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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-10 · Heft 2146 (10.2.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2146 (10.2.1925)
Date
1925-02-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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'Wmb Wie», Di«,Rag Wiener MovgenzettuNK. -«sie Kit sein Mandat nieder. Verkitt, 9. Febttwr. (Wokff.) Der frühere Rerchspeft- Mttilster Dr. Hoefle hat fcm Reichstagsmai, dat «oedergelegt. (Hoefle fft in >den de.ntscheu Fimanzskandalen der am meisten kompvomÄ>ti^rte Mamr. Sr soll, wie bereits genwlidet, strafe rtchNckc Aitttochlchlmg kommen. Die R«V.) Der Rechtsanwalt Hoefles, Dr. Alsberg, hat henke der Ge «eralstaatsanwalifchaft das Ersuchen Horstes übermittelt, Hm Gelegenheit zu einer eingehenden Widerlegung der gegen Hu erhobenen Vorwürfe zu geben. Der Anwalt bittet zugleich, von der Erlassung eines Haftbefehls gegen seinen »«tat Abstand zu «nehmen» da Hoeste nicht daran denke, vor dem ihm drohenden StraHerfahren zu fliehen. Die Liebesgaben an die Rnheinbuftrie. Berlin, 9. Februar. (Wolfs.) Das Nachvichtenbureau Hei DevoimS deutscher Aeitungsverleger vsvösfenÄicht eine neuerliche EMirung >der früheren sozialüe-mokratrschcn Minister Robert Schmidt und Soll mann, womrch dar am 20. Oktober 1923 -m Anwesenheit -der s-oziaDenro-- Lcattschen ANwister gefaßte Kabinettsbeschluß dem OieichskauAler lediglich die Ermächtigung gegeben 'habe, mit der Sechsevkormnission m Verhandlungen War die Vorschläge der Ruhrindu-striellen olnzu-, treten. Daß das Kabinett oder gar die svMMmokrat-ischerr Reichsmimster den Vorschlägen der Ruhrmduistvie zu gestimmt hätten, werde von der Reichsregiermlg selbst nicht behauptet. »GrobdeuMland" ofm finbenborff. München, g. Febvuar. (Les.-Ko,rch.) Nach einer WbU ^'«liumg des ,SölH.schen Kurier" stcht für die nächsten Tage die Gründung der deutschyötkrschen Fre>iheitsibewegung „Großdeutschland" bevor. Damit soll die Führerschaft der nabio-nalsioMNsÄschen Fvoihe'itÄbeüveMNZ, also Ludeudorff mrd Grae fe von den ^tr-elffcn um WnHa und Henning pnt Rücktritt gezwungen werden. Der: Hevmann-Bnnd. Lerldr, 9. Fsbmar. (Del.-Koinp.) Nach «ne* Meldung des Demokratrschen Aertmrgsdienstes ist aus v ö l? i f ch e n und nationale» Kreisen ein neuer Bund gegründet worden, der den Namen Hermaun-Bund trägt. Das Protektorat bat die ehemalige Kronprinzessin übernornnren. 9er russische KolouisationsschwinLel. Mageftaabrvrs -ei: uirzalattglichen Bodenflachen. Die Landwirtschaffliche Kolomfativn von Jjuidvir «in Bowsetvußisand, m der „Wiener MorgenHeitilmg" borei'tis mehrfach «Ls früvolvr Schwindel enMvvt, zckgt, sich jetzt, wo es AM Durchfühming des Projektes komnreu soll, iamner «mehr asss Humbug. Wie I. T. A. aus Moskau boriichtLit, httbou sich Än Gouvevwement Wolhynien 1968 Familien, «n Gouveruem-enL Podolien 15 00 und im Gauvernemem Charkow 835 Familien kt dt«e GvedtloMston smgstraMn; doch Mist für diese gsvinge .Zahl, die daraus zu erNäven ist, daß nach den ErstchMmlgen, in Odessa und in Weißrußland die jüdische BevöMuurrg gegenüber den MLomsatWiNsProiiektien der' Sowjetreg'ern-rrg bovechkiigtes Mißtrauen hegt, ist nicht genügend Boden Vovhauden. Es wurde offiziell mitgetM, Last An Jahve 1926 «höchstens 70 Prozent der rcMtrwvten Familaen lverden angiesiedelt werden können. Bollkoimmen Msilos stcht «die Sowjetvegvemng deen PvMom de-r Wiederbesjedlung der kaukasischen Bergjuden gegett.'Woc, deren es etwa. 150.000 gilbt. Die kaukasischen Bergju'den, die außerLLch den kvöogenischen Stämmen, unter denen sie leben, sehr ähnlich siwd, M gute Ackerbauer und Wchzüchteir lbeJeichue>t »vorden nüd zum Dell in einem Spezia'lgeworibe, der Mrbevei, tätig sind, mußten wÄhveud des Bnrgevkvveges und der Pogrome au!s Hvsm SiedlungSgöbLst flüchterv. Sie halben eine A bordnung nach Moskau geschickt, lvelche um Unteastützung der Regierung für ÄM MederansiMung evsuchte, jedoch bisher nichts als das Versprechen erihäM, die Regiormrg würde oiinen Plan ausavbsiten>. Dtesttlbe Sowjetregierung jedoch Lehauptot, sie könne durch die landüvivtschl'Mche Kolornsiemng der Jaden für 1 As 1,5 MMoneu Juden «vvma'le EMmi'KMngU'iige-n Waffen!! Re zioniftenverfolgunge» ia Rußlanb. Ren« Perhaftungen und Dchorttrpungen«. Berlin, 8. Februar. (I. T. A.) Mtchreve Pensmten. die der Zugchövigkeit zur Kw>nilsitsch-soz>iat>lstilschen Partei .Zoire Zian Verdachts und vor einiigvr Zeit in kleinere Städte der Nordukraine verbannt worden ivaren, wu'vden dteiser Tage neuerdings in Haft genommen mü» ans Gtappen-Wegen m die BeribannungSarte Kirgisien's deportiert. Die Depovtlerton sind: Jiafef Wigde'vmainn, Channa Hechmann, Sch. Mülistem, Wem Beustckn, B. Tvachtenbevg, Mpermann, Moses AschmianM. Bor kurzem wrwdon wt Krementschug 16 Personen unter dem Verdacht der Zugehövigkott zur KvowWch-stz'ialistW>sn Partei Zeive ,MlM verhaftet. Sie tef-mden sich noch im Gefängniis von, Kvenmbtfchuy. Re Entwicklung 6m Rraels. Von Kslonel Kisch. Aus dem von Zroiüstischen L>dn,:sa>u»on umb dam Keren Hassssod in Amortta am 5. d. zu Ehren des Kolonel Kisch veranstalteten EmpvsänM tm R'itz-Eanlton-HstE in New-Aor-k hi-elt dieser oüu Rsd^ über die Fovtschrriitte in Pa-" lästMü die wir, :mr u-nwesenÄich ^gMrzt, nach dem „New Palestine" wiedergeben. Das Mandat Großbritanniens über Palästina bsstlmmt, daß die Mandaismacht dafür vewnittvorklich ist, das; Las Land unter Badingungerr gestellt ist, die die Schasstrng der jüdisch-rtationalen Heimstätte sichern ungleichzeitig auch die Rechte aller Eirrwohner schützen. Weitere Klauseln des Mandats behandeln Angelegenheiten, die van bcsondewln Jlt.teve.sse für uns sind, wie zum Beispiel das Hebräische als offizielle Sprache^ J-mmigratwnSerlcichterungelr, Landbestedlumg restv. Die Zionistische Organisation ist urit deur Mandat zufrieden; es gibt uns Juden die Möglichkeit, ltnser eigenes .Heil $t erarbeiten nach naheM zwartzig Jahrhunderten, in denen Ulks diese Miiglichkeit nickt gegMlt war. Wir sind Realisten und wir arbeiten mit boau Menschenimd Sachmaterial, .das ams .Zltr .Verfügung stcht. Wir evtvarten von dev Mandatsulacht nicht u«nd könrren es allch nicht ertvarten, daß sie die Arbeit für uns tut; wir erwarten rmr die ßZetvähr für ausgedehnteste Gelegenhsit zur Entfaltung unserer ergeilen Arbei-t für die ökonomische und kulturelle Entwickllulg. Die Mmrdatsrnacht hat rvlfo nur für die Aufrechtechaltttug der öffentlichen Sicherheit, des Gesetzes Uillb der Ordnung, die Ernführultg einer geeigneten Gesetzgebung, omes passenden Zolltarifs nsw. zu sorgen, damit der ökonomische Fortschritt und die EntwicAung unserer im Mandat bvsonders behaubellen autonomen Jlbstitutionen begünstigt -wird. Die Zromstifche Eretvtioe hat in Palästina keilte Verantwortlichkeit an der Regierung und stlcht sie auch nicht; wir sind nur für administrative Zwecke organisiert, und zwar in folgendelv Depavtenlents: Politik, Einwanderung, Arbeit, Landwirtschaft >und Kolonisation, Handel und Jndnstrie, Gesundheit und Finanzen. Meine politischen Funktionen irr Palästina bestehen einerseits in dsnr ständigen Bemühen, die jüdischen Interessen vor der Administration Palästillaszu vertreten, und auf der anderen Seite in 'der ernsten Anstvengmrg, die Beziehualgsn mit altderen Teilelt der Bevölkeritug aufrechtMievhalten mW sie enger und freundschaftlicher $at gestalten. Ich nlöchte jetzt eilt.paar Worte über die Araberfrage sageir. Ich freue mich. Ihnen Mitteilen zu können, daß ill den letzten zwei Jahren betreffs des gegenseitigen Beristaudnisses ein beträchtlicher Fortschritt zu verzeichnelt ist. Ein soilchss Verständnis kann nur basieren auf gegenstitigonr Vevtrauen, während die sicherste Begvündullg dieses Vertvauells wiederum gemeinsame Interessen sind. Die Araber Palästinas begimlen einzusehelr, daß die Juderr im das Land kolmnen, um zu geben, und nicht, uln zu nehmen, daß unsere Arbeit angefeuert ist von einer ümchrhaften Lisbe zu Pa-Iästina und daß durch die Verklmpjiung des jüdischen Volkes mit Palästina das künstiige Aufbliühsn des Landes gesichert ist. Es ist mrsir Wltnsch, den Lvbenssta.udard der Araber zu heben, wenn auch nur van dem egoistischen Gesichtspunkt aus, daß dies not'wervdig ist, ivemr unserer eigener Standard nicht unerträglich niedrig stehen soll. Wir wünschen, daß das Land als G-auzes aufblüht. Diese Tatsachen fangen allmählich an, von der Masse der arabischen Bevölkerung eingesehen zu werden, den Fellachen, die eine Bauernpartei organisiert haben, welche mit unseren eigenen Koilonisteu nach einem Programm landwirtschaftlicher Reform und Rekonstruiktion Zllfalmnenavboiket. Es wird unter den Ambern stets poWsche Agitatoren geben, die gegen uns arbeiten; diese GmPPe fetzt sich ober zum großen Teil auS solchen Leuten guisamlnen, die im Verein mit der früheren türkischen Adminiistvatian die Fellachen unterdrückten und ausbenieten. Die letzteven, die sehen, wie die Juden unter sie als freie Menschen treten, verlangen jetzt für sich dieselben Rechte und Freiheiten. Die, die sie früher auSgsboutet haben, sehen sich jetzt in ihrer Stellung durch die Idee der Freiheit und Gerechtigkeit, die im Kielwasser unserer Jrmnigmnten heremkommt, bedroht, und dies ist der fundamenLale Grund für chre Opposition. Bor nicht langer Zeit fragte ich einen der führenden Araber unter unseren Gegnern in Palästina nach der Ursache seiner Gegnerschaft und fügte hinzu, daß ich, v'enn er irgend etwas an unserem Werk anführen würde, das chm Grund zur Beunruhigung gibt, dieses ihm erklären oder bessern wollte. Er erwiderte — und es war ein hoher Würdenträger, dem die Berhältnisie im Lande vollkommen bekannt waren —„Nein, ich weiß nichts Besonderes, aber warum sagt man uns immer, daß wir beunruhigt sein sollten?" Die arabische Opposition läuft den ökonomischen Realitäten der Situation zuwider. Die Zusammenarbeit zwischen Juden und Arabern ist für die eine, wie für die andere Partei wünschenstvert. Ich bin iiberzeugt, daß sie uns sicher ist. Ich gehe jetzt zur Schilderung der Tätigkeit unseres Immigrations-Departements. Die Arbeit dieses Departements sängt in der Diaspora an, in den Aemtern, die wir in den verschiedenen Auswanderungszentren erhalten zwecks Registrierung und Auswahl der Palästinaeinwanderer. Die Einwanderung der Arbeit suchenden Immigranten ist beschränkt gemäß der Absorptionsfähigkeit des Landes; die Zahl der Jmmi- .aranten —- ich. meine nicht bemittelte Personen —, die 10. 1325 ' 9äk $•> .» I. ... ..TI." « .» ,1!■■■ .. » I ■ wir aufnehmen können, hängt also einzig nnd allein tont den zur Verfügung stehenden Mittel« ab, die nötig find, um sie dem ökonomischen Leben des Landes einzugliedern. Im Herbst des Jahres 1923 herrschte eine ziemlich empfindliche Arbeitslosigkeit, so daß damals prakttfch keine Immigration am Platze war; im Dezember jenes Jahres fiel die monatliche Ziffer auf ein Minimum von 420. Wir verloren jedoch nicht den Mut. Und durch die Inangriffnahme und Erweiterung der Tabakindustrie, durch Forderung der Bautätigkeit und durch andere Mittel und Wege wurden nicht nur die Arbeitslosen effektiv sämtlich absorbiert, sondern die Immigration wuchs noch auf ein Maximum von 2700 im August deS Jahres 1924 an; die monatliche Durchschnittsziffer in der Halbjahresperiode von Juli bis Dezember betrug nahezu 2000. Palästina kam so in die Lage, in dem allgemeinen jüdischen Wanderungsproblcin eine reale Rolle zu spielen. Unser Arbeitsdepartement hat die Ausgabe, auf der einen Seite die Immigranten bei der Auffindung passender Arbeit zn unterstützen und andererseits die Ausführung von Arbeiten öffentlichen Nutzens, wie Straßenanlegung» dort, wo d i e j ü d i s ch e A r b c i t sich entwickeln soll, zu fördern. Das Departement für Landwirtschaft u.u d Kolonisation braucht keine weüere Erläuterung. Erwähnen möchte ich nur, daß in den letzten paar Jahren alle Zweige der landwirtschaftlichen Kolonisatiorr bedeutende Fortschritte gemacht haben. Wir sind uns der Realitäten der F a r m w i r t s ch a f t bewußt geworden, und keine geringere Autorität als Prof. Elwood M e a d von der Universität zu Kalifornien, der das Land besucht und der Exekutive einen höchst wertvollen Bericht geliefert hat, hat sich über unsere Arbeit auf diesem sundantentalen Gebiet unserer PalästinaentWicklung höchst lobend geäußert. Dem Kolo uisationsdepartc ment augegliedert ist eine landwirtschaftliche . Versuchsftatiou, welche über die landwirtschaftlichen Entfaltungsmöglichketten in Palästtna Untersuchungen auf wissenschaftlichem Wege vornimmt und die Ergebnisse ihrer Arbeit der Regierungsabteillrng für Landwirtschaft übergibt, damit sie dem Lande im großen zugute kommen. Das Handels- und Jndustriedepartem ent der Exekutive ist in der Hauptsache I nformationsbureau, wo alle unter diese Kompetenz fallenden und verfügbaren Informationen eingezogeu und geprüft werden. Unsere Polrlik hierbei besteht hauptsächlich darin, mit denjenigen, die auf geschäftlichen Grundlagen und auf dem Wege der Privatinitiative für die industrielle Entwicklung des Landes arbeiten, Verbindungen auszunehmen. Eine Ausnahme besteht indes für geringe Jndustriedarlehen an einzelne Immigranten, die eine kleine Beihilfe brauchen, um dann auf eigenen Füßen stehen zu können. Ich gehe jetzt über zu dem so wichtigen Gebiet der Erziehung. Wir haben heute 12.800 Kinder in unseren Schulen, in denen selbstverständlich die Unterrichtssprache h e b r ä i s ch ist. Diese Zahl stellt insgesamt eiire Zunahme um 1400 gegenüber dem vergangenen Jahre dar. Erwähnen muß ich hierbei, daß die palästinensische Bevölkerung in steigendem Maße sich mr den Erziehungskosten beteiligt, indem das Schulgeld jährlich über 100.000 Dollar ausmacht. Außerdem hat die Stadtgemeinde von Tel-Awiw in diesem Jahre einen Betrag von 4000 Pfund übernommen, tvas das Vierfache des vorjährigen Beitrages der Stadtgemeinde darstellt. Im letzten Vierteljahr haben wir in Haifa eine technische Hochschule eröffnet nach denr Muster europäischer und amerikanischer Institute dieser Art. Unsere Erziehungsarbeit in Palästina wird gekrönt von der Universität auf dem Skopusberge, in einer der herrlichsten Gegenden der Welt, mit Aussicht nach Osten auf das Tote Meer und das Gebirge von Moab und nach Westen auf die Altstadt von Jerusalem. Drei Institute bestehen bereits: die Forschungsinstitute für Chemie, für Mikrobiologie und das Iudaistische Institut. Aus dem Gebiete des Gesundheitswesens schuldet Palästina einen großen Teil der amerikanischen Großherzigkeit. Unsere Hospitalorganisation — die Hadassah —wird, wie Sie wisien, in der Hauptsache von der amerikanischen Frauenorganisation, nach der sie benannt ist, getragen. Wertvolle finanzielle Unterstützung wurde ihr vom Joint zuteil, außer einer Jahresbewilligung vom Keren Hajessod von ungefähr 100.000 Dollar, was ungefähr 25 Prozent der Gesamtausgaben ausmacht. Die zweite große medizinische Organisation in Palästina ist die Kupath Chol im oder der Krankenfonds der Arbeiterorganisation, deren Budget zu 40 Prozent vonr Keren Hajeflod bestritten wird. Neben diesen Organisationen müffen wir dein Joint noch danken für die Erhaltung einer Anti-.Malariavereinigung sowie auch der Rockefeller-Gründung fiir die Beschaffung von Personal für die Malariaüberwachung. Was dieJewishAgency betrifft, so möchte ich nur den Bericht des Herrn Louis Marshall auf der von ihm geleiteten Konferenz im letzten Februar ansühren. Die Zionistische Organisation ist der Meinung, daß das Werk, Palästina dermaßen aufzuvaueu, daß es für alle die Juden eine Heimat wird, die hingehen wollen, eine Aufgabe ist, in der sich alle Juden vereinigen sollten. Diese Ansicht ist auch in dem Mandat zum Ausdruck, gebracht worden, das auf die Schaffung der Jewifh- Agency hinweist, welcher Gelegenheit gegeben werden im Lande derartige öffentliche Dienste und natürliche; Resourcen zu entwickeln, die die Regierung selber «ichö zu erschöpfen wünscht. Die Zionistische Organisation M gerne bereit, ihre tzr eivgeräumten Rechte i» fcfcga «*'

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