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Die Stimme · 1937-10-20 · Heft 685 (20.10.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 685 (20.10.1937)
Date
1937-10-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Vf. «5- ~ Wien, Mittwoch, ». Oktober m, Solto Die Stadt des versteinerten Traums (Am «j Voa M. T. Icn^ifri«! ® tu Vorbereitung hefindüeheo Buch „Expedition moh Europa“.) Vorbemerkung: Der Autor, der mehr «* oin Jahrzehnt »lobt io Europa war, wo di« Mr d«o heutigen Zustand ent’ scheidend wichtigen Jahre nicht »iterlebte, absolvierte soeben eine europäisch« Bei?«. Er sieht die Dinge andere als wir, er sieht sie als Fremder, da» vfeiieloh» ®*aehe ZuMmmenhtnge verborg« bleiben, der aber vielen wesentlichen Dingen unbefangener gegenüber» teht ak wir, die wir in den Dingen stehen, Mukaöevo war einmal «in Traum, ein versteinerter Traum aus den Zeiten der großen Zaddiklm. Noah vor zwölf oder fünfzehn Jabre», als ich diese Stadt?um erstenmal sah, schien sie mir so. Heute ist sie kein Traum »ehr, sondern ein Problem. Zwei kleine Anekdoten kennteiobnen die Eigenart dieser Stadt da* verfallsehassidisohen Dunkelmännertum* besser als eine langwierige Beschreibung: Während des letalen Krieges — leisten natürlich nur im chronologischen Sinn su verstehen und nicht im optimistischen — wurden eines Tages in eine» sibirischen Gefangenenlager die Gefangenen nach Nationen aufgeteilt. Die Deutschen auf die eine Seite, die Tschechen auf die andere, die Türken, die Bulgaren und so weiter. Übrig blieb ein Manu; «in Jude. Auf die verwunderte Frage des Kommandanten, was er denn sei, bekam er die selbstbewußte Antwort: „Ich, Job hin ä Minkatseher.“ Ja, Mukadevo gehört zu keinem Staat, zumindest geistig nicht, es gehört oder besser: es gehörte vielleicht gar nicht zu dieser Welt: eine Welt für sieh ist es, an deren Spitze ein streitbarer, das sranze Beben bis ins Letzte regulierender Wunderrabbi steht oder zumindest bis kürzlich stand, den alle Regierungen, die je hier herrschten, sehr beachteten. Weniger, weil sie in ihm das Gefäß der Heiligkeit sahen, sondern mehr, weil er Wundertnann genug war, die Wahlzettel seiner Lente au verzaubern, so wie er sie wollte. Die andere Geschichte ist eigentlich nnr ein sich oft wiederholender Tatbestand: Während einer Kommunistenversammlung — die Kommunisten haben natürlich auch im jüdischen Huagtrprolstarlat Anhang — erhebt sich plötzlich dar Vorsitzende und verkündet: „Chaverim, eine halbe Stunde Pause für Minehe, der Chaver Soundso hat Kaddiseh zu sagen.“ Diese T.N»ngeschiebte zeigt den ganzen Grad der Anßerweltlicbkejt dieser merkwürdigen Stadt, wo die sonst antireligiöse kommunistische Partei gerade unter den orthodoxen Elementen arbeitet und hier Religion und Ritus ins Parteiprogramm einfügt. Nun ja, warum auch nfoht: auch zu Lenins Grab -wallfahrt man, nicht anders wie suj» Grab eines großen Haddiks. (Übrigen*.- dl* ukrainischen Anhänger der kommunistischen Partei ziehen hi« mit BUUigenfabn*» zu Demonstrationen aus!) I» Mukaöevo herrscht da* jüdjiche Eiement vor, das heilt, wenn ein Element überhaupt herrschen kann. (Am Scbabbath, bitte, herrscht es tatsächlich, denn an diesem Tage sind beinahe alle Geschälte geschlossen. Ausgenommen die Weitfirma Bäte, dessen gründlieber Geschäftsgeist merkwürdigerweise da® psychologischen Wert der Anerkennung eines religiöses oder nationalen Usus sich noch nieht au eigen gemacht bat, und die Firma Zbor, deren Besitzer anscheinend gleich falls kein« Psychologen sind.) Das Vorherrschen des jüdischen Elements findet man sowohl in den Handelsstatistiken als auch im Straßenbild. Das letztere aber hat sieh in den letzten Jahren dem Fremden, der zum zweit,anmal herkommt, sofort erkennbar, geändert; es hat sieb ein wenig verwestlicht. Was vom folkloristischen Standpunkt zu bedauern »t und was Hand ia Hand gebt mit der mählichen Verringerung der Machtsphäre des Groß«”' xrann«s von Mukaöevo, des „Munkataehera“, des Rabbi Schapiro. (Der übrigen* vor kurzem gestorben ist Sein Nachfolger, SS Jahre alt, ist ein unbeschriebenes Blatt, wiewohl man weiß, daß er sogar Zeitungen liest und den Zionismus nicht dem Satan gleicbsetzti Wa« aber durchaus nicht heißen soll, daß er ihm positiv gegenüberstehen muß.) leb Erfordernisse indirekt bewirken, ela fortschreitender ist. immer größer wird der Teil d« Jesohiva-Jugend, der in die staatlichen Gewerbeschulen zieht, ohne die es keine Geschättskonsession gibt, oder gar in die hebräischen Schulen, gegen die der alte Rabbi — «ine io seiner Kampfagiiität immerhin grandiose Persönlichkeit — mit dar ganzen men sage ich, sind sie der jüdischen Religion, dem Begriff Religion überhaupt, fern, fern also dem Volk, dem die, wenn auch versteinerte, aber immerhin primär existente Reljflon Lebensbegriff ersten Ranges ist. Sie öaaen daher, selbst wen« sie weniger resigniert und wirkungsfreudiger wären, keinen nennenswerten Wjdetbau finden. Es genügt nicht,, aus den Schriften den einzigen und Überdies falsch kommentierten Satz „ussna «th harabbanuth“ sich zu erwählen, wenn man überdies das vorhergehende „obev etb hammlaehab“ übersehen hat, die Arbeit am Volk im Sinne des Volkes. Aber — wie gesagt: ich hin ein Fremder, g.awun-o« , - um. ubt ganzen Aber — wie <resartrarbi«Ma«a Wut dessw gekämpft hat, der eiu Manu a.ua Äib Osten, der vielleicht die genau erK&ööU, da# Meoraisea im moderne» i mn?* fiJ&fth weht, durch die Rrüie «Iba* Gewami. sich schlecht mit industrialisierter nicht JtSSSÄ! Heiligkeit vertragen kann. Di« bebräleehe Schule übrigen* -—sie bot mir «Inen «twa* etark provinziellen und vernachlässigten Anblick — ist beute noch kein Machtfaktor im jüdischen Leben. Nichts weniger als da«! Von 30.000 jüdischen Schulkindern besuchen rund 13.(KW die tschechischen Schulen. Die Ukrainer legen ihnan dies als Parteinahme für die Tschechen aus und benützen diese Tatsache als Argument für den beginnenden, noch inteUektualeo Antisemitismus. Die Regierung, sagen sie, bauet für di« Juden tschechische Sehulen! Nun, ganz so ist die Sach« natürlich nicht, denn 6000 jüdische Kinder lernen in den russischen Schulen, aber mit ein wenig gutem Willen kann man auch da* Benützen eines Taschentuches ais Argument, für antisemitische Notwendigkeiten benützen, 700 Kinder voa 20.000 — wer Mathematiker ist, möge sieb den beschämenden Prozentsatz selbst ausrechnen —- aber sind in den hebräischen Schulen. Verdammt, das ist wenig. Man sagte mir, daß auch die Regierung daran Schuld habe, weil sie gewisse Versprechungen bezüglich Errichtung jüdischer Sehulen noch nicht erfüllt habe. Ich weiß es nicht, aber immerhin scheint es mir sicher, daß in der nächsten Generation manches sieh ändern wird. Wie überhaupt dieses Karpathorußland ein Schulbeispiel für ein Land darstellt, in dem alles, aber auch alles in jeder Beziehung sich in einem heute noch nicht zu überblickenden Gestaltwandel befindet. Es wäre für das Land wie für die Republik zu wünschen, daß dieser Wandel zumindest auf ökonomischem Gebiet bald greifbare Resultate zeitigen würde. Ich trieb mich tagelang in dieser Stadt herum. Eines bat sich nicht geändert, das hatte loh bald heraus: diese Juden hier sind «ln Volk, da* um »eine Leben des Tage« kämpft und daher für die weitere Zukunft verdammt wenig Interesse hat. Zion schließen sie in ihre Gebete ein, weil nicht Zion, sondern di© Gebete ihnen vererbt wurden, eia reales Zion der Zukunft ist ihnen aber zu fern, zu unvorstellbar jedes Leben außerhalb Minkatsob — vermutlich wird’* auch in jener Welt ein himmlische* Miokatsch geben —, als daß sie dem *ionl»üschen Gedanken anders ais ablehnend gas*nüb«rsteh©n könnten. Der vor einigen Jahren zahlenmäßig immerhin beachtliche Scbakalsionlsmu* ist »ehr klein geworden, ebenso übrigen* die reviwopistisoEe Bewegung. Beide Bewegungen waren en vogue, als man glaubt«, auf diesem Wege Palästina-Zertifikate bekommen *u können und so die Möglichkeit zu haben, der damals noch hoffnungsloseren Wirtschaftliehen Situation zu entkommen. Als dies© Hoffnung enttäuscht wurde, als der Zertifikate wenig wurde» und man auch Eachseharah forderte, band sehr viele nichts mehr an die Idee. Die revisionistische Bewegung aber versandete in dem Augenblick, da ihr Führer sich von der zionistischen Organisation io*iöste und mithin auch die th«aretischt Möglichkeit einer Zertifikatszuwei- *ung verschwand. Wenn ich kein Fremder wäre, legitimiert also, Kritik zu üben, würde ieb sagen; ein Teil der Schuld liegt auch bei den Führern, bei denen, die heute noch Zionisten sind, die im Kaffeehaus Politik machen. Es ist aber eine mehr theoretische ais praktische Politik, eine allenfalls volksfernc Politik, die dieser „kleine Kongreß“ von Munkaöevo betreibt Eine Politik dee Schweben« im luftleeren Raum. Sie erschöpfen ihre guten Kräfte im Kampf gegen den Rabbi, gegen das Babbitum und schütten das Kind mit dem spätlieben Bad au§. Sie meinen den finsteren Maebtklerlkriismtis einer, die Religion ökodieser Stadt eines versteinerten Traumes längst vergangener Zaddlkim-Herrlichkeit ist. Eines T raumes, an dem der Zahn der Zeit, dem Einheimischen, der mit Rabbi Quijote und Moren« Pansa gegen die Wind- Die Feldherrn Palästinas von BARBAROSSA bt> GENERAL DILL bringt dit Revue »Rassisches und Klassisches« von Bobby Weher und Vicki Schlesinger *uF die Bühne. PREMIERE, 6, November im Offenbadi-fiaal KARTEN von S 1**0 bi» S V« Im Zionist. Landtnvetbend, Jüd- Kunststell«, Lenyi, Rath, Lftwk, Seitkienen, Witte, Singklub roühlen de* „Minkatseher“ lehenslang kämpft, unhörbar, aber verdammt energisch nagt. Palästina einmal anders mähliche Machtverringerung. Nun ja: die \ nomisch «ad politisch ausbeuteodea Sekte Baanedikte des alten Mannes, feierlich in j zu treffen, indem sie die Religion, die relider Synagoge gegen ein Gymnasium bebrägwse »eite de* immer und ewig duplexen feoher Konfession, gegen eine Zeitung zioj Begriffes — Religion ist gleich Nation - nlstischer Druckerschwärze oder gegen eine verwerfen. Mit wenigen Ausnahmen — ich Person oulttlachfeindlieher Mentalität vermöchte keine Namen nennen, denn sie und kündet, hatten in den leisten Jahren bereits all» gleicherweise sympathisch und sicherviei von ihrem rite», mitteiriterUchea Bßh besten willens —, mH wenigen Auwah- Schrecken verloren und unterlagen daher I immer weniger dem Konknrrenzparagraphen munkatschewer GeseMftolehens, Nieht nur, weh sie *u oft kamen, sondern auch, weil der Ablösnngrprosei vom Chassidismus — das beißt: was beute als Chassidismus gepflegt wird —, wie Ihn die immer drängender werdende» nenzeitiiohen ökonomischen Denkt man heute an Palästina, so denkt mao an Unruhen, Streik* und Teihtugsprojekte, nicht aber dar»», daß dort 450.000 Juden arbeiten. Noch weniger denkt tnaa daran, daß die junge hebräische Universität am Berge Skopus in Jerusalem eine Stätte ernster Forschungsarbeit ist. Gerade die Bedürft!'«*« der jüdischen Landwirtschaft sind es nun, denen in einem erheblichen Maße die Forschung? arlx-.it dient. Die hebräische Universi tat stellt mm der „Stimme“ eii Interview von Prof. Pr, F. S Bode n heim er zur Verfügung, das demnächst im ..Mitteilungsblatt der Hebräischen Universität“ erscheint, da* reiches Informationsmaterial über die Entwicklung der Universität enthält. Die tierische Bevölherungelehre erwuchs aus der landwirtschaftlichen Entomologie, menschlichen Bevülkerungslehre, Hydro- Ffechereiiehre usw, und bietet ein gutes Beispiel dafür, daß reine und angewandte- Wissenschaft bei angemessener Zusammenarbeit sich gegenseitig befruchten nnd ergänzen. So gab die afrikanische Wanderheuschrecke, deren periodische Einfälle in Palästina und seine Nachbartender ao plastfeeh i» der Bibel geschildert sind, die Gelegenheit, ein« andere wichtige Grundlage der tierischen Bevöikerungelebre aufzuwetee®. Da sowohl die Lar-1 ven wie die erwachsenen Tiere gegen starke KUmaschwapkungen überaus unempfindlich elnd, so war es unwahrscheinlich, daß in diesen Stadien ein etark dezimierender oder fördernder Einfluß durch Temperaturen überhaupt in Frage kommt» Am diesem Grunde wurde dem Ristedjuto, dessen »ormrie Entwicklung sich in feuchter Erde vollzieht, besondere Aufmerksamkeit zugewandt. E* war nun, wie Pro fee Bodenheimer betont, eine große Überraschung, festzustellen, daß nur io fast feuobtigkeitegesättigter und gut gelüfteter Erde mit einem Optimum von 30 Grad Gelmm die Entwicklung der Eier vor eich geht, während bereite hei geringer Entfernung von diesen Bedingungen, besonder« vom Feu oh %k ei Dop tim uro, alle oder fast alle Eier sterben. Dieses für ein Wü»te»tiet üherraeehende Verhalten gab die Möglichkeit einer @r*te» Erklärung für die quantitativen Schwankungen im Auftreten dieser Schädlinge. Prof. Bodenheim« berichtet ferner, ms« habe auf der letzten internationalen Heueehreefcenkonfereuz in Kairo, an der et Experte der britieohen Delegation teilnahm, bereits Wege dsrgetan, um di* Heu «elireekepinva»Ionen Palästinas, Syriens, Ägyptens und de« südlichen Irak durch Beobachtung und Bekämpfung der Schädlinge in beetimmten klimatisch und geographisch umschriebenen Zonen (im Küstengebiet des Sudan) zu r bäten. In naher Zukunft «u erwartende, greifbar© Ergebnisse «eien Resultate streng wi»on«cliaftiieher Forschungen, die durch internationale Zusammenarbeit unter der Leitung von Prof. Uvarov in London geleistet wurden. Besondere Bedeutung hat für Palästina die Bekämpfung der Schädlinge der Zitrusfrüchte Diesem Zweig der Entomologie wird erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. An der Erforschung dieeer Schädlinge beteiligen «loh außer den Laboratorien der Universität und der Versuchsstation in Rech obOth eine Anzahl von Fddttationen. Zahlungen der monatlichen Bevölkerungszahl der Schädlinge liege» aus einzelnen Bezirken bereits für acht Jahre vor. Daneben wurden je nach Bedarf systematische Teilzahlungen veranstaltet, ate deren interessanteste die Zählung sämtlicher 8 c h il d 1 ä u e e auf zehn Bäumen in fünf verschiedenen Altersklassen erwähnt sei. Diese Zählung ergab, daß die rote Orang en-Schi Id lau s im fünftem Jahre nach der Pflanzung de« Baumes ihr absolutes Bevölkern ns« ma x im um erreicht und daß dann trotz de« beträchtlichen Weitarwachsene deT Bäume und der starke« Erhöhung der Fruchtzahl die Gcsamt- Sehildlausbevölkemmg sinkt. Die Stänke de* Befallenwerdens stebt also ln Relation tu dem Alter der Bäume. Die überragende Bedeutung, die dies«« gefürchteten Schädling eine Zelt lang zugemessen wurde, war tu einem großen Teile durch die anormale AUersstruktur der palästinensischen Zitruspflanzungen bedingt, die einen besonders großen Prozentsatz Junger Bäume enthielten. Sowohl bei dem Zitruse oh ädllpgeti wie auch bei anderen Schädlinge« haben sieh Prof. Bodenheimer und «eine Mitarbeiter bemüht, besonders die k li m a t i e unge für Massenüitnstag, t, Navsmbfr, v«r«n*ta!tet der Zloni*tl»d»e Landesverband für Pdwreidr, «nDSUch der SORhris«« Wi«d«k*hr d«r ProU«»l«rung der B«tfourttekteration. Im Fcztsaed des Ha*el Cent nentel, ll„ TabantraSe h, «me große Balfour-Feler ermehrung tmd ZiwammenbnicJt von Massenvermelirung von Sai-on zu Saison, vqn Jahr zu Jahr genau zu erfassen. Zablrelohe Ergebnisse dieeer Untersuchungen werde® in einem demnächst, erscheinend»« tusammonfaeseaden Handbuch über die Zitrueschädlinge Palästinas veröffentlicht werden. Dl« Feldmäuseplage Bbenfrite «eit bibikchen Zeiten sind loksie F eidmäusepiaga» 1» P&ütetwa bekannt Prof. Bodenheimer weist darauf hin, daß der biblische Bericht in ,,Säumer (L Kapitel 6) zugleich der älteste bLsto- ' ' i Hinweis auf den Z u s a m- ,ng awlschen Mäueeplag.' .. . e ne c h U c h er Pest ist. In gewisse» noch nicht genau bekannten Abständen erfolg«« in Palästina i» der eüdlichen Philfeterehen« (von Bkron über Aec-hdwi bE Han Scheunen) und hu Emek Jesreül eporm-> Mäuaevemebrungen, welche die gesamt v Ernte gefährden. Es gelang de® Zoologen der Hebräischen Universität zwar, durch moderne technische Bekämpfung, da* heißt durch gut organisiert«» A «Stegen von Wei*tnkftrnem, die mit Tballitmisultet vergiftet waren, Im «weiten Jahre der letzten Plage (1929 bis 1931) den Schaden ganz wesentlich herabzusetzen. Wünschenswert wäre ne jedoch, jewaife eine intensive Präventivkampagno duroh^iführen, und zwar zu jenem Zeitpunkt, da die normale Entwicklung der Tiere entsprechend weit gediehen f*t. Uutereuchuiigea zur Ftatete-llung diese« Zeitpunktes sind jetzt im Gange, Die Abteilung von Prof, Bodaoheitner arbeitet nicht nur auf dem Gebiet« der Schädlingsbekämpfung. «widern hat auch, auf Veranlassung der Bienenzüchter Palästinas, it einiger Zeit der Biologie der Honigbiene besondere Beachtung geschenkt. Es ist, dabei gelungen, »um ersten Maie an einem anderen Lebewesen ais dem Menschen ein« genaue quantitative und dynamische BevölkarungMnriyse unter Berücksichtigung der Altemversohiebungen durehzufititren. Von besonderer Bedeutung für den pritfettueu.

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