Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 694 (12.11.1937)
- Date
- 1937-11-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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S.H. 4 Dil STIMM Nr. CM. — Wien, Freitag, 12. November 1987. Restaurant Rillet Bestrenommierte Kiidie -v: Reichhaltige Menüs ä S 1*90 u. S'60 IUHammerpurgstallgasse3 (nächst Salitorbrfldte) Die Chajes-Aktion Die von Dr. E. M. Zweig bei der Eröffnungsfeier proklamierte Chajes-Aktion ist im vollen Gange. Die Wiener Gg., die Doktor Zweig von seiner langjährigen zionistischen und KKL-Tätigkeit kennen, freuen sich, ihn in ihren Gruppen über Eres Israel und den KKL, sowie über die Persönlichkeit Professor Chajes sprechen zu hören. Seine besonders sachliche Art des Vortrages und seine absolute Ehrlichkeit fesselt die _ Menschen, ebenso wie sein ungebrochener zionistischer Idealismus. Es ist daher nur natürlich, daß die Gg. sich durch die Ausführungen dieses Gg. gedrängt fühlen, ihre Arbeitskraft in den Dienst des KKL, und speziell in den der Ehrung des wahren Volksführer Chajes zu stellen. Die ersten Spenden für diese Aktion sind bereits eingegsmgen, und zwar: Verband der radikalen Zionisten S 134; Sektion Prater S 52.52; Sektion III S 10b; Herzl- Klub S 173; Ortsgruppe Graz S 425. — Zur Vervollständigung der Goldbucheintragungen fehlen somit noch bei: Radikale S 566; Sektion Prater S 647.48; Sektion IH S 594; Herzl-Klub S 527 und Graz S 275. Die Arbeit des Keren Kajemeth An die verschiedenen Gruppen sind Rundschreiben sowie Sammel'bogeo abgegangen. Dr. E. M. Zweig (Jerusalem) hat bereits ln einer Reihe von zionistischen Gruppen Vorträge gehalten. Diese Gruppen haben es übernommen, in ihren Kreisen eine Goldbucheintragung aufzubringen. Von einer Reihe von Gruppen sind b ereits die ersten Spenden eingegangen. In dieser Sache findet am Sonntag, den 14. d., 1411 Uhr vormittags, im Keren Kajemeth eine Sonderbesprechnng der KKL-Kommissäre und der neugewählten Landeskommission statt bei der Dr. Zweig und Dr. Tartakower referieren werden. — Die, KKL-Kommissäre werden über dip von ihnen bereits unternomme- "liien 'Schrltte^ßefiohtefll '■ Regelmäßige jLeistting der Israelitischen Kultusgemeinde Badenan den KKL. Diese Kultusgeraeinde hat den KKL verständigt, daß sie beschlossen habe, ab 1. November monatlich S 25 abzufübren. Die Büchsenleerer sind in der Regel freiwillige Mitarbeiter des KKL — dies zur gefälligen Kenntnis der KKL-Freunde. „A Wab auf bei Tug “ Die neue Premiere mit Sevilla Pastor. In den „Jüdischen Künstlerspie i e n“ in der Praterstraße 84 (Telephon R 45-4-94) wird ab beute, Freitag, den 12. d-, als zweite Premiere des Sevilla-Pastor- Gastspieles die musikalische Komödie „A Wab auf bei Tug’“ aufgeführt, Die dreiaktige Komödie von Kalmanowicz, die in der Regie von M. Pastor nach der amerikanischen Originaliffiszenierung in sechs Bildern abläuft — sie wurde von dem Komponisten von ,-Melamedl“, J. S. Polakoff, musikalisch bearbeitet —, beherrschte in New York durch zwei Jahre den Spieiplan der jüdischen Bühne. Die Premiörennovität wird Freitag, den 12., Samstag, den 13., und Sonntag, den 14. abends gespielt, überdies auch Sonntag, den 14. d., nachmittags um Hi Uhr, bei kleinen Preisen. An den Wochentagen kommt wieder das bewährte ältere Repertoire zur Geltung, so Montag, den 15., „Der Pinczewer Jojresch“, Dienstag, den 16-, im Rahmen des Markug- Herscbkowitz - Abends zuerst „Itzikl“ _ mit Sevilla Pastor, und dann M. Hersebkowitz in der Reportage „Blau-Weiß“, Mittwoch, den 17., „Das Melamedl“ und ,A Wab auf bei Tug’“ erst wieder ab Donnerstag, den 18. d. Der Vorverkauf für sämtliche Vorstellungen wurde bereits eröffnet. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I„ Kohlmessergasse 4, Tel, U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Gesehfiftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nächhilfelehrer und -Lehrerinnen für Mittelschulfächer, Muäker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen. B) Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungsteohmker), Installateure, Ingenieure für Elektrotechnik, Maschinenbau und Chemie, Chauffeure — sowie ungelernte Arbeiter. C) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für Stenotypistin, perfekt tschechisch und französisch, Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelschulnachhilfe und Fremdsprachen, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und Heimarbeit), Hauspersonal jeder Art. Offene Anslandsposten: Rumänien: Fachmann für Koscberfleisch- Konservenerzeuguogj Werkmeister für Kunstharzfabrik mit langjähriger Praxis in der Erzeugung von Pbenol-Formaldehydharzen sowie Sohnellpreßmischungen. — Schweiz: Direktrice für Herren- und Damenwäsoheerzeugung. — Holland: Selcher für Koscherware, Manipulant oder Fachmann für Damengürtelerzeugung. — Marokko: Optiker. — Teheran (Persien): Lederfabrikationsmeister für verschiedene Lederarten mit Handarbeit vertraut, Praxis in der Erzeugung dller Arten Sohlen- und Oberleder, Lack und Velourleder. — Kolumbien: Erstklassige Fachleute und zwar: Gerbereifachmann für die Fabrikation von Sohuhoberleder (Boxealf und Lack), Bauzeichner für Arehitekturbüro mit mindestens 3jähr. Architektur- Büropraxis, Bandwebereitechniker, Fachmann für die Leitung der Färberei- und Appreturabteilung einer kleinen Fabrik für Wollstoffe, Fachmann für die Reparatur von Webstühlen und anderen Maschinen der Wollstoff-Fabrikation mit mindestens 2jähriger Praxis, Mechaniker desgleichen für die Reparatur von Maschinen aus dem Gebiete der Seidenweberei (mindestens 2jähriger Praxis), erprobter Kettscherer für die Seidenweberei, Textilarbeiter für die Bedienung einer Leimmaschine, Seidenwebereifachmann für die Leitung einer kleinen Seidenweberei von 50 Stühlen, Färbereileiter für dieselbe Fabrik, mehrere technische Kräfte für die Leitung der verschiedenen Abteilungen einer kleinen in Errichtung befindlichen Kunst- DIE KINDER-STIMME seidenfabrik (Viskoseverfahren), Gewerbelehrer für das Gebiet der Spinnerei füT eine Textilfachschule, Gewerbelehrer für das Gebiet der Weberei und Dessination, Gewerbelehrer für das Gebiet der Textilfärberei, Gewerbelehrer für Maschinenbauschule, Schweisser für autogene und elektrische Schweißung (nur Leute, die den Beruf seit langem ausüben). Heil dem Menschen, der alle Arbeit und alle Last auf sich nimmt. (Talmud, Aboda sara 5 a.) * Du sollst nicht das Recht eines Dürftigen beugen in seinem Rechtsstreit. (2 Mos. 28, 6.) * Wer seinen Nächsten öffentlich beschämt, vergießtgewissermaßen Blut. (Talmud, Baba mezia 58 b.) Zwi Perez Chajes (Zum 10. Todestag.) Zum zehntenmal jährt sich in diesen Tagen der Sterbetag eines der größten und edelsten Juden, der in unserer Gemeinde gewirkt hat. Der am 20. Kislev 5688 verstorbene Oberrabbiner Professor Dr. Zwi Perez Chajes war nicht nur der Oberrabbiner seiner Gemeinde, sondern ihr wirklicher Führer und Lehrer, und deshalb ist es nötig, auch euch, liebe Kinder, über das Leben und die segensreiche Tätigkeit dieses Mannes wenigstens einiges in Kürze zu erzählen. Er war nicht nur ein Kinderfreund im gewöhnlichen Sinne des Wortes, seine tiefste und reinste Liebe galt den Kindern als der Zukunft unseres Volkes. Schon deshalb muß er euch besonders naheetehen. Es tet für euch beetimmt ein große*- Gewinn, wenn 16? euch mit seinem Leben und Wirken b^aohäf-' tigt, das weit über den Räihmein -^nr GHp meiüde hinausreichte und seinem ganzen Volke galt. Laßt euch deshalb auch von euren lieben Eltern \md Lehrern darüber erzählen! Zwi Perez Chajes entstammte einer Gelehrtenfamilie, die aus der Provence nach Galizien gekommen war. Schon in seiner Kindheit zeigte er große Begabung, und in einem Alter, wo andere Kinder noch kaum lesen und schreiben können, hatte er bereits ein staunenswertes jüdisches Wissen in sich aufgenommen. Er besuchte kein öffentliches Gymnasium, und bestand doch die Maturitätsprüfung mit Auszeichnung; namentlich Sprachen und Geschichte erweckten sein besonderes Interesse. Er studierte an der theologischen Anstalt in Wien, und ehe er sein philosophisches Studium an der Universität beendet hatte, stellten ihm die berühmtesten Rabbiner seiner Heimat glänzende Zeugnisse für die Befähigung zum Rabbinat aus. Kurz nach Vollendung seiner Studien wurde er an die Universität nach Floren® berufen, wo er, ohne Italienisch gelernt zu haben, nach kurzer Zeit Vorlesungen in dieser Sprache über Bibelforeohnng zu halten vermochte. Er folgte nach mehrjähriger Gelehrtentätigkeit einer Berufung als Rabbiner nach Triest, und wurde während des Weltkrieges als Stellvertreter des erkrankten Oberrabbiners nach Wien berufen. Nach dem Tode Dr. Güdemanns wurde er zum Oberrabbiner von Wien ernannt. Seine universelle humanistische Bildung machte auf jeden, mit dem er in Berührung trat, den tiefsten Eindruck. Dabei war er von einer Schlichtheit und Bescheidenheit, wie sie nur ganz großen Menschen eigen ist. Rastlos war die Tätigkeit für das Wohl seiner Gemeinde, sein ganzes Sinnen und Trachtet galt nur einem Ziele: zu dienen mit seinem ganzen Herzen und dem Einsatz seiner Persönlichkeit dem gesamten Judentum und damit der ganzen Menschheit! Einen Teil seines Einkommens verwendete er zur Errichtung von Stiftungen für Schulzrwecke, und keine der Wiener Lehranstalten zur Heranbildung jüdischer Lehrer und Schüler blieb ohne seine Unterstützung und Förderung. Ihm schwebte das Ziel vor, die jüdischen Menschen und namentlich die Kinder zu bewußten, stolzen Juden zu erziehen, die den Geist des Judentums aus seiner reichen Literatur in der Originalsprache kennenlernen sollten. Und so ist es nur seitetverständUcb, daß von ihm auch ein Gymnasium gegründet wurde, das seinem Ideal nachkommen sollte, das Chajes-Gymnasium. Seine Kanzelreden waren ohne jedes Pathos, wohldurchdacht und getragen nur von einer Idee: Liebe zur Familie, Liebe zum Volk, Liebe zum Menschen, Liebe zur alten Heimat Palästina in die Herzen seiner Hörer zu pflanzen. Unvergessen ist jedem Judenjungen, der das Glück hatte, von ihm als Barmizwah beim ersten Aufrufen zur Thora in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen zu werden, die Art, wie er, immer anknüpfend an einen gerade verlesenen Satz aus der Bibel säne Worte -*^.'iiej»*%^-;far riss gftb. Wer ihn verstanden bat, empfang gleich ihm das Judesein als höchste Auszeichnung, als Gnade des Schicksals. Viel zu früh ist Professor Dr. Zwi Perez Ohajes nach kurzer Krankheit nicht nur seiner eigenen Gemeinde, sondern dem ganzen jüdischen Volke gestorben. Der schlichte Grabstein auf dem Zentralfriedhof, von Professor Oskar Strnad entworfen, versucht symbolisch die Größe dieses Mannes anzudeuten. Die Stufen, die zu dem einfachen Stein emporführen, und der Stein selbst sind über und über mit hebräischer Schrift bedeckt. Es soll damit angedeutet werden, daß die Bedeutung dieses Mannes für die Gesamtheit der Juden und der Menschheit so groß war, daß der Stein nicht alles das fassen könne, was über den zu sagen wäre, dessen Andenken er gilt. Aber dauernder als Stein ist das Denkmal der Liebe, das er sich im Herzen seines Volkes gesetzt hat, das ihn nie vergessen wird als einen der Größten, als eine Leuchte Israels. Rätsel Aus den Silben a — bi — bra — da — e — e — gel — ha — ham — i — im — je — lern — man — ne — ner — phra — ra — mb — ri — ru — sa — sa — sau sind acht Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben, von oben nach unten gelesen, den Namen eines Propheten eigeben. Jede Verszeile beschreibt ein Wort. Und wißt ihr, was die Worte bedeuten?: Numero 1 — eine Stadt im heiligen Land; Als jüdischer Name ist 2 euch bekannt; Wie Numero 3 wir den Prediger oft nennen; Als biblische Figur Numero 4 wir kennen. Numero 5 — eine Südfrucht, sie schmeckt fein! Numero 6 — ein Stacheltier, länglich und klein; Als Stammvater kennt ihr Numero 7 — Nun sind noch die Silben einer Wüste geblieben. Die Auflösung dieses Rätsels findet ihr in der nächsten Nummer der Kinder-Stimme. Zionistischer Veranstaltungskalender Samstag, 13. November. 1. Bez.: WIZO Sehottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Vortrag Rabbiner Jakob M. Frostig. 2.. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Rachel Asehkenasy. 2. Bez.: Klub Zionistischer Kaufleute, Spiegelsaal des Hotel Continental, Praterstraße Nr. 7,J49 Uhr abends: Geseilschaftsabend mit Akademie und Tanz. 9. Bez.: Sektion Vin/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), >49 Uhr abends, Dr. Markus Frey: „Die Schöpfer der neuhebräischen Sprache und Literatur“ 10, Bez.: Sektion X, Wielandstraße 2/4, Komenskyschuie, 8 Uhr abends: Chajes-Gedenkfeier. Programm: Rabbiner Dr. Albert Weiner: „Dem Gedenken Chaje s“; Doktor Egon Michael Zweig: „Botschaft aus P a 1 ä s t i n a“. Knabencbor des Tempels unter Leitung des Dirigenten Hubert Österreicher. Jüdische und hebräische Lieder: Oberkantor Simon Weiß; Rezitation: Ina Marc; Violimsolo: Han® Geiger; am Klavier: Hans R e t i - D r i 11. Sonntag, 14. November. 3. Bez.: Jugendsektion in im Sektionsbeam II., Praterstraße 18, 5 Uhr nachm.: Gesellschaftsabend mit Tanz und künstlerischem Programm. Montag, 15. November. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, I., Jordangasse Nr. 7, 8 Uhr abends: Chaluzkreis. Zionistische Geschichte. Erster Hilfskurs. Hebräischkurs für Fortgeschrittene. 2. Bez.: Sektion WIZO Prater, H, Stuwerstraße 1, >49 Uhr abends: Kultusvorsteher Dr. Isidor Klaber: „Sorgen jüdischer Elter n“. 4. Bez.: Sektion WIZO IV/V, Hauelabgasse 2, >48 Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO- Mitglieder. >49 Uhr abends: Zusammenkunft der SektionsmitgliedeT. Dr. Markus Frey: „Die Hasaonäerz ei t“. Voranzeige: Dienstag, den 23. November, 8 Uhr abends: Sondervorstellung des jüdischen Kulturtheaters der Komödie „Jakob und Christian“. Ansprache Medizinalrat Dr. S c h a 11 i t: „Ober Chajes and Mia Werk“.^L^Bez„ .:. M. Zweig:"'fLage nnd Aussichten in Palästina“. Dienstag, 16. November. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, I.. Jordangasse 7, Gruppe Awiv und Nissan. Diskussion: „Die zionistischen Institutionen“ und „Eltern und Kinder“. 1. Bez., Zionistischer Landesverband für Österreich, Großer Mnaikvereinssaal, >49 Uhr abends: Chajes-Gedenkfeier. Gedenkrede: Staatsrat Dr. Deslder Friedmann. Mitwirkend der weltberühmte Oberkantor M. Kusewicki und der Chor des Stadttempels unter Leitung des Dirigenten Kurt Fuchsgelb. Mittwoch, 17. November. 1. Bez.: WIZO-Mirjam, Schotteoring 25, >49 Uhr abends, Dr. Hedwig Holzer: „Pflege und Erziehung der Säuglinge“. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, I., Jordangasse Nr. 7, Gruppe Margalit, 6 Uhr abends: Diskussion über ,/Moses Heß“; 8 Uhr abends: Gruppe Cherut: Palästinakunde. Diskussion über „Religion in Erez“. 7 Uhr: Hebräisch- und Englischkurs. 2. Bez.: Heehaluz Haklal Zioni, Zentralheim, n„ Novaragasee 29, Professor Dr. Wilhelm Stein: „D er Zionismus seit dem Tode Herzls bis zur Balfour- Deklaratio n“. 15. Bez.: WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21, 8 Uhr abends: Dr. Henny Liechtenstein- Rappaport: „Jüdische Erziehung“. Anschließend Generalversammlung. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62, Dr. Leon Preis: „Der Peel- Bericht und der XX. Zionistenkongreß“. Zionistische Ortsgruppe Krems, Sektionsheim, >49 Uhr abends: Dr. B. M. Zweig: „Lage und Aussichten ln Palästina“. England and Israel. Die demnächst im Verlag R. Löwit erscheinende Broschüre „England und Israel“ aus der Feder eines prominenten Zionisten, ist von höchster Aktualität. Der englische Teilungsplan für Palästina hat eine Situation geschaffen, die die zionistische Bewegung und das Judentum überhaupt vor schwerwiegende Entscheidungen stellt. Die sehr bedeutsame Schrift bringt in knapper, überzeugender Weise neue Gesichtspunkte von höchster Wichtigkeit, mit denen sich jeder Jude auseinanderzusetzen haben wird. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß diese Darlegungen besondere Beachtung in jüdischen und englischen Kreisen finden werden. III AE Ml I ^ret eueren verewigten Führer und Lehrer Oberrabbiner Dr. Z. P. Chajes Jtfftrbnl ■ zu dessen 10. Todestage durch Spenden für Go!dbudi-Ein»ragungen!