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Die Stimme · 1937-11-22 · Heft 697 (22.11.1937) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 697 (22.11.1937)
Date
1937-11-22
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Mr. 697. — Wien, Montag, 22. November 1937- Seite 3 Drei Kammerratsitze für die luden In der öffentlich betriebenen Boykottpropaganda wird immer über die furchtbar große Zahl der Juden in einzelnen Zweigen der Wirtschaft gesehrien. Es ist aber merkwürdig, daß bei der Vorbereitung des ständischen Aufbaues das jüdische Element überhaupt übersehen wird. Man tut so, als wären die Juden gar nicht vorhanden. Bei der Neuorganisierung der Handelskammern zum Beispiel sind den Juden, die im Handel gewiß eine wichtige Rolle spielen, von zwanzig Räten drei Sitze eingeräumt worden, und dies h Wien. In den Ländern sind sie g an: beiseitegeschoben worden. Den Handelskammern werden weite und bedeutsame Entscheidungen auf dem Gebiet des Handels, der Industrie und des Steuerwesens zustehen. Sie werden auch die auswärtige Handelspolitik bestimmend zu beeinflussen haben. Bei all diesen Fragen wird also der jüdische Groß- und Kleinkaufmann so gut wie ohne Vertretung bleiben. Zum Schaden für ihn, zum Schaden aber auch des Staates... Landeshauptmann Reittier In der November-Nummer der „V a t e rländischen Front“, die das Organ der Landesorganisation der Vaterländischen Front in Niederösterreich ist, finden wir unter dem Titel „R e i c h s b a u e r nführet Landeshauptmann R e i t h e r über praktischen Antisemitismus“ den folgenden bezeichnenden Bericht: „Wir konstatieren f r e u d i g? daß der Reichsbauernführer Landeshauptmann Josef Reither in den letzten großen Bauernkundgebungen in Niederösterreich sich in sachlichster Art mit dem Aufzeigen der wirtschaftsschädigenden, ja selbts vernichtenden Tätigkeit einzelner jüdischer Großhändler befaßt hat. Der Reichsbauernführer legte an Hand mehrerer praktischer Beispiele dar, wie jüdische Händler auf so manchem Wirtschaftsgebiet und in vielen Wirtschaftszweigen vollkommen zu Unrecht erfaßte Gewinne als Großhändler etastreifen, während der Bauer für seine in harter Arbeit dem Boden abgewonnenen Produkte einen Pappenstiel erhält. ... Wir können nur hoffen, daß es seiner Führung gelingen wird, diesen unstreitbaren schädlichen und ungesunden Einfluß aus dem wahrlich gesunden Wirtschaftsprozeß auszuschalten.“ Die volkswirtschaftliche Aufklärung des Landeshauptmannes Reither ist, wie das nicht anders zu erwarten steht, die einfache Formel, daß der Jud an allem schuld ist Ober den Zusammenhang der Mißstände in der Landwirtschaft mit der Agitation gegen den Getreidehandel ist in der letzthin abgehaltenen Enquete der Buchkaufmannschaft sehr Aufschlußreiches gesagt worden; freilich wurde nieht erwähnt, daß diese direkt volksschädigende Tätigkeit von politischen, oder deutlicher gesagt, von antisemitischen Gesichtspunkten diktiert wird. Der Landeshauptmann hat sein Rezept und er macht davon Gebrauch. Scbärfstens muß aber dagegen protestiert werden, daß ein Organ der Vaterländischen Front, von dem man doch etwas kritisches Verständnis erwarten dürfte, diesem Gerede freudig zustimmt. Es steht mit vielen offiziellen Erklärungen der Leitung der Front in Widerspruch, wenn ein offizielles Organ die Hoffnung ausspricht, daß es dem Landeshauptmann gelingen wird, den jüdischen Einfluß auszuschalten. Alle jüdischen Kreise, die ihre Treue zum Staate selbstlos und ohne irgend eine Gegenforderung bewahren, müssen diese* Verhalten als eine Aufforderung zum Boykott bezeichnen und zurückweisen. Eröffnung der Chajes-Gedenkausstellung Die Chajes-Gedenkausstellung wurde gestern im Festsaal des Zionistischen Landesverbandes feierlich eröffnet. Zu dem Festakt hatte sich ein zahlreiches Publikum eingefunden. Man sah unter den Anwesenden Oberrabbiner Dr. Taglicht, die Rabbiner Prof. Dr. Bauer und Dr. Zimmels, den Amtsdirektor der Kultusgemeinde Dr. Löwenherz, den Rat der Stadt Wien Dr. Ehrlich und die Cousine des verstorbenen Oberrabbiners Dr. Chajes, Frau Esther Chajes, Rektor Prof. Kraus, Kustos Prof. Dr: Bronner, zahlreiche Mitglieder des Kultusvorstandes, de« Landesverbandes, Vertreter der WIZO und der Bezirksorganisation, sowie Ingenieur Buchbinder, der namens der Judenstaatspartei erschienen war. Nachdem Oberkantor Margolies das El Mole Rachamim in ergreifender Weise zum Vortrag gebracht hatte, hielt Präsident Dr. Grünbaum die Begrüßungsansprache, in der er darauf hinwies, die Gedenkausstellung solle den Juden, insbesondere aber der jüdischen Jugend vor Augen führen, was ein von reinstem Wollen beseelter Mann zu erreichen vermag. Es soll •ezeigt werden, daß wir auch in unserer heutigen schweren Zeit nicht zu verzweifeln brauchen, sondern weiter arbeiten sollen im Sinne Chajes’, in dem wir den geistigen Führer seines Geschlechtes verehren. Zum Schluß dankte Dr. Grünbaum allen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben, insbesondere Herrn Leon Schräge von der Bezirkssektion Leopoldstadt, der die Ausstellung angeregt hat, dann Herrn Oberrabbiner Dr. Taglicht, Rektor Kraus, Studienrat Prof. Rosenfeld, dem Kulturreferenten des Landesverbandes Prof. Stein, Direktor Kellner, Kustos Prof. Bronner, Frau Esther Chajes, der Israelitischen Kultusgemeinde, Architekt Dr. Wlach, Artur Weisz, in erster Linie aber den beiden unermüdlich um diese Ausstellung bemüht gewesenen Herren Doktor Tulo Nussenblatt und Dr. Paul Diamant, schließlich auch Sekretär Dr. Pickholz, den Chaluzim vom Hechaluz Haklal Zioni und den Jugendlichen vom Britb Zion. Sodann erläuterte Dr. Paul Diamant die Grundidee, die bei der Anordnung der Ausstellung maßgebend gewesen war und die Bedeutung der einzelnen Schaugegenstände. Hierauf erklärte Präsident Dr. Grünbaum die Ausstellung für eröffnet. Die überaus geschmackvoll arrangierte und sehr instruktive Ausstellung bietet eine Fülle an Schriften- und Dokumentenmateriai sowie an fesselnden Bildern. Gleich beim Betreten des Saales fallen die Bilder der Amtsvorgänger Dr. Chajes’, Mannheimer, JeUinek und Güdemann auf, worauf dae Porträt Dr. Chajes’ folgt, dann da« seines Nachfolgers Dr. Felehtwang und schließlich ein prächtiges Porträt des Präsidenten der Kultusgemeinde Dr. Stern, unter dessen Präsidium Chajes 1918 nach Wien berufen wurde. Unweit davon sieht man auf einem Drehständer ein interessantes historisches Dokument: die Bewerbung Dr. Chajes um den vakant gewordenen Rabbinerposten in Fünfhans im Jahre 1902 und den Rücktritt von diesem Ansuchen, da Dr. Chajes mittlerweile den Posten eines Professors in Florenz erhalten hatte. Der Maturant Perez Zwi Chajes Bemerkenswert sind Bilder und Dokumente, welche die Herkunft und die Familie des verewigten Oberrabbiners betreffen, sowie Darstellungen der Satten, an denen seine Vorfahren wirkten, Brody, da* von Isidor Kaufmanns Meisterhand geschildert ist, Zolkiew und Skole. In einer Vitrine daneben liegt die Parte für den Vater Dr. Chajes’, Salomon Chajes, „langjährigen Handelskammer-, Gemeinde-, Kultus- und Spitalsrat in Brody“, aus dem Jahre 1896, dann ein Memorandum diese« Mannes zugunsten der Pogromopfer vom Jahre 1881, unter denen sich zahlreiche Biluim befanden, an die Alliance Israelite u. v. a. An einer Seitenwand sind Photographien der Familienangehörigen zusammengestellt, ferner Jugendbilder von Dr. Chajes. Besonders erwähnt zu werden verdient ein Maturabild aus dem Jahre 1894, das den jungen Perez Zwi Chajes, einen schmächtigen Jüngling, zeigt Das Maturitätszeugnis des Deutschen Gymnasiums in Brody enthält fast lauter Vorzüglich, so in Griechisch, Deutsch, Physik, Naturgeschichte und Philosophische Propädeutik. Natürlich trägt dieses Zeugnis den Vermerk, daß Chajes die Matura mit Auszeichnung bestanden hat. An der Stirnwand hängt das an der Wiener Universität 1898 erworbene Doktordipiom. Die Stirnwand ist mit einem in schöner ornamentaler Schrift von Arthur Weiß versehenen Streifen geschmückt, der die letzten Worte der Antrittsrede Dr. Chajes’ in Wien trägt: „Jeder Schlag meines Herzens, jeder Teil meiner Kraft, jede Frucht meines Geistes, jeder Tag meines Lebens soll uneingeschränkt gehören dem Judentum und seiner geschichtlichen Aufgabe, dem Befreiungswerk der Menschheit.“ Darunter steht zwischen Ptlanzensehmuck die von . Duldig geschaffene Chajos-Büste mul davor eine Vitrine mit Reliquien dos Verewigten, seine Totenmaske, sein Talar, sein Barett, dar Tales und der Tefillinbentel. „Männer wie Sie .. Selbstverständlich ist auch der schönsten Gründung Dr. Chajes’. des Realgymnasiums gedacht, von dessen Werdegang und Aufstieg sehr aufschlußreiche Diagramme erzählen. Außerdem findet man eine Unmenge von Schriften und Druckwerken, die Doktor Chajes’ reiches Wirken künden und eine Masse von Briefen, die seiner Tätigkeit Anerkennung zollen, so ein Brief Dr. Weizmanns an Dr. Chajes nach dem Karlsbader Kongreß im Jahre 1923, in dem es u. a. | heißt: „Männer wie Sie — man kann sie leider nur an wenigen Finsern abzähien — machen es noch einem überhaupt, möglich, die Last weiter zu tragen, sonst wäre man schon längst unter der Bürde zusammengebrochen.“ Die Chajes-Ausstellung wird einschließlich Sonntag, den 5. Dezember, geöffnet sein, und zwar an den Sonntagen von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends, Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 3 Uhr nachmittags Ws 9 Uhr abends, Freitag und Samstag bleibt die Ausstellung geschlossen. Wegen Führungen wolle man das Einvernehmen mit dem Büro des Zionistischen Landesverbandes (U 22-2-11 j herstellen. Die Makkabäerfeier des Zionistischen Landesverbandes Die Samstag, den 4. Dezember, stattfindende repräsentative Makkabäerfeier des Zionistischen Landesverbandes im Großen Konzerthauesaal erregt in allen zionistischen Kreisen da« lebhafteste Interesse. Die bereits zur Tradition de« zionistischen Leben* Wiens gewordene Feier wird zweifellos den Höhepunkt der Saison darstellen. Die Veranstalter haben für ein reichhaltiges interessante« Programm gesorgt, in dessen Rahmen erstklassige Kunstkräfte initwirken werden. Karten von S 1.50 bis S 5.50 sind im Zionistischen Landesverband, L, Marc Aureletraße 5 (U 22-2-11), sowie in der Zionistischen Bezirkesektion Leopoldstadt, Praterstraße 13 (R 42-4-07), Bücherstube Rath, H. , Taborstraße 20 a (R 45-3-05), in sämtlichen Bezirkssektionen, in der WIZO, I., Schottenring 26 (A 11-0-26), Bücherstube Mejstrik, I., Wollzeile 6 (R 25-4-53), Jüdische Kulturfitelle, I„ Franz-Josefs-Kai 3 (Tel. R 28-2-36), und in der Bücherstube Lanyi, I. , Kärntnerstraße 44 (B 26-3-33) zu haben. Kommerzialrat Benedikt Schwager gestorben. Der Ehrenpräsident der Linzer Kultus* gemeinde, Kommerzialrat Benedikt S ch w age r, ist am 18. November in Wien im 75. Lebensjahre verschieden. Da« Begräbnis hat Sonntag, den 21. d. M., in Liazi stattgefunden. Samstag, 4. Dezember 1937 Repräsentative Makkabäer-Feier des Zion. Landesverbandes Karten von S I SO bis 550 erhältlich: Zionistischer Landesverband, I., Marc-Aurel-Straße 5, ü 22-2-11; Zionistische Bezirkssektion Leojm Großen Konzerthaus - Saal poidsladt, II.. Praterstraße 13, R 42 407; Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20, R 45-305; In sämtlichen Bezirkssektionen, WIZO, I., Schottenring 25, A 11-6-26; Bücherstube Meistrlk, I., Wollzeile 6, R 25-4-53; Jäd. Kulturatelle, I., Kal 3, R 28-2-36; Bücherstube Lanyi, 1„ Kärntnerstr. 44, B 26 3-33. Kartenzentrale Gronner, I., Graben 29, ü 22-4-45; Papiergeschäft Drlmer, I., Schottenring 33, A 12-7-78; Ring der Altberrenverbände, I., Kohlmarkt 8, U 23-4-37. Jüdische Abenteurer Über ehtartete Kinder sprechen Eltern nicht gern. Ähnlich veuhält sich das Volk gegenüber Volksgenossen, die abseitige Wege gegangen sind. Besonders das jüdische Volk verhält sich au« erklärlichen Gründen so. Ist es doch gewohnt, unter jedem Judea zu leiden, der vom geraden Weg abgewichen ist, denn für den einen Übeltäter wird das ganze Volk verantwortlich gemacht. Dabei muß es sich gar nicht um Verbrecher im Sinne des Straügesetabuchas handeln. Sie wurden totgeschwiegen, »uoh wenn es sich um Täuflinge handelt oder Abenteurer. Andere ist das bei nichtjüdisohen Völkern. Dort spricht und schreibt man frank und frei über Pizarro, Casanova, Cagliostro und Schinderhanmes. Unerhört interessantes kulturhistorisches Material wurde dadurch der Nachwelt erhalte®. Endlich hat sich auch ein jüdischer Schriftsteller daran gemacht, ä das Dunkel der Archive hineinzuleuchten und höchst problematische, dabei aber höchst interessante jüdische Figuren aas Licht zu ziehen. DGasea hocMatemeasante Gebiet des jüdischen Geschichte aufgehellt zu haben, fet das Verdienet von Fritz H e y m a n n, dessen „Chevalier von Gel’d’e’rn“ kürzlich erschienen ist (Querido-Verlag Amsterdam). Antonio wen Portugal, König der Juden ist der Held der eisten Abhandlung. Er war der Sohn des In faßten Dom Luiz und der Jüdin Violante Games, wurde geistlicher Herr, Kronprätendent und Emigrant. „El Rey Judeo“, König der Juden, war sein Spitzname. In England und Frankreich wurde er heiß umworben. T Dann sind da die Konquistadoren, hauptsächlich Maranen, die Amerika entdecken und erobern und lesen gespannt die Geschichte de« Joao Nunez, „eines Geächteten, der arabisch und hebräisch sprach und ein neuer Christ war“. Er betrat als Erster, der auf dem Seeweg aus Europa kam, den Boden Indiens. Phantastisch, aber verbürgt wahr die Geschachte des Gaspar de las Indios, den Vaseo de Gama vor Goa gefangen ■naihrn und der eingestand, ein Jude aus — Posen zu sein, der im Jahre 1454 nach eenem Pogrom flüchtete, den Johannes Capistranus — «eine Kanzel steht an der Wiener Stepäanskirche — veranstaltet hatte. Dann erzählt uns Heymann die Geschiehte des Täuflings Gabriel Milan, des dänischen Gouverneurs von 8t Thomas. Wir erfahren von dem Juden Benjamin Franks, dem Begleiter des berühmten Seeräubers Kidd. Die Fraßkkten, die „heilige Jungfrau“ Eva Frank ziehen an uns vorbei, der jüdische Erzmagier Philadelphia und der jüdische Boxer Danny Mendoza, der Humphreys schlug und die GesoMchte von dem jüdischen Räuberhauptmanm Picard, dem gegenüber der Schänderhamnes ein Stümper war. Jahrelang wurde er gejagt, immer entkam er. Seine Kameraden waren auch Juden. Eim amtlicher Bericht rühmt den „Muth der Israeliten“. Es heißt von firnen: „Unmöglich konnten ihre Vorfahren um eine bessere Sache auf 'den Höhen von Gelboe tapferer gefoebten haben. Zwey Israeliten blieben auf dem Platze. Ihre Körper waren mit Bajonetten durchstochen.“ Dem Chevalier von üddren, Heinrich Heine« Großonkel, fet ein großer Tefi. das Buches gewidmet. Wir erleben, wie der Sohn ehrbarer deutscher Juden, von der Wanderlust gepackt, nach Wien kommt, nach Safed geilt und Kabbalist wird, sich um den Bibliotliekarposten in Wolferibütte.1 bewirbt-, den aber Gotthold Ephraim Lessing bekommt. Wir sehen Geldern im Paris der Pompadour und als Hauptakteur des „Templerordens strikter Observanz“ und in seinen Beziehungen zu Voltaire lind Casanova, und an seinem Lebensabend als „Hofkabbalisten und Geheimen Magischen Rat“ der Landgrafen und Erbprinzen von Hessen-Darmstadt. Interessant die Beziehungen Geldern« zu jenem Abbe Gregoire, der später der Vorkämpfer für die Emanzipation der Juden in Frankreich wurde. Als Geldern starb, da fand sich in seinem Nachlaß die unter dem Namen Dannstädter Haggadah bekannte kostbare und reichiliustrierte Handschrift. Der „Chevalier von Geldern“ ist ein verdienstvolles und amüsantes Buch. Man muß hoffen, daß Heymann seine Arbeiten fortsetzen wird. Durch seinen „Chevalier von Geldern“ werden fühlbare Lücken der jüdischen Geschichte auegeftilit.

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