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Die Stimme · 1937-11-12 · Heft 694 (12.11.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 694 (12.11.1937)
Date
1937-11-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Kr. 684. — Wien, Freitag, 12. November 1987, Dii «mmti Seite 3 fie.tli (Marte, ReelrtsanuDite decken ihren Bedarf im Papiergeschäft Nuchim Drimer, Wien Schottenring 33 Telephon : A12 7-78 Ramsay MacDonald gestorben Der ehemalige englische Premierminister Lord Chancellor Ramsay MacDonald kt an Bord des Dampfers, auf dem er eich auf der Reiso nach Südamerika befand, am 9. November, nachts gestorben. Er war erst vor kurzem 71 Jahre alt geworden. Der Name Ramsay MacDonald ist mit der Idee der Schaffung des Jüdischen Nationalheims in Palästina eng verbunden. Ais Führer der Labour Party im Kriege fiel seine positive Einstellung zur Frage der Schaffung eines Judenstaates in Palästina bei der Verkündung der Balfour-Deklaration sehr ins Gewicht. Von da her datiert seine engere Freundschaft mit Dr. Chaim Weizmsnn. Wenige Jahre nach dem Kriege unternahm er eine Reiso nach Palästina, wo er viele Wochen zubrachte und insbesondere die jüdischen Kolonien und Arbeitsstätten eingehend studierte. Nach der Rückkehr nach England veröffentlichte er ein Palästinabuch, welches eine der begeistertsten Schilderungen der jüdischen Palästinaarbeit war und ein uneingeschränktes Bekenntnis zur Idee des Jüdischen Nationalheims enthielt. Als er später Premierminister im „Kabinett der nationalen Konzentration“ wurde, legte er sich auch mit Bezug auf das jüdische Palästina eine gewisse Zurückhaltung auf. In die Zeit seiner Premierschaft fielen die schweren Unruhen in Palästina 1929, sowie die Veröffentlichung des Weißbuches des Kolonienministers Lord Passfield im Jahre 1930, Das Passfield-Weißbuch stellte einen Versuch dar, die Balfour-Deklaration und das Mandat in einer Weise zu interpretieren, welche nicht allein eine Einschränkung des legalen Rahmens des Jüdischen Nationalheims, sondern auch eine starke Behinderung der zionistischen Gegenwartsarbeit in Palästina bedeutete. Die gesamte zionistische und jüdische Welt lehnte sich gegen das Un- «fdjk d^Passfieid-Weißbuchs mit einer. bis daß. sich die englischen Staatsmänner ztj einem Rückzug gezwungen sahen. Premierminister MacDonald machte dieses Unrecht seines Kolonienministers durch seinen historisch gewordenen Brief an' den Präsidenten der Jewiehj Agency, Dr. Chaim Weizmann (MacDo-| nald-Brief), wieder gut. Durch diesen Brief ist die Integrität der Balfour-Deklaration, zumindest im Sinne des sie einschränkend kommentierenden Curchill-Weißbuches von 1922, wiederhergestellt worden. Die englischen zionistischen Führer haben in Ramsay MacDonald bis zuletzt einen Freund der zionistischen Sache gesehen. Ich war ein Bilu Von Menasche Meerowitz . Die Bita-Bewegung in Erez Israel, trauen zur Diplomatie und glaubten, die mit der zeitgenössischen zionisti- ■ ‘ " . ’ sehen Kolonisation in Erez Israel JÜDISCHER SPORT Wird Hakoah Wiens Ringer* Meistermannschaft? Die Mannschaftsmeisterschaft, von Wien im Ringen steht vor der Entscheidung. In der Tabelle führt derzeit die Hakoah mit 2 Punkten vor Bundesbahn und mit 4 Punkten vor der Polizei-Sportvereinigung, dem vorjährigen Meister. Die derzeit führenden Mannschaften Hakoah und Bundesbahn haben nun Montag, den 15. d. M., um 20 Uhr, im Saale des Hotels Post, I., Fleischmarkt 24, gegeneinander anzutreten. Gewinnt Hakoah diesen Kampf, ist ihr die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Verliert sie, fällt die Entscheidung eine Woche später gegen Polizei. . Die Mannschaft der Hakoah hat eh» wesentliche Verstärkung dadurch erfahren, daß ihr bekanntes Mitglied Fritz Oberländer, M_e ister von Paris, derzeit wieder in Wien weilt und Montag antreten wird. Dadurch ist die Hakoah in der Lage, die wesentlich einheitlichere Mannschaft zu stellen. Sportgruppe des Brith Zion. Die Bundesleitung hat, dem Wunsche der lehrzahl unserer Chaweroth und Chawerim ügend, eine Sportgruppe unter Leitung ir.es akademisch geprüften Sportlehrers aufesteilt. Vorläufig sind folgende _ Disziplinen orgesehen: Gymnastik: a) Speziaigymnastdk ir Boxen und Jiu. b) Leichtathletik, o) Skilauf iventuell Rennläufertrainrng); Kampfsporte: ) Boxen, b) Jiu-Jitsu, c) Fechten (Säbel und lorett); Skilauf (Spezialkurse für Abfahrtsnd Sprungläufer); Mannschaftssport: Fußball nd Handball, bei genügender Teilnehmerzahl. ,nmeid unsren Montag und Donnerstag, 10 bis 2 Uhr, Mittwoch von 19.30 bis 21 Uhr im umtessekretariat I., Marc Aurelstraße 5. Tel. 22-2-11. einseute, begeht jetzt ihr 55jährige« Jubiläum. Einer der letzten Überlebenden dieser Veteranen und Pioniere ist Menasche Meerowitz, einer der ersten Siedler von Riechon-Ie- Zion und ein Gründer von Gedera. Im Jahre 1882, vor 55 Jahren, begannen junge jütische Intellektuelle in Rußland die Hoffnungslosigkeit ihrer Existenz zu begreifen. In Homei, Balte, Kiew, in Kisohenew und in anderen Orten wüteten furchtbare Pogrome. Tausende jüdische Familien wurden auegeraubt und viele Hunderte Juden ermordet. Die jungen jüdischen Intelligenzler, die sich als Teil des russischen Volkes gefühlt hatten, dem sie ihr Leben weihen wollten, erhielten eine blutige Lehre darüber, daß sie eben keine Russen waren. Die Bewegung der Selbsthefreiung und der Rettung aus eigener Kraft wurde in dieser schweren Zeit geboren. Die jungen Menschen beschlossen, irgend wohin auszuwandern. Aber wohin? Die einfachste Antwort war, in einen freien Staat zu gehen, wo man eie mit offenen Armen aufnehmen und ihnen Gelegenheit geben würde, ein neues Leben aufzubauen. Damals war Amerika das Land der Hoffnung. Weite Laufstrecken warteten auf die Erschließung und verhießen ein neues Leben. Das Sehlagwort dieser Zeit war „Auf Wiedersehen an den Ufern des Hudson!“ Plötzlich wurde eine andere Stimme gehört, eine wahre „Stimme aus der Wüste“, die von einem Kreis junger Burschen ausging: „Wir wollen uns zusammenschließen und an den Ufern des Jordan leben. Wir wollen nicht länger ein wanderndes Volk sein und nicht länger von der Gnade und Barmherzigkeit anderer Völker leben. Die Zeit Ist gekommen, um nach dem verwüsteten Land unserer Vorväter zurückzukehren und es aufzubauen. Die Zeit ist für Israel gekommen, eine Nation zu sein wie andere Nationen.“ Der Name dieser kleinen Grupp© war D a b i u. Er besteht aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Worte „Dabru al bnei Jferari Wejtasu“ (Sprechet12n drirKbi* dem Israels; daß - len). Dieser Ruf nach Bälästifla würde unter der Jugend wenig beachtet. Palästina war eine Wüste, eine Wiidnie von Sümpfen und Hügeln mit einer barbarischen Regierung, sicher nicht der Born nationaler Träume wie die Skeptiker spotteten. Da wurde beschlossen, den Namen zu ändern und nicht mehr zu den Kindern Israels zu sprechen sie mögen vorwärts schreiten, sondern sie mögen sich erheben und vorwärts schreiten was immer sich ereignen möge. ,3eth Jakob, lechu wenelecha“ (Haus Jakobs steh’ auf und lasset um gehen), Bilu war der neugewählte Name. Das erste Zentrum Das erste Zentrum der Bilu-Bewegung bestand in Charkow. Briefe und Flugzettel wurden an Vereine in Moskau, Kiew, Warschau, Nikoiojew und Odessa geschickt. Nur wenige hundert Antworten liefen ein, und als der Ruf erging, sich in Odessa, zu treffen, sich für die Reise vorzubereiten und SO Rubel pro Person an Reisespesen mitzubringen (das war eine armselige Summe auch damals), antworteten nur wenige. In rin« Zelt, in der Tausende Europa unter dem Banner des „wandernden Volkes“ verließen, um nach dem Glück verheißenden Amerika zu gehen, schiffte sich eine kleine Gruppe von ungefähr 20 Mensch«! auf dem Dampfschiff Loroff in Odessa rin. Diese Menschen trugen das Bilu-Banaer und richteten ihren Blick auf Palästina. Sie hatten alle Brücken hinter sich abgebrochen, sie schwuren einander, als sie abfubren: „Nur der Tod kann uns trennen.“ Drei von der Gruppe gingen in Konstantinopel als politische Delegation ans Land. Sie wollten beim Sultan vorstellig werden, um Land für 500 Studenten, die dort als Landwirt© leben wollten, zu erhalten. Sie hofften diese Zustimmung durch Oeman Pascha, den Holden von Plewna, zu erhalten, der im russisch-türkischen Krieg gefangen genommen worden und in Charkow als Kriegsgefangener gelebt hatte. Jüdische Diplomaten Diese jüdischen Diplomaten richteten in einer schmutzigen Straße in Galata im Hause des bekannten Rabbi Michael S t a mbu 1 er in einem kleinen Zimmer ein politisches Büro ein, aber die übrigen fuhren weiter nach Palästina. Sie hatten kein Zudaß nur Taten Gewicht haben würden. Sie glaubten, daß Hunderte und vielleicht Tausende Ihnen folgen würden und daß eie .so ihren Plan verwirklichen könnten. Wie dieeee Ziel erreicht werden sollte, darüber zerbrachen sie sich in ihrem jugendlichen Ungestüm nicht den Kopf. Sie dampften südwärts und erreichten den Hafen von Jaffa. Tage und Nächte debattierten eie auf dem Deck, unter welchen Lebensformen sie in Palästina leben würden. Ihre Debatten endigten immer mit demselben Lied: „Viele von uns werden in dem, Kampf fallen, der uns bevorsteht, Aber in unseren Herzen brennt ein Feuer, heiliger als wir, Die wir in das Land unserer Väter gehen, glücklich und frei. Vorwärts, vorwärts zu Trübsal und Leid!“ Am 19. Tammus, im Jahre 1882, gingen wir in Jaffa ans Land und betraten den Boden unserer Väter, das Bilu-Banner entrollt und mit fröhlichen Gesängen. Im Herzen trugen wir alle den Schwur, den wir geleistet hatten. Einige Monate später kam eine zweite und eine dritte Gruppe. Unsere Klub äleslti'wlier Kayfltuf« Iw Wien Samstag, 13. November, *;,9 lihr abeuds, Im Splegelsaal des Hotel Continental, II., Praterstraße 7 Gesellschaftsabend mit Akademie und Tanz Ansprache: Dr.Richard Pokornv. Vizepräsident des Zionist. Landesverbandes ftir Oesterreich Ab Mitte nacht Tanz (Kapelle Fuchs). Mädchen. Von all den Tausenden waren diese wagemutigen Jünglinge übrig geblieben, die ersten Pioniere unserer nationalen Wiedergeburt. Die Juden von Jaffa In Jaffa gab es damals nur einige hundert Juden. Der einzige Ort, wo man landwirtschaftliche Arbeit finden und einige Piaster verdienen konnte, war die Landwirtscbaftesohule irr Mikweh Israel. Es gab große Schwierigkeiten, bis die Biluim dort Arbeit bekamen. Der Direktor der Schule betrachtete uns als Verrückte und bezahlte uns fünf Piaster ftir den Tag. Ein Araber war unser Vorarbeiter. Er hieß Abdul Aziz und sein Name wurde später mit goldenen Buchstaben in die Geschichte der Bilu- Bewegung eingeschrieben. Ais unsere letzten paar Piaster ausgegeben waren, lebten wir von Hungerrationen in einem kleinen Zahl schwoll auf fünfzig an, darunter junge Zimmer in Anton Oyoubs Pflanzung, nicht weit von Mikwoh Israel. Malaria, Dysentherie und Augenkrankheiten überfielen uns. Wir sandten Hilferufe an unsere Freunde in Rußland und bekamen nur Versprechungen. In dieser fürchterlichen Verfassung traf uns der große Wohltäter Baron Edmond de Rothschild an. der damals das erstemal nach Palästina kam, um Risehon-le-Zion zu gründen. Er beschloß, uns nach Rischon-le-Zion zu transferieren. I. A. V. Theologia drückt seinem hochverehrten Lehrer Prof. Dr. Aptowitzer, sein tiefstes Mitempfinden anläßlich des schweren Verlustes, der ihn betroffen, aus. Das Präsidium Die ersten Pioniere Nur zwölf folgten seinem Ruf. Sie verließen Mikweh Israel im Oktober 1883. Die anderen blieben in Mikweh Israel, um dort eine eigene Kolonie zu gründen, mit eigenen Statuten und nach einem genossenschaftlichen System. Ihre Hartnäckigkeit gefiel ah« dem Direktor von Mikweh Israel nicht und eie mußt«» Schließlich ihren Plan Wunder, wenn nicht alle die Geduld oder Kraft aufbringen, diese Hindernisse zu überwinden, diese körperlichen Leiden, diese moralischen und geistigen Torturen zu erdulden und wenn viele von ihnen enttäuscht darüber, daß ihre Hoffnungen nicht in Erfüllung gehen, das Land verlassen und übeis Meer ziehen. Nur vierzehn . von uns V-'Sie; - siefa üb« das I blieben ihrem ursprünglichen Eid treu, der gafcte Land um Arbeit m finden. Einige kamen auf eine Zeit zu uns nach Rischonle-Zion, andere wurden Fuhrwerker, einige Arbeiter in den wenigen arabischen Orangengärten, andere wieder fanden Beschäftigung als Wächter oder gingen nach Petach-Tikwah, welches damals noch in den Kinderschuhen steckte. . Unser Schutzengel war Rabbi Jechiel Michael Pin es, sein Andenken ist ein Segen,, der uns seit unserer Landung freundlich gegenttberstand und dessen Haus in Jerusalem uns offen stand. Er kam, um uns lautet: ,Hier leben wir und hi« wollen wir sterben.1 “ Rückblick Und wenn ich im Geiste zurückdenke an den engen Pfad, den wir vor mehr als einer' Generation gegangen sind und an den Weg, den breiten Weg, den die ersten Ohaluzim mit ihrem Blut und Schweiß durchtränkten, wenn ich an meine Kameraden denke, die vor 55 Jahren Schulter an Schult« mit mir standen, als wir uns plagten, pflügten, säten, pflanzten, kämpften, foohten, siegten, zu retten. Auch sein Name ist in den Anverloren, erfolgreich waren, so glaube ich: nalen der Bilu-Bewegung verewigt. Sein Interesse galt besonders der Gruppe, welche ohne Land in Riscbon-le-Zion blieb. Nach großen Anstrengungen gelang es ihm, in der Nähe des arabischen Dorfes Katra 3300 Dunam Boden von einer wohlhabenden Familie in Jaffa zu erhalten. Am 2t. Kislew, im Herbst des Jahres 1884, siedelte sich die kleine Gruppe auf diesem Fleckchen Erde an. Heute befindet sich dort die Kolonie von G e d e r a, südlich von Rehoboth. Ela neuer Abschnitt Es begann nun eine neue Zeit mit viel Leid und Mühe, Das südliche Zentrum mit seiner arabischen Nachbarschaft war während der Regenzeit von jeder „Zivilisation“ abgeschaitten. Es gab dort keine Häuser und kein Wasser und dort lebten wir damals als die ersten Pioniere, Stärke des Geistes und Körpers war notwendig, um in den ersten Jahren Krankheiten, Angriffe und Trübsal zu überstehea. Ein schreckliches Bild der Leiden dieser Biluim zu jener Zeit, wird durch einen Brief versinnbildlicht, den rin Mitglied dieser Gruppe im Jahre 1884 an einen Freund im Ausland schrieb: „Wh leben in kleinen finsteren Zimmern, hungern, besitzen keine Bekleidung und haben nicht einmal ein Strohlagw, auf welchem wir schlafen könnten. Das kärgliche Brot geht zur Neige, wir sind ohne Geld und Land und draußen stürmen kalte Winde, die uns durch Mark und Bein gehen. Was kann einem die Erde geben, wenn man eie nicht gepflügt hat? Hungersnot und Verzweiflung, Armut und eine traurige Zukunft. Was soll geschehen? Und üfoeT all dem diese Trostlosigkeit! Eine fremde Umgebung, _ Betrug oder Gleichgültigkeit in dieser mißlichen Lage. Es jgt daher kein Sie möchten jetzt wieder aufstehen um zu säen, zu pflanzen und zu kämpfen. Und mein Herz krampft sich zusammen, wenn ich daran denke, wie einer nach dem anderen ging, um niemals wieder zurüekzukehren. Ich sehe die zerstreut liegenden Gräber verschiedener Friedhöfe. Da schlafen sie alle den ewigen Schlaf: Schlomo C h azanow auf dem Ölbeig in Jerusalem, Obaim C h i s s i n und Fania Pariser- Chieein in Tel-Aviv, Dr. Mark Stein, Eliahu Swerdloff, Benjamin Fuchs und Schlomo Zuckermann auf den Höhen von Gedera, und im Schatten der wilden Feigen in Rischon-le-Zion liegen die Gräber von Joe! Drubin, Israel Beikind und das neue Grab, nur einige Monate alt, des größten, gläubigsten und stärksten unter den Leidenden, Sohimschon B e 1 k i n d. Sie erlebten nicht, mehr die Feier des 55. Geburtstages, des großen Geburtstages unser« Bewegung, den Tag, der so lange vorüber ist. 1 Aber ihre Namen sind eingegraben in die Geschichte unser« nationalen Wiedergeburt. Es endet nicht immer tragisch, wenn man trotzig ist und tapfer, auf Vorposten steht und unendliche Leiden durch Jahrzehnte erduldet und doch die Schlachtfront nicht verläßt, für den starken und brennenden Wunsch leidet, daß am Ende der Leiden d« Weg und der Triumph steht. Das, meine jüdischen Brüder, ist der größte Heroismus. aiiimmimimuiiiimiiiiiiiiinimiiimtniiiiimimiiiiiiimimiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiniaiiiBmiraammm Hebräischkurs. Chug iwri (IS., Hörigasse 2, Bezirkssektion). Leitung Prof. Kästen bau m. Dienstag, den 16. d. M., K8 Uhr abends: Schlomo A uerbach: Hebräische Literatur (Hanidaeh-Asmon); K9 Uhr: Prof. Käetenbaum: Tnacli (Psalmen). Bücher mitbringen. Hebräisch surc-irnnd-* Gäste willkommen.

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