Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 685 (20.10.1937)
- Date
- 1937-10-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sr. 685. — Wien, Mittwoch, 80. Oktober 1987. Seite 3 Arthur Schnitzler eis jüdischer Dichter rieh Beermann, der in seinem Judentum umhergeht wie ein Tier im Käfig, sie fügen sich in die Reihe der andern Gestalten ein, sie sind, möchte man beinahe sagen, Blut von demselben Blut, und fast will uns scheinen, daß das dunkle, mächtige, schattenhafte Element unseres Volkes in Schnitzler ebenso mächtig gewesen kt, wie das helle, und starke. Das Werk eines wirklich großen Dichters ist nicht mit einer Epoche begrenzt. Jeder Zeit bringt es seine besondere Botschaft. Uneenn bedrohten und kämpfenden Ge- Der jüdische Dichter der Diaspora ist eng und tief mit den Kulturen anderer Völker verwachsen, seine Wurzeln aber, mag das dar Welt, mag es ihm selbst verborgen sein, liegen nur in einem Volk, dam seinen. Und wir brauchen nur kurze Rückschau m halten, von de® Klagen Süßkinds von Trimberg an bis zu den lodernden Bücherscheiterhaufe® des Jahres 1983, um sen, daß neben der Weite _ der Menschheit, der alles Geschaffene gehört, auch das Weit das Juden nur eine Heimat hat, die jüdische Gemeinschaft. Nicht ums< Bialik gesprochen: ,3s ist Zeit zu sammeln.“ Sammeln; das heißt: Die Bedeutung des jüdischen Dichters im Galuth als Jude für Jaden horausznarbeiten, jene Wurzeln, jene feinen, geheimen, doch unzerreißbaren Fäden bloßzulegen, seinem Wirken und Gestalten, das mehr als je von der andern Welt ausgestoßen und verleugnet wird, den ihm gemäßen Raum zu bereiten. Sammlung, nichts anderes kann heute der Sinn jüdischer Literaturbetrachtung sein. In diesem Sinn wollen wir Arthur Schnitzlers an seinem sechsten Todestag gedenken. Entspricht solche Betrachtungsweise der Anschauung, die Schnitzler von sich selbst hatte? Nicht völlig. „Ich bin deutscher Dichter, jüdischer Rasse, der in Wien wurzelt und Europa gehört“, so hat er seine eigene Stellung gelegentlich eines Interviews gekennzeichnet. Sicherlich, wer vermöchte zu zweifeln, daß die lässige Grazie, die anmutige Venspieltheit, die sanfte Schwermut des „Anatol“, der „Liebelei“ nur in der einzigartigen Luft des _, . „ ._, . , Wien der Vorkriegszeit wachsen konnte? r a ß « n p h o t o g r a p h. wurde m der Wer vermochte zu zweifeln, daß die dunkeld„er ange schlecht, das auch nach der inneren Erneuerung des. jüdischen Seins strebt, dem einheitlichen, geschlossenen, ungebrochenen Menschen ist Schnitzlers Werk heute das meisterhafte Abbild einer Welt, von der wir fort müssen. Morgen aber werden seine leise Weisheit und ironische Güte, sein Spott und seine Trauer dafür sorgen, daß eine neue Generation sich nach dem Kampf nicht in Enge und Stumpfheit verliere, sondern das eine Ziel im Auge behalte, das Menschlichkeit heißt. Georg Beer. SEHNSUCHT UND TRAUM jeder Frau ist, schön und gepflegt auszusehen. Wie viele aber lächeln wehmütig, wenn sie sich einmal kritisch im Spiegel beschauen und zueben die Achseln — wegen der grauen Haare! Nicht verzagen...! Gegen ergrautes Haar erwe'st sich das biologische Haarstärkungswasser „Entrupal“ als vorzügliches Mittel, wirkt allmählich und unauffällig, beseitigt Kopfschuppen und Haarausfall. Originaiflasehe S 8.80. Apotheke Bayer, ■Mi Wien, 1. Bezirk, Wollzeile Nr. 13. In Fachgeschäften erhältlich ■■ Überfälle und Bomben Jerusalem, 19. Oktober. (JTA.) Auf der Fahrt nach Tel-Aviv wurde in der Nähe der jüdischen Siedlung Motza, wo am vergangenen Donnerstag ein jüdischer Autobus beschossen worden war, neuerlich auf einen jüdischen Autobus ein Feuerüberfall unternommen. Drei Passagiere wurden verletzt, zwei von ihnen, ein gewisser Otto Weiß, jüdische Frau, deren Name noch niojjt feetgeet-ellt wurde, schwer. Auch in Jerusalem wurde auf einen Autobus ein Anschlag verübt, bei dem mehrere Persoverletzt wurden. Ein armenische Wer vermochte zu zweifeln, daß die dunkelleuchtende Schönheit der Verse des „Paracelsus“, des „Schleiers der Beatrice“, daß die Meiste rprosa der Novellen, der Draanendialoge mit der Vielfalt ihrer Schattierungen und Facetten sich bereichernd dem deutschen Spraehgut einfügen und damit jem deutschen Werten, die auch die Zeit vc störten Hasses überdauern werden? Wer könnte endlich bestreiten, daß in Schnitzlers Werk, in dam sich Sehönheitssehnsucht der Neuro man tik und realistische Psychologie vereinigt, dem der Pessimismus Ibsens und Schopenhauers ebenso wenig fremd ist wie die Desillusion Flanbeirts und Mampassants, ein Stück europäischer Kultur- und Seelengeschichte geformt, erscheint. Trotzdem, der Wesenskem des Dichters Schnitzler, der Wesenskern seines Werkes ist jüdisch, nicht der StoffwaM, kaum der Problematik, sondern dem innern Gesetz nach, unter dem Schöpfer und Geschaffenes stehen. Suchen wir die großen Triebkräfte in Schnitzlers Dichtungen auf: Was führt ihn immer tiefer in das „weite Land“ der Seele, was läßt ihn in seinen einzigartigen, analytischen Monologen, wie mit dem Messer des Anatomen Schicht für Schicht menschliche Verstrickung und Schuld b’oßlegen, was macht ihn zum lächelnden Entlarver von Lüge und Verworrenheit, zum Chronisten dunkelster und einsamster Stunden: Es Ist der verzehrende, rastlose Trieb nach Wahrheit und das ironisch-nachsichtige, liebend erkennende Erbarmen mit dem Menschen in seiner Komik und seinem Elend- Der kompromißlose Wahrheitstrieb, das humane Mitleid, da« seine Wurzel in dem Glauben an den einmaligen Wert jedes Einzelnen hat, die skeptisch lächelnde Weisheit endlich, sind das nicht Grundelemente jüdischen Wesens? Betrachten wir nun seine Gestalten, lassen wir sie an uns vorüberziehen: Anatol und Fritz, Herrn v. Sala und Julian Fichtner, Fräulein Else und Frau Berta Garla® und die vielen andern, so verschieden sie auch sind, im Grunde gleichen sie einander. Alle diese Menschen sind müde und weit, unendlich fein und kompliziert, skeptisch und schwach. Sie alle leiden. Doch nicht in der Gebundenheit an andere, nicht in Tun und Entscheiden, sondern sie leiden an sich selbst, an einem Bruch ihres Wesens. Sie leiden am Leben, das ihnen ein Chaos ohne Ordnung, ein Spiel ohne Sinn erscheint. Einzelne, Vereinzelte, sind die Schnitzler-Menschen, Passive, Treibende, ohne Ziel, ohne Gott. Einzelne, Treibende, ohne Ziel, ohne Gott, ist das nur der Menschentypus der Jahrhundertwende? Ist hier nicht unbewußt in seinen Grundzügen der Westjude dieser Zeit gestaltet? Sind diese der Gemeinschaft des Glaubens entbundene Menschen nicht tragische Symbole der Galuth? Die wenigen jüdischen Figuren, die Schnitzler geschaffen hat, der kleine Journalist FinkenbuRoh, in dessen Brust die konservative und liberale Überzeugung gleichzeitig wohnen, Professor Bernardi, dieser ergreifende, halbe Held, der in dem Augenblick vom Kampfe absteht, als er beginnt, über das Persönliche hinauszugehen-, endlich dar Dichter Hednscho&sen und schwer verletzt. Der kurzem in die Nachrichtenabteilung der Polizei aufgenonunene junge Araber K emal Alami wurde von unbekannten Tätern erschossen. In dem christlichen Viertel von Jerusalem wurde eie junger Araber von arabischen Terroristen durch mehrere Schüsse getötet. In der Jerusalemer Altstadt wurden von unbekannter Hand zwei Bomben geworfen, die jedoch keinen Schaden anrichteten. Auch in Tel-Aviv wurde im Brenner- Viertel eine Bombe geworfen, die ebenfalls keinen Schaden anrichtete. Boi dem am Sonntag erfolgten Bombenanschlag in Jaffa handelt es sich um ein Attentat auf die Zweigniederlassung der Anglo-Palestine- Bank. Die Höhe des Schadens ist noch nicht | festgestellt worden. Die Kolonie Bat Schlomo wurde beschossen. Verletzte wurden nicht, gemeldet, Zu schweren Schießereien kam es in R amat Rachel zwischen Jerusalem und Bethlehem. In der Nähe von K f a r G i 1 e adim wurde ein Lastauto, auf dem sich jüdische Kinder in Begleitung ihrer Lehrer befanden, beschossen. Verletzt wurde niemand. Auf einen Lastkraftwagen der Heeresverf _ waltung sind in der Nähe des arabischen Selbstmord handelt. Dorfes Kire Schüsse, abgegeben worden. Auf die Polizeistation auf dem Berge Kanaan, die in der Vorwoche von arabischen Terroristen beschossen worden war, wurde neuerlich ein Feuerüberfall verübt. Man glaubt, daß bei der Erwiderung des Feuers durch die Polizei mehrere Angreifer verwunde worden sind. Die Kolonien Machne-Israel, Klar Jeiadim und Kfar Ewer wurden von arabischen Banden heftig beschossen. Die Polizei und jüdische Hilfspolizisten erwiderten überall das Feuer m i t M aschisengewehren und vertrieben Angreifer, die sich in die Berge zuri zogen. Infolge des Übergreifens der Unruhen auf den Norden Palästinas wird nunmehr die Lage in Tel-Aviv immer gespannter. Besonders groß ist die Spannung an der Grenze Ja,ffa-Tel-Aviv. Der Tote von Neß-Ziona Jvach den jüngsten Nachrichten aus Palästina sind bei den Überfällen auf jüdische Kolonien nicht, wie anfänglich gemeldet, zwei Juden getötet, worden, vielmehr ist bei einem heftigen Feuerüberfall < Araberbande auf das Jemenitenviertel Neß-Ziona der elfjährige Jemenitenknabe Josef Sherhabi im Hause seines Vaters im Schlafe getötet worden. Jü: dische Hilfspolizisten wehrten schließlich den Angriff ab. Am Meeresstrand bei Kissaria (Caesarea) ist die Leiche des 35jährigen, aus Deutschland eingewanderten Oskar Strauß gefunden worden. Es konnte bisher nicht festgestellt werden, ob es sich um Mord oder Das Mfirchen von der „jüdischen Regierung"in Rußland Immer wieder wird behauptet, daß Rußland ausschließlich von Juden regiert würde. Dies sei ein Beweis für den „J üdischen Bolschewismu s“. Diese Behauptungen sind erst wieder auf dem Nürnberger Parteitag im September 1937 erhoben worden. Von bestunterrichteter russischer Seite werden uns nachstehende Angaben über die Besetzung der höchsten Regierungsstellen in Rußland gemacht, die diese Schlagworte einwandfrei widerlegen. Eine Übersicht über die Zusammensetzung des Politbnreaus der russischen kommunistischen Partei (WKP) und, G des Rates der Volkskommissärei lin — G sitzender: Molotow — Großrusse; Stellvertretender Vorsitzender und Kommissär für Finanzen: Tschubar — Kleinru (Ukrainer); Stellvertretender Vorsitzender und Kommissär für Schwerindustrie: Meshlauk — Großrusse oder Kleinrusse; Kommissär für Auswärtige Angelegenheiten: Litwinow — Jude; Krieg: Woroschilow — Großrnsse; Innenkommissär: Jeshow — Großrusse; Kommissär der Sowchosy: Jurkin — Groß r u s s e: Justiz: Krylenko — Großrusse: Gesundheitswesenkommissär: Boldyrew — Verkehrswesen: Baku- Landwirtschaft sergibt folgendes: kommissär: Tschernow, Das Politbureau besteht aus 9 Mitgliedern r o ß r u s s und 4 Kandidaten. Von den Mitgliedern t,;,. x. , _ ä,.ä- Schwerindustrie: Kaganowitsch Kriegsindustrie: R u e h i m Molotow Kaganowitsch — Jud Woroschilow — Großrusse, Kalinin - G r o ß r u s s e, Andrejew — G (Jude; - Jude, Eiche — Lette oder Deutscher. Insgesamt sind also von 19 Volkskom- Insgesamt befindet sich also im PoliJ ^Araenier^imd^JndS bureau das doch faktisch die höchste 1 Armenier und 3 Juden. Es muß dabei leitende Institution der Sowjets darstellt, das über dem Rat der Volkskommissäre steht, nur eia Jude. Der Rat dar Volkskommissäre besteht! gegenwärtig aus folgenden Personen: Vor-« noch hervorgehoben werden, dafi von den politischen Ressorts sich nur eines in jüdischen Händen befindet — das Außenkommissariat. Aber In diesem Falle spielt Stalin die leitende: Rolle, der alle mein- oder minder wichtigen Entscheidungen faßt Litwinow hat nur die Funktion eines Mannes, der Berichte erstattet und die Beschlüsse durchführt Neuwahl des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Rom Rom, 19. Oktober. (JTA:, Bei der am 17. Oktober durchgeführten Neuwahl da* Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Rom konnte ein Wahlkampf, der die innere- Geschlossenheit des italienischen Judentums gefährdet hätte, im letzten Augeublick vermieden werden. Den Bemühungen des Oberrabbiners von Rom, Prof. David P r a t o, ist es gelungen, die verschiedenen Gruppen für ein gemeinsames Programm zu gewinnen, so daß eine Einheitsliste von Zionisten und Nicht,zionisten zustande kam. Diese Liste umfaßt die Namen einer Reihe angesehener Persönlichkeiten, so Lionello Alatris, dessen Großvater, Samuele Allatri, schon in der Zeit, da Rom noch unter päpstlicher Herrschaft stand, ein hervorragender Gemeindeführer war; des Generals Angeio di N o 1 a, des ehemaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Rom, Ing. Guiseppe Recanati, des Ältesten der faschistischen Miliz, Ettore B a s s a n, und des durch seine Tätigkeit auf dem Gebiet der jüdischen Waisenfürsorge bekannten Advokaten Pio Tagliacozzo. Die Kandidaten der Einheitsliste hatten vor der Wahl an die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Rom einen Aufruf erlassen, in dem sie betonen, daß „dank dem erreichten Ausgleich der Judenschaft von Roan eine würdige Vertretung gesichert werden soll. Meinungsverschiedenheiten, die sich in der Vergangenheit auf die g e istige Einheit der jüdischen Gemeinde Rom schädlich ansgewirkt haben, sind überwunden worden.“ Gerichtsbarkeit in Palästina Die ordentlichen Gerichte in Palästina entscheiden in allen Angelegenheiten, mit Ausnahme des Familienrechtes, welches zur Zuständigkeit der geistlichen Gerichte gehört. Die Personouälandsangelegeo'heiten von Ausländern gehören jedoch auch zur Kompetenz der ordenthclien Gerichte, falls sich die Partei nicht, freiwillig dem geistlichen Gericht unterwirft. Die Klage hat grundsätzlich auf Geldsummen zu lauten und ist in einer der drei Landessprachen einzureichen. Schadenersatzklagen bedürfen bestimmter formeller Voraussetzungen w es halb im Vertragsrecht gewöhnlich bei Vertrags,bsehluß ein Pönale für die Nichterfüllung vereinbart wird. Falls die Forderung durch Urkunden oder auf andere Weise glaubhaft, gemacht and ein« Sicherheit geleistet wird, kann eine einstweiligeverfügung begehrt werden. Die Urkunden spielen im palftstineefechen Recht, die größte Rolle. Voraussetzung für ihre Verwendbarkeit, zu Beweiszwecken ist die ordentliche Stempelung. Die Gericbtskosten betragen zirka 4 bis 5 Prozent, sind teils bei der Klagseinreicbung, teils bei Bestätigung des Urteils zu zahlen und können auf den verlierenden Teil überwälzt werden. Die A nwaltskosten dagegen werden nach englischem Vorbild selbst im Falle des Obsiegen« nur zum Teil zurilckerstattet. Die V o 11streckung palästinensischer Urteile erfolgt durch ein abgesondertes Vollstreckungsbureau. Ausländische Urteile sind nur bei Vorhandensein eines Gegenseitigkeitsverhältndsses vollstreckbar. Wie klagt man bei Nichterfüllung des Vertrages? Klagen auf Erfüllung des Vertrages, beziehungsweise Lieferung der Ware sind grundsätzlich nicht möglich, sondern das Begehren lautet auf Schadenersatz. Für die Vertragsform bestehen strenge Vorschriften: 1. Die Best eIIuo g soll unbedingt in einer Landessprache aufgenommen werden, um für den Fall des Prozesses eine Übersetzung und daran sieb gewöhnlich knüpfende verschiedene formale Einwände zu vermeiden. 2. Für den Fall des Ab nähme Verzuges muB der Lieferant oder sein Vertreter dem Besteller eine notarielle Warnung übersenden und ihn auffordern, die Ware bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu übernehmen. Nach Ablauf dieser Frist hat der Verkäufer die Ware zum Bestpreis zu verkaufen und die Differenz einzuklagen. Der Verkant zum Bestpreis muß auf palästinensischemBoden stattfinden. Falls die Ware zurückgesendet wird, kann eine Klage nicht erhoben werden. X Die notarielle Warnung, welche kostspielig und kompliziert ist, kann vermieden werden, falls im Bestellschein auf dieses Recht verzichtet und an dessen St<- le beispielsweise eine rekommandie.te Warnung vereinbart 4. Der Wechselprotest ist nur erforderlich, ur den Regreß gegen den Giran-