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Der Israelit · 1900-04-12 · Heft 30-31 (12.4.1900) · page 43

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Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 30-31 (12.4.1900)
Date
1900-04-12
Page
– (sequence 43)
Language
German
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3 Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns aus allen Völkern erkoren, und Uber alle Zungen erhoben und uns durch Deine Gebote geheiligt hast. Auch gabst Du uns Ewiger, unser Gott, mit Liebe (den Sabbat-Tage zur Ruhe) Feiertage zur Freude, feste und bestimmte Zeiten zur Wonne. So (diesen Sabbat und) dieses Mazzoth-Fest, zur Zeit unserer Befreiung (mit Liebe) zur heiligen Verkündigung, zum Andenken des Auszuges aus Egypten. Denn Du hast uns auserwählt und geheiligt aus allen Völkern und (den Sabbat und) Deine heilige Festtage (mit Liebe und Vergnügen) mit Freude und Wonne uns gegeben, Gelobt feist Du, Ewiger! Du heiligest (den Sabbat) und Israel die Festzeiten. -itax n^iyn ppp unpx p nnx pna «anoa mroc riznisü ir-px ♦vriispa Wv) pppn obn nnbiH DHyiH nrn»V;pr Hm nläsn jn LI' n«i nrn roert Dl' rnxpH "Di tapp xppp unnn pap papp bnix] rpna pa p :dn?p ]iri2i nanxa nyipi naen CZPpyn p nnx “na ♦urfeöjri nptaa’i nnpsaa tappiril PiSl'JP^'naa-n eHü2P Fällt der Eintritt des Festes mit dem Sabbat-Ausgange zusammen, so wird Folgendes eingeschaltet: Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der die Lichftrahlen des Feuers erschaffen. Gelobt seist Du, Ewiger, unser Herr, König der Welt, der da unterscheidet zwischen Heiligem und Nichthciligem; zwischen Licht und Finsteriliß, zwischen Israel und jenen Völkern, zwischen dem siebenten Tag und den sechs Werktagen. Zwischen der Heiligkeit des Sabbat und der Heiligkeit eines Festtages hast Du einen Unterschied gemacht, und den siebenten nach sechs Werktagen geheiliget; so hast Du dein Volk Israel selbst abgesondert und mit Deiner Heiligkeit geheiliget. Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, der unterscheidet zwischen Heiligem und Heiligem. Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns am Leben und Wohlsein erhalten und uns diese Festzeit hat erreichen lassen. «na Dpyn -pp P'Pby p nnx pia : iaxn nixp bnapn DPiyp “pp «rips p nnx pma pisnir pa psan? Wr? bin> tapp pa 'Nypppi'p^p^ff ’JTW PP P3 ♦Q,pyP •nHan aip nv nanp> rasa nanp pa ♦npnipnP'jzpn ’p^n^wp T?P’n dp nxi .^nanpa Hpy" rx npppinH?" £~iph anp ra Hapn pnnx pna «prn# b^yn Hp pnpdr p nnx “na : nn jpp ijypri] pppi Man lehne sich auf die linke Seite und man trinke den größeren Theil aus dem Becher. des Festes beim Becher Wein, der diesmal zugleich der erste der vier Becher der Erlösung ist, entsprechend den Worten Gottes c-n^v nto rrra carx nxam „und Ich werde Euch hinausführen, aus dem Lastjoche Mizrajims hinweg." Dann naht die Hausfrau, oder wer ihre Stelle vertritt, mit Kanne. Becken und Handtuch und gießt dem Hausherrn Waffer über die Hände; denn derselbe gleicht heute Abend einem Könige, der sich b. dienen läßt; deßhalb ist ihm auch eine weiche „Lehne" bereitet an seiner linken Seite. Und nun kömmt das Grünkraut cep3, gewöhnlich Petersilie oder Kresse, das man in das Salzwaffer oder in Essig tunkt, ißt und allen Andern davon miltheilt. Es soll dies die Aufmerksamkeit der Kinder erregen, damit sie fragen, was alle diese Dinge zu bedeuten haben. Dann nimmt der Hausherr die mittlere Mazzoh, zerbricht sie in zwei ungleiche Theile, pw, und legt das größere unter eines der neben ihm liegenden Kissen. Es ist eben w zrh, Brod der Armuth. Der Arme muß sich mit einem Stückchen Brod begnügen, und wenn er ein ganzes

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