goldene Buch des KKL. einträgt. Als dann unser Rabbiner, Herr Dr. Josef Babad, das Wort ergriff, um dem Vortragenden, den er so treffend als Sendboten des Jischuw und Stimme Jerusalem« bezeichnete, für dessen lichtvolle und mahnenden Ausführungen zu danken und auch selbst seines verstorbenen, großen Lehrers Chajes zu gedenken, zeitigte der Appell an die hiesigen Gesinnungsgenossen den überwältigenden Erfolg, daß i n nden alle i die Su 400 Schilling für die Dr. Chajes’ ins G o Idb u c b ge zei eignet wurde. Wir sind sicher, diesen Betrag in kürzester Zeit auf die volle Höbe der Goldbuch- Eintragung komplettieren zu können. H. S. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“. Das Verbandsheim befindet sich ab Montag, den 29. d., I., Bauernmarkt 8, Mezzanin. Hebräischkurs (gratis) für Anfänger und Vorgeschrittene jeden Montag, 8 Uhr; Englischkurs jeden Dienstag, Anfänger 7—549 Uhr, Vorgeschrittene 549—10 Uhr; Bibliothek jeden Dienstag und Donnerstag 7—549 Uhr. „Ohel Sbem“ (Polnischer Tempel), II., Leopoldsgasse 29, Freitag, den 3. d., 548 Uhr abends, feierliche Eröffnung. Einführung: Vizepräsident H. Intrator; Vortrag: Jakob M. Frostig. Im Anschluß: Onegg Sabbath mit kantoral-gesangliohen Vorträgen. Mitteilungen des Keren Kaiemeth Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Postsparkassenkonto A 100.208. Büchsenleerung Im September 1937. 1. Bezirk. Loni Fedtler 6.—; Anisfeld 2.77; Herma Eckstein 46.50; Bernhard Vigh 4.40; Baruch Friedländer 3.60; Dr. Samuel Popper 3.17; Otto KnoU 7.28; Dr. Edm. Bergler 3.—; Dr. Klarfeld 6.—; Dr. Alfred Lanzer 6.20; Alfred Diamant 3.40; Charlotte Prager 2.35; Simon Gaspard 2.54; Adolf Feith 10.—; Dr. Leopold Grünberg 2.10; K. Rosenberg 3.20; Börsenrat Josef Waltuch 2.18; Arch. Moritz SchönbeTg 2.23. IL Bezirk. Ing. Arnold Kalisch 3.—; Julius Deutsch 3.30; Fritz Korn 3.—; Leib Balin 2.—; Walter Strassei 7.72; Moses Müller 2.—; S Dankner 2.35; R. Friedmamn 2.—; Dr. Alfred Grünwald 2.04; Dr. Emil Löwy 2.48; Josef Pipes 2.—; Josef Schwarz 2.—; Max Laczower 3.50; Robert Ellinger 3.10; Moses Sohor 2.17; F. Zwick 3.—; Hans Kaum 24.80; S. Rosenblatt 2.79; Dr. Chaim Schieber 2.61; Abraham Selzer 2.—; Schlomob Auerbach 2.50; Anna Zettin 2.—; Cilli Adlerstein 3.20; Hanni Bertauer 2.46; Jako-b Kleinfeld 2.50; Mina Hauser 4.60; Benjamin Weißbrod 3.62. III. Bezirk. Fried! Keßler 2.10; Amalie Rosenblatt 3.78; Berta Kutscher 2.60. IV. Bezirk. Fritz Grünbaum 2.34; Pinkas Auerbach 20.40; Leo Rosenheck 5.45; Herta Eisenstein 2.02; Pinkas Engefetein 5.—; Rosa Krieser 17.70; Felix Taussäg 5.50; Dr. H. Low 4.28: Dr, M. Doller 2.—; Ing. Klara Brauch 4.50; Dr. C. David 2.10; Hugo Grün 3.—: Dr. Leon und Frieda Preis 2.—; Dr. Samuel Landau 3.02. VI. Bezirk. Lisi Käufier 6.—; Hermann Jäckl 2.10; Fritz Deutsch 5.—. VII. Bezirk. Otto Pollak 3.—; Ma Hahn 2.—; Pauly Ehrlich 2.15; Herta Liechtenstern 2.—; Eisenkraft & _ Spira 5.—; Hermann Schwarz 4.40; Dr. David Wefeselberg 205; LiBy Fuchs 2.08; Heinrich Gottfried 2.53; Bernhard Nuseenblatt 2.—; Heinz EnkeT 2.86; Ernst Kuffler 2.04; Jakob Thür 2.—; Mala Safran 3.30. VIII. Bezirk. Robert Weil 2.—; J. Finzi 3.33; Mgr. Isidor Groß 9.46; Dr. Karl Ludwig Allerhand 2.73. IX. Bezirk. Salomon Mühlbauer 3.—; Margit Seidmann 2.—; Dr. Desider Fürst 7.68; Bernhard Kathein 2.47: Dr. Samet 2.98; Ing. Georg Atlas 4.20; Richard Pappenheim 5.—; Arnstein & Co. 2.10; N. Ziff 2.—; Abraham Singer 5.—; Emilie Lury 2.46; Benno Winer 8.19; Corina Kleiner 327; Siegfried Bück 10.—; Dr. Emil Lehmann 2.—; Sara Strickmann 2.50; Dr. Max Meißner 7.40; Kaßner 2.—; Etee Fischer 5.32; Ziporah Kohn 2.—; Wilhelm Weiß 2.96; Salomon Fridmann 2.20; Joachim Hans Tischler 2.—; Rudolf Rudinger 3.70. X. Bezirk. Egon Gartenberg 2.64; Josef Tabak 2.50; Oskar Deutsch 2.50; Dt. Alois Lustig 2.41; Isidor Schächter 2.—; Rudolfine Kerpen 2.15; Risa Steiner 13.—; Max Hübkr 8.16: Dr. Philipp Schwarz 2.—. XII. Bezirk. Risa Altmann 2.—; Ph. Schönmann 3.76: Hugo Ehrenstein 2.50; Josef Feldmann 4.63; Dr Arthur Rudich 3.41; Emil Ettibger 2.—; Jul. Frank 2.—. Xm. Bezirk. Dir. Paul Oettinger 6.—; Fr. Dir. Olga Oettinger 6.—; Rosa Wiltschek 6.—; Moritz Drucker 4.63; Dr. Leo Schapira 2.54; L. Merker 3 27; Isidor Altkom 2.25; Edith Wagner 3.—; Trude Epstein 2.33; Großmann 3.20; Mt. Marco Birnholz 14.12. XVI. Bezirk. Adolf Gelber 2.90. XVI. Bezirk Regtne Feiwel 3.—; Isidor Gang 14.—; Ernst Bäcker 2.26. XVHL Bezirk. Max Kohn 2.28; Anna Neugrösehel 3.70; Moritz Stieber 2.—; Agathe Morgan 2.—; Sali Feldmann 2.—; Lazar Seelenfreund 3.—; Leopold Rosenbaum 3.12; Mathilde Steuer 2.—; Dr. Rüben Lang 2.—; Henriette Marton 2.82; Kantor 5.—; Prof. Viktor Löwenfeld 2.—; Dr. Oslos Gruder 8.92; Adolf Eisenmann - Erna Patak 2.90; Anna Singer 2.—; Siegm. Rintel 10.—; Franz Finder 10.—; Helene Brings 5.—; Dr. Emst Waldinger 2.—; Oskar Doktor 306; Doz. Dr. Robert Wfflheim 2.15; Eüy Fischl 5.—; Jakob Wallach 5.74; Dr. David 2.—; Baumeister Arnold Barber 3.—; Moses Trepper 2.— XIX. Bezirk. Willy ProseeT 2.64; Bela Fränkl 2.—; A. Kahler 2.50; Rosl Müller 10.—; Is. Schnabel 4.90; Philipp Winterstein 3.50; Ignaz Thumim 2.—; Prof. Dr. Adolf Last 10.10: Fritz Bermann 5.09; S. Harth 3.30; Dr. Adolf Leser 3.—; Heinr. Delfin er 20.—; Gertrude Weißenstein 2.—; Josefine Nemlich 852; Leo Weiß 2.—; Irene Pfeffermann 3.—; Fr. Dr. Natalie Lourie 5.—; Friedrich Prager 3.10. XX. Bezirk. Arthur Korczyn 12.58; Doktor Karl Schlam 455. IlinBMi Ehret das Andenken Eures Lehrers und Führers Prof- Z. P. Chajes durch JUDEllS Gold-Buch>Spenden fUr den KEREN-KAJEMETfl!

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